Akku & Reichweite im Winter

Bei mir ist es - wenig überraschend - ähnlich. Energietechnisch bringt es nichts vorher auf zu wärmen. Das mach ich aber trotzdem, weil es mir den Komfort wert ist. In ein kaltes Auto steigen? Nein danke - nie wieder :slight_smile:!

Wieso halbe Stunde vorwärmen? 5-10 Minuten reichen doch meist, um das Auto abzutauen.

Thema heißt ja Akku und Reichweite im Winter und klar ist, dass die BC Werte in Bezug auf die Reichweite recht wenig aussagekräftig sind.

Mich würde jetzt mal interessieren, ob einer im Winter, Temperaturen um den Gefrierpunkt schon mal einen typischen Familienskitag hingebracht hat.

Also ca. 125 km Hinfahrt, Auto steht tagsüber in der Kälte, Ski auf dem Dach, Innenraum 22 Grad, tlw. mit Klima, weil sonst beschlägts nach dem Skifahren und unter 22 Grad kannst mit Kindern kaum fahren und zum Aufwärmen nach dem Skifahren brauchst das auch, 5 Minuten vorheizen nach dem Skifahren, weil tagsüber die Scheiben zufrieren und dann 125 km Rückfahrt, also insgesamt 250 km.
Und das bei normalen Autobahntempo (120 km/h).

Und wenn ja, was hatte er für Werte am BC stehen.

Um den Akku warm zu bringen reicht das aber lang nicht, das schaffst auch in einer halben Stunde nach meiner Erfahrung bei Temperaturen von minus 5 Grad und über Nacht draußen parken nicht.
Ob es jetzt innen warm ist, ist fast egal, den Akku heizt er ja weiter, bis er die Betriebstemperatur hat.
Also entweder verheizt die Energie vor der Fahrt, wenn du maximale Reichweite brauchst oder du verbrätst die Energie währen der Fahrt, dann hast weniger Reichweite.
Im Fall 1 hast wenigstens den Vorteil, dass dann die Werte des BCs brauchbarer sind.
Pech gehabt haben die 3,7 kw Lader, weil die 3,7 kw zu wenig sind um die Verluste beim Vorheizen auszugleichen.

Du hast aber wider keine Ahnung was du da schreibst… Wenn die „Batterie“ kalt ist, gibt es nur ein Nachteil - Reku ist weniger. Wenn du 50km/h durchgehend fährst dann kann dir aber Reku relativ egal sein, genau so Landstraße und Autobahn.

Und da sich die Batterie während der Fahrt aufwärmt, verbrauchst du auch weniger KM, bedeutet es werden kWh freigeschaltet. Anders gesagt - hättest du mit einer warmem Batterie bei einer Fahrt von 10 km normalerweise 13.3km TR verbraucht (bei 20kWh/100km: 20/15.3 ), sind es wenn die Batterie kalt ist wiederum 7-8km angezeigten weniger, denn die weiteren wurden freigeschaltet. Dann wurden dir 7km TR freigeschaltet… Du hast also nichts verloren.
Würdest du auch richtig heizen und mit 17-18kWh/100 dann verlierst du noch weniger TR km.

Während der Fahrt wird ein kalter Akku eben nicht aktiv vorgeheizt, siehe hier: [url]Überspannungsschutz].
Ich heize nicht vor und sehe bei 10km Kurzstrecke auch keine abartig hohen Verbräuche. Der Akku bleibt einfach weitgehend kalt.

Warum auch? Wenn man auf der Kurzstrecke nicht wie ein Geisteskranker rasen will sondern „zurückhaltend“ fährt, ist ein kalter Akku doch genauso gut wie ein warmer.

Ich habe heute früh bei 2 Grad für 10 min vorgeheizt.

Das Ergebnis war wie folgt:

Front Stator: 50 Grad
Heck Stator: 60 Grad
Batterie: 11 Grad

Während der Fahrt haben sich die Motoren auf ca. 20-30 Grad abgekühlt, der Akku ist bei 11-12 Grad geblieben.

Ähm, was? kWh freischalten?
Bitte nochmal von vorne erklären.

Ich schätze, daß ein Tesla bei kalter Batterie weniger Reichweite anzeigt - und diese „verschlossene“ Reichweite bzw. Kapazität mit steigender Batteritemperatur auch wieder anzeigt, also „freischaltet“. Habe ich in diversen Videos gesehen und gehört.

Mit deiner Schätzung liegst du richtig, das kann du dir hier Regeneratives Bremssystem limitiert - #14 by Kumasasa ansehen.
Akku kalt + leer = Schneeflocke, damit wird der Akku geschützt.

Aber: Es geht hier ja nur um die Kapazitätsanzeige und nicht um den tatsächlichen Energiegehalt des Akkus.

Auf Langstrecken heize auf ca. 19 ohne Klima, dennoch habe ich da zu hohe Verbräuche. Auch bei gleichmäßiger Fahrt mit 120 km/h auf weitgehend ebener Autobahn von nicht unter 220 und das ist schlicht und einfach zu viel. Da muss Tesla ran.
Die haben bei mir eh schon mal drei Wochen an der Software rumgebastelt in einem anderen Bereich, den sie nicht zielführend lösen konnten, hetzt müssens halt weiterbasteln.
Aber einfach akzeptieren, will ich das nicht.
Aber das gehört eh in einen anderen Thread, denn dieser hier heißt „Akku & Reichweite im Winter“

Kein worst case. Dein Problem, welches du seit über 2 Seiten suchst und auch schon erwähnt wurde, heißt sentry. Somit hat sich die Diskussion, weil das eine Funktion ist, die nichts mit dem Winter zu tun hat. Kannst auch einfach deaktiviert lassen, wie bei allen anderen Autos auch. Oder halt aktiviert, aber dann nicht meckern.

Das habe ich ihn auch geschrieben auf Seite 52.

Meine Frage war dazu, ob der Sentry Mode wirklich 15,5 Stunden abzgl. Fahrtzeit aktiv war. Wenn ja, braucht man sich nicht über den Verbrauch zu wundern.

Sentry waren dann aber auch „nur“ 5%
bleiben immer noch 10% für 20km

Ludwig, fahre doch mal diese oder eine ähnliche Strecke und schalte beim parken den Sentry ab.
Dann sieht man weiter.
Oder vergleiche vor und nach jedem stop, wieviel Reichweite dich dieser gekostet hat.

Gruß

Während der Fahrt darf man aber noch etwas weniger erwarten, da ja die Abwärme der Motoren und Elektronik sich zum Heizen benutzt wird.
Bei 20kW mit 90% Wirkungsgrad hat man auch schon 2kW Heizleistung for free.

Ich bin mit dem Winterkurzstreckenverbrauch zufrieden, laut BC 187 ca. 20Wh/km (19.5°C, sonst ist mir zu warm) mehr als im Sommer (23°C eingestellt, sonst zu kühl), AC immer an, Umluft so lange es geht, ohne Vorheizen nach 36km Fahrt läd er relativ zügig auch mit 11kW.
Die Garage ist zwar nicht geheizt, bringt aber sicher 3-4°C.

nein, der Tesla macht das nicht (Aktiv) nur das bisschen was durch das Bodenblech durchkommt…

mit der Abwärme wird „nur“ der akku geheizt

Sobald die Temperaturen erreicht sind dann pendeln die Werte unter 2kW. 1.5-2 mit AC und zwischen 1 und 1.5kW ohne AC. Die meisten hier fahren aber 10km und wundern sich wieso was ist. Das ist das Problem. Mein Verbrenner hat auf solche Kurzstrecken 10-11L genommen obwohl im Sommer 7-8, egal ob mit oder ohne Heizung da dort die Heizung irrelevant ist. Hier kann ich die Heizung richtig steuern und fast sommerliche Verbräuche erreichen - mit einem Diesel oder Benziner unmöglich

(mit selbem Heizungskomfort) braucht unser Diesel (mit Standheizung) nur minimal mehr als im Sommer (700km pro Tankfüllung vs. 800km z.b.)
der Tesla (ab Steckdose gerechnet) ist der unterschied wesentlich höher
darüber „wundert“ man sich nicht, es ist einfach eine Feststellung