Ich habe seit gestern mit meiner Frau zusammen ein neues Modell Y Juniper SR. Wir sind komplett begeistert. Die ist unser erster Tesla bzw. E-Auto .
Ich habe mir das Auto nicht gekauft, um anderen zu gefallen oder damit anzugeben oder so was, das wollte ich nur mal vorweg erwähnen. Aber heute auf der Arbeit zum Beispiel wurde durchweg gelästert über Tesla und E-Autos im Allgemeinen, als ich mit dem Fahrzeug auf den Hof gekommen bin.
Dann habe ich heute mal der erweiterten Familie das Auto präsentiert, aber auch hier kamen so Aussagen wie, warum läuft TomTom nicht darauf, oder kein Apple Carplay, solch ein Mist. Wieso schaltet der Tempomat ab 140 ab usw.
Ja, ich habe, wie zuvor erwähnt, kein Problem damit, ich möchte auch niemanden überzeugen oder so, aber fühlt sich mehr oder weniger doof an. Kennt ihr das?
Zeig den Leuten, was der Wagen alles kann, wie einfach alles ist, und nimm sie mal auf eine Fahrt mit. Die meisten ändern ihre Meinung spätestens, nachdem sie sehen, wie günstig das alles eigentlich ist.
In der Arbeit am Anfang schon, aber eher allgemein E-Autos und nicht speziell Tesla.
Aber nach knapp 2 Jahren und 71.000km sind die Stimmen verstummt, denn während viele Kollegen mit VAG-Autos mit der Software kämpfen und andere ihren AMG direkt wandeln wollen, weil sie mehr in der Werkstatt als auf der Straße sind, fahr ich einfach jeden Tag ohne Probleme zur Arbeit und die gesamte Wartung hat bisher 21€ gekostet (Scheibenwischer)….
Ja, kennen wir auch. Zahlen helfen (Fahrkosten und Unterhalt) und Probefahrten. Lass den einen oder anderen einfach mal selber ans Steuer, die Beschleunigung catcht dann schon so einige.
Was interessiert mich das Gerede von anderen Leuten ?
Ich kaufe Dinge für mich, um meinen persönlichen Bedarf zu befriedigen und nicht um anderen zu gefallen
Als ich in unser MYP neu hatte, war ich auch stolz und hatte Freude daran. Irgendwie merkte ich aber schon im Sommer 2023, dass die allermeisten keine Fans von Tesla sind. Viele liess das Auto komplett kalt. Andere kritisierten den mir sehr gut gefallenden Innenraum. Damals kamen noch so Sprüche mit in der Waschstrasse abfallenden Heckklappen oder dass man im Winter nicht heizen kann. Das alles ist ja schon so schräg, dass sich eine Reaktion erübrigt.
Übrigens habe ich allen aufgefordert zu fahren. Das waren weit mehr als 10 Personen. Beeindruckt von der Leistung waren alle, nachgekauft hat niemand.
Bis vor ein paar Monaten kannte ich maximal zwei andere Teslafahrer, wovon einer sein Auto hasste, weil er praktisch täglich in einem Tunnel Phantombremsungen habe.
Unterdessen kann ich verstehen, dass man als Teslafahrer Ressentiments erfährt. Diese ganzen Eskapaden des Manns, der nicht genannt werden darf, schaden dem Image. Für viele Mitmenschen befürwortet der Tesla-Fahrer die Aussagen und Taten des Unaussprechlichen.
Wozu? Alles was man braucht ist drin. Wer an alter Technik hängt bleibt stehen
TomTom, ernsthaft? Wir sind nicht in den frühen 2000ern…
Mein Totschlagargument für die Parolen-Nachbrüller sind meine Betriebskosten.
3.500€ Sprit gegen 950€ Strom (alter Strompreis, diesen Winter werden es dank dem neuen EnWG vermutlich keine 300€) sind einfach ein No-Brainer.
Mit PV ist der Abschlag niedriger als vor 2 Jahren, ich fahr dafür aber zusätzlich noch in die Arbeit.
Die freche Antwort: „Du arbeitest sichtlich gern einen Monat im Jahr nur um in die Arbeit zu kommen, ich flieg dafür lieber in den Urlaub.“ wird meistens mit betretenem Schweigen quittiert. Wenige haben einen weiteren Anfahrtsweg als ich in der Firma, wenn ich das kann können das auch andere.
Die meisten haben dann auch noch Eigenheim und Garage, besser gehts doch nicht.
Einen Mieter habe ich überzeugt bekommen, der lädt nur bei uns in der Arbeit.
Mehr als Pendelweg und Einkaufen fährt er mit seinem Cupra nicht, bevorzugtes Urlaubsmittel sind Flugzeug und Zug, Langstrecke war kein Kriterium für Ihn.
Als er mal zu Besuch war durfte sein Auto an unserer WB nuckeln weil er die AB frei gefahren ist . Wollte glatt was zahlen aber hab ich dann abgelehnt, kam ja alles vom Dach und mir geht’s auf der Strecke ja nicht anders.
Seit Anschaffung 08/23 hat mir das Auto 5.000€ „gespart“. Merke ich auch jeden Monat auf dem Konto. Die knappen 300€/Monat die insgesamt jetzt mehr bleiben sind sehr deutlich und gehen zusätzlich ins Depot.
Die Entscheidung damals war auch einfach: Lieferzeit Tesla: 14 Tage, Lieferzeit alle anderen: 4+ Monate.
Außerdem war es eines der wenigen wo ich mit meinen knappen 2m und Rückenproblemen ohne Problem reinpasse. DIe VDA Hersteller sind einfach nicht in der Lage Mittelkonsolen zu bauen wo ich mir keinen blauen Fleck am Knie schlage.
Wird der nächste wieder ein Tesla? Vermutlich, doch dafür muss der jetzige kaputt gehen.
Im Gegensatz zu anderen Autos bei denen die Inspektionen und Reperaturen im Jahr teilweise 20% des Restwerts erreichen erwarte ich das beim MY, zumindest bis 200.000km, nicht.
Verhalten von Führungskräften sind mir egal - das ist nicht mein Problem als Konsument, hab täglich besseres zu tun, zum Beispiel diesen schon viel zu langen Text zu schreiben
Danke für die Antworten, das ist schon beruhigend, dass es anderen so ähnlich erging. Im Prinzip ist mir das Gerede von anderen Leuten auch egal.
Mal schauen, was ich sparen kann, da ich in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt lebe und leider nicht den Luxus von PV-Anlage habe und nicht auf der Arbeit laden kann. Trotzdem habe ich mir durchgerechnet, dass es letztlich günstiger ist, mit dem Tesla im Vergleich zu einem Verbrenner. Auch wenn dies in meiner Situation nur kleine Unterschiede sind. Schlussendlich habe ich den Tesla aber nicht aus Kostengründen gekauft, sondern es muss einfach alles passen und das tut es. Zumindest was ich bisher beurteilen kann.
Ich hab mir tatsächlich eine Liste mit „Was ist cool, was ist ein Alleinstellungsmerkmal, was ist sonst Oberklasse“ gemacht. Und als ich dann die ersten Kollegen dabei hatte, hab ich die quasi überrumpelt mit den coolen Fakten, sodass sie gar keine Chance haben sich über fehlende Garmin/TomTom Halterungen aufzuregen. Jetzt hab ich zwar ein bisschen das Image vom Angeber, aber das ist mir deutlich angenehmer!
Das es euch gefällt und überzeugt ist doch die Hauptsache!
Am besten hilft, andere einfach mal fahren lassen.
Meinungen wie „komplizierte Bedienung“ … da lache ich mittlerweile drüber.
Meinungen zum „Gründer“ → geht ganz schnell, eigentlich darf man nichts mehr fahren und nichts mehr konsumieren.
Wegen der „Gründer“-Sache → auch wir haben uns andere Autos angeguckt - und was wird es wieder werden? Ein Tesla. Aus vielen Gründen!
Bei mir ist es eher umgekehrt: Auf der Arbeit sind die meisten Kollegen super interessiert, einige verteidigen den Tesla sogar in Diskussionen mit mir zusammen! Das überrascht mich immer wieder… Die Reichweite für Urlaubsfahrten wird manchmal diskutiert, aber insgesamt ist die Stimmung schon eher positiv. Ein Arbeitskollege überlegt sogar, selbst bei einem Model Y zuzuschlagen.
In der Familie sind auch fast alle begeistert, nur ein paar wenige meckern mit dem üblichen Zeilen von wegen „aber die Akkus können nicht recylet
werden, wenn der mal brennt kann man es nicht löschen, wenn wir dann bald keinen Strom mehr haben“…
Mein bester Freund war so „genervt“ von meinen Tesla-Schwafeleien, dass er jetzt auch auf seinen Juniper wartet!
Mein Tipp: Lass die Kritik abperlen und geniesse das Auto. Meistens überzeugt eine (Mit-)Fahrt die Skeptiker!
Wenn ich nicht vier Jahre lang mit meinem Model 3 zufrieden gewesen wäre, hätte ich definitiv keinen Juniper bestellt… damit beende ich oftmals viele Diskussionen.
Und genau an dieser Stelle, hast du dich auf die selbe Stufe gestellt, wie diejenigen die du zuvor erwähnt hast.
Mir doch egal welches Image oder welchen CEO eine Firma hat, wenn das Produkt gut ist. Da lasse ich mich doch nicht von anderen oder irgendwelchen Mainstream Medien beeinflussen.
Wieviele von denen die „Meckern“ fahren elektrisch? Über die supergünstigen jährlichen Wartungen und dann nach Garantieablauf immer wieder anfallenden Reparaturen beliebigster Bauteile wird geschwiegen, da es so ist.
Da ist Tesla mit 4Jahren und 80tsd km Garantie, ohne vorgeschriebene jährliche Wartung, doch gar nicht schlecht.
Kann ich nur bestätigen. Keinerlei Alltagsprobleme bei 4,5 Jahren und 145.000 km Tesla. Erst M3 dann MY. € 41,- für 2 Paar Wischerblätter, sonst nix. Dazu dank PV und Tesla-Gutschriften Verbrauchskosten von < € 5,00/100 km. Da verstummt so manche Kritik schnell.
Hierfür muss man den Leuten einen Denkanstoß geben: diese Produkte gibt es nur, weil die Fahrzeughersteller es selbst nicht auf die Reihe bekommen eigene und vorallem auf das Fahrzeug abgestimmte Lösungen anzubieten. Aftermarketprodukte sind, egal wie durchdacht sie sind, immer eine Krüke.