Autonomes Fahren (Teil 2)

Grundsätzlich stimme ich Dir zu 100% zu.
In dem Fall ja etwas anders. Es wurde schon zig mal auf die Beiträge verwiesen und wenn man sich mit dem Thema beschäftigt hat man diese auch schon mehrmals gelesen.
Wenn diese Beiträge bis jetzt noch nicht kennt hat gar kein Interesse sich mit dem Thema zu beschäftigen sondern will nur Stimmung machen.

Und es war wirklich nicht böse gemeint und sollte nur helfen das er sich, selbst hier im Forum, ganz ohne Google, schlau machen kann.

wer sich hier im Forum ernsthaft für das Thema interessiert hat die Beiträge schon gelesen.
Wer die nicht kenn hat gar keine Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen sondern will nur Stimmung machen.
Es ist sehr erbärmlich auf externes zu verweisen statt die Infos hier im Forum zu lesen.

Er läßt das wichtigste aus… kann ein System jemals profitabel werden? Das Waymosystem kostet pro Fahrzeug ca. $180.000, das Vison only kostet ca. $12.000.

Selbst als Taxi glaube ich nicht das Waymo profitabel zu betreiben ist.

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[quote=„cko, post:1599, topic:182443, full:true“]

Das wäre auch der falsche Weg.

Die ersten autonom fahrenden Fahrzeuge vor dreißig Jahren konnten das bereits, wenn auch in recht engen Grenzen.
Betrachtet man den heutigen Stand der (Militär)Technik, so stellt man fest, dass autonome Fahrzeuge durchaus in der Lage sind, sich selbständig einen Weg durch beliebiges Gelände zu einem vorgegebenen Ziel zu suchen (sofern denn das Fahrzeug als solches überhaupt in der Lage ist, wegloses Gelände zu bewältigen).
Dazu bedarf es also eher wenig Intelligenz sondern ausgefeilter Routinen zur Bestimmung des Weges samt etwaiger Alternativen und zur Erkennung und Bewertung von Hindernissen und deren Bewältigung.

Freilich kommt beim Auto im Straßenverkehr erschwerend hinzu, dass man andere Verkehrsteilnehmer in Frieden lassen und sich an gemeinsame Regeln halten sollte, aber genau das ist in anderen Bereichen ähnlich.

Freilich ist KI heute in aller Munde, obgleich kaum jemand zu verstehen vermag, was das denn eigentlich ist, aber das ist ja mit etlichen anderen Buzzwörtern nicht anders.

Und es ist natürlich eine beliebte Ausrede für Unternehmen, das die Entwicklung der höchst komplexen „KI“ gar so aufwändig sei, dass man die Versprechungen, „FSD ist demnächst fertig!“, „FSD wird nächstes Jahr an alle ausgerollt“ an die bereits bezahlt habenden Kunden alljährlich um ein Jahr in die Zukunft schiebt - und allzuviele leichtgläubige Leute fallen darauf herein. Nur wenige klagen wegen dieser Art und Weise der Abzocke :face_with_raised_eyebrow:

Nur wenige Unternehmen schaffen es, ihre Kunden in dieser Weise am Nasenring durch die Manege zu zerren - und viele merken das noch nichtmal…

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In einem aktuellen Video kommentiert John Gibbs (aka Dr. Know-it-all) die bekannten erheblichen Einschränkungen des Mercedes-Benz Drive Pilot. Dazu gehört auch, dass der Drive Pilot KEINE Rettungsgasse bildet, sondern wie bei Min. 24:50 zu sehen mittig in seiner Spur bleibt und an den Fahrer übergibt.

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Das nicht wahr… :face_holding_back_tears::sob:

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YMMD - starkes Video. Und exakt meine Gedanken wenn hier im Forum mal wieder behauptet wird das wäre sinnvoll aktuell nutzbar. Danke.

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Diese Aussage widerspricht nach meiner Ansicht dem Video, da sich der Mercedes in seiner Spur rechts hält.
Der Autor kommentiert ab 25:00: …the car, the Mercedes does shift over in the lane which is a very good thing …

Von diesem „shift over in the lane “ ist aber nichts zu sehen. Dafür müsste man sich das zitierte Quellvideo ansehen. Fakt ist aber, dass der Drive Pilot abbricht und an den Fahrer übergibt.

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Ja, der Mercedes befindet sich m.E. bereits rechts in der Spur, dh. für einen echten Test wäre vermutlich die Spur links davon besser gewesen. Das andere Fahrzeug wechselt für die Rettungsgasse sogar eine Spur nach links.

Schlecht gealtert würd’ ich mal sagen! :rofl::rofl::rofl:

Der Drive Pilot fährt im Originalvideo in der zweiten Spur von rechts tatsächlich – ohne sichtbaren Shift – etwas weiter rechts, während die Fahrzeuge in der dritten Spur in die vierte wechseln.

Unter einer Rettungsgasse im Stau verstehe ich aber eher so etwas:

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Auf der Teststrecke waren gemäss dem obigen Video nur 3 von 4 Spuren befahren, dh. für diesen einfachen Fall sind die Anforderungen der Rettungsgasse nach dem gezeigten Spurwechsel eines Fahrzeugs nach links nach meiner Ansicht erfüllt.

Bei 4 befahrenen Spuren müssten sich Autos aus den drei Spuren rechts m.E. wie auf Deinem Uebersichtsfoto auf 2 Spuren verteilen. Da wird es schon ein wenig schwieriger.
Warum Mercedes nur den einfacheren Fall zeigt, weiss ich nicht. :wink:

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Richtig! Und ein richtiger Stau war es auch nicht. Insofern ist der gestellte Fall unrealistisch und wir wissen nur, dass der Drive Pilot abbricht, wenn er eine Sirene hört. Einen Spurwechsel kann er ja auch nicht.

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Und darüber hinaus.

Die mir bekannten erheblichen Einschränkungen des Mercedes-Benz Drive Pilot reichten völlig aus, um der KI-Expertin Nicole vollkommen zuzustimmen, dass es sich hier letztlich nur um Tricksereien handelt und nicht um ein in der Praxis oft nützliches Feature. Aber in diesem Video habe ich tatsächlich weitere Dinge gelernt, die das Ganze noch lächerlicher machen! Zum Beispiel darf man nicht mehr als ein paar Sekunden von der Straße und dem Fahrzeugbildschirm weg gucken. Und was war das mit der Kurve? Oder die Tatsache, dass selbst wenn alle anderen Einschränkungen erfüllt sind, das „Pilotauto“ vor mir, sogar wenn es nur 40 mph fährt, nicht ausreicht, wenn es mehr als 100m entfernt ist! Oder die Tatsache, dass das System wegen der HD Maps einfach nicht Schritt halten kann mit der schieren Menge von Autobahnkilometern in USA. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass der Mercedes Drive Pilot für mich noch groteskere Züge annehmen kann, als ich bislang gedacht habe.

Die Einschätzung im Video, dass der Mercedes Drive Pilot etwa den Fähigkeiten von Teslas Software von vor 5 Jahren entspricht und dass Tesla, wenn sie sich die bürokratische Mühe machen wollten, jederzeit ein System zertifizieren könnte, das Level 3 mit weniger lachhaften Einschränkungen hat, teile ich bekanntermaßen.
Amüsant fand ich die Einschätzung, dass es tatsächlich für Tesla arbeitet, wenn andere mit so lächerlichen Systemen den bürokratischen Weg ebnen und dass Tesla, genau wie beim Bau der Giga Berlin, einfach erstmal ohne Genehmigungen voranschreitet und die später einholt.

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Das ist keine Rettungsgasse, bestenfalls ist es das, was viele unter Rettungsgasse verstehen.

Die Rettungsgasse ist auch während der Fahrt z.B. in Stop und Go zu bilden, so dass Rettungsfahrzeuge zügig fahren können UND NICHT ERST nachdem man erkannt hat, dass sich ein Rettungsfahrzeug nähert.

Auf Deinem Bild fahren die Fahrzeuge ja seitlich ran.

je mehr ich über diesen „Drive Pilot“ von Mercedes lese, umso mehr kommt mir Mercedes so vor wie ein Rennfahrer, der sich dafür feiert, den ersten Platz im Rennen übernommen zu haben, weil er in die (deutlich kürzere) Boxengasse abgebogen ist und so als Erster an der Ziellinie vorbei gefahren ist.

Das er aber noch ANHALTEN muss und so effektiv Zeit verliert, wird natürlich verschwiegen. Aber hey - das Foto, dass der Wagen als Erster an der Ziellinie vorbei fährt, ist raus und wird gefeiert - ohne den übrigen Kontext…

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Lustiger Moment im Video - MB Ingenieur sagt allen ernstes man könnte dann während er läuft ja die eigene Website anschauen. In der nächsten Version kann man sich dann auch selbst googlen vielleicht :slight_smile:

Und alle so: L3!!!

Das ist für mich das lustigste dran. Und mit welcher Vehemenz das Leute hier im Forum dann feiern und gegenüber Teslas verteidigen wie toll das doch wäre und das sie endlich unter 60 Tetris spielen könnten. Und auch wenn sie vielleicht mit dem L3 Fakt recht haben. DAS ist nicht benutzbar und bringt keinem etwas. Niemandem.

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@Moderatoren : Könnte man bitte mal mit dem kindischen Unfug, der sich in den letzten Stunden da angehäuft hat, ein wenig aufräumen. Es soll doch hier um autonomes Fahren gehen, nicht um Bashing von Herstellern, welche leider unseren Teslas inzwischen ein Stück voraus sind.
Es nervt ziemlich, nur noch Schulhofgekreische ohne vernünftigen Hintergrund und leider, wie hier allzuhäufig, teils schlicht wahrheitswidrigen Behauptungen (der Drive Pilot bildet nämlich eine korrekte Rettungsgasse…) und teils ohne Argumente („ich glaube“…) zu finden.
Ich selber hätte es recht gern, wenn mein Tesla auch nur die Fähigkeiten hätte, welche der Drive Pilot hat. Eine Stunde Stau vor München oder Frankfurt ermöglicht es dann eine Stunde zu arbeiten.

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Das Video über den Mercedes ist schon recht ernüchternd, da habe ich deutlich mehr erwartet. Ich sehe da keine Vorteile gegenüber dem jetzigen System von Tesla in den USA, ganz im Gegenteil.

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