Ich habe dadurch keine Vor- oder Nachteile, dass ich kei E drauf habe.
Da Elektroautos heute zur Normalität gehören brauche ich das nicht mehr zu zeigen wie anders ich bin.
Das sage ich ja, dass man sich lieber mehr mit der Umsetzung der Digitalisierung hätte beschäfigen sollen als sich einaweiteres Gesetz auszudenken.
Hier im TFF ist die Reichweite noch sehr begrenzt, da vergleichsweise wenige Fahrer dabei sind, die wirklich auf öffentliche innerstädtische AC Ladesäulen angewiesen sind. Die meisten Teslafahrer sehen die AC Ladeplätze als willkommene Parkplätze, da sie auf den Strom nicht angewiesen sind. Ja das sage ich selbst als Teslafahrer. Schaut aber bitte mal über den Tellerrand in markenunabhängige Foren wie die Fahrer ohne eigene Wallbox unter den Mist StVG VS EmoG und E leiden, weil sich einfach jeder auf den Ladeplatz hinstellen darf.
Da in vielen Regionen, die Ladesäulen gar nicht bzw falsch beschildert sind parkt da sowieso fast jeder legal. Egal ob BEV, ICE mit oder ohne E. Ist also eine Papierente das Ganze.
Um auch anderen Verkehrsteilnehmern zu zeigen, dass sie dort nicht parken sollen/dürfen reicht das P mit dem Textschild „Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs“ aus. Dafür ist das E nicht erforderlich und das Elektrofahrzeug macht sich mittels eingestecktem Kabel und dass die Ladesäule arbeitet als solches bemerkbar.
Wozu also das affige Steckerauto? Es fahren auch Elektroautos aus einer Zeit, in der es das E gar nicht gab. Hatte ich auch mal. Willst du die Leute wegen einer gesetzlichen Fehlleistung zur Ummeldung zwingen, dass sie noch öffentlich laden können? Wer trägt dafür dann die Kosten? Wer entschädigt den Zeitaufwand?
Die anderen Bevorteilungen hätte man genauso gut in die StVG bzw andere Umweltgesetze aufnehmen können.
Dazu braucht es nicht ein weiteres Gesetz, dass nur noch mehr unklare Situationen schafft. Nur durch die Konflikte der StVG Beschilderung und der EmoG Beschilderungen kommt es zu den Weihnachtsbäumen rund um die Ladesäulen, bei denen keiner mehr weiß wer wann wie wo parken darf.
Oder dass die ganze Beschilderung unwirksam ist, weil die Hälfte der Schilder nach StVG und die andere Hälfte nach EmoG bzw selbst designte Schilder sind.
Das hilft natürlich weiter. Obwohl einen Gewinner gibt es. Die Verbrennerfahrer, die wegen unwirksamer Beschilderung trotzdem auf dem Ladeplatz parken können.
Ich habe mir 2015 - 2017 schon die Hacken in Ämtern und bei Dezernenten krumm gelaufen, dass es für uns Elektroautofahrer besser wird. Mein Wagen damals war möglicherweise der erste in Deutschland, der das E hatte. Tag 1 der Einführung war die Dame auf der Zulassung um 7:15 Uhr mit der Ummeldung meines Wagens fertig. Ich habe das ganze Klimbim also auch schon durch. Ich kenne es seit Anfang an, ich habe seit Diskussionsstart in der Politik über Einführung bis heute alles mitbekommen und versucht etwas zu bewirken. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, weil nicht mal die Ämter wissen was sie tun.
Nur irgendwann hab ich auch mal die Schnauze (entschuldigt den Ausdruck, aber das sagt man ja so) voll und darf das auch sagen wo wieder und seit Jahren gepennt wurde.