Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw. (Teil 5)

Das liegt nicht am Auto, das liegt an der Software. Der Autopilot hat absolut gar nichts mit FSD zu tun. FSD wurde von Grund auf neu entwickelt und leistet mit Infos aus denselben Kameras auf denselben Prozessoren viel mehr als der Autopilot.
Und da es nur Software ist, kannst du FSD jederzeit für 7.500€ nachkaufen und Tesla verspricht, dass du es per Update bekommst, sobald genehmigt.

Na gut. Eine kleine Einschränkung bzgl. Auto gibt es. Aktuell wird nur HW4 mit dem stärkeren AI Computer und besseren Kameras von FSD 14 unterstützt. Ob Europa eine HW3 Version bekommt, wird sich zeigen. Stand jetzt wird nur FSD 14 auf HW4 öffentlich gezeigt und vermutlich bekommt nur FSD 14 eine Genehmigung (wie auch in Australien und Südkorea).
Wer also FSD mit einem HW3 Tesla kauft, hat aktuell noch Unsicherheit, wann und wie Tesla FSD für sein Auto dann liefert oder ob Hardware getauscht werden muss.

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Im neuen Review von Car Manic werden ja die Assistenzsysteme des BMW iX3 Neue Klasse so gelobt und auch erwähnt dass Tesla und Co das nicht können. Was macht denn BMW da so viel besser? Ich fahr meit meinem Juniper Y auch ohne Autopilot maximal mit ACC weil mich die Assistenzsysteme nerven. Funktionieren auch nicht soo optimal, ich hab da wenig vertrauen únd die aprupten abbremsungen auf der Autobahn sind teilweise schon gefährlich. Im Parkhaus zeigt er mir stehende Autos rot und schreit als würde er erkennen dass es rein fährt. Des einparken mit den Sensoren ist auch ungenau. Schilderkennung und Anpassung der Geschwindigkeit auch fehlanzeige.
BMW kanns da ist Tesla noch weit entfernt.

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Liegt hauptsächlich daran das Tesla rein auf FSD geht. Das kann BMW nicht

Da snützt mir nichts wenn ich mit normalen hier zugelassenen Assistenzsystemen fahren will. Da ist der Tesla nicht mehr dabei bei der Konkurrenz. Schade.
Ich schalte alles aus (meistens auch den Spurassistent) und verwende maximal ACC. Für mich nicht so tragisch da ich generell keine Assistenzsysteme mag, ich fahr selber!
Aber die anderen holen auf und überholen Tesla. Auch Skoda usw.

Das behauptet keiner. Tesla bleibt nur noch der SFSD.

Hi,
also wenn die „Eingriffe“ zur Umrüstung unter 50% für HW3 gehen, wäre Tesla ja ungeschickt es liegen zu lassen :wink:

Es ist halt die Frage was und wie viel muss angefasst werden um sFSD auch auf HW3 zu kriegen - als HW3 Mensch hoffe ich natürlich möglichst wenig :smiley:
Ich sehe die Videos hier und freue mir einen Ast ab… :smiley:

Gruß Marek.

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Da liegt auch meine Hoffnung. Dank EAP ist der Sprung dann nicht mehr so hoch zum sFSD.

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Eine Frage zu der neues (s)FSD Software. Wie sieht es denn in den Ländern aus, in denen diese schon verfügbar ist ((z.B. USA)? Gibt es da überhaupt noch den Standard AP? Und wurde er dort auch auf den neuen Stack umgestellt oder hat er da noch die selben Schwächen wie bei uns?

Autopilot ist überall gleich. In der EU ist er dank der Regelungen einfach noch etwas kastriert.

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Ähm, das heißt aber (um Missverständnissen vorzubeugen!), dass der AP auch in den USA ziemlich grottig ist trotz funktionierendem sFSD!
Dieser ist etwas(!) besser als hier; aber „kaufst“ (Abo geht dort auch) Du kein sFSD, hast Du auch in den USA nicht wirklich was Brauchbares am Start bezogen auf den AP…

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Die sFSD und die AP Software haben nichts miteinander zu tun. Durch einen Start von sFSD in Europa wird sich am AP nichts verbessern.

Bei neuen Modellen in Ländern wo es sFSD bereits gibt, gibt es keinen AP mehr (Cybertruck, Model Y Standard).

Bei den überarbeiteten Modellen in Europa (Model Y FL und Model 3 ab Blinkerhebel) wurde der AP bereits von Tesla und ohne jedwede regularische Vorgabe verschlechtert.

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Es gibt allerdings Anzeichen dafür, dass sich mittelfristig auch etwas an der AP-Software ändern dürfte, bzw. dass es ein Zusammenlegen mit der FSD-Software geben könnte, Thema „two brains“:

Der Artikel diesbezüglich ist ganz interessant, auch wenn es dazu noch keine offiziellen Aussagen gibt.

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Bei den Standard-Modellen von 3/Y ist das Fehlen des AP wohl eher Teil der Produktdifferenzierung. Die anderen neuen Modellvarianten (MYP, MYL) sind unabhängig von der jeweiligen Verfügbarkeit von sFSD meines Wissens weiterhin mit dem alten AP erschienen.

Er funktioniert dort aber besser als hier, einfach aufgrund der unterschiedlichen Umstände (Straßen und Verkehrsregeln). Hier sind Beispiele für Phantombremsungen, die in USA vermutlich seltener vorkommen bzw. schwächer ausfallen:

  • Wegen Gegenverkehr: diese treten deutlich häufiger kurvigen Straßen & schmalen Spuren auf. Die Straßen in USA sind oft breiter (und vermutlich insgesamt auch kurvenärmer → z. B. mehr „schnurgerade“ country roads).
  • Wegen Autobahnauffarten: Das Abbremsen ist m. E. ein gewolltes Feature, was in den USA aufgrund der langen Highway-Auffahrten ganz gut funktioniert, aber nicht mit den hohen Differenzgeschwindigkeiten auf europäischen Autobahnauffahrten klar kommt (in D fährt man nur mit 30-50 km/h auf den Beschleunigungsstreifen, in USA eher das Doppelte)
  • Wegen Fußgängern: in USA sind Bürgersteige direkt neben der Fahrbahn in USA eine Seltenheit
  • Wegen schnell überholenden Autos: Passiert bei hohen Differenzgeschwindigkeiten → tritt vermutlich hauptsächlich nur auf deutschen Autobahnen auf

Ich nehme aber Tesla nicht aus der Veranwortung, im Gegenteil: Ich denke die „Schuld“ für die vielen Probleme ist die lausige Implementierung in der EU, also dass Tesla den AP nicht wirklich auf die europäischen Verhältnisse angepasst hat.

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Hab was interessantes herausgefunden. Es gibt auf meiner Pendlerstrecke, auf der A4, eine Stelle, an der es immer wieder zu Phantom Bremsungen kommt. So auch heute wieder: In 120er Zone wechselt die Anzeige auf 100 km/h und ein Hinweis "Der Assistent für Kurvenreiche Strecken aktiv bla bla bla. Auf der AB, auf der linken Spur.

Es ist die Stelle, die, die meisten Kölner kennen, Anschlussstelle zur A56. In der Nähe des Bonner Verteilers. Die A4 verläuft dort unter der Brücke, auf der die A56 quasi anfängt. 3 Mal dürft ihr raten was da für ein Tempolimit ist und warum der AP die Geschwindigkeit auf 100 absetzt und die Geschwindigkeit auch noch übernimmt, obwohl es bei mir deaktiviert ist.

Anscheinend nimmt sich das Auto Daten aus dem Kartenmaterial und in dem Fall glaubt es auch noch, es wäre auf einer ganz anderen Straße…

Tante Edit sagt, es ist die A555 :)))

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Ich hab mal eine Frage habe einen Model 3 Baujahr 2025, mit blinkerhebel. Wenn ich mit „Abstandshalter“ und „Tempomat“ fahre kann ich irgendwie nicht den „Spurhalte-Assistent“ zuschalten. Ich halte dann an, stelle auf „park“ und schalte den dann im Menü dazu. Ich habe nur den „Basic“ Autopilot.
Ich hoffe es ist verständlich was ich meine, sonst kann ich auch ein Foto davon machen :smiling_face:

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Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann bist du hier richtig:

Kurzfassung: Ist Mist, ist aber so.

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Das ist bei den aktuellen Modellen normal und wäre für mich tatsächlich der Grund, keinen Tesla mehr zu kaufen.
Hoffentlich bleibt bei meinem 23er Highland die Funktion noch erhalten.

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Ups, habe die Suchfunktion benutzt aber ich bin immer auf das hier gestossen.:face_with_hand_over_mouth:
Aber vielen Dank für die Information, dass ist echt schade… :disappointed_face:

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Ich kann dieses rumgereisse vom Lenkrad nicht leiden, wenn man den AP wieder einschaltet. Stresst mich mehr als dass es mich entspannt :wink:

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