Für Dich könnte Elli mit City Tarif funktionieren.
Ich selbst hatte immer freshmile, das wird aber nichts mehr, jetzt EnBW, ich finde nichts Besseres. Elli ist ähnlich nur halt nachts ohne Blockiergebühr…
EDIT: wenn DC für Dich auch geht: mit freshmile z.B. Total Energies nochmal gut 20% günstiger als AC in Berlin
Bei Elli ist nach drei Stunden Blockiergebühr fällig. Ansonsten funktionierts gut. Aber gibt genug Möglichkeiten in Berlin stundenweise den Akku nachzuladen. Halt nicht über Nacht.
Edit: gerade nochmal nachgelesen, zwischen 21 und 9 Uhr keine Blockiergebühr.
Ich verstehe zwar den Sinn hinter der Blockiergebühr, aber 4 Stunden sind schon irgendwie wenig. Ich lade ja auch rein öffentlich und lasse mein Auto während der Arbeit an einem AC Lader stehen. Wenn ich da mit 30% ankomme, schaffe ich es in 4 Stunden gerade so auf 80-85% (85% ist normalerweise mein Limit). Wenn ich da auf Arbeit nicht sofort weg kann oder in der Mittagspause bin, zahle ich schon immer direkt Blockiergebühren mit drauf. Okay, bei 10ct/Minute bzw. 6€/Stunde ist das noch halbwegs verkraftbar, aber der Unterschied ist schon sichtbar. Finde ich irgendwie diskriminierend für Laternenparker ohne eigene Lademöglichkeit. Selbst 5 Stunden wären schon deutlich besser.
Freshmile werd ich mir dahingehend auch mal ansehen.
Hatte auch mal testweise Smoov und Punktladung installiert, die scheinen die AC Lader der Stadtwerke aber nun garnicht mehr zu kennen.
//edit: Freshmile scheint die Berliner Stadtwerke Lader wohl auch nicht zu kennen. Bleibt für mich nur noch EnBW. Auch Bonnet findet die 11kW Säulen nicht mehr, da gibts zwar keine Blockiergebühr aber der Standardtarif liegt bei 52ct/kWh.
Die Umstellung von Allego auf Stadtwerke ist ja noch nicht so lange her… wer weiß, ob die nochmal irgendwo von anderen Anbietern aufgenommen werden, oder ob nur EnBW die im Netzwerk belässt. Sieht etwas mau aus gerade.
//edit2:
Habe mal auf der Website der Berliner Stadtwerke nachgeschaut, ob die da irgendeinen Anbieter empfehlen. Da steht aktuell in den FAQ:
Gibt es eine Ladekarte oder Lade-App der Berliner Stadtwerke?
Wir arbeiten aktuell an der Entwicklung einer Ladekarte und Lade-App. Sobald diese verfügbar sind, informieren wir Sie über unsere Webseite.
Die Frage ist in Berlin ist immer eher WANN da was kommt. Neue Säulen hab ich zum Beispiel noch nicht gesehen seit der landeseigene Betrieb übernommen hat. Und wenn dann vermutlich eher 3 kW Laternenlader.
So habe ich auch Anfangs gedacht und mich grade über die Blockierkosten über Nacht geärgert. Aber perspektivisch werden noch viel mehr Autos die Ladesäulen nützen müssen, und ehrlicherweise reicht der Strom nach 4 Stunden für die meisten Touren locker aus.
Ja, aber du musst halt spätestens nach 4 h umparken. und das passt in keinen normalen Tagesablauf. Und wenn da viel mehr Autos kommen müssen auch viel mehr Ladesäulen kommen. Das sehe ich in dieser Stadt nicht. Radwege sind den Berlinern wichtiger. jedenfalls solange kein Schnee liegt. Oder es regnet. Oder kalt ist.
Wie gesagt, ich hab drei ganz gut gelegene (nicht von den Stadtwerken betriebene) Schnellader in der Nähe und stöpsele zusätzlcih beim Einkaufen ein, seit auch Kaufland und EDEKA Geld kosten ist da eigentlich immer n Kabel frei. Mein Einkaufsverhalten hat sich geändert, nicht mehr alle 2 Tage kleiner Einkauf beim REWE um die Ecke sondern 2 bis 3x im Monat all in beim Kaufland.
Ich denke schon, dass man noch neue Lader sehen wird… wir hängen da ja nicht so am Nachrichtenkanal wie hier im Forum mit den Superchargern… man kriegt das meistens garnicht mit.
Ich denke, dass eher in den Bezirken nachverdichtet wird, wo bisher noch kaum was zu finden ist. Immer wenn ich nach Alt-Hohenschönhausen fahre, sind Lader sehr rar gesät. Im Prinzip wären Schnelllader auch nicht schlecht, aber für die Akkupflege würde ich regulär doch lieber AC-Lader nehmen.
Das ist natürlich auch richtig. Ist irgendwo ein Gewissenskonflikt. Oben hatte ja jemand geschrieben, dass die Blockiergebühr teilweise über Nacht ausgesetzt wird (liegt ja dann eher am Tarifanbieter)… das wäre denke ich auch eine faire Lösung, da ja nachts eh kaum Bewegung passiert. Hauptsache, die Säulen werden tagsüber nicht mehr blockiert. Ich bin da auch immer ziemlich hinterher, dass ich die Säulen nicht länger als zum Laden nötig besetze. Da muss man sich aber auch erstmal einen eigenen Ablauf etablieren, wie man das in seinen Alltag gut integrieren kann. Leute, die nicht auf Arbeit laden können oder nicht mal eben weg kommen, können das nicht so wie ich handhaben und müssen eine andere Lösung finden… wäre dann eben in der Freizeit. Vielleicht schafft man das an den Wochenenden dann besser, dass man auch wieder umparken kann… oder man kombiniert das eben mit den Einkäufen… das habe ich allerdings bisher nie so gemacht, weil ja da immer ziemliches Gerangel war.
Da unterschätzt du aber die Nacht. Ich stelle mein 60 kE Auto jedenfalls nicht über Nacht in irgend eine dunkle Gasse zum Laden. Im günstigsten Fall knipsen irgend welche asozialen Elemente das Ladekabel ab, son 7 m Kupferkabel kann schon mal ne Kiste Bier finanzieren.
Ich finde den Ansatz mit dem Aussetzen der Blockiergebühr über Nacht ziemlich gut, und hoffe dass zukünftig weitere Anbieter das so in den Tarif aufnehmen.
Die Leute die müssen verstehen, dass Blockiergebühren alleine nicht reichen werden, um mittelfristig mit den vorhanden Ladepunkten auszukommen.
Sondern es muss massiv aufgestockt werden bei der Anzahl der Ladepunkte im öffentlichen Raum (ich rede von Berlin). Sonst wird das mit der Elektrifizierung scheitern. Es ist jetzt bereits abschreckend kompliziert, für die meisten Otto-Normal-Verbraucher.
Wenn es flächendeckend bei langsamen Säulen Blockiergebühr über Nacht gibt, wird das Resultat sein, dass die Plätze über Nacht gar nicht genutzt werden. Und das kann ja auch nichr gewollt sein, weil dadurch Kapazität ungenutzt verpufft.
Das Interesse der Berliner Landespolitik am Umbau des PKW-Sektors in Richtung EMobilität hält sich in Grenzen, die streben langfristig das autofreie Berlin an.
Naja, ich habe 2017 eine Säule in unserer Straße beantragt und nach 10 Monaten war diese auch da.
Problem bei der jetzigen Tarifumstellung nach der Übernahme ist, die immer anfallenden Blockiergebühr ab 4 Stunden. Sollte ein Anbieter darauf verzichten, muss es das aus eigener Tasche zahlen.
Da waren auch die Stadtwerke noch nicht zuständig, die jetzt, ohne reguläre Ausschreibung, das Monopol für Säulen auf öffentlichem Grund in Berlin haben.
Axo, wo und wie hast du denn beantragt, würde ich auch gerne mal versuchen. Auf der Seite der Stadtwerke finde ich dazu nix.
Zur Zeit bietet weder das Land Berlin noch das Bezirksamt eine Möglichkeit an, Ladestationsstandorte zur Realisierung vorzuschlagen. Das Programm “Be-Emobil” ist ausgelaufen. Das Land Berlin plant einen umfangreichen Ausbau von Ladestationen ab Mitte 2022 – ca.
Ich hatte mich mal bei OnCharge angemeldet und eine Ladesäule angefragt:
Die machen wohl auch den Papierkram mit Beantragung und später Umsetzung, sofern es genehmigt wird. Läuft jetzt schon seit Mitte Januar, bis jetzt wurde die Standortprüfung, Netzauskunft und Antrag bei der Stadt durchgeführt. Mal gucken, was dann noch so kommt. Kann natürlich auch sein, dass der Antrag abgelehnt wird, weil hier in der Umgebung schon einige 11kW Säulen stehen. Bin mal gespannt.
Ich musste nichts bezahlen, lediglich ein paar Fotos des Gehwegs, der Parksituation und Vermessung der Gehwegbreite angeben.
Also in Berlin haben die Stadtwerke das sozialistische Monopol auf Ladesäulen auf öffentlichem Grund. Also müsste man schon einen Privatbesitzer finden, der das auf seinem Grundstück zulässt.