Akku & Reichweite im Winter

Das habe ich ihn auch geschrieben auf Seite 52.

Meine Frage war dazu, ob der Sentry Mode wirklich 15,5 Stunden abzgl. Fahrtzeit aktiv war. Wenn ja, braucht man sich nicht über den Verbrauch zu wundern.

Sentry waren dann aber auch „nur“ 5%
bleiben immer noch 10% für 20km

Ludwig, fahre doch mal diese oder eine ähnliche Strecke und schalte beim parken den Sentry ab.
Dann sieht man weiter.
Oder vergleiche vor und nach jedem stop, wieviel Reichweite dich dieser gekostet hat.

Gruß

Während der Fahrt darf man aber noch etwas weniger erwarten, da ja die Abwärme der Motoren und Elektronik sich zum Heizen benutzt wird.
Bei 20kW mit 90% Wirkungsgrad hat man auch schon 2kW Heizleistung for free.

Ich bin mit dem Winterkurzstreckenverbrauch zufrieden, laut BC 187 ca. 20Wh/km (19.5°C, sonst ist mir zu warm) mehr als im Sommer (23°C eingestellt, sonst zu kühl), AC immer an, Umluft so lange es geht, ohne Vorheizen nach 36km Fahrt läd er relativ zügig auch mit 11kW.
Die Garage ist zwar nicht geheizt, bringt aber sicher 3-4°C.

nein, der Tesla macht das nicht (Aktiv) nur das bisschen was durch das Bodenblech durchkommt…

mit der Abwärme wird „nur“ der akku geheizt

Sobald die Temperaturen erreicht sind dann pendeln die Werte unter 2kW. 1.5-2 mit AC und zwischen 1 und 1.5kW ohne AC. Die meisten hier fahren aber 10km und wundern sich wieso was ist. Das ist das Problem. Mein Verbrenner hat auf solche Kurzstrecken 10-11L genommen obwohl im Sommer 7-8, egal ob mit oder ohne Heizung da dort die Heizung irrelevant ist. Hier kann ich die Heizung richtig steuern und fast sommerliche Verbräuche erreichen - mit einem Diesel oder Benziner unmöglich

(mit selbem Heizungskomfort) braucht unser Diesel (mit Standheizung) nur minimal mehr als im Sommer (700km pro Tankfüllung vs. 800km z.b.)
der Tesla (ab Steckdose gerechnet) ist der unterschied wesentlich höher
darüber „wundert“ man sich nicht, es ist einfach eine Feststellung

Wem sagst du das. Mein durchaus geliebter Vel Satis 24V ist ja nun seit ein paar Tagen weg, aber in den sieben Wintern in meinem Besitz und überwiegen Kurzstrecke von 5km lag der Verbrauch durchschnittlich bei 16l/100km. Im Sommer bei 9l/100km.

Jeder Verbrenner-Fahrer, der sich über die „verminderte Reichweite“ eines E-Autos im Winter lustig macht, ignoriert ja ganz bequem, daß das bei jedem Auto so ist - nur daß ein E-Auto eben nicht schon 70% der gebunkerten Energie per sé in Wärme verschwendet und man subjektiv keinen „Verlust“ durch’s Heizen bemerkt - weil ebendieser Energieverlust als Grundprinzip permanent vorhanden ist, ob man das nun braucht oder nicht.

Wieder ein Dieselfahrer, hatten wir denn nicht genug davon?!

„Ab Standheizung“ hast du das gemessen wie viel dein Diesel verbraucht hat? Bestimmt…So wie du mit Bluetooth zurecht gekommen bist…

Hier eine Schätzung. Die Standheizung verbraucht ca. 0.5L-1L die Stunde. Wenn man täglich 20km fährt und 30 Minuten (meistens länger) vorheizt, dann sind das ca. 0.3-0.5L am Tag. 5 Werktage sind das schon 1.5L auf 100km alleine für die Heizung. Oder auch etwas mehr. Bei deiner Rechnung ist der Mehrverbrauch nur 1L auf 100km. Das ist aber selbst mit 30 Minuten und eine effiziente SH nicht genügend. Also wieder eine Milcmädchenrechnung…

An dem Komfort ändert es auch nichts, zum mindestens 50x Mal, wenn man richtig heizt und die Anweisungen befolgt…

Naja, was soll’s… Jungs, verkauft eure Teslas und kauft euch ein Diesel mit Standheizung wenn ihr mit der „Technik“ nicht zurecht kommt. Da finden sich viele Abnehmer, der Thread mit den wartenden ist voll von Beiträgen. Wundert euch aber nicht wenn in 3 Jahren der Diesel nicht mehr verkauft werden kann und keine Stadt mehr befahren werden darf. Und der Preis vom Diesel 30-50c teurer ist :laughing: :laughing: :laughing:

ich hab keine Ahnung was du mir sagen willst

deine Annahmen sind teilweise falsch (also wie ich heize und wie ich fahre, …)
der unterschied dürft 1L pro 100km sein (hier liegen wir garnicht so weit auseinander)

Passt doch.
Sommerreichweite = 400-450km
Winterreichweite = 300-350km

Wo ist dein imaginäres Problem?

nur wenn man diese Strecke „am Stück“ fährt
(da wäre obiger Diesel bei 1100km im Winter)

das „Problem“ ist also die Definition von Reichweite…

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1l Diesel entsprechen so ca. 9-10kWh Energie. Wenn ich in einem bestimmten Zeitraum 9 kWh Energie aus Diesel oder der Batterie in Wärme umwandle, macht das beim Elektroauto einen größeren relativen (in km gemessenen) Unterschied, weil das E-Auto wegen der größeren Effizienz damit 50km weit fahren könnte und der Diesel nur 15km.

@Tesla3Model: Ich verstehe, dass es dich ärgert, dass viele nicht verstehen wollen was du sagen willst. Vielleicht wäre es eine Idee etwas weniger überheblich zu schreiben. Bspw. statt „richtig“ heizen eher „ökonomisch“ oder „effizient“. Denn laut Tesla ist richtig heizen die Auto-Einstellung und diese ist, wie du ja selbst festgestellt hast leider nicht ökonomisch, sondern möglichst effektiv. Und genau das macht beim Model 3 keinen Sinn. Entweder sollte es einen AutoECO-Modus geben, der mit beschränkter Leistung arbeitet, oder Auto ist immer ökonomisch und falls einem der Komfort wichtiger als der Verbrauch ist stellt man manuell auf volle Power. Die Praxistauglichkeit ist derzeit für viele eben nicht gegeben und die wenigsten Käufer erarbeiten sich in Foren die optimale Strategie oder sind bereit mit Jacke oder beschlagenen Scheiben zu fahren. Aber Umsteiger werden nicht erwarten, dass in 2 Minuten der Innenraum perfekt temperiert ist, das würde kaum jemand als Einschränkung wahrnehmen.

Ich verzichte übrigens sehr ungerne auf die Automatik, die eigentlich deutlich mehr kann als nur gleichmäßig warme Luft zu pusten (warme Füße, kühler Kopf, Berücksichtigung der Sonnenstrahlung etc.) und ich hoffe das wird für nächsten Winter gefixt. Die Klimaautomatik ist ja leider auch nicht optimal (Wechsel zwischen eiskalt und warmer Luft, statt gleichmäßiger Temp i.V.m hohen Lüfterstufen).

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„Wirkungsgrad“ ist der entsprechende Begriff.

Selbst beim neuesten und modernsten Verbrenner geht deutlich mehr als die Hälfte der Energie aus dem Kraftstoff als Wärme verloren, nur ein verhältnismäßig kleiner Anteil wird überhaupt nur in die Fortbewegung umgesetzt.
Diese Abfallwärme steht dann halt im Winter für die Heizung zur Verfügung, im Sommer geht sie komplett verloren.
Deswegen ändert sich der Verbrauch beim Tanken auch subjektiv kaum zwischen Sommer und Winter, weil die Wärme halt immer verloren geht.

Bei Elektroautos wo der Wirkungsgrad der Fortbewegung nicht von verlorener Abwärme beeinträchtigt wird ist das Ganze halt anders. Wenn man das einmal verstanden hat ist das auch alles kein Mythos mehr.

This!

Das geltende Äquivalent beträgt 9,8 KwH pro Liter Diesel.

meine alte B-Klasse braucht(e) im Winter auf der Langstrecke 5,5 L/100km was 53,9 KwH/100 km entspricht. mein Tesla braucht keine 20 KwH/100km. Soviel zum Thema Wirkungsgrad. jeder Verbrenner produziert halt sehr viel heiße Luft, die er überwiegend zum Auspuff raus bläst.

Auf der Kurzstrecke lohnt sich das elektrische Vorheizen gar nicht. Mein M3 steht tagsüber 8 Stunden draußen und für die kurze Fahrt nach Hause heize ich gar nicht vor, sondern steige ins kalte Auto. Nach 5 Minuten kommt bereits Warmluft aus den Düsen. Rekuperation ist zwar eingeschränkt, aber auf der Kurzstrecke macht das weniger aus als langes Vorheizen.

das sind mein 2c dazu…

Das ist ein Thema, was mich schon einige Zeit beschäftigt.
Die besten, modernsten Diesel haben ja einen Wirkungsgrad von ~30% - im Besten Fall, unter idealen Betriebsbedingungen.
Nehmen wir an, deine „alte“ B-Klasse wäre in Beispiel perfekter Diesel-Technologie.
Dann würde sie von den 53,9kWh/100km maximal 30% in Vortrieb umwandeln, also 16,17kWh/100km.
Da wäre doch für so ein Auto sensationell, oder nicht?
Wenn ich 90% Effizienz für Teslas Antrieb annehme, wäre das Model 3 trotz all der Massnahmen wie versenkter Türgriffe, Rekuperation etc. deutlich ineffzienter als die alte B-Klasse. Ich stelle mir dann vor, was für unglaubliche Verbrauchswerte diese alte B-Klasse auf einem Tesla-Antriebsstrang haben müsste - was sie natürlich nicht hätte.

Wo liegt da der Fehler? Sind Diesel deutlich effizienter als wir zugeben wollen, oder sind die Elektromotoren deutlich ineffzienter? Wo kommt die Diskrepanz her?

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Der Fehler liegt darin, dass Du die Verbrennung nicht vom Vortrieb trennen kannst. Die Energie aus dem Treibstoff gewinnst Du eben nur durch Verbrennung.

So mache ich es auch, nur dass bei mir schon nach 5 Sekunden die Warmluft kommt.