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Die Mär vom sauberen E-Mobil

akkuproduktion in der schusslinie - bitte sehr!

shz.de/deutschland-welt/sch … 46871.html

(falls nicht schon bekannt…)

Alle geschockt - keiner eine Antwort? Einfach nur „Lügenpresse!“ wär zu billig… @tornado7?

Funken Wahrheit ist dabei
Ein Tesla muss schon ordentlich km fahren um die Ökobilanz auszugleichen.
Ein anti e Auto Experte hat auf Kongress für 85er mal was von 250-300tkm erwähnt - ob das stimmt? Nie nachgerechnet

Aber die Gigafactory ist wohl nicht eingerechnet? Ziel ist ja die völlig fossilfreie Stromproduktion für die Herstellung.

Im Prinzip kann ich diese Schlechtmacherei eigentlich nicht mehr hören/lesen.
In unseren Akkus sind grade mal etwas mehr als 10kg Lithium. Und das ist nebenbei ein sehr einfach abbaubares Metall.
Der Rest ist zum Grossteil Alu und Kupfer.
Alu ist in ähnlichen Mengen auch im Verbrennungsmotor verbaut.
Und wieviel Energie wird verbraucht beim Herstellen der vielen Teile in Verbrennungsmotor und Getriebe?
Nach meinem Verständnis nimmt sich das nicht viel. Also sicher kein Vielfaches.
Nur muss ich dann zum Fahren keine Resourcen verbrauchen.
Und was mir inzwischen auch sehr wichtig ist. Ich werf mein Geld nicht irgendwelchen Ölfördernden Schurkenstaaten in den Rachen.
Derlei Propaganda Artikel fangen mich schon lange nicht mehr.
Habe fertig!

1 Like

Hi !

Ich denke, da wird auch nicht wirklich immer sauber das Thema Gestehungskosten für den werten Liter Diesel gerechnet.

Auch hier muß man ja jede Tiefseebohrung mit einbeziehen und natürlich auch die Entsorgung der Plattformen - bla…

Weiterhin wird das Thema 2nd life für Traktionsbatterien komplett ausgeschlossen - wo ist dass denn ?

Nochmal weitergedacht ist die Reduktion auf das Thema CO2 auch nicht wirklich ganzheitlich. Mit den aktuell angedachten Fahrverboten will keine einzige Kommune ihre CO2 Bilanz aufpolieren - worum ging es da noch mal ?

Der tatsächliche footprint eines Verbrenners ist doch gnadenlos grausamer, als man in den Studien annimmt. Nie tropft etwas daneben ? In jedem Land wird sauber mit Altöl umgegangen ? Niemand kloppt sich auf der Welt um das Öl ? Studien können gar nicht den Realverbrauch und damit den Realausstoss an Schadstoffen der Verbrenner heranziehen - ganz einfach - weil den keiner konkret kennt.

Ein Smart ist nicht Smart !

Dieses in die Tasche Gelüge nervt.

Traktionsbatterien fallen nicht vom Himmel - das ist klar. Und jetzt ? Ich muss nicht daran forschen, dass irgendetwas vermeintlich nicht funktioniert. Das ist keine Forschung, die dort betrieben wird. Das ist das Zusammenstellen von vermeintlichen Tatsachen.

Forscht doch lieber nach Auswegen aus der derzeitigen Situation…

:frowning:

2 Like

Ich finde du machst es dir zu einfach. Unqualifiziertes E-Auto Bashing kann ich auch nicht mehr hören, aber hier geht es immerhin um ein seriöses Fachmagazin. Tatsache ist, dass die Leute solche Geschichten lesen/glauben (warum auch nicht?) und wenn ich darauf angesprochen werde, möchte ich einigermaßen qualifiziert antworten können. Das heißt ich brauche (Gegen)Argumente und Fakten.

Sensationsjournalismus, den man mal mit Mathematik überprüfen sollte!

17,5 Tonnen CO2 sind ziemlich genau 100.000 km in einem Diesel mit 6 Liter/100km Verbrauch.
Oder ca. 55.000 km in einem Audi Q7 Diesel :wink:

Also weit(!) unterhalb der Lebensdauer eines Akkus.

… und die CO2-Einsparungen durch den Wegfall der Produktion von Verbrennungsmotoren, Abgasanlagen, Motorölen, Bremsbelägen, Getrieben, … wurde natürlich nicht gegengerechnet.

was nicht sein darf, kann mal wieder nicht sein! auch immer die gleich leier…

Danke Yellow. Genau das meinte ich. Das ist für mich genauso Bashing wie so vieles anderes das man liest. Bzw zu lesen bekommt.
@Supercharge. Ich hab mir keine Gedanken dabei gemacht wer den Artikel geschrieben hat oder wo er herstammt. Leider wird so oft dermassen Mist im Namen von Fachleuten verzapft. Only my thoughts.
PS egal wie. Ich sehe mein E Auto für mich als integralen Anteil meine Resourcenbilanz zu verbessern

Wenn die Mehrheit aller Studien und der Hausverstand nicht reichen, dann weiß ich auch nicht mehr… :unamused:
LGH

Schaut mal, wer der Nachbar vom SHZ Gebäude ist :wink: :wink:

google.de/maps/search/shz/@ … a=!3m1!1e3

150 bis 200 kg CO2-eq ist viel zu viel und zumindest in der (unabhängigen) Schweizer Forschung maximal halb so hoch.

Die können ja nicht mal „Äkvivalente“ richtig schreiben.

Womit es bei der gängigen Zahl bleibt: Das Elektroauto „überholt“ den Verbrenner emissionsmässig um die 30-50’000 km. Und dann? Ja DANN fährt man mit sauberem Strom CO2-neutral gegenüber dem Benziner/Diesel.

Die Untersuchung vernachlässigt zu viele der genannten Dinge um als seriös durchzugehen.

Eine LED verursacht auch mehr Emissionen bei der Herstellung, kompensiert dies durch die höhere Effizienz im Betrieb aber um ein Mehrfaches. So what.

Hier ist der Original-Bericht in Englisch. Die Conclusions (ab S. 42) sind interessant und wie erwartet deutlich differenzierter als der SHZ-Bericht. Ich denke aber trotzdem, man sollte sich mit fundierten Zahlen wappnen und nicht einfach reflexartig die Diskussion verweigern. Mein übliches Mantra ist Tesla=Gigafactory=Solartech, keine Neodyme in den DU und natürlich möglichst CO2-armer Strom im Akku.
C243.pdf (1.59 MB)

Dort war er wohl regelmäßig in der Kantine :smiley:
LGH

Was meinst Du? Sind für Dich 17,5 Tonnen CO2 auch „eine unvorstellbare Summe“?
Dann habe ich noch einen Vergleich: das entspricht dem Äquivalent einer(!) Flugreise von Berlin nach Los Angeles und zurück von 3 Personen :wink:

Es denkt auch keiner in der Bilanz an die Zweitverwendung als Speicher wenn die Autos 300 bis 500.000 km runter haben.

Die Diesel- und Benzinmotoren sind dann längst Schrott und haben bis dahin hunderte von Litern Öl verbraucht.

Grüße SuCseeker

BMW i3

Nach 27.000 km zahlt es sich ökologisch aus (dt. Strommix)

Bei grünem Strom nach 14.000 km.

Muss man beim Tesla vermutlich 3fach rechnen trotzdem annehmbar.

81.000 km bzw. 42.000 km

Der Bericht sagt: "Ein Hin- und Rückflug von Stockholm nach New York leitet, nach dem Berechnungsmodell der UN-Organisation ICAO (International Civil Aviation Organisation), ungefähr 600 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre.“

Dann soll ich jetzt einfach dir glauben, ohne jegliche Quelle? Sorry, will dich nicht angreifen, aber genau da liegt für mich das Problem. Jeder hat so seine Stammtischweisheiten parat, aber letztlich steht sozusagen Aussage gegen Aussage…

Komisch, die shz hat da eine 10er Potenz niedere Werte.