Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 1)

Alles gut, möchte niemanden seine Probleme absprechen.
Die FSD ist „beta“ und darf deshalb auch Fehler machen.
Und eigentlich ist auch die Schildererkennung „beta“, bei den Falschmeldungen,
die da ab und zu auftreten. :slightly_smiling_face:
Ich versuch halt für Probleme eine für mich praktikable Lösung zu finden.

zB. weiß ich, daß die Schildererkennung erst ab Schild umgesetzt wird.
Entweder ich geh Risiko und fahr mit 80 oder 100 bis zum 50er Schild,
dann bin ich bei voller Reku ca. 100-150m dahinter auf Richtgeschwindigkeit.
Oder ich zieh 50m vor dem Schild den Fahrhebel 1x nach oben und 50m danach denselben
1 oder 2x nach unten, je nachdem, ob ich im TACC oder AP unterwegs bin.
Das sind Behelfs-Lösungen, die aber für mich funktionieren und mit denen ich entspannt unterwegs sein kann.

Gruß

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Eben umso mehr der Beleg, dass es einfach vollkommen unberechenbar ist!

Bei den einen funktioniert es, laut Eigenaussage, perfekt, bei vielen anderen so schlecht, dass sie gar nicht mehr mit Tempomat fahren.

Potentielle Käufer sollten das wissen und das Risiko für sich entsprechend abschätzen können.

Daher bleibe ich dabei. Es ist unberechenbar für einen Interessenten, ob das für ihn halbwegs vernünftig bfunktionieren wird oder eben nicht!

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Moinsen!

Seit einem halben Jahr habe ich ein 2021er M3 LR. Hauptanschaffungsgründe waren die Infrastruktur (SuC) und die grandiosen Assistenzsysteme von Tesla…

Die 7500EUR für den vollen Autopilot waren mir etwas zu heftig, daher also nur der „normale“ AP…

Kurz mal zu meiner Historie: Seit Mitte der 90er fahre ich kein Auto ohne Tempomat. Mittlerweile habe ich mich dann an Abstandstempomat und Spurhalteassistent gewöhnt, besonders gut umgesetzt in meinem aktuellen Hyundai Kona elektro.

Der tut nämlich einfach, was er soll… zu Beginn der Fahrt einschalten und Geschwindigkeit wählen. Spurhalteassi geht automatisch mit an. Dann zurücklehnen und das Auto machen lassen. Auf der Autobahn reicht ne halbe Gehirnzelle je 100km… Mal eben jemanden reinlassen? Kurz ausschalten, danach RESET-Taste gedrückt und die alte Geschwindigkeit wird wieder aufgenommen.
Spurwechsel? Blinker setzen, Spurhalteassi geht kurz auf Standy und klinkt sich auf der neuen Spur wieder ein…

Alles super simpel und intuitiv, so wie man es sich halt vorstellt.

Und beim Tesla? Hebel runter. Geschwindigkeit gesetzt. Nochmal Hebel runter. DINGDONG. Spurhalteassi mit aktiv. Jemanden reinlassen? Ausschalten, DONGDING, wieder einschalten, DINGDONG, Geschwindigkeit wieder einstellen…

Spurwechsel? Blinker setzen DINGDONG, Spur wechseln, Hebel wieder runter DONGDING, Geschwindigkeit einstellen…

Und die Geschwindigkeit als solches? Das Auto wird mal schneller, mal langsamer. Je nach dem, was entweder auf echten oder eingebildeten Schildern steht. Hey, ich will einfach 100 fahren und nicht mal 80 und mal 130!!! Hey, Vollbremsung! Mitten auf der Autobahn im fließenden Verkehr…
Verlässlichkeit des Tempomaten? Würde sagen, Münze werfen hat ne ähnliche Treffergenauigkeit.

Und was sagt der Support? Tja, das ist halt so. „Die Assistenzsysteme erfordern ständige Aufmerksamkeit“.
Ja klar, aber doch nicht mehr als ohne?!?! Ich muss mich hier zusätzlich zum Verkehr auch noch darauf konzentrieren, ob das Auto auch die eingestellte Geschwindigkeit hält.

DAS KANN DOCH NICHT NORMAL SEIN!!! Das kann jeder piefige Koreaner besser als dieser rollende Computer…

Daher jetzt die eigentliche Frage: Ist das jetzt nur bei meinem M3 so (also irgendwas defekt) oder ist das normal?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten und Gruß,
Martin

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Das ist exakt so wie von dir beschrieben. Allerdings: Man gewöhnt sich drann und der Spurhalteassisten ist schon echt gut besonders auf der Autobahn. Lediglich der Adaptive Tempomat ist so naja…

Nach den ersten 3 Phantombremsungen hatte ich mir angewöhnt den Fuss im über dem Gaspedal schweben zu lassen :grinning:

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Ist leider normal und hat sich seit bald 2 Jahren nicht wirklich verbessert. Ich bin auch recht enttäuscht davon - zumindest so wie es bei meinem Auto funktioniert.
Ich kenne das von Volvo genau so wie du es beim Kona beschrieben hast.
Allerdings haben diese auch kein Potenzial sich irgendwie zu verbessern. Im Stau fahren ging auch nicht wirklich…

Aber: wie man bei der Regenerkennung in einem anderen Thread bewiesen hat verhalten sich die Fahrzeuge unterschiedlich. Bei manchen ist alles entspannt und macht was es soll (Regenerkennung, evtl auch Tempomat?) bei anderen wie etwa bei mir grenzt es an Arbeitsverweigerung.

Das könnte auch bei den Assistenzsystemen so sein.

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Hallo @Elektronautiker!

Du hast Dich ja schon ganz schön rumgeärgert. Wir diskutieren diese Probleme bereits an mehreren Stellen. Um Deine Frage zu beantworten: Du bist nicht alleine und aktuell ist es leider „normal“. Und wir alle hoffen darauf, dass bald ein größeres Update kommt und uns alle glücklich macht.

Ich hab mal versucht das aktuelle Verhalten in einer FAQ zusammenzutragen:

Entscheide selbst, ob der erste Beitrag dort mit Deinen Erfahrungen übereinstimmt.

Und hier haben wir dann bald die 4000 Beiträge zusammen:

Thread wurde hierher verschoben, und damit es keine Endlosschleife gibt nehme ich den Link auf diesen Thread hier mal raus. :wink:

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Die 4 Beiträge über meinem wurden aus einem anderen Thread hier her verschoben.

Ich nehme niemals den Autopiloten raus, um einen rein zu lassen. Das kann der Autopilot selbst in 95% der Fällen sehr gut. Manchmal kommt es allerdings zu einer Deadlock Situation wo der, der rein will, genau auf gleicher Höhe bleibt, weil er zusammen mit dem Tesla runter bremst. Da greife ich dann ein.

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3 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Off Topic-Beiträge aus diversen Threads

Ohje.

Jetzt wird schon das Auto vor der Unterschrift abgedeckt.

:frowning:

Ich denke ich mach Mal eine Probefahrt um zu testen ob das Tempomat wirklich so schlimm ist.

Den einen dummen Tempomat muss doch easy machbar sein.

Das wäre doch für Tesla nur ein Klick.

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Ich komme aus der Entwicklung von Assistenzsystemen… von daher habe ich ein ganz passables Gefühl dafür, was einfach geht und was aufwendig ist.

Und z.B. den Spurhalteassi so zu programmieren, dass er beim Blinken mal kurz pausiert, ist simpel.

Genau wie ein Schalter im Menü: „Geschwindigkeiterkennung verwenden?“

Aber nein, da programmiert man lieber Furzkissen und Regenbögen auf der Fahrbahn… kopfschüttel

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So einfach wäre die Programmierung nach meiner Ansicht nicht. Es macht doch einen Unterschied, ob die Autos mit hoher Geschwindigkeit wie Deutschland überholen oder wie in USA das Tempo deutlich niedriger ist.
Deshalb müsste die Pause m.E. auf jeden Fall konfigurierbar sein.

Aber um die Vorwürfe aufzugreifen, dass es eben an den Fahrzeugen der User mit Problemen liegen könnte.

Wäre eine Neukalibrierung der Kamera sinnvoll und falls ja, was wäre denn da die gängige Empfehlung? Könnte mir vorstellen, dass jemand, der die gesamte Kalibrierung nur auf der Autobahn macht, dann wahrscheinlich in der Stadt Probleme hat und ggfs. umgekehrt?

Oder ist es völlig egal, wie und wo man kalibrieren lässt?

Völlig egal. Auf der Autobahn geht es nur schneller.
Und es gab schon Fälle, da hat es danach eine Verbesserung gegeben.

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Bin die letzten 5 Tage zum ersten Mal nach über einem Corona Jahr mal wieder richtig Langstrecke gefahren und mindestens 1000 km davon mit AP. Keine einzige Phantombremsung, zwei Bremsungen, die meiner Meinung nicht notwendig, aber vertretbar waren.
Wenn ich mir überlege wie das noch vor zwei Jahren war, dann ist das alles deutlich besser geworden.

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Ist deutlich spürbar dir Verbesserung, sehe ich auch so.

Leider halt immer noch nicht gut…

Sehe ich auch so, nach einem Jahr Teslaerfahrung!
Vorsicht, jetzt gibt es gleich die Retourkutsche!:wink:

Allerdings muss man auch ehrlich sein, dass die Updates spärlicher werden, die etwas tatsächlich Verbessern!:thinking:

Da kann es gar keine substantielle Retourkutsche geben, weil keiner von den Kutschern mein Auto kennt.

Was soll da nicht gut sein, wenn der nicht eine Phantombremsung macht?