Ist einer drin, aber nur 50l fürs abtauen…
Für einen größeren Reihenrücklaufpuffer ist schlicht kein Platz
Man kann sich selbst errechnen, wieviel ein Puffer an Energie speichert…
Wasser ist nicht soooo der gute Speicher, da gibts deutlich bessere, wie der Beton in der FBH…
Ich bin soweit aber mit der Regelung zufrieden, Takte sind manchmal nicht soooo schlecht, nur das Dauertakten wie 5min an, 5 min aus sind jetzt nicht wirklich verschleissmindernd.
Panasonic schreibt vor, dass in jedem Fall ein Takt min 30 min sein soll, und das erreiche ich eigentlich immer. Nur WW,( bei mir nur 75 l) ist binnen 20min von 45 auf 50-52 grad hoch…
Auch bei normalen Radiatoren kommt der RL mit 23°C (oder mehr) zurück. Zumindest wenn der hydraulische Abgleich passt. Was genau soll denn der Pufferspeicher im Rücklauf speichern?
Hier sind ja einige mit viel Messtechnik unterwegs. Gibt es eine Temperaturkurve vom Pufferspeicher zusammen mit den Kurven der Wärmepumpe? Evtl. verstehe ich es ja dann.
Das stimmt nicht ganz.
Wasser hat bezogen auf das Gewicht einen gut 4x so hohe Wärmespeicherfähigkeit und selbst bezogen auf das Volumen immer noch 70% mehr als Beton.
1 Kubikmeter Wasser speichert etwa 1,16kWh pro Kelvin Temperaturdifferenz, 1 Kubikmeter Beton nur knapp 0,7kWh.
Fiktives Beispiel 100m2 Estrich mit 5cm Stärke entsprechen 5m3 Gesamtvolumen und speichern bei einem nutzbaren Temperaturhub von bspw. 3K dadurch ca. 10kWh.
Für das gleiche (rechnerische) Ergebnis bräuchte ein Warmwasserspeicher als Reihenspeicher „nur“ knapp 3000Liter.
Könnte dann bei unisolierter Aufstellung im Wohnzimmer als zusätzlicher Heizkörper fungieren
Die Frage ist, wie lange kommen da über 23°C Rücklauf zurück, wenn vorne 15°C oder weniger von der Wärmepumpe reinkommen. In Radiatoren ist erstmal kaum Wasser und auch das Metall speichert nicht viel Wärme. Sobald die Wärmepumpe da ein paar Minuten durchgeballert hat sind die kalt und dann war es das mit dem auftauen.
In der Fußbodenheizung ist 1. Mehr Wasser und 2. Wird der Rücklauf noch schön vom Estrich erhitzt.
Weiß jemand ob man bei der Panasonic T-Cap im WW Notbetrieb den Flüstermodes händisch abschalten muss wenn es schnell gehen soll oder wird der während dem Notbetrieb automatisch abgeschaltet?
Ja schon… nur der Wassertank braucht Platz, der Estrich ist immer da und braucht keinen Platz zusätzlich
Unsere HK sind alles 22er, also nicht wirklich viel Wasserinhalt. Der 50l RL Puffer ist nur zur Vergrößerung des Wasserinhalts, eine echte Verlängerung der Takte gabs durch das Teil nicht… kann man ja ausrechnen bei 3K Wärmeunterschied…
Mit 300 L oder mehr, klar, aber selbst so ein Teil hat wieder Verluste, die zwar in der beheizten Hülle sind aber auch diese Verluste muss man erzeugen…
Wenn das mit den HK nicht geklappt hätte, wäre bei mir ne FBH geschlitzt worden…
Wäre sicherlich Strommässig besser als jetzt…
Wobei bis jetzt dieses Jahr bis heute 2000kWh Strom für Heizung/ WW/ Kühlen verbraucht wurden…
Soooo viel besser wärs dann auch mit FBH nicht
Und das hat keine Parameter? Bei Mitsubishi gibt es für WW „Normal“ und „Eco“, bei Eco wird mit verbrauchsoptimierter Verdichterleistung aufgeheizt. Das dauert länger, man kann’s aber so einstellen dass z.B. nach 30 Minuten erstmal für 45 Minuten auf den Heizkreis geschaltet wird, und dann wieder auf WW wenn es nicht gereicht hat.
Normal und Eco gibts auch bei der Panasonic, bei mir funzt nur der normalmodus…
Sonst kann man nur einstellen, wie groß das Delta ist, und wie lange zwischen den Heiz/WW Takten sein soll…
Halt nur rudimentär und einfach einzustellen.
Wenn mehr Wasser aufgeheizt werden muss, werden die Takte länger.
Bei Heizkörpern wird außer dem Wasser eigentlich nur noch das bisschen Stahl der Heizkörper als Speicher verwendet.
Daher kann man mit einem ordentlichen Speicher die zu erhitzende Masse schon deutlich erhöhen.
Damit die Räume weiter geheizt und die Wärme aus dem Speicher genutzt wird, müsse die Heizkreispumpe natürlich noch weiter laufen.
Ob das wirklich was bringt, hängt vom Einzelfall ab.
Wenn der hydraulische Abgleich gut ist und die Durchflussmenge am Minimum gehalten wird, ist die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf schon recht hoch. Dann bringt es wohl nicht mehr so viel.
Damit Wärmeenergie an den Raum abgegeben werden kann muß die Wassertemperatur höher sein als die Raumtemperatur.
Die an den Raum abgegebene Wärmemenge ergibt sich aus dem Produkt von Wassermenge mal der Temperaturdifferenz.
Solange sich das Wasser nicht abkühlt wird auch keine Wärmeenergie an den Raum abgegeben.
Unter der Voraussetzung dass es sich um die gleiche Wassermenge handelt, spielt es keine Rolle, ob sich die Wassermenge von 55 Grad auf 50 Grad abkühlt, oder von 30 Grad auf 25 Grad, die an den Raum abgegebene Wärmeenergie ist in beiden Fällen die gleiche und die Raumtemperatur bleibt gleich.
Der hydraulische Abgleich ist nur wichtig für die Sicherstellung der bereitzustellenden Wassermenge.
Na ja, es kommt auf den Standpunkt des Betrachters an, damit hast Du Deine Verluste auch auf Null reduziert und erreichst den bestmöglichen Wirkungsgrad.
(Etwas hintersinnig: Du kannst Dir in diesem Fall sogar die Isolierung der (Rücklauf-)Rohre sparen.)
Ist schon klar, nur erreicht das selten mal jemand.
Wir haben jedenfalls keine Anlage die, bei niedrigen Außentemperaturen, unter 25-28°C im Rücklauf kommt.
Besonders mit Heizkörpern ist es schwierig da weiter runter zu kommen.
Mit reiner Fußbodenheizung ist das ein anderes Thema.
Das ist schon klar und ich bin ein Verfechter vom Speicher im Vorlauf sowie der völligen Entkopplung von Heizungskreisen und Kesselkreisen.
Mir ist auch klar, dass ich bei diesem Prinzip ca. 5 Grad Temperaturdifferenz zwischen Kesselkreis und Heizkreis bekomme und diese Differenz bei der Wärmepumpe einen negativen Einfluss auf den COP hat. Andererseits vereinfachen sich viele andere Themen.
Es ist eine Heizung und nicht der Warpantrieb von NCC-1701 ….
Wir haben es ja teilweise schon stark vereinfacht und Elektronik gibt es außerhalb der Wärmepumpe nicht mehr.
Am besten laufen eigentlich die Anlagen, bei denen nichts geregelt wird und die Wärmepumpe alles alleine steuert.
Thermostatventile an Heizkörpern sind alle offen also eigentlich unnötig. Da muss nur die Durchflussmenge eingestellt werden.
Die Pumpen an den Verteilern der Fußbodenheizung sind alle aus, also waren die auch unnötig.
Eine Anlage hat ein Mischventil das von der Wärmepumpe gesteuert wird, um die Wohnung mit Fußbodenheizung separat zu steuern.
Das kann durchaus sinnvoll sein, aber nur wenn die Wohnungen komplett getrennt sind.
Sonst braucht man bei HK und Fußbodenheizung in einem Haus wohl auch keine separate Regelung.
Speicher zwischen Heizkreis und Wärmepumpe würde ich heute auch nicht mehr bauen.
Einfach die WP direkt an den Heizkreis und einen Speicher im Rücklauf. Dabei darf der gerne größer ausfallen, um so weniger Fußbodenheizung dabei ist. Kostet ja außer Platz nicht viel mehr.
Aktuell haben wir einen Altbau von 1953 der komplett auf Fußbodenheizung soll, obwohl das Haus nicht wirklich gedämmt ist und die Kosten für die Fußbodenheizung recht hoch sind.
Mal sehen, wie das am besten funktioniert.
Ich glaube die Frage weiter oben bezog sich darauf, warum einen Speicher im Rücklauf. Oder meint ihr dasselbe weil ja jeder Speicher einen Abschluss für Zulauf und Ablauf hat?
Also, ich habe bei meiner 5er Jeisha mit nur Heizkörpern keinen in Reihe geschalteten Rücklaufspeicher. Beim Abtauen schaltet sich kurz der Heizstab zu. Das kostet mich im Jahr 23 kWh, also 7 €, und die „Wärme“ bleibt ja dabei im Haus. Ein Rücklaufspeicher kostet ungefähr 300 €, rechnet sich bei mir wohl nicht! Die Takterei habe ich mit Bonusgrad und Nachtabschaltung in der Übergangszeit ganz gut im Griff. Passt also bei mir so ohne Speicher ganz gut.
So sieht ein Abtauvorgang dann aus.