Die westliche Welt kauft seit über 100 Jahren einen erklecklichen Anteil ihrer Energieversorung „zu“ - warum soll sie das mit EE nicht genauso halten dürfen?
NB, wir warten immer noch auf eine Aufklärung, was Dich hierher treibt…
Grundlast? Grundlast ist ein Begriff der „alten“ Welt wo man verschiedene Kraftwerke aufeinander aufgebaut hat. Hatten wir schon 100x. Viele verkennen dass in Deutschland rund 70GW Lastschwankungen auftreten und diese werden sicher nicht über Grundlastkraftwerke ausgeglichen. In Belgien beleuchtet man die Autobahn weil man nicht weiß wohin mit dem Überschüssigen Strom. Gas kann den EEs super folgen und müsste nur marginal ausgebaut werden. Dann hätte man sehr bald eine Versorgung mit sehr hohem EE Anteil und absolut verlässlich.
Das CO2 muss noch aus dem Strom heraus, da bin ich gleicher Meinung, das geht aber nicht über 24/7 BKK Dreckschleudern.
„Grundlast“ ist kein Begriff aus der alten Welt, sondern er wird nur nicht richtig verwendet. Stromverbrauch und Erzeugung müssen irgendwie zeitlich auf einander abgestimmt werden. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Ist die Erzeugung konstant, wie in der Regel bei dem „Grundlastkraftwerk“ muss man versuchen den Verbrauch ebenfalls konstant zu halten. Schwankt die Erzeugung (Verfügbarkeit) sollte sich der Verbrauch daran anpassen.
Die Natur macht es uns doch vor. Jeder kann beobachten, wann die Pflanzen wachsen oder das viele Tiere Winterschlaf halten. Auch der Generationswechsel hat sich bei vielen Arten angepasst.
Unsere Antwort sind intelligente Netze, Angebot geführte Verbraucher sowie Speicher und länderübergreifende Verbundnetze.
Hast du dich da nicht gewundert, dass sich diese beiden Dokumente schon „widersprechen“? Warum schreibt Agora 38.2 %, das BMWI aber 33.3 %? Dieser „Widerspruch“ ist also völlig ok und seriös, aber wenn energy-charts für 2018 40.6 % schreibt ist das „unseriös“? (Auflösung zu den Unterschieden kommt gleich)
Kannst sonst gerne 2018 anschauen, da lag der EE-Anteil bei 40.6 %.
Nein, sie decken sich nicht (38.2 % vs 33.3 %, siehe oben). Lustig, dass dir das nicht aufgefallen ist, der Unterschied zu energy-charts aber schon.
Hier die Auflösung:
BMWI: Verwendet Bruttostromerzeugung 2017 als Basis
Agora: Verwendet Bruttostromverbrauch 2018 as Basis
energy-charts: Verwendet Nettostromerzeugung 2018 bzw. 2019 als Basis
Und rechne du doch bitte mal aus, wie wir bis 2050 komplett CO2-neutral werden sollen, wenn dein Fusionstraum bist dann noch immer nicht in der Realität angekommen ist. Na?
Ich fände es gut, wenn wir den Stormmix und die dazugehörigen Ideen entweder im EE oder CO2 Faden diskutieren und hier die Auswirkungen auf das BEV. Denn die ganzen Nachteile des BEVs liegen vorallem in der deutschen schlechten Stromversorgung. Dass hier aber Leute so tun als müsse man 100% der BEVs mit EEs decken sonst sei das alles nichts und 95% des Rohstoffes für den Antrieb der ICE wird komplett importiert ergibt für mich kein schlüssiges Bild.
Der Strommix ist eine Politische Angelegenheit und das kann man dem Fahrzeug nicht ankreiden. Mir ist das Schnuppe. Ohne einen Einfluss kann man nichts daran ändern.
Es geht ja auch primär um 0 Emissionen. Das es woanders welche gibt ist eine Sache. Was man dabei nicht vergessen sollte ist das die Abgasreinigung drastisch besser ist, wenn man das im grossen Stil macht.
Und Lustig finde ich das Du dir die Qellen nicht durchliest, siehe Anhang.
Die zwei Studien decken sich nach wie vor…
Für die Primärenergie und Sekundärenergie, gibt es dazu ein Link?
Bist Du ein Prophet? Also man kann für Deutschland die Kurve extrapolieren und je nach Annahme kommt man bei 2050 auf 350 g /kwh oder etwas weniger. Das wird wohl nichts bis 2050 mit dem C02 neutral werden.
Aber Du liest ja keine Quellen.
Schau Dir die Viedos bezüglich Kernfusion von Hartmut Zohm an. Man ist in der Kernfusion weiter als Du denkst.
„Für Deutschland lässt sich im Rückblick auf das letzte Jahr festhalten, dass die zu-sätzlichen Betriebserfahrungen die im ers-ten Teil der VGB-Windstudie für Deutsch-land getroffenen Aussagen bestätigen: Aus Sicht der Versorgungssicherheit hat Wind-energie trotz forcierten Ausbaus seit dem Jahr 2010 praktisch keine konventionelle Kraftwerksleistung ersetzt. Darüber hin-aus ist Offshore-Windenergie im bisheri-gen Ausbauzustand ausweislich nicht grundlastfähig und kann konventionelle Kraftwerksleistung nicht ersetzen. Deutschlandweit verteilte Windenergiean-lagenstandorte sind keine Lösung für eine zuverlässige und sichere Stromversor-gung. Dazu benötigt Windenergie planba-re Komplementärtechnologien.“
Vom Frauenhofer gibt das zu eine Simulation. Darin ist aber Biogas enthalten, sehr umweltschädlich, sowie Pumpwasserspeicherwerke und Akkus.
Aufgrund von den enormen Ressourcen der großen Akkus und kosten, ist es doch eher unwahrscheinlich das diese im großen Maßstab eingesetzt werden. Für Pumpwasserspeicherwerke ist kaum Platz vorhanden.
Das hat aber nix mit dem eMobil zu tun. Ich kann nur dazu sagen, dass ich den größten Teil vom Fahrstrom vom Hausdach hole. Wenn das alle auf dem Land so machen würden, wären wir schon einen gewaltigen Schritt weiter.
Dass die Großindustrie sich nicht beteiligt und ihre riesigen Dachflächen leer lässt kann ich nichts. Ich leiste meinen Beitrag so gut ich kann und das sollte jeder machen als auf Fusionsreaktoren hoffen.
Du hast BMWi und Agora angegeben, und die unterscheiden sich um 5 %.
Nein, sondern für die Menge an Solarfläche.
Nein. Bist du einer? Nein. Dann sollten wir die Möglichkeiten nutzen, die wir haben, statt auf etwas bauen zu wollen, von dem es bisher immer hiess, dass es in 20-30 Jahren käme.
Die Gesamtkosten für den Bau, den Erhalt und die Finanzierung für eine auf 100 % erneuerbaren Energien basierende Strom- und Wärmeversorgung Deutschlands sind nicht höher als die Kosten, die heute für die Versorgung (Bau, Erhalt, Brennstoffkosten und Finanzierung) mit Strom und Wärme verwendet werden.
Also kein Problem.
Es geht auch ohne das „Pump“, siehe z.B. NorGer, NordLink und das hier:
Eine Energieversorgung Deutschlands für Strom und Wärme ist mit 100 % erneuerbaren Energien möglich, und zwar ohne jegliche Importe von Energie, also nur auf Basis von Ressourcen, die in Deutschland zur Verfügung stehen. Wir stoßen nicht an technische Potenzialgrenzen und alle Techniken, die notwendig sind, sind grundsätzlich verfügbar.
Siehe fettgedruckten Teil. Danke für den Link, schönes Fazit. Fusion unnötig, q.e.d.
Achtung, das ist nur die Stromerzeugung, Wärme und Mobilität haben noch fast NICHTS erreicht. Vermutlich werden die es sich einfach machen und auf elektrisch umstellen
Ich gehe nicht mehr auf Facebook, weil diese dummen immer wieder kehrenden Lügen über E-Autos kaum auszuhalten sind.
Ein Elektroauto verbraucht 70 Prozent an nicht erneuerbarer Energie, OH MEIN GOTT! Ein Skandal!
Bisher hat sich niemand daran aufgeregt dass ein Benzin oder Dieselauto 140 Prozent an fossiler Energie verbraucht.
Warum 140? Weil die Erschliessung von Erdölfeldern, Förderung , das Raffinieren (Riesen Energieverbrauch) und Verteilung natürlich auch fossile Kraftstoffe verbraucht. Frage an die Verbrenner-Fraktion: Wie viel Prozent an Solarstrom gönnt sich ein ein Diesel?
Zudem verbraucht die Herstellung der tausenden Komponenten eines Verbrennungsmotors riesige Energiemengen. Tausende von Gebäuden müssen dafür gebaut werden, die ganze Verteilung der Teile usw. frisst irre Energiemengen. Ein Elektroauto ist dagegen wie ein Spielzeug, und diese kennen im Preis nur eine Richtung: Nach unten! Genau so verhält es sich mit den Ressourcen. Für ein E-Auto werden viel weniger fossile Stoffe und Metalle benötigt, da fällt der zusätzliche Aufwand für den Akku kaum ins Gewicht. Zudem sind neue Akkus in der Entwicklung, die noch billiger sind und kein Lithium benötigen. Das ganze Gebache gegen Elektroautos wird von der Verbrennerlobby geschürt und es werden viele Lügen verbreitet.
Also: Erdgas-Autos sind am besten - was käme denn heraus, wenn man genau dieses Erdgas mit einem GuD-Kraftwerk in Strom umwandelt und damit die EVs betreibt, anstatt mit Strommix?