Da gebe ich dir recht, deshalb hatte mich das auch gewundert, wie ich bei knapp fünf Jahren Alter und vor 50.000km nicht so weit komme (WLTP 560km). Ich mache, wenn es 15-20°C sind, einen Reichweitentest/Urlaubsfahrt und schaue mal, was er jetzt schafft.
Als der Test beendet war und auf 100% Ladestand war, war das etwas ganz Neues, so viel Reichweite mehr zu haben.
Laut eines Tesla-Mitarbeiters sind bei den Batterien bis 50.000km zwischen 85-90% normale Degradation und nimmt jetzt nur noch sehr, sehr langsam ab, dagegen sind die LFP stabiler.
Hm, habe schon inkompetentere Videos/Beiträge zum Batterietest gelesen. Der von Christian hat ein paar Ungenauigkeiten in Sachen Balancing. Und das Modul, dass ihm eingebaut wurde, ist besser als die anderen im Pack. Die alten bestimmen also die Kapazität des Packs. Trotzdem nicht schön, dass bei Ladeschluss so lange balanciert wird. Er müsste sein sein Model 3 paar Tage stehen lassen, damit die Imbalance der schlechteren Zellen wegbalanciert wird, dann hätten alle Zellen bei Ladeschluss die gleiche Spannung und das Ende des Ladevorgangs würde auch nicht mehr so lange dauern.
Also ich lese hier einige falsche Begründungen, nicht nur ungenaue… aber bei weitem nicht alles ist fehlerhaft.
Faktisch ist aus meiner Sicht völlig korrekt, dass die Batterie trotzdem, eigentlich genau wegen des nicht passenden Moduls, schlechtere Eigenschaften hat. Dabei ist es egal, ob das neue Modul besser oder schlechter ist als die anderen.
Das nützt genau 2 Ladevorgänge was, wenn überhaupt. Dann hast du wieder das selbe Problem.