hat jemand von euch bereits eine DC-Wallbox für den Heimgebrauch installieren lassen und kann seine Erfahrungen teilen?
Ich spiele mit dem Gedanken, mir eine anzuschaffen, bin mir aber unsicher, welche Modelle dafür sinnvoll sind. Die originale Tesla Wallbox lädt trotz angegebener 22 kW in der Praxis nur mit 11 kW, da die Umwandlung von Wechsel- auf Gleichstrom erst im Fahrzeug erfolgt.
Mein Hausanschluss erlaubt eine Leistung von bis zu 35 kW.
Daher meine Fragen:
Gibt es praxistaugliche DC-Wallboxen für den Privatbereich?
Welche Modelle sind empfehlenswert? (Kompatibel mit dem Tesla Model 3 Highland)
Worauf sollte man bei Installation, Kosten und Genehmigung achten?
Für Interessierte hier ein Artikel dazu:
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Empfehlungen. Danke vorab!
Deine Überlegungen hinsichtlich der 35 kW Anschlussleistung müssen alle Verbraucher im Haus berücksichtigen. Wenn andere Großverbraucher installiert sind, z.B Durchlauferhitzer, Herd usw. musst du sie gegeneinander verriegeln. Dann steht die volle Leistung nicht zum Laden zur Verfügung
Wie oft hat Dir die Ladeleistung einer AC Wallbox bisher nicht ausgereicht, bzw. wie oft musstest Du auf einen Schnellader ausweichen, weil die Ladung zuhause zu langsam war.
Ich kenne viele Fälle, in denen unbedingt 22 kW Wallboxen her müssen incl. Problemen mit den Eigentümern und Stromversorgern, aber am Ende ist ein einphasiger Ladeziegel völlig ausreichend (an einer ordentlichen Steckdose).
Bei meinen Vater in Haus sind 3x35A aufgedruckt am Hausansschluss, 1996 gebautes Einfamilienhaus.
@ Ersteller: Selbst wenn du eine 30 kW DC Box bekommst für vernünftiges Geld, hättest du noch 5 kW für alles andere. Wird dann schon kritisch mit Wasserkocher und Herd zum Beispiel
Mir geht es in erster Linie darum, so schnell wie möglich zu laden. Wenn andere Verbraucher wie z. B. der Backofen oder weitere Haushaltsgeräte aktiv sind, kann die Wallbox die Ladeleistung gerne reduzieren.
Sobald ausreichend Leistung zur Verfügung steht, soll mit der maximal möglichen Leistung geladen werden.
11 kW sind mir einfach zu wenig. 22 kW würden mir auch reichen. Dann wären immer noch 13 kW fürs Haus übrig, was locker reicht.
Eine Ladestation kann man regeln lassen. Egal ob der Anschluss 35kW oder 25kW oder sonstwas hat.
Ich hab 2 AC Ladestationen, da muss ich auch eine bereits regeln um die Sicherung nicht durchzubrennen wenn Heizung, Herd und zweites E-Auto laden. Geht mit vielen Herstellern und einem Smartmeter oder mit dem richtigen Wechselrichter im Haus super einfach. Das führt dann nicht zu Unterbrechungen sondern zu kleineren Ladeleistungen
Eine DC Ladestation sollte auch regelbar sein. Nur weil sie 40kW kann, muss sie das ja nicht voll ausnutzen.
Zurück zum Ursprungsthema; Ich hätt auch gerne eine DC Ladestation, bei meinem Volvo hab ich einen häufig fehlerhaften AC-DC Lader im Auto und ich rechne nicht mit einer Lösung im nächsten Jahr.
Der Umrichter für eine Ladestation kostet im Großhandel aus China für ca. 30kW <1200€. Ein bisserl Elektronik herum und eine ordentlich Marge sollte Angebote um max. 3k€ möglich machen. Das wäre für mich in Ordnung. In Europa habe ich aber noch nichts unter 5k€ gefunden.
Ich überlege eine kleine DC Ladestation in China zu bestellen. Vielleicht will da jemand mitmachen?
Keine Ahnung was sowas kostet, aber schau Dir mal das Video an, es geht zwar primär um V2L aber das System kann auch mit 25kW das Auto mit DC laden (ab 2:00)
Und den Chinakracher schließt Du dann am Hausnetz mit Lüsterklemmen an.
So eine hohe Leistung wird der Netzbetreiber meistens nicht genehmigen und selbst wenn, wird der Spaß locker 8 - 20tsd Euro (oder mehr) kosten, wenn es korrekt gemacht wird. Der Chinakracher hat mit ziemlicher Sicherheit keine Zulassung und darf nicht installiert werden.
Ich bin glücklicherweise nicht in Deutschland wo scheinbar alles extra kompliziert ist. Aber selbst dort hätte ich legale und korrekte Wege, eine DC Wallbox aus China zu installieren.
Was glaubst du, woher sind die Komponenten aus den anderen DC Ladestationen die hier in Europa installiert sind?
Es wäre manchmal einfacher wenn hier mehr Leite lösungsorientiert diskutieren würden.
Nach meinem Wissen ist es in Österreich weitgehend ähnlich zu Deutschland (OVE R37).
Und wenn Du der Meinung bist, dass Du das alles besser weißt, weiß ich nicht warum Du fragst.
Der Preis ist realistisch und darin ist bisher jede DC Ladestation am Wohnhaus gescheitert.
Ich hab nicht dich um Erlaubnis gefragt ob ich sowas installieren darf sondern ich teile meine Absicht hier eine kostengünstigere Lösung zu finden und ich frage wer daran noch interessiert ist.
Du musst neben dem DC Charger noch ein weiterer evtl kostspieliger Punkt beachten
Typisch sind Wohnhäuser mit 3x35A (~25kw) ausgestattet. Auf Anfrage bekommst auch einen 3x50a (~35kw) freigegeben und es werden die Sicherungen getauscht.
Aber: Dein Zahlerfeld und Sicherungskasten muss dafür ausgelegt sein, d.h. Verdrahtung mehr als 10mm², Selektivität zb. Fi muss für 50A ausgelegt oder extra vorgesichert sein usw…
Das Projekt wird mit Ladegerät dann sicher weit über den 10k€ sein und für den Heimgebrauch sicher nicht die erste Wahl sein
Er will doch nur „kostengünstig“ DC Laden zu Hause. Also einfach vom Hauselektriker ne fette CEE63 Dose setzen lassen. Fertig. Eine 32er würde ja für die 22kw auch reichen.
Und daran dann ne mobile DC Ladestation. Unser Mercedeshändler hat auch so eine, die kannst für rund 16.000 auch kaufen.
Und schon is das Problem gelöst. Das rechtliche etc. is ja sekundär.