Bordcomputer Verbrauch vs. geladene kWh

Ich führe ein Logbuch in einer Google Tabelle, in der ich jeden einzelnen Ladevorgang eingetragen habe. Und zwar mit den Energiemengen, die mir die Ladesäule abgerechnet hat. Daraus lässt sich mein Gesamtverbrauch inkl. Ladeverluste berechnen. Hier die Details:

  • Auto: SR+ 2021 seit 20.02.2021
  • Anteil AC: 44,3%
  • Anteil DC: 55,7% (Hauptsächlich SuC)
  • Ca. 16% wurde über private Steckdose geladen. Hier habe ich mangels Zähler von-bis SOC mit Akkukapazität verrechnet +10% pauschal Ladeverlust eingetragen
  • Kilometerstand: knapp 15.000 km

Ich komme auf folgende Werte:

  • 17,2 kWh Gesamtdurchschnitt laut Tabelle
  • 15 kWh Gesamtdurchschnittsverbrauch laut Boardcomputer
  • Ergibt 13% Ladeverluste

Ich fahre generell eher gemächlich. Tempomat auf AB 120-130 km/h. Aber auch oft mit Radlträger und MTB auf der AHK (was ca. 20% Mehrverbrauch bedeutet).

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Das ist ja das tolle an diesem Forum; eben nicht! Schau mal bei den ladekastrierten 85ern, oder bei der Problematik um den eMMC in der MCU0/1. Unbedingt gehören diese Dinge kritisiert, solange mit gleichlangen Spiessen gekämpft wird.

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Wurde vor wenigen Monaten mit einem Update angepasst.

Hallo,

in den letzten Tagen bin ich ca. 300km Autobahn von 100 auf 5% gefahren und habe den Wagen nach 1,5 Tagen (Akkustand 0%) auf 100% aufgeladen. Hier die genaueren Daten:

Model 3 LR AWD 2019, 18“ Winterreifen, 2,8bar
Aufgeladen auf 100%, an Ladesäule ca. 20min auf 22 Grad vorgewärmt
Während der Fahrt 21Grad, AC an, Lüftung Stufe 1, 50% der Strecke mit Sitzheizung Stufe 1
Temperatur 2-6 Grad, etwas Wind, ca. 30% der Strecke mit Regen/nasser Fahrbahn, welliges Profil (ca. 1500 Höhenmeter), netto 12m bergab
297,9 km - ca. 10km Stadt, 288km Autobahn mit 130km/h Fahrgeschwindigkeit bzw. den Tempolimits entsprechend. Durchschnittsgeschwindigkeit auf BAB ca. 118km/h, insgesamt ca. 112km/h
Abgestellt mit 5% Akkustand - ohne Sentrymode nach 1,5 Tagen Akkustand 0% (bei ca. 5 Grad)
Aufgeladen an 11kW Wallbox auf 100%: BC 71kWh, Zähler 73,3kWh

Verbrauch BC: 21,4kWh/100km
Verbrauch b. 71kWh: 23,8kWh/100km
Verbrauch b. 73,3kWh: 24,6kWh/100km

Der tatsächliche Verbrauch lag also ca. 15% über dem im Fahrzeug angezeigten Wert.

Grüße, suedwikinger

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Dann wunderst du dich wenn de Akku kaputt geht. Auf 0 runter… Und am Ende ist Tesla dann Schuld wenn du eine Degradation hast. Ja klar…

10 Zeichen, Teslito

Ja es ist Tesla seine Schuld, weil.es einfach Ihre Aufgabe ist, dass das Produkt jeder nutzen kann und sich über sowas keine Gedanken machen muss.

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Wenn du mit dem Auto in die Wand fährst kannst du auch nicht Tesla die Schuld geben. Ganz einfach eigenes Versagen. Genau so hier von dir.

10 Zeichen, Teslito

Das ist etwas anderes, finde ich. Garde auch unbekannte Technik sollte Idiotensicher sein. Ja, Handbücher lesen wenige.

Sorry aber irgendwo muss man im Leben auch Verantwortung übernehmen. Du kannst doch nicht ständig anderen die Schuld für die Versagen geben.

10 Zeichen, Teslito

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Ja das stimmt schon. Auch wenn man einen aktuellen Diesel bis auf 0L/% fährt gibt’s Probleme und das kostet dann etwas Geld :see_no_evil::person_shrugging:. Zum Glück sind 0% im Akku meist noch ein paar % real, da die Hersteller das wissen.

@teslito Falls Du Dich mit Deinem Kommentar auf meinen Beitrag beziehst:
Ich habe mich bisher noch nicht über einen kaputten Akku gewundert und erlebe (!) nach drei Jahren auch keine Degradation (300km Autobahn bei 130km/h im „Winter“ mit einer Akkuladung war für mich die entscheidende Benchmark zum Umstieg auf ein BEV - und das schafft das Model 3 offensichtlich immer noch).
Aber ja: das Fahrzeug muss für mich als Nutzer innerhalb der Spezifikationen funktionieren. Dazu gehört auch ein gelegentliches Laden auf 100% und Fahren auf 0% (oder wie in dem von mir geschilderten Fall auf 5%).
Sollte der Akku dadurch innerhalb der Garantiezeit bzw. -strecke die versprochene Kapazität nicht mehr halten, ist das tatsächlich das Problem von Tesla, da sie es z.B. durch einen größeren Puffer oder andere Parameter hätten verhindern können (mit den entsprechenden Nachteilen für Nutzer und Marketing…)

Grüße, suedwikinger

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Also ich lasse mein Model S von 2013 jedes Jahr mehrmals ganz bewusst mit wenigen Prozent über Nacht stehen (ausser im Winter). So ermögliche ich dem BMS, sein Balancing richtig auszuführen.

Degradation unter 1% pro Jahr, Spannungsdifferenz 0,003 V (!) bei etwa 75% SoC.

Welche seriöse Quelle veranlasst dich dazu, dies nicht zu tun? Du weisst schon, dass 0% ≠ 0% und dass kalendarische Alterung bei geringen Ladeständen minimal ist?

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Hallo,
hab hier jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber gebe gern meine Erfahrungen mit meinem Tesla Model 3 SR Leihwagen (mein MYP ist in Reparatur) weiter.
Fahrzeug sei relativ neu, 7.150km, LFP-Akku, Intel,…
Reichweite 97% bis 2% SOC: 157km, Anzeige Verbrauch hier 180 Wh/km.
Jetzt zu den Bedingungen.
Zeitraum ca. 1 Woche, 3x vor Fahrtbeginn vorkonditioniert, 2x 1 Tag nicht bewegt, Strecke zur Arbeit (Landstraße/Dörfer) ca. 25km (bergauf) und entsprechend zurück (bergab). 2x Kurzstrecke in der Stadt zum Einkaufen etc. , 2 Tage Wächter-Modus.
Keine Beschleunigungsorgien.
War für mich als Tesla Neuling schon verwunderlich ist, dass die „Nebenverbräuche“ in Summe dann doch relativ hoch sind.
Sicherlich gibt es hier noch Potenzial in der Art und Weise ein E-Fahrzeug zu bewegen und zu nutzen, nichts desto trotz müssen im Winter diese Verbräuche mit berücksichtigt werden.
18 kWh/100km im Winter sind beeindruckend. Die Vorzüge die ein Tesla aber bietet (Wächter, Standheizung, Konditionierung,…) sollten dann jedoch auch mit Bedacht genutzt werden.
Bei reduzierter Nutzung der Vorwärmung, ist der (LFP)Akku aber bei diesem Fahrprofil nicht auf Temperatur zu bringen, und die Rekuperation ist entsprechend mager.
Zum Thema Akkualterung und BMS-Kalibrierung kann ich bei dem Fahrzeug natürlich nichts zu sagen, und hat sicherlich auch einen Einfluss.
Hab jetzt auf 100% geladen und vielleicht bessert es sich ja, oder Tesla bringt endlich meinen MYP wieder in Gang…
Schöne Grüße aus dem Süden.

Der Wächter zieht ordentlich, vor allem wenn man ihn pauschal einsetzt.


Hier mal meine geloggten Werte von 2021 und 2022 im Vergleich. Man sieht schon die deutliche Abweichung vom geloggten Durchschnittsverbrauch (bei Fahrten) und dem realen geladenen Strom auf die Laufleistung (bei Ladungen). Den besseren Verbrauch in 2022 kann ich mir nur durch die zusätzliche Sommer Urlaubsfahrt erklären (Autobahn und längere Landstrassenetappen). Ich habe aber auch das Gefühl, TESLA hat ein wenig an der Autosoftware optimiert. Da ich Fahrstil und Pendelstrecke nicht geändert habe haben sich trotzdem die Verluste deutlich reduziert. Wen es etwas genauer interessiert, habe dazu auch ein Video mit ein paar mehr Infos auf meinem Kanal: https://www.youtube.com/@allelectrified.

Ich muss das alte Thema nochmal anwerfen. Warum? Meine nicht ausgewiesenen Verbräuche sind aus meiner Sicht viel zu hoch.
Ist das bei euch auch so?
Der screenshot unten ist jetzt nur ein Ausschnitt, aber doch üblich.
Erkennbar ist ein Drittel des Akkus geleert, der Akku war voll geladen. Das dürfte so 20kWh entsprechen. Der Bordcomputer zählt aber nur 14kWh. Entsprechend ist der Durchschnittsverbrauch viel zu niedrig angegeben.

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Wie immer: Hier wird nur der Verbrauch unter D oder R angezeigt…
All die Vampirverluste nicht, all die „Spielereien“ a la Vorheizen, Entfrosten, Wächtermodus etc. fallen nicht unter diesen Verbrauch.

Das ist wie @Cosmostier richtig beschreibt. Leider wird das gerne bei der Betrachtung unter den Tisch geworfen und die Realen Verbräuche müssen halt an der Ladesäule AC / DC gesehen werden.

@AllElectrified wie hast Du denn die Ladung geloggt? Mir kommt das sehr wenig vor um ehrlich zu sein.

Bei einem SUC Stopp vor kurzem haben wir 39kWh hinzugefügt und 43kWh bezahlt. Das sind dann alleine schon rund 10% beim DC Laden. Auch beim AC Laden sehe ich kaum Ladevorgänge unter 8% zu den hinzugefügten kWh. UND… Die hinzugefügten kWh bekommt man aber gar nicht raus, denn hier sind die Entladeverluste (Erwärmung etc) nicht beinhaltet.

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Moin!
Also ich tracke all meine Ladungen (zumeist an der WB beim AG), jetzt vermehrt im Winter (da „Langstrecke“) auch am SuC:
Im All-time-Durchschnitt liege ich bei 7,41% an Ladeverlusten.
Gestern habe ich in meinen SR 44kWh laut BC geladen und laut WB 45,91kWh. Das sind 4,32% an Verlust; was extrem gut ist. Ok, Tesla rundet die kWh immer ab 0,5 auf volle 1 auf, sodass es rein theoretisch auch 43,5x kWh gewesen sein könnten (aber auch 44,49 kWh! Selbst bei 43,5 kWh wären es 5,52% an Verlust. Ich kann diese enormen Ladeverluste (im Durchschnitt!), allen voran bei WLTP sooo nicht ganz nachvollziehen…

Vielleicht sind die LFPs auch deutlich besser, kann auch sein. 5% sind mega… wobei man immer sagen muss, auch die WB ist kein Messgerät. Hängt auch vom Ladehub der Temperaturen etc ab.

ABER die 44kWh bekommst Du nicht in Deinen BC…

Mache folgendes… Schreibe den SOC auf genau dann wenn Du zum Laden startest, dann notiere die kWh die hinzugefügt wurden und den SOC beim Abstecken…

Beispiel: Start der Ladung 10%
Hinzugefügt 45kWh
Ende Ladung 68%

Wenn Du jetzt aber auf 10% runter fährst stehen da nicht 45kWh im BC und wenn Du es auf Etappen machst schon zwei mal nicht. Bei einem LR dürften da rund 42kWh raus kommen.

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