Ich bin Vadim, Finanzcontroller aus Aachen (Herzogenrath). Kurz zur Vorstellung: Unser BMW X5 F15 hatte 130.000 km auf dem Buckel, und da wir hauptsächlich Kurzstrecken fahren, habe ich ChatGPT gefragt: „Für welches Auto macht Kurzstrecke keinen Unterschied zur Langstrecke?“ Die Antwort war klar – nach ein paar Videos war ich überzeugt: Keine teuren Inspektionen, potenziell 300.000 km ohne große Reparaturen und dazu die tolle Garantie.
Mein Umstieg
Im Dezember bin ich auf einen gebrauchten Tesla Model Y Long Range Dual Motor (ca. 45.000 km) umgestiegen. Ich bin begeistert von der Fahrweise, den vielen Funktionen und der hervorragenden Software – einfach klasse!
Vor- und Nachteile
Der Restwert ist leider katastrophal, daher fahre ich ihn wahrscheinlich bis zum Anschlag. Das ist der einzige Haken; irgendwann könnte es langweilig werden.
Upgrades
Ich habe schon ein paar Upgrades: Pedale, Matten für den Kofferraum, Schubladen für die Mittelkonsole, Alcantara für die Mittelkonsole und vor allem einen drehbaren Bildschirm. Ein weiterer Teaser weiter unten
Alltag und Familie
Das Platzangebot ist etwas kleiner als im X5, aber ideal für uns mit Kind – nicht zu klein, nicht zu groß, perfekt ausbalanciert.
Laden und Entspannung
Verbrenner-Fans: Nein, Elektro macht das Fahren entspannter! Laden geht überall, besonders an Superchargern. Zuhause nutzen wir noch die Steckdose – eine Wallbox-Installation ist teuer (nicht das Gerät selbst), da zögere ich noch.
Norwegen-Pläne
Dieses Jahr campe ich alleine mit dem Tesla in Norwegen, inklusive eines besonderen Umbaus. Details kommen im Reiseberichte-Bereich – schaut rein!
Willkommen auch von einem Fahrer des älteren großen Bruders (X). Wenn du den Reisebericht inklusive Umbaudetails schreibst, dann stelle hier bitte einen Link dorthin rein, dann bekomme ich das auch mit. Interessiert mich sehr!
Der Tesla ist schon recht hart gefedert. Daran musste ich mich im Vergleich zum X5 erst einmal gewöhnen, dafür hat der X5 gerne mal etwas geschaukelt.
Was ich aber wirklich vermisse, ist Soft Close. Das hätte dem Tesla gut gestanden.
Vielleicht bin ich mit 45 schon etwas zu alt, aber den Bildschirm kann ich eigentlich nur an der Ampel sinnvoll bedienen. Auch wenn er am Schwenkarm sitzt, ist er doch ziemlich tief angebracht und außerdem bietet er im Vergleich zu Apple CarPlay deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten. Insgesamt ziehe ich die Tesla-Oberfläche aber Apple CarPlay vor.
Grundsätzlich muss ich auch sagen: Ich habe den Tesla vor allem aus finanziellen Gründen gekauft, also zur Kostenminimierung. Wenn man ehrlich ist, zahlt man bei Tesla als Fahrer aber auch dafür, ein Stück weit Testfahrer zu sein — unter anderem, damit Fahrverhalten und Straßenverhältnisse für FSD mit erfasst werden. Ich glaube nicht, dass Tesla keine Autos verkaufen will, aber das Geschäftsmodell geht für mich klar in Richtung autonomes Fahren, Carsharing und eigenes Infotainment. Die aktuellen Teslas sind nicht mehr und nicht weniger nur der Weg dahin.
Deshalb sehe ich das Ganze eher realistisch und pragmatisch. Es kann gut sein, dass ich in ein paar Jahren durch Tesla-Entscheidungen ganz woanders lande oder vielleicht sogar kein Auto mehr brauche.
Wenn du zu Hause eine rote CEE Steckdoese hast (16A reicht völlig), dann nimm einfach eine mobile Wallbox, wie den NRGKick, usw.
Die ist sehr gut abgesichert, temperatur überwacht usw.
Das hat noch den Vorteil dass du sie auch mal mitnehmen kannst (mit vielen Steckertypen).
Ich lade seit 7 Jahren damit zu Hause.
Wenn keine rote CEE Steckdose, der Elektriker verlegt die ziemlich easy.
Also die rote CEE Dose 16 A ist denke ich günstiger vom Elektriker zu installieren und abzusichern. Die mobile Wallbox wie der NRGKick hat schon alle Sicherheitsmerkmale integriert. Wie AC-DC Absicherung. Zwar kommt es bei den modernen eAutos kaum vor, dass DC Strom zurückfließt (was bei der ZOE früher möglich war), aber auf der sicheren Seite zu sein ist nie ein Fehler. Moderne fixe Wallboxen haben das sicher auch. Die Tesla Wallbox (Wall Connector) hat den Vorteil dass sie in der Tesla app integriert ist. https://shop.tesla.com/de_de/category/aufladen#aufladen.zu-hause
gut kommt vielleicht auch drauf an was man dem Elektriker sagt…
ne normale rote CEE die vielleicht schon vorhanden ist, bei manchen, hat sicher auch keinen extrem teuren FI für gleich strom schutz dazwischen…
aber das ist anscheinend auch ne Wissenschaft für sich, weshalb ich wohl auf blaue CEE mit Adapter gehen werde und nur mit 3,7 laden werde… das fahrprofil ist ja den meisten Menschen im voraus bekannt…
und bei uns wird es auf 2x 8km die Frau Plus Sporttraining der Kinder hinauslaufen… wird so immer für ne woche reichen und dann beim einkaufen laden bis der neue Stromtarif gilt…
lieber 39cent EnBW als 29-33 cent flexibel Plus ladeverlust… zumindest bis der neue Stromvertrag in 3monaten gilt
Der teure RCD ist normal immer in den Wallboxen, zumindest bei denen die ich kenne. Daher sollte der normale in der Hausverteilung ausreichen. Wie es mit den mobilen aussieht von Ama….. für ca. 180€ die es immer mal gibt das weiß ich nicht.
Wenn eine rote CEE- Dose noch gesetzt werden soll kannst du doch den Elektriker auch bitte dir den passenden RCD zu verbauen, dann hast du die Sicherheit auch bei den günstigeren Ladelösungen vom großen Fluss gegeben.
Im Zweifel bekommst du dann auch irgendein größeres elektrisches Gerät an der Dose betrieben.
Kreissäge, Betonmischer etc. PP was es halt sonst noch an Gerätschaften mit Starkstromanschluss so gibt.
Braucht man meistens nicht oft, aber wenn der Tag der Tage kommt und die passende Steckdose fehlt ist’ s auch doof.
Tests zeigen einen Verbrauch von ca. 25 Watt im ersten Stunde, der danach sinkt, oder bis zu 40-50 Watt Leistung mit rund 1 kWh/24h. Das haben auch alle YouTube Videos besrieben. Ich glaube das ist verschmerzbar
Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Zusammengefasst verstehe ich es jetzt so: Der Elektriker hat mir im Angebot einen FI-Schutzschalter aufgeschwatzt, den die Wallbox eigentlich schon eingebaut hat?
Trotzdem habe ich immer noch nicht ganz kapiert, wo genau die konkreten Kostenunterschiede zwischen einer roten CEE-Buchse und einer Wallbox liegen. Ich gehe mal davon aus, dass die Sicherungen und so weiter bei gleicher Stromstärke von 11 kW identisch sein müssen. Eigentlich sollte die rote CEE sogar teurer sein, weil sie dort, wo die Wallbox lose Kabel hat (vor der eigentlichen Wallbox), eben die CEE-Buchse integriert hat.
Strom bleibt für mich bislang eine unerforschte Wissenschaft.