Ich verstehe auch nicht, wieso hier die LSV nicht erwähnt werden darf - dreht sich doch beim Ausbau alles um die LSV. Wer nur über die Supercharger ohne LSV reden will, findet noch einen zweiten Thread für Supercharger in Deutschland.
Die Netzagentur hat sich jetzt übrigens den 8. Tag in Folge nicht zu meiner Beschwerde über Mogendorf geäußert. Nichtmal ne Eingangsbestätigung kam. Vermutlich gibts noch gar keinen Prozess für Beschwerden.
Der neue SuC in Bregenz ist echt beliebt, klar ist Urlaubszeit aber gestern Nacht um kurz vor 2 Uhr haben dort 8 geladen während bei allen anderen, umliegenden SuC immer 0 bis 1 angezeigt wurde.
Die LSV macht es Tesla echt schwer, weiter zu expandieren, wie wir in letzter Zeit beobachten konnten wurden einige SuC Standorte erweitert.
Tesla plant auch den SuC Erftstadt, massiv auszubauen. Wegen der bisherigen Platzprobleme vor der Umspannanlage, sind, größere Arbeiten notwendig.
Wenn schon keine neuen SuC an den fehlenden Standorten gebaut werden dürfen ist das ja immerhin schonmal etwas. Ich beobachte auch, daß es immer voller wird an den SuC. Die Ladezeiten verdoppeln sich fast weil man kaum noch einen Stall für sich hat.
Spätestens mit dem M3 haben wir den Kollaps wenn da nicht massiv was passiert.
Danke!
Bei manchen Beiträgen hier verwundert es wenig, dass man woanders als Fürsprecher für Tesla reflexartig als „Fanboy“ abgestempelt wird.
Eine denkbar schlechte „Frage“. Denn in „Rot-China“ wird angeordnet und flugs hat Tesla das Auto-Inlet den chinesischen Anforderungen angepasst …
Ich gehe auch davon aus, dass man die dt. Bürokratie testen will - auch um Rechtssicherheit zu erlangen.
Als damals die Entwürfe zur LSV erschienen, habe (auch) ich tatsächlich etliche Briefe an die MdB aller Parteien geschrieben und auf die Unzulänglichkeiten hingewiesen. Dass die Verabschiedung verschoben wurde und dadurch Tesla die Möglichkeit erhielt, das SuC-Netz zu komplettieren, habe ich auch als Erfolg gesehen - obwohl ich weder heute noch morgen etwa davon habe.
Ich habe allerdings mit keinem Gedanken daran geglaubt, dass Tesla sich einfach über geltendes Recht hinwegsetzen würde. Dass CCS/Combo2 in Europa rechtlich „durchgeboxt“ wurde, ist nun einmal ein Fakt. Das kann einem gefallen oder nicht.
Es wäre für Tesla m.E.n. der Gau, wenn sie versuchen würden, das M3 ohne CCS hier einzuführen. Die bestehenden SuC genießen eh Bestandsschutz und da beim M3 eh ein Abrechnungssystem etabliert werden muss, ist es erst recht sinnvoll, auf CCS umzuschwenken. Ob dann die MS /MX ein größeres Facelift für CCS erhalten, oder ob es eine Adapterlösung geben wird ist völlig egal.
Dass Tesla vom gepredigten „Wir wollen E-Mobilität für alle durchsetzen“ zugunsten eigener Interessen wie bei den DeC abweicht, kann ich durchaus verstehen. Gutheißen muss ich es nicht.
Auf jeden Fall kann ich TeeKays Standpunkt sehr gut nachvollziehen!
Langfristig profitiert Tesla von CCS/2, auch wenn es heute eher so scheint, als dass man die Deutschen beim Ladestellenaufbau „pampert“. Aber es wird irgendwann deutlich mehr CCS/2 als Supercharger geben und die M3-Produktion läuft vor den meisten „Tesla-Jägern“ hoch …
Mich wundert eigentlich, dass nicht gleich in den EU Zulassungsbestimmungen verankert wurde, dass alle neuen E-Autos für Gleichstromladung in Europa ein CCS/2-AutoInlet aufweisen müssen. Aber dann könnten dt. Hersteller für diese Notwendigkeit keinen "optionalen " Aufpreis bei ihren Fahrzeugen mehr verlangen …
Künftig wird es vielleicht heißen, wenn du mit deinem alten Tesla Model S sicher laden willst, fahre an die alten Supercharger. Und ansonsten mit dem Adapter an CCS