Akku & Reichweite im Winter

Normaler Case? Finde ich eher nicht. Sind 54 kWh Verbrauch und Reichweite von ca. 140 km.
Kosten für den Strom: ca. 24€.
Wenn ich die 250 km nach Südtirol bei Wintertemperaturen und Heizung 22 Grad nicht schaffe, dann taugt das Model 3 nicht für mich, dann hole ich mir entweder ein Saisonkennzeichen und ein Winterauto, oder verkaufe das Model 3 und kaufe mir wieder einen S.
Bei dem gibt’s diese extreme Spreizung nicht.
Da waren auch im Winter 350 km ohne Einschränkung möglich.

Man muss aber schon berücksichtigen, dass bei Spritmonitor nur die abgelesenen Durchschnittsverbräuche angegeben sind, nicht die realen Verbräuche.
Obendrauf kommen noch die Ladeverluste, die musst ja auch bezahlen und Komponenten wie Heizung und Klima, die da auch nicht drinnen sind.

Das kommt drauf an. Die meisten erfassen die kWh die sie geladen haben und die ihnen verrechnet werden und stellen dem die gefahrenen Kilometer gegenüber. So mach ich es zumindest, das schliesst Standheizung und Ladeverluste mit ein. Bei den Verlusten fehlen höchstens die am SuC, da rechnet sozusagen das Fahreug ab.

T3cla dauerhaft gesperrt und alle Beiträge, welche nicht mit dem Thema des Threads zu tun haben, aussortiert.

Also bei den kalten Temperaturen, in der Nacht, so -6 bis -7, verbraucht mein Fahrzeug so 7 angezeigte Kilometer am Tag. Am Vortag 387 Km Restreichweite, in der Früh 380 Km Restreichweite. Also soweit OK. Allerdings habe ich mich gestern entschlossen mein Auto eine halbe Stunde vor dem Wegfahren „aufzutauen“. Als ich weggefahren bin waren nur mehr 350 Km Restreichweite vorhanden, das Auftauen hat mich also 30 Km Restreichweite gekostet. Gut, dafür bekam ich trotz Bergstrecke auf einen Verbrauch von nur 17 kWh. Wenn ich „kalt“ wegfahre, nie unter 22 kWh bei diesen Temperaturen. Auf jeweils 30 Km bis zur Arbeit. Also bringt das Auftauen eigentlich nichts, denn das Auto erwärmt sich beim kalt wegfahren innerhalb von 2 Minuten.

Das sehe ich ähnlich. Ich lade immer zeitgesteuert, dass ich kurz vor Abfahrt auf 80% bin. Akku und Reku sind dann schon recht gut vorbereitet.
Das aktive Vorheizen nutze ich nur noch bei gefrorenen Scheiben.

Vielen Dank!

Ich denke das war die richtige Entscheidung.

Bei mir ist es - wenig überraschend - ähnlich. Energietechnisch bringt es nichts vorher auf zu wärmen. Das mach ich aber trotzdem, weil es mir den Komfort wert ist. In ein kaltes Auto steigen? Nein danke - nie wieder :slight_smile:!

Wieso halbe Stunde vorwärmen? 5-10 Minuten reichen doch meist, um das Auto abzutauen.

Thema heißt ja Akku und Reichweite im Winter und klar ist, dass die BC Werte in Bezug auf die Reichweite recht wenig aussagekräftig sind.

Mich würde jetzt mal interessieren, ob einer im Winter, Temperaturen um den Gefrierpunkt schon mal einen typischen Familienskitag hingebracht hat.

Also ca. 125 km Hinfahrt, Auto steht tagsüber in der Kälte, Ski auf dem Dach, Innenraum 22 Grad, tlw. mit Klima, weil sonst beschlägts nach dem Skifahren und unter 22 Grad kannst mit Kindern kaum fahren und zum Aufwärmen nach dem Skifahren brauchst das auch, 5 Minuten vorheizen nach dem Skifahren, weil tagsüber die Scheiben zufrieren und dann 125 km Rückfahrt, also insgesamt 250 km.
Und das bei normalen Autobahntempo (120 km/h).

Und wenn ja, was hatte er für Werte am BC stehen.

Um den Akku warm zu bringen reicht das aber lang nicht, das schaffst auch in einer halben Stunde nach meiner Erfahrung bei Temperaturen von minus 5 Grad und über Nacht draußen parken nicht.
Ob es jetzt innen warm ist, ist fast egal, den Akku heizt er ja weiter, bis er die Betriebstemperatur hat.
Also entweder verheizt die Energie vor der Fahrt, wenn du maximale Reichweite brauchst oder du verbrätst die Energie währen der Fahrt, dann hast weniger Reichweite.
Im Fall 1 hast wenigstens den Vorteil, dass dann die Werte des BCs brauchbarer sind.
Pech gehabt haben die 3,7 kw Lader, weil die 3,7 kw zu wenig sind um die Verluste beim Vorheizen auszugleichen.

Du hast aber wider keine Ahnung was du da schreibst… Wenn die „Batterie“ kalt ist, gibt es nur ein Nachteil - Reku ist weniger. Wenn du 50km/h durchgehend fährst dann kann dir aber Reku relativ egal sein, genau so Landstraße und Autobahn.

Und da sich die Batterie während der Fahrt aufwärmt, verbrauchst du auch weniger KM, bedeutet es werden kWh freigeschaltet. Anders gesagt - hättest du mit einer warmem Batterie bei einer Fahrt von 10 km normalerweise 13.3km TR verbraucht (bei 20kWh/100km: 20/15.3 ), sind es wenn die Batterie kalt ist wiederum 7-8km angezeigten weniger, denn die weiteren wurden freigeschaltet. Dann wurden dir 7km TR freigeschaltet… Du hast also nichts verloren.
Würdest du auch richtig heizen und mit 17-18kWh/100 dann verlierst du noch weniger TR km.

Während der Fahrt wird ein kalter Akku eben nicht aktiv vorgeheizt, siehe hier: [url]Überspannungsschutz].
Ich heize nicht vor und sehe bei 10km Kurzstrecke auch keine abartig hohen Verbräuche. Der Akku bleibt einfach weitgehend kalt.

Warum auch? Wenn man auf der Kurzstrecke nicht wie ein Geisteskranker rasen will sondern „zurückhaltend“ fährt, ist ein kalter Akku doch genauso gut wie ein warmer.

Ich habe heute früh bei 2 Grad für 10 min vorgeheizt.

Das Ergebnis war wie folgt:

Front Stator: 50 Grad
Heck Stator: 60 Grad
Batterie: 11 Grad

Während der Fahrt haben sich die Motoren auf ca. 20-30 Grad abgekühlt, der Akku ist bei 11-12 Grad geblieben.

Ähm, was? kWh freischalten?
Bitte nochmal von vorne erklären.

Ich schätze, daß ein Tesla bei kalter Batterie weniger Reichweite anzeigt - und diese „verschlossene“ Reichweite bzw. Kapazität mit steigender Batteritemperatur auch wieder anzeigt, also „freischaltet“. Habe ich in diversen Videos gesehen und gehört.

Mit deiner Schätzung liegst du richtig, das kann du dir hier Regeneratives Bremssystem limitiert - #14 von Kumasasa ansehen.
Akku kalt + leer = Schneeflocke, damit wird der Akku geschützt.

Aber: Es geht hier ja nur um die Kapazitätsanzeige und nicht um den tatsächlichen Energiegehalt des Akkus.

Auf Langstrecken heize auf ca. 19 ohne Klima, dennoch habe ich da zu hohe Verbräuche. Auch bei gleichmäßiger Fahrt mit 120 km/h auf weitgehend ebener Autobahn von nicht unter 220 und das ist schlicht und einfach zu viel. Da muss Tesla ran.
Die haben bei mir eh schon mal drei Wochen an der Software rumgebastelt in einem anderen Bereich, den sie nicht zielführend lösen konnten, hetzt müssens halt weiterbasteln.
Aber einfach akzeptieren, will ich das nicht.
Aber das gehört eh in einen anderen Thread, denn dieser hier heißt „Akku & Reichweite im Winter“

Kein worst case. Dein Problem, welches du seit über 2 Seiten suchst und auch schon erwähnt wurde, heißt sentry. Somit hat sich die Diskussion, weil das eine Funktion ist, die nichts mit dem Winter zu tun hat. Kannst auch einfach deaktiviert lassen, wie bei allen anderen Autos auch. Oder halt aktiviert, aber dann nicht meckern.