Braucht man den Juice Booster 2 überhaupt?

Ja, ne Bastellösung, wo man die „Wallbox“ aufschrauben und das Kabel rausnehmen muss. Das macht man doch nicht regelmäßig.

Das aufschrauben geht sehr schnell. Und wenn das stört, der kann da einen Verlängerung einbauen die es ja beim Juice booster gibt.

Jeder muss für sich selber entscheiden ob es einem taugt oder nicht. Ich möchte die Option haben flexibel zu laden. Wie oft und ob ich es brauche weis ich nicht. Durch die Förderung der KFW habe ich es aber trotzdem genommen.

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JB2 bietet dir vor allem Flexibilität. Du hast eine maximal mögliche Kabellänge von 35 Meter und praktisch alle mögliche Stecker als Adapter kannst du erwerben.
Das kann dir den UMC2 nicht bzw. nicht so sicher und ergonomisch anbieten wie der JB2.
Ich würde sagen es ist vor allem bequem und sehr flexibel wenn man JB2 hat, aber wenn du nicht ~1100 € für den JC easy 1 und Montagekosten - 900€ Förderung dafür ausgeben möchtest, dann kannst natürlich wahrscheinlich 90% klar kommen mit den Bordmitteln.

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Ich fahre seit Ende 2018 elektrisch und habe den JB bisher nicht vermisst. Ich habe aber auch ein Fahrprofil, was ohne auskommt: Lade am SuC, an öffentlichen Ladestationen und daheim an der Wallbox. Touren durch Europa oder weniger besiedelte Gegenden finden nicht statt. Die Flexibilität des JB benötige ich nicht.

Es gibt mit Sicherheit andere Profile, bei denen der JB sehr sinnvoll ist. Wenn aber fast jeder Youtuber den JB anpreist, dann kann ich dem nicht so ganz folgen…

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gidf.de

(20 Zeichen)

@ KadettCQP
Du schriebst JB wird gefördert und das ist so nicht richtig. Sondern die Box. Solche Ungenauigkeiten sind im Forum Mist, weil der nächste auf Deinen Post hin den JB bestellt. Genauso, dass die Box min. 900,- kosten muss, was auch falsch ist. Und auf den Hinweis, dass das nicht stimmt kommt „GidF“? nun ja…

JB2 selber ist in der Tat nicht gefördert, jedoch JC easy 1 für ein bisschen Aufpreis wird schon gefördert. Da erhält man neben den JB2 den EasyBox dazu und somit kann man den JB2 „festinstallieren“.

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Soweit ich informiert bin, ist der JB das flexibelste und robusteste Gerät auf dem Markt. Allerdings auch das teuerste (Vollversion € 1.560,00, je nach Adapter ab € 950,00).
Wenn man nur hin und wieder eine externe Aufladung benötigt, gibt es billigere Alternativen, die auch mit 11 kW (rote Starkstromdose) bzw. mit Adaptern 3,6 (Blaue Camping) bzw. 2,8 kW (Schuko) zurechtkommen und kosten zwischen € 500,00 bis € 700,00 inkl. Adaptern.

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Um auf das Thema zurück zu kommen - hier geht es nicht um die Förderung! -
Braucht man den JB 2. , die Antwort ist NEIN!!! Ich habe ihn trotzdem und bin froh mit der Entscheidung

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Das ist so mMn auch nicht wahr. Es ist sehr stark abhängig von deinem Fahrprofil bzw. wo man hin muss, wo man laden soll/kann.
Für die meisten ist es jedoch tatsächlich unnötig bzw. eher ein nice to have.

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@LightBringer81
Richtig zitieren, dann klappt es auch mit der Kommunikation

Benutze den zu Hause als Wallbox (Wandhalterung) und nehme den mit wenn ich im Ausland unterwegs bin, wo ich mich ggf. weniger gut auskenne…

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Nun, du hast recht, Ungenauigkeiten können verleiten, daher habe ich auch den Link von der KfW nachgereicht.
Dort bekommt man auch als Laie alle Infos, wie ich auch, bevor ich die geförderte Version des JB bestellt habe.

Ich wage mal zu unterstellen, dass der Fadenersteller nicht Blind einen JB bestellen wird.

@anon8661521 & @Nullzylinder
Schade finde ich jedoch die passiv aggressive Art, wie Aussagen im Grundsatuz als falsch, oder unbelegt dargestellt werden. Sind wir nicht alle hier um uns gegenseitig zu unterstützen, um das bestmögliche, (nachhaltigste), elektrische Fahrerlebnis zu erfahren? Ggfs. kann man freundlich ergänzen.

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Verstehe ich richtig z.B. auf dem UMC kann ich nicht oder sollte ich nicht ein Schweizer Adapter einstecken.
Und was meinst du mit der Erdung? Geht der UMC dann nicht…

Ich wollte dich sicher nicht angreifen, kann deinen Vorwurf hier aber auch nicht nachvollziehen - ich war sicher nicht passiv aggressiv. Sicher geht es ums miteinander, aber du hast recht einseitig und mit falschen Punkten argumentiert - ich habe lediglich darauf hingewiesen.
Wie schon angemerkt wurde: Hier Fragen viele nach ohne sich mit der Materie auszukennen, Infos wie die Wallbox muss 900€ zu kosten sind da einfach wenig hilfreich.

Wenn eine Aussage halt im Grundsatz falsch ist sollte man das benennen dürfen ohne das sich das Gegenüber gleich angegangen fühlt ;).

Um zurück zum Thema zu kommen.
Versuche ich mal zusammenzufassen

  • JB ist geil, weil es lässt sich verlängern und alle man möglichen Aufsätze Kaufen kann. Und damit habe ich die Möglichkeit theoretisch überall zu laden, wenn ich den richtigen Aufsatz dabei habe.

Fiktives Szenario:

Ich fahre mit dem Auto nach Italien. An sich müsste ich ja auf der ganzen Strecke mit Ladestationen laden können. Vorort angekommen brauche ich den JB, weil die Ferienwohnung vielleicht keine Wallbox hat und ich da den UMC nicht benutzen kann, richtig?

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Du bekommst beim Tesla ja den UMC mit Schuko-Adapter dazu.
Wenn du jetzt zum Beispiel in der Schweiz an einer Schweizer Steckdose laden möchtest, brauchst du entweder einen Schweizadapter (einfach googeln). Das würde ich aber nicht empfehlen, da so ein Adapter möglicherweise schlechte Qualität hat und nicht für die stundenlange Dauerlast ausgelegt ist. Dann kann es schon mal anschmoren oder so…

Alternativ kannst du dir bei Tesla im Shop einfach den passenden UMC-Adapter für die Schweiz holen, dann bist du auf der sicheren Seite. Guck mal hier im Tesla-Shop:
Tesla | Aufladen

Der kostet halt auch 50 Euro, ist aber alleine oder zusammen mit dem CEE-Adapter immer noch billiger als ein Juice-Booster mit Adapterset.

Mit Norwegen kenne ich mich nicht so aus, ich weiß nur, dass „ausländische“ Teslas und andere E-Autos beim Laden an norwegischer Schuko Probleme haben, weil die Autos die Erdung prüfen und die in Norwegen wohl nicht vorhanden ist. Ich weiß aber nicht, ob das Problem mit den aktuellen UMCs noch besteht. Benutz mal bitte die Suchfunktion dafür.

Meiner Meinung braucht man den Juice Booster 2 als normaler Elektroautofahrer ganz klar nicht. Und als Tesla-Fahrer braucht man den Juice Booster 2 dank der Supercharger nochmal weniger.

Ich habe im Auto ein langes Typ2-Kabel und den Tesla UMC für Schuko und in der Garage eine mobile Wallbox (go e-Charger).
Die mobile Wallbox habe ich noch nie demontiert weil ich noch nie das Gefühl hatte sie unterwegs zu brauchen.
Im Ferienhaus lade ich an der Schuko, das geht einwandfrei.

Der Wunsch/die Sehnsucht nach einem Juice Booster 2 entstammt für mich aus einer Zeit als der Ladestrom noch mit der Hand geschnitzt wurde und es keine öffentlichen Ladesäulen oder Supercharger gab. Ich fahre erst seit Anfang 2019 elektrisch, da gab es schon einige öffentliche Ladesäulen und das Supercharger-Netz wird auch immer dichter.

Was beim Juice Booster vermutlich sehr gut ist, ist die Provision für den ein oder anderen YouTuber. Anders kann ich mir die Präsenz des Juice Boosters nicht erklären.
Der Juice Booster 2 ist meiner Meinung deutlich zu teuer und bietet dafür noch nicht mal eine Programmierschnittstelle (API). (Ich nutze meinen go e-Charger mit openWB zum PV-Laden.)

Ironie-Anfang:
Natürlich kommt dann immer der Anwendungsfall des Weltreisenden der wöchentlich über Feldwege im Rückwärtsgang und im Schneesturm nach Turkmenistan fährt und dafür den Juice Booster 2 an den Drehstrom in der Hotelküche anschließt. Diese Person wird aber nicht fragen ob er den Juice Booster 2 braucht oder nicht. :slight_smile:
Ironie-Ende

Ich persönlich kann nicht nachvollziehen das der Juice Booster 2 noch nennenswerte Verkäufe hat. Für mich geht das eher in Richtung „Hosenträger und Gürtel tragen“ / „man kann nicht genug Versicherungen abschließen“ / Schlangenöl.

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Aha, der UMC geht nicht, aber den JB kannst anstecken? An was?

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Ich konnte dem Juice Booster erst auch nix abgewinnen, weil zu teuer und braucht man nicht.
Aber ich habe dann das mitgelieferte Typ 2 und den UMC verkauft und mir dann den Juice Booster gekauft in der förderfähigen Version. In Summe mit Förderung(wenn die Box Mal geliefert wird) ein ± Nullsummenspiel.
Jetzt kann ich an Typ2 laden (kann der go-e und co nicht), an Schuko und 3 phasig an „Starkstrom“.
Hintergedanke ist natürlich, dass der Juice Booster das Model 3 überlebt und auch für die nächsten Jahre noch treue Dienste leisten wird.

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