Akku optimieren verbessern mit 100% Laden

Nastrowje … das ist doch Russisch und heißt Prost oder irre ich (?)

danke für die Info ich komme nicht aus dem technischen sondern eher aus dem gestalterischen Bereich … aber ichweiß schon dass Spannung mal Stromstärke elektrische Leistung ergibt und dass wenn das Kabel zu lang ist der Ohmsche Widerstand ein Faktor wird … vor diesem Hintergrund: interessanter Aspekt - denn als ich meinen ersten Tesla verkauft habe kam der Berater des Kaufinteressenten mit dieser App inkl Verkabelung an … und ich fand die Erläuterung einleuchtend: Batteriezellen werden nicht optimal gefüllt (aus verschiedenen Gründen - zu viel Wärme zu hohe Spannung etc…) hmh ich habe noch nie überprüft - da kenne ich mich wirklich nicht aus … ob die Reichweite zugenommen hat (ist mir eigentlich auch egal) habe ich nie überprüft … ich werde mal nachfragen - er ist sehr offen neugierig und aufgeschlossen und scheint mir in seinem Gebiet sehr kompetent …
Danke

Schonender ist es, wie im Handbuch beschrieb, ihn länger mit 90% angeschlossen zu lassen. Dann balanciert er die Zellen und du hast wieder mehr nutzbare Kapazität.

Es sind zwei Effekte die heir vermischt werden…das eine ist das Balancing das wie beschrieben beim Laden von <10% auf >90% SoC an AC optimal funktioniert.
Das zweite ist das Thema verlorene Kapazität wieder zurückzuerhalten. Das ist deutlich schwieriger…

Schon das sind zwei unterschiedliche Effekte.
Das eine ist das Balancing. Dieses findet immer bei hohem SoC statt (ich meine >95%, evtl auch schon >90%). Die Zellen haben stets minim unterschiedliche Spannungen, beim Balancing wird aus den volleren Zellen einzeln Strom „abgelassen“, bis alle Zellen die möglichst gleiche Spannung haben. Dies kann die Kapazität des Akkus tatsächlich erhöhen, die Ladung stellt nämlich ab, sobald die erste Zelle „voll“ ist, auch wenn alle anderen Zellen noch nicht ganz geladen sind. Umgekehrt schaltet das Auto ab, sobald die erste Zelle die Minimalspannung unterschreitet, auch wenn es in allen anderen Zellen noch Strom für ein paar km hätte.
Um diesen Prozess laufen zu lassen reicht es, (sagen wir einmal alle 6 Monate) das Auto auf 100% vollzuladen und dann einige Stunden (z.B. über Nacht) stehen zu lassen. Ob das Auto dabei eingesteckt ist oder nicht spielt absolut keine Rolle, die „abgelassene“ Energie sind nur ein paar Promille.


Das andere ist das Kalibrieren. Dies ändert nichts am Akku selber, sondern lediglich an der Anzeige des SoC. Das BMS berechnet den angezeigten SoC teilweise, teilweise wird gemessen. Insbesondere bei hohen Lade- und Entladeleistungen (viel SuC, viel Anhänger- oder Bergfahrten) verrechnet sich das BMS über längere Zeit. Nach Jahren kann es so vorkommen, dass man liegen bleibt, obwohl noch genügend Reichweite angezeigt wird (im Extremfall bis 50km). Um das BMS zu kalibrieren sollte der Akku ganz leer gefahren, und dann mit möglichst wenig Ladungsverlust bis 100% geladen werden (deshalb so 5-11kw AC).
Das richtig zu machen ist gar nicht so einfach, der Akku sollte möglichst leer sein, nicht nur 0%. Also Runden um den Block fahren, bis das Auto abstellt. Dabei nicht zu stark beschleunigen, weil Spannungsspitzen zur verfrühten Abschaltung führen. Achtung: unter 10% wird die 12V-Batterie nicht mehr geladen, die hält in Betrieb nur ca. eine Stunde durch.
Dann zur Wallbox schieben / ziehen. Das Auto vollladen lassen, dabei möglichst wenig Energie verbrauchen, damit das BMS schön mitmessen kann. Also muss es warm sein (keine Batterieheizung), das Auto sein lassen (Handy und Schlüssel weit ausser Reichweite, kein Zugriff via App), und kein Balancing (also muss man das vorher gemacht haben, siehe oben).
Die gute Nachricht: Bei durchschnittlicher Nutzung muss der Akku eigentlich nie kalibriert werden. Und selbst wenn, das Kalibrieren ist wie gesagt nur für die Anzeige des SoC gut, nicht für den Akku. Wenn man sein Auto etwas kennt, kann man anhand der Leistungsreduktion (gestrichelte Linie) sehr gut abschätzen, wie viel Reichweite man noch hat.

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Schon Mal danke für deine Zusammenfassung.

Leute, mit solchen Aussagen, hier mehrfach gemacht, seid ihr auf dem Holzweg und eure Eskapaden am Supercharger sind Zeitverschwendung. Sie dienen bestenfalls der Kalibrierung der Reichweitenanzeige, nicht aber des Akkus. Dieser Mechanismus kann im Model S maximal 42W, dauert deshalb mehrere Stunden und wird im Stand fast immer ausgeführt.

Spannungsdifferenzen sind je deutlicher, desto stärker die Zellen ent(!)laden sind. Tesla selber empfiehlt ja sogar Stehenlassen mit ~8% über Nacht und anschliessend normales Laden auf die täglichen 70-80%.

Hab das gerade kürzlich mal zusammengefasst inkl. Link zu Details.

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…der Link ist gut und beschreibt genau das was wirklich wichtig ist.

ABER ABER…bitte nicht den Leuten empfehlen den Wagen im WINTER bei <10% über Nacht stehen zu lassen. Du musst unbedingt dazuschreiben, dass er:
A. schon an der WB hängt
B. in der Garage steht
Dann kann man das machen ansonsten erlebt man im Winter wenn der Wagen draussen steht ohne Ladeinfrastruktur eine böse Überraschung.

D. h. am besten so wie oben geschrieben <10% SoC wenn die Infrastruktur vorhanden ist, für alle anderen besser bei >10 aber <20% SoC stehen lassen und dann so sanft wie möglich AC laden.

Bei der „Lagerung“ wäre auch ein SoC von 20-30% gut und eine Temperatur von 10-15 Grad Celsius.

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Berechtigter Einwand, danke. Habe deshalb geschrieben gemässigt runterfahren, nicht AB 150 kmh.

Wagen für die Prozedur nicht (!) einstecken gemäss Tesla. Vielleicht sollte man besser bis April warten, wenn keine Garage vorhanden ist.

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:+1: Perfekt. Ja mit den Hinweisen sollte es auch klappen. Einstecken kann man theoretisch, wenn die Box nicht anfängt zu laden und der Tesla sich schlafen legen kann. Bei einer OpenWB sollte das kein Problem sein aber bei anderen Boxen kann das natürlich anders sein. Somit hat das Tesla teilweise Recht aber im allgemeinen passt das immer.

Ich persönlich fahren mein MS im Winter im Daily mit SoC 20-60%. Der Wagen steht dann über Nacht in der Garage an der OpenWB (diese im Modus STOP) mit 30-45% SoC rum. Meine Garage hat ca. 6-10 Grad Celsius im Winter. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hallo =)

Danke für die vielen Infos, habe einigeszum auffrischen hier im Forum gelesen, bevor ich den Akku wider mal auf 0% runter fahre… vorweg normal bewege ich den Akku zwischen 15% und 65%, dh. Auf Langstrecken geh ich auch mal auf 3-5% runter, war ja früher auch vom Navi bei SuC Stopps so eingeplant und wenn ich zeit hab auch mal ladung bis 80-90%… aber steht nie übernacht mit SOC >70% & <20% rum, vorher bekommt er wider strom bzw wenn ich am nächsten Tag mehr als 65% brauche mach ich die Ladung so (setze Startzeitpunkt entsprechend), dass die Ladung kurz vor der Abfahrt fertig ist.

2x habe ich das mit 0% bzw -3% gemacht, einmal unabsichtlich und einmal absichtlich. Absichtlich war noch als es möglich war auf unter 0% zu fahren, Vorgehen bis aufs Laden ähnlich wie heute und unabsichtlich war wegen der Änderung der Software, ab da war dan wirklich Schluss bei 0%…
Und ich noch zur Freundin: kein Problem das ging letztes mal bis -3%
LOL

Also Temperaturen waren bzw sind so 15-19Grad, nachts um die 9Grad.
vor 2wochen mal mit AC 3x13A auf 100% geladen aber ab 80% auf 3x6A reduziert. Und mit 35% gestern Freitag nach Hause gekommen. Un zu sehen was campmode so braucht, innenRaum / Rückläuchten trocknen und um den Akku gleichmässig zu entladen auf campmode mit 26C eingeschaltet, Schiebedach ein Spalt offen (unterm carport) so über nacht stehen gelassen.
Am morgen waren noch 23% übrig, habe dann noch mit normalem Landstrasse fahren (1x zum Becker…11% und nachher noch 1x zum Einkaufen… 5% hier schon entspannt, aber doch einige Höhenmeter mit 70km/h aber keine Beschleunigungs Orgie =)
Dann noch nach einer Pause von 2h, mit den 5% (bzw war nach der Pause dan auf 4% geschrumpft) eine Fahrt hier im dorf, sehr langsam, so wie meine Großmutter gefahren ist … wurde auch einmal mit Lichthupe auf meine Geschwindigkeit aufmerksam gemacht, aber scheiss egal ist Samstag abend, also easy))
Als erstes kam eine Meldung auf der MCU „Ladestationen fast ausser Reichweite“ mit Möglichkeit um nach Ladestationen zu suchen oder ignorieren… also ich ignoriere natürlich =D aber sicher mal Richtung nach Hause anpeilen…

Dann mit 1% in meiner Strasse mit 20-30km/h und Heizung und alles aus. Als er auf 0% war beim Haus parkiert und Heizung auf max, Dachfenster und türe auf, guter Sound aufgedreht und nach 40 min so stehen und auf der MCU teslafi einrichten (welche sleep Einstellungen habt ihr mit MCU2 upgrad?)
War dann die Meldung „Batterieladestand zu niedrig - Laden! Fahrzeug kann eventuell nicht gestartet werden“
Habe dann in teslafi geschaut und Klima hat währen dem stehen mit 0% noch 0.9kWh verbraucht zusammen mit Sound und MCU konnte ich also min. noch eine kWh aus dem Akku ziehen nachdem ich auf 0% war. Was bei einem 85kWh Akku ja mehr als 1% entsprechen

Jetzt lade ich AC mit 3x5A bis 8% lass ihn so 10-12h über nacht stehen, damit er die Zellen bzw Spannung in Ruhe angleichen kann und morgen (Sonntag = günstiger Strom) erst Akku via Ladegerät vorwärmen und dann mit 3x7A (ca. 5kW) bis 100%.

Oder soll ich vielleicht nochmal ein stopp bei zB 50% einlegen, um dem BMS Zeit zu geben, um die Zellen-Spannung zu balancieren?

Habe leider das SMT zeug nicht da, aber mach die messung mal noch bei Gelegenheit und im Herbst werde ich das alles auch mal wiederholen und kann dann mehr Details zu vorher nachher Zustand festhalten =)

Energie scheint zu günstig zu sein…

Ich glaub du denkst viel zu viel nach…

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11Rp./kWh bzw free supercharger um die Ecke hehe

Danke =) hehe

Wie hat sich die Zelldifferenz entwickelt während dem ganzen?

Nur weil man nicht bezahlt, ist es ja nicht umsonst….deine Einstellung ist, wie leider bei vielen Menschen, kurzsichtig, egoistisch und rücksichtslos.
Ich habe auch free SuC - käme aber nicht auf die Idee, Energie sinnlos zu verballern.
Schönen Sonntag.

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Meinem 75er Akku hat es überhaupt nichts gebracht irgendwie zu versuchen das Balancing zu „verbessern“. Einziger positiver Effekt scheint zu sein, dass durch eine schonende Fahrweise mit sanftem Gasfuss der weitere zyklenbedingte Kapazitätsabbau zum Erliegen gekommen ist, denn die Kapazität ist seit dem Kauf vor gut 20.000km stabil geblieben. Wann oder wie ich lade scheint null Einfluss zu haben, auch kurzzeitig mehr als 2C beim Supercharging richten keinen Schaden an.

Nachtrag zu den 2C: mein Akku hat ca. 63kWh nominal full pack remaining, davon 4kWh Buffer, den ich nicht nutzen kann. 132kW maximale Ladeleistung sind somit 2C. :slight_smile:

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Das muss nicht zwingend so bleiben.
Mein 75D war von circa 90-135 tkm auch sehr stabil, Degradation max. 1%, dann innerhalb von circa 5tkm 3% weg, obwohl sich an dem Rahmenbedingungen nichts geändert hat.

Das würde ich auch so erwarten. Die Degradation ist ein chemischer Prozess der sich nicht an Modellrechnung hält, aber auf lange Sicht so approximiert werden kann.

Dass Julias Akku da so raussticht, ist schon bemerkenswert. Es klingt zwar seltsam, aber ich würde mir einen Akkuschaden wünschen, innerhalb der 8 Jahre Garantie. Das kann nur besser werden.

Den wünsche ich mir auch immer wieder mal. Vor allem das zweite Modul reißt in der verwertbaren Gesamtkapazität alle anderen mit runter:


Screenshots von SmT, heute morgen nach 20h Rumstehen.