Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw. (Teil 5)

Soweit ich die AP Software verstanden habe, läuft dieser Software Stack ausschließlich auf Basis der Fahrbahnmarkierungen. Die Kameras werten daher keine Nähe zu anderen Objekten aus wenn es um den Spurhalteassistenten geht.

Ich glaube im EAP ist das bezogen auf Spurhalten auch noch so. Erst mit dem (s)FSD kommt mehr Computer Vision ins Spiel die das ganze dann schlagartig „magischer“ wirken lässt.

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EAP macht hier nichts besser als der AP. Nur der Spurwechsel ohne Exit ist ein Plus.

Besser ist es nicht, genau. Ich wollte nur nicht „blind“ behaupten das es die selbte Softwarea uswertung ist. Aber siehe oben mein Bericht, es fühlt sich an die AP mit ein paar kleinen Vorteilen.

Danke für die Einordnung. Das heisst aber tatsächlich für die Praxis, dass für 3.800€ die wesentlichste Funktion des EAP eine ist, die Tesla vermutlich absichtlich abgeschafft hat, namentlich die Aufrechterhaltung des TACC beim Spurwechsel (ja ich weiss, er kann das auch dann automatisch und Summon, wobei ich eben beides nicht benötige)? Das ist dann aus meiner Sicht ja wirklich komplett overpriced und nehme ich schon aus Prinzip nicht, weil es durch Schlechtermachung vorhandener Funktionen erreicht werden soll. Was für eine andere Begründung gäbe es sonst, dass man nun TACC / AP nurmehr beim Fahrtantritt einstellen kann und nachher nicht mehr und dass der TACC beim Spurwechsel rausfliegt?

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Das Rausfliegen ist einfach ein Problem in Europa, in den USA wechselt niemand die Spur.
Das fehlende stufenweise Auswählen ist ebenso aus den USA übernommen, da man dort ja eh nur sFSD auswählt. Den AP gibt es dort nicht mehr.

Danke für die Einordnung. Aber ich habe das Auto in Europa gekauft und meines Wissens waren BEIDE Funktionen in vorigen Software-Ständen vorhanden und wurden nachher entfernt. Ich will jetzt kein Bashing betreiben, aber mein Tesla Sales Assists hat mir ebenfalls mehrmals versichert, dass es sich hierbei um einen Bug handelt, der behoben werden soll (TACC fliegt bei Spurwechsel).

Das mit dem Bug wäre mir neu, denn es ist schon seit jeher so. Und erfahrungsgemäß wissen die SA am wenigsten im Vergleich zur interessierten Masse.

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Laut Bedienungsanleitungen erkennt er aber Leitplanken:

Wenn keine Fahrspurmarkierungen erkannt werden, kann der Lenkassistent die Fahrspur anhand des vor Ihnen fahrenden Fahrzeugs bestimmen. In den meisten Fällen versucht der Lenkassistent, Model 3 mittig in der Fahrspur zu halten. Es kann jedoch Situationen geben, in denen der Lenkassistent einem Fahrweg folgt, der von der Mitte der Fahrspur abweicht (z. B. wenn Leitplanken erkannt werden).

Gehe allerdings nicht davon aus, dass damit gemeint ist, um Kontakt mit der Leitplanke aufzunehmen. :wink:

Es ging ja um Baustellen.

Ah okay, sorry mein Fehler. Ja, in Baustellen sollte der AP laut Handbuch nicht eingesetzt werden, das stimmt natürlich.

Ich kenne nur eine Funktion, die mit Software Update entfernt wurde und das war irgendwann 2022 das selbstständige Abfahren.

Der Rest ist auch in aktueller Software vorhanden, aber bei den Modellen mit 1 Hebel (Juniper und neue Highland) war von Anfang an die 2-Klick Aktivierung nicht mehr dabei.
Also ja, es wurden Optionen weggenommen, aber nicht für Bestandsfahrzeuge per Update.

Und zu AP/EAP/FSD: Momentan nurzennalle denselben Softwarestack. EAP kann nicht oder schlechter Spur und Abstand halten, denn das ist dieselbe Software wie AP.

Ab Zulassung sFSD wird es dann ein neuer Softwarestack für FSD, aber AP und EAP bleiben auf dem alten Stand. Höchstwahrscheinlich werden AP und EAP zukünftig bei neuen Fahrzeugen und CPO dann vollständig entfallen und nur noch TACC und FSD zu haben sein. Das ist noch Spekulation für DACH, aber in Nordamerika und den Niederlanden Realität.

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Meine Erfahrung mit 3 Jahren EAP unterschreiben vollumfänglich Deine Beobachtung.
Die aktuell gebotenen Funktionen sind nicht gut. Hinzu kommt noch die Inkonsistenz und die bekannten Bugs (plötzliche Spurwechsel wenn eine Abfahrt beim Spurwechsel dazukommt und hartes Bremsen wegen auffahren anderer Fahrzeuge).
Ich habe bei Kauf 2022 den EAP dazugekauft und finde es lustig ihn zum Parken manchmal zu verwenden, auf der AB ist es auch eine Erleichterung, insbesondere wenn man alleine im Auto sitzt. Die Mitfahrer sterben immer 1000 Tode wenn er wieder plötzlich Mist baut.

Ich habe dennoch auf FSD geupgraded weil ich hoffe mich nicht mehr lange über die schlechte Software ärgern zu müssen. Ist eine riskante Wette auf die Zukunft…

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Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von der aktuellen Entwicklung halten soll. Ich fahre sehr gerne und viel mit dem AP. Das einzige was ich mir wirklich wünschen würde, wäre eine Verbesserung eben genau dieser Funktion. Bessere Schildererkennung und vor allem (rechtzeitige) Übernahme der erkannten Limits und kein ewiges Ding Dong und am Hebel ziehen (oder neuerdings Knopf drücken) beim Spurwechsel würden mir schon völlig reichen um entspannt zu fahren. Es wäre so ein Segen, wenn der AP einfach bei manuellen Spurwechseln kurz aus und dann wieder an gehen würde, sobald man in der neuen Spur ist.

Ich habe ehrlich gesagt überhaupt kein Interesse daran, für 99 € im Monat sFSD zu buchen. Wenn wirklich für neue Modelle der AP entfällt und es künftig dann nur noch TACC oder eben sFSD gibt, dann weiß ich wirklich nicht, ob ich überhaupt bei Tesla bleiben möchte.

Geht es da nur mir so?

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Nein, daher präferiere ich den Einmalkauf. Ich hasse Abos.

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Was aber bei einem Einmalkauf zum aktuellen Zeitpunkt 6 Jahre monatliche Nutzung ausmachen würde. So lange muss man die Karre dann fahren und AB DANN kommt der „Break Even“

Ich selbst wüsste nicht ob ich der Automarke so lange treu bleibe, abhängig von den Entwicklungen. Ich bin jetzt bspw. den XPENG G9 probegefahren und werde den Hersteller zukünftig auf jeden Fall ernster nehmen als früher. Tolles Auto.

Zum Abo VS. Einmalkauf: Wer sich vor 4 Jahren entschieden hat, der hat den großteil schon abgeschrieben. Aber wer jetzt kaufen würde, ist mMn. mit dem Abo flexibler dran.

Keine Bindung der Summe an das Fahrzeug ist für mich hier der größte Pluspunkt.

Wenn man sich jetzt nen Model Y mit HW4 neu gekauft hat, und das Ding 8 Jahre fährt, und weiß das man vom Persönlichkeitsprofil nicht jemand ist der immer nach neuen Autos guckt, sofort Einmalkauf.

Aber Leute wie ich, die jetzt noch nen Hardware 3 Fahrzeug fahren, ohne EAP/FSD die brauchen aktuell einfach nicht kaufen. Dafür liegen zu viele Argumente auf dem Tisch die dagegensprechen.

Wer das ganze Steuerlich betrachtet, hat von der monatlichen Abbuchung auch mehr als von der hohen Einmalbelastung. Ich habe lieber einen Dauerhafte Umsatzminderung statt in einem Jahr nur eine große. Liquidität mal ignoriert, die sollte ja IMMER da sein wenn man über so ne Spielerei nachdenkt.

Habt Ihr das Euch mal ausgerechnet - denke 7500 Euro in ETF anlegen mit monatlicher Entnahme vs. Einmalkauf, dann ist das Geld aber auch weg - ich denke, der break even liegt hier deutlich weiter hinten als 6 Jahre..

den break even wirst du mit sFSD wahrscheinlich niemals erreichen …

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Das kommt noch dazu. Danke. Wenn man die 7500 EUR hat, und nicht braucht, wovon beim Einmalkauf auszugehen ist, dann sollte man die Kohle besser fest irgendwo anlegen.

ABER nochmal: Die Rechnung geht nur dann auf wenn das Abo in den nächsten Jahren nicht kontinuierlich teurer wird.

Natürlich wird dort auch die Spur gewechselt, es ist lediglich nicht so oft nötig, weil dort auch rechts überholt werden darf.

M.W. falsch, es werden lediglich die Neufahrzeuge nicht mehr mit dem Standard-AP geliefert. Die Fahrzeuge mit gekauftem Standard-AP behalten ihn, solange kein FSD-Abo abgeschlossen wird. Und nach einer Kündigung des Abos wird die SW wieder auf den AP-Status zurückgesetzt.
So sagt es zumindest meine KI-Anfrage zum Thema und meine Denke sagt mir das auch. Man kann nicht eine Funktion dauerhaft ersatzlos entfernen, die man beim Kauf der Ware erworben hat … :thinking:

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Also mein Model 3 hat ACC. Finde ich auch mega wichtig. Auch die Doppelklick Geschichte. Ohne (Wie im Juniper) total doof.