Beschilderung Ladesäulen im Kontext Parken/Halten

Durch das E auf dem Kennzeichen bekommst du nur Rechte, tim Beispiel:
Laden an öffentlichen Ladestationen erlaubt
Kostenfreies Parken in vielen Städten

Das Kennzeichen erlegt dir keine Pflichten auf und hat keine Nachteile für dich. Warum also weigerst du dich so gegen das E im Kennzeichen?

Und zwingen muss man ja niemanden zu nem E im Kennzeichen. Es gehen dann demjenigen halt Rechte verloren.
Und wenn man dann an der Ladesäule während des Ladens ohne das E einen Strafzettel bekommt, dann muss man das halt zahlen. Man wollte es ja schließlich so.

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Das weiß ich doch alles. Ich mache das Spiel aber nicht mehr mit, dass ich mich beteilige schlecht gemachte Gesetze als Bürger aus zu bügeln.

Es hätte gereicht, wenn das Zusatzschild „Elektrofahrzeuge während des Ladens frei“ in die StVG aufgenommen worden wäre. Dieses Zusatzschild hätte man mit dem „Halteverbotsschid“ nur als Zusatz zum absoluten Halteverbot erlauben brauchen.

Wie ich schrieb sind die Bevorrechtigungen Sache der Stadt/ Gemeinde. Also Kleinstaaterei was noch nie zu einem guten Ergebnis führte.

Niemand zwingt dich dazu. Wenn du auf die Vorteile des E-Kennzeichens verzichten willst, so ist das allein dein Problem :thinking:

Sorry, aber da habe ich nun wirklich ein kleines Problem, das so zu glauben. Erstens muss man der Zulassungsstelle schon mal nachweisen, dass das Auto, welches man zulassen will, ein Recht hat, das E-Kennzeichen zu bekommen. Und zweitens wird es kaum eine Zulassungsstelle geben können, welche dich dazu zwingen will. Ganz im Gegenteil mag manch einer eifrig schimpfen, weil er es nicht bekommen kann. Vielleicht hat man das ja falsch verstanden…

Ich hoffe, du hast diese vielen und langen Gespräche in etwas ruhigerer und geordneterer Weise geführt, als du es hier tust. Manche Besucher werden, auch bei Behörden, nicht so recht zur Kenntnis genommen, wenn sie gar zu langatmig, gar zu ungeordnet, unübersichtlich oder widersprüchlich zu argumentieren versuchen.
Auch ich muss zugeben, dass ich einen großen Teil deines zumindest in meinen Augen doch arg unstrukturierten Wortschwalls hier und auch schon im vorigen Artikel etwas arg mühsam zu lesen finde. Das meiste dessen, was du uns eigentlich sagen willst, habe ich wohl noch immer nicht so ganz verstanden :thinking:
Vielleicht belassen wirs einfach dabei

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Was ich tatsächlich ganz anders sehe. Hier kann die jeweilige Gemeinde die Lösung für ihren Bereich passend gestalten. Die Parksituation in Köln oder München ist doch natürlich nicht mit der in einer Kleinstadt vergleichbar, deshalb macht es doch Sinn das entsprechend regeln zu lassen. Dieses verallgemeinerde Geschimpfe auf den Staat ist doch nur Mittel zum Zweck. Gäbe es eine Vorgabe aus Berlin für alle Städte wäre es dir vermutlich auch nicht Recht.
In Köln gibt es z.B. Busspuren, die für E-Fahrzeuge frei gegeben sind. Ob das hier Sinn macht, können aber doch wirklich nur die Politiker vor Ort aushandeln.
Das gleiche gilt für freies Parken für E-Fahrzeuge in z.B. Goßlar.

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Ok, ich erkenne jetzt, dass wir beide im Prinzip das gleiche sagen. Sorry, hab deinen Post wohl falsch interpretiert.

Also Leute, dieses verbissene Hin-und-her wegen des E auf dem Kennzeichen verstehe ich nicht so ganz. Es scheint mir fast, dass hier jede Seite versucht, krampfhaft recht oder das letzte Wort zu haben. Für mich persönlich spielt es keine Rolle. Was eine Rolle spielt, ist dass ein Fahrzeug, das an einer Ladesäule steht, erkennbar lädt. Dann sind für mich alle Fragen erledigt.

Eigentlich finde ich das Weglassen des E mutig, weil ich dann denke, dass die Leute vielleicht langsam das BEV als Normalität sehen wollen uns sich nicht mehr vom „normalen“ Strassenverkehr absondern möchten. Das wäre jedenfalls auf lange Sicht mein Wunsch.

Das mag man gerne so sehen. Die Konsequenz daraus ist aber natürlich, dass man als E-Auto-Fahrer auch keine Privilegien mehr in Anspruch nehmen kann, wie das bisher der Fall ist.

Dann wird man Ladesäulen wohl auch nur noch an besonders dafür ausgewiesenen, von den Betreibern käuflich zu erwerbenden oder angemieteten Plätzen aufstellen können, so wie das bisher jeder Tankstellenbetreiber tun muss. Für die privilegierte Nutzung öffentlicher Parkplätze „Nur E-Autos“ in der derzeitigen Form wäre dann ja kein Raum mehr

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Für die Gegenwart hast du auch sicher recht. Ich rede eher von der Zukunft, wenn die BEV die Verbrenner immer mehr vom Strassenbild verdrängen. Dann sind wir bald alle privilegiert oder eben auch nicht. Manch eine/r, mich eingeschlossen, wünscht sich das schon jetzt. Träumen darf man ja.

Es gibt möglicherweise Besucher aus nicht-EU-Staaten, die kein E-Kennzeichen haben und für die dann irgendwelche Zettel oder Plaketten ist doch auch lästig - ich will in jedem (EU)-Land die gleichen Regeln - inzwischen läuft es sogar beim mitzuführenden Zubehör wieder auseinander, innerhalb der EU.

Ja, leider ist das so.
Aber wir brauchen doch gar nicht so weit zu gucken. Ich würde mir für Deutschland (EU wäre natürlich noch besser) Einheitlichkeit wünschen bei:

  • Beschilderung von Ladeplätzen
  • Standzeit auf Ladeplätzen
  • Kostenloses Parken von eAutos

Aber dann kommen gleich wieder Menschen, die von Gleichmacherei sprechen und dass das den Fortschritt behindert. :crazy_face:

Reicht das?

Wenn ich die Reservierung ohne E mache, den Antrag ohne E einreiche, die Kennzeichen ohne E dabei habe was will ich dann? Ja klar mit E nicht wahr? Wenn der/die MA das E in die Zulassung macht weil „das ja so sein muss für ein Elektroauto“, lasse ich mir schon mal den Vorgesetzten holen und lasse meinen Unmut raus. Weil die Kosten für die gemachten 3D Kennzeichen ersetzt man mir ja auch nicht.
Da kannst du glauben was du magst, dass die Zulassungsstellen sowas nicht denken würden, aber manche denken halt so.

Ich würde dich auch bitten nicht dein Problem des nicht verstehens zu versuchen auf mich ab zu wälzen. Das wird heute nämlich gern gemacht, dass man sich nicht bemüht die andere Argumentation zu verstehen. Man wälzt das Problem auf die Gegenseite ab, dass das gesagte ander dargelegt wird. Da muss ich dich leider enttäuschen, dass ich mir den Schuh nicht anziehe.

Ach warum darf ich ohne E sowas denn nicht? Ist mein Fahrzeug dadurch schlechter, weil es kein E hat? In Österreich funktioniert es doch auch. Man war zwar erst uneinsichtig, weil ausländische Fahrzeuge nicht das grüne Nummernschild haben, aber nun geht es doch. Selbst mit dem Tesla ohne deutsches E, weil es einfach klar ist, dass ein Tesla immer rein elektrisch Fährt.

Mit dem E ist es wie mit der Einreichung der Daten für die Grundsteuer. Alles ist den Ämtern bekannt, aber weil man lieber 20 Jahre über Digitalisierung labert als was zu machen wird der Bürger in die Pflicht genommen.
Bei dem Spiel dass ich als einer derer, die das alles mit bezahlen mache ich nicht mehr mit.
Auch wird das Niveau bei den Ordnungsämtern wie in den Schulen immer weiter runter gefahren, dass es schon zu viel ist dass die Entscheidung, ob rechtmäßig dort parken am Blick auf den Ladestecker bzw die Säule scheiteren soll.

Schild 283 oder 286 in Verbindung mit Zusatzschild 1026-60 oder 1026-61 hätte völlig gereicht. Wobei ich das Zusatzschild 1026-60 besser finde. Dazu hätte es kein EmoG Kauderwelsch und unwirksame Weihnachtsbäume als Schilderkombination geben brauchen.
Stecker drin und es läd = gut, kein Stecker drin oder läd nicht = 55€ fürs Staatssäckl.

Es geht mir nicht um das letzte Wort. Ich stehe dazu, dass das EmoG nichts taugt. Die Intension des Gesetzes hätte man mit bestehenden Gesetzen durch Änderungen einiger weniger Paragrund Sätze besser und eindeutiger erreichen können.
Wenn die Menschen immer alles einfach so akzeptiert hätten was der Staat in seiner göttlichen Gnade erlassen hat, wären wir nicht dort wo wir heute sind.

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Die Chaosrechtsprechung bestreite ich ja gar nicht. Das kann ich auch gar nicht, weil ich davon leztendlich selbst nur eine rudimemtäre Ahnung habe. Ich meinte nur die Diskussion: „Ich möchte kein E-Kennzeichen.“ „Aber warum, das ist doch viel besser.“, und das in einer Dauerschleife.

Jandas wieürd zur Dauerschleife. Macht es jemand anders als alle anderen ist er derjenige, der falsch liegt.

Es geht hier um Beschilderung der Ladesäulen in diesem Thread nicht um das Vergeben eines E-Kennzeichens an renitente Bürger.

Also bitte back to topic, ehe hier noch die Knüppel rausgeholt werden. :grin:

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Genau das meine ich. Nicht anheizen, schlichten. Dann geht’s allen besser.

Die Standzeit muss aber zum Aufstellort passen. Hab schon an nem P+R-Parkplatz an ner 22kW-Säule gesehen, dass man dort nur mit Parkscheibe 2h stehen darf. Außer einer Öffi-Haltstelle daneben gab es dort nichts weiter. Wer das P+R tatsächlich nutzen will, braucht aber länger und kann dann dort gar nicht laden. Oder ich hätte mich wenn direkt daneben frei gewesen wäre, auf einen normalen Parkplatz ohne Parkscheibe gestellt und das lange Kabel genutzt…

An einen solchen P+R-Parkplatz hätte man statt 2x22kW lieber einige 3-11kW mit Lastverteilung gemacht, an denen man dann länger stehen bleiben darf, auch wenn das Auto schon voll ist. Sonst kann man es sich auch ganz sparen.

Auch das finde ich z.B. in der Innenstadt problematisch. Entweder, E-Autos sollten generell in der Innenstadt eine bestimmte Zeit gratis parken dürfen - oder sie sollten an den Ladesäulen genau das selbe zahlen, wie die Verbrenner die direkt daneben parken.

Bei uns führt das kostenlose Parken nur an den Ladesäulen dazu, dass die E-Autos/PHEVs sich an die Ladesäulen stellen (evtl. pro forma laden mit 5A einphasig, oder mit 95% anstecken), und die Ladesäulen so einerseits nicht ausreichen für die die tatsächlich laden wollen/müssen, und andererseits sich diese kaum rechnen, weil da stundenlang nur mit geringen Ladeleistungen geladen wird (wenn überhaupt).

Bei den aktuellen Neuzulassungen wird man es sich sicher nicht mehr lange leisten können, E-Autos in den Innenstädten bei den Parkgebühren zu bevorzugen. Diese Privilegien werden sowieso bald fallen müssen.

Ich habe nicht geschrieben, dass z.B. kostenloses parken möglich sein soll, sondern nur, dass es einheitlich sein soll. Entweder überall oder nirgends.

Ebenso für die anderen Punkte anzuwenden.

Das habe ich verstanden. Und erklärt, warum ich genau die „Einheitlichkeit“ problematisch finde, am Beispiel von einer Innenstadt. Außerhalb einer Innenstadt fällt mir kein genereller Grund ein, warum nicht nur an einer Ladesäule das parken kostenlos sein sollte. Die Regelung muss zum Aufstellort der Säule passen, und lässt sich daher schwer vereinheitlichen.

Um das für mich einmal zu verstehen, was gilt des jeweils hier?:

Wie lange darf ich dort mein Auto laden? Wenn es lädt? Wie sind die generell die Regeln


Bild

So eins mit „zwei Plätze, 4 Stunden“ hab ich auch bei meiner Mutter um die Ecke. Da ist kein Richtungspfeil dran und sonst auch keine Angaben. Das heißt doch theoretisch, dass auf dem gesamten Parkplatz zwei Parkplätze für E-Autos freigehalten werden müssen, aber nicht direkt vor der Säule.

Zeit für das 50m-Mennekes…

Schild 1 les ich so @quarexDE (von oben nach unten, nach jedem Schild ein gedachtes „aber“):

Alle dürfen mit Parkscheibe für 30 Minuten, aber nur von 8-19 Uhr. E-Autos solange sie laden, auch ohne Parkscheibe. Würde mich aber nicht wundern, wenn das nicht so ausgelegt wird beim Ticketschreiben.

Schild 2: Parken mit Parkscheibe für 2 Stunden, aber nur für ladende E-Autos, maximal 2 (sind sicher eh nicht mehr Stecker da).