Ich hab einen und der ist im Dauereinsatz. An der 400V Dose wenn ich den Wagen draußen stehen habe und in der Garage an der Schuko schön mit überwachten Stecker.
Natürlich wäre das alles auch günstiger gegangen. Ich bin Technikfreak, wahrscheinlich fahre ich deswegen auch einen Tesla. Und weil das so ist hab ich mich für ein wirklich technisch ausgereiftes und top verarbeitetes Produkt entschieden. Kein Muss aber eben mein Weg
Das Marketing von Juice funktioniert gut, ich wurde schon von mehreren Verbrennerfahrern angesprochen ob ich den Juice Booster auch bestellt hätte, denn den bräuchte man ja als Elektrofahrer unbedingt. Die Videos der Influencer scheinen sich auszuzahlen.
Solange ich den JB nicht mindestens einmal die Woche benötige, werde ich mir keinen JB2 holen - allenfalls einen einen 3-phasigen KOHNS (330 EUR aus EU) holen oder das UMC2 mit Adaptern nutzen.
also ich fahre keinen Tesla, sondern einen BMW i3S, da ein Tesla leider nicht auf meinen Parkplatz passt
Verwende daheim die Go-e Wallbox und das klappt ohne JB sehr gut… Sehe auch kein Grund mir einen zu kaufen, da es ja doch eine Menge Geld ist …
Habe Ihn nur einmal gebraucht, da bin ich nach Italien in eine Ferienwohnung gefahren, habe mir aber dafür nicht extra einen gekauft. Habe mir dann einfach einen geliehen habe die Jungs von ReadyToCharge angeschrieben mir ein individuellen Angebot machen lassen und fertig…
Da es auch so klappt, weiß ich nicht, ob ein JB wirklich ein „Muss“ ist, klar im Urlaub würde ich nicht gerne darauf verzichten, da mir das Laden an der normalen Steckdose zu gefährlich ist aber dafür einen leihen klappt ja auch super
Der JB2 ist halt schon ein tolles Gerät! Für mich gäbe es aber nur einen Usecase: Ich fahre in den Urlaub und muss an der Unterkunft an einer beliebigen Anschlussmöglichkeit laden.
Ich lade so selten extern, dass sogar mein Typ2 Kabel die meiste Zeit ungenutzt um Frunk liegt.
Man bekommt als Neuling schnell den Eindruck, dass man das Ding braucht. Ich kann ja jedem nur empfehlen mal die ersten 6 Monate zu prüfen, wie das Ladeverhalten wirklich ist. Ich denke, dann erledigt sich das von selbst.
Man sollte den JB2 jedenfalls nicht einfach mal bestellen, weil man denkt man würde ich brauchen. Auch als Notfallgerät ist er massiv übertrieben. Wie oft hat man so einen Notfall? Ich in mehr als einem Jahr nicht ansatzweise.
Also. Man braucht definitiv keinen Juice Booster. Es geht sicher auch alles ohne. Ich habe ihn mir trotzdem gekauft, weil er mit der Zusatz Box von der KFW gefördert wird und mich somit nur 300€ gekostet hat.
So habe ich die Flexibilität. Werde damit zu 90% zu Hause laden. Und für die 10% nehm ich ihn mit. Ich denke ohne Förderung hätte ich ihn mir nicht gekauft. Sonder da eher den go e Charger.
Aber wir werden uns vielleicht trotzdem noch einen zweite WB, diesmal eine Feste, kaufen, da wir bald zwei e Autos haben. So sind wir optimal ausgestattet. Genügend Strom für 2x 11 kw haben wir zum Glück in der Garage
ganz so einfach kann und darf man es sich nicht machen. Natürlich könnte ich eine Wallbox subventioniert kaufen, aber ich möchte zum einen nicht, dass meine Ladung durch den Staat fremdgesteuert gestoppt werden kann. Zum anderen ist es ja oftmals mit der Box nicht getan. Viele Leitungen gehen ins Jahr 30, 40 oder 50. Kein Elektriker wird dir an eine uralte Elektroinstallation eine 11 oder 22kw Wallbox hängen, zumindest kein seriöser. Es kann also gerne mal ne halbe Garageneinfahrt aufgerissen werden um da neue Leitungen zu legen. Dann hast du zwar deine Wallbox für umme bekommen aber dennoch einen riesen Aufwand.
Oder du holst dir eine mobile Ladelösung, vertagst das Thema Elektroinstallationen auf unbestimmte Zeit in die Zukunft, drosselst die A-Leistung und wirst auch glücklich. Plug und Play.
Ja, also ich denke auch ein JB 2 ist eine super Sache und echt ein gutes Produkt … Muss aber sagen ich habe die Erfahrung gemacht lieber mal leihen das ging fix und daheim eine gute Förderfähige Wallbox… Musste auch nur 300 Euro drauf zahlen …
Ich bin mir sicher, daß man den Juice Booster 2 nicht wirklich unbedingt braucht.
Aber das ist einfach ein geniales Stück Hardware, das Konzept mit den Adaptern und den Verlängerungskabeln ist für mich sehr durchdacht und funktioniert einfach perfekt.
Nicht billig, aber dafür auch sehr „wertig“.
Die Förderfähigkeit macht das noch ein wenig interessanter
Das ist auch bei den subventionierten Wallboxen nicht der Fall. Das ist nur dann der Fall, wenn du mittels gesondertem unterbrechbarem Zähler arbeitest. Bitte nicht durcheinanderbringen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und es besteht kein direkter oder indirekter Zusammenhang der Förderfähigkeit. Ja, förderfähige Boxen brauchen eine Modus (RS485) Schnittstelle. Die muss aber nicht angeschlossen sein; die Box kann für immer „offline“ betrieben werden.
Manchmal in ich schon verwundert wie genau „Andere“ wissen was man benötigt. Bin mittlerweile mehr als 300000km elektrisch, früher mit einem S85 jetzt mit einem M3P unterwegs. Im Schnitt 50000km/Jahr. Habe mich geärgert, den alten UMC mit dem S85 abgegeben zu haben, da dieser volle 11kW liefern konnte. Dies war der Grund einen JB zu kaufen, da ich öfter bei Kunden mehrere Stunden stehe und in der Regel immer die Möglichkeit bekomme an CEE 16 oder CEE 32 zu laden. Auch bei meinen Urlaubsfahrten nach Italien, Schweiz etc. möchte ich nicht auf 11 kW Ladeleistung verzichten.
Ich denke es kommt auf den Einsatzbereich an.
Das kann und sollte jeder für sich entscheiden.
Mein JB2 liegt seit zwei Jahren unbenutzt im Keller. War nur einmal im Ausland mit dem M3P und habe ihn dort nicht benötigt. Ich würde ihn nicht nochmal kaufen, auch wenn er natürlich super für das ist, was er kann.
Das nimmt hier niemand für sich in Anspruch. Aber die aggressive Werbe-/Angstkampagne für den JB ist schon ein gerechtfertigter Grund dafür, den Leuten eine nüchterne Bedarfsanalyse deutlich nahe zu legen.