Abschied vom X und von Tesla

Ganz genau so ist es. Zwei große getrennte Staurräume sind in der Praxis besser und praktischer als ein etwas grösserer, zumal der Frunk beim X alles andere als klein ist. Da kommen auf langen Familienreisen z.B. Snacks etc. rein, die ich nicht im Koffer- oder Innernraum haben möchte, oder beim Skifahren z.B. Stiefel, Helme und Handschuhe.

Einen Hersteller der bei einem neu entwickelten Elektroauto, einem reinen Elektro-SUV oder einer elektrischen S Klasse (verschämt „EQS“ genannt, damit man noch nicht zugeben muss, dass die S Klassse jetzt eben elektrisch ist) es nicht schafft, einen Frunk einzubauen, kann ich noch nicht ganz ernst nehmen als Elektroautobauer.

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Moment - du sagst du kannst einen Autohersteller nicht „ernst nehmen“ wenn er keinen Frunk in einem Auto vorsieht, fährst aber gleichzeitig ein Auto eines Herstellers welcher weder HU Display, Matrix Lichter, gut funktionierenden Regensensor, gut funktionierender Heizung, Apple/Android Auto, Massagesitze, 360° Kamera usw anbietet?

Jeder hat so seinen Focus, aber das ist hart lächerlich :wink: „Der hat keinen Frunk, den kann man nicht ernst nehmen“ - rosaroter kann eine Brille nicht sein.

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Is recht, dahin folge ich dir in keinem Punkt, schon gar nicht als Polestar-2-Fahrer in Richtung Tesla-Fanboy-Quatsch, den du unterstellst. Such dir ein anderes Opfer für diese Art Diskussion, bei mir bist Du da ganz falsch :crazy_face:

Wer noch nicht mal einen kleinen Frunk statt eines Verbrennungsmotors unter die Fronthaube bekommt, sondern diesen erheblichen Raum mit allerlei Aggregaten vollstopft und die Fronthaube deswegen dann noch nicht mal mehr für den Besitzer zu öffnen gestaltet, hat E-Auto trotz aller anderen technischen Finessen noch nicht ganz gelernt. Darauf eine Spaltmaß Bier und Gute Nacht.

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betreffend Frunk und DE Hersteller gibt es ein spassiges Video → 2021 Volkswagen ID.4: E2 - Under The Hood - YouTube

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Genau diesen Weg habe ich auch gewählt, ein Vollgepackter EQS 580 4 Matic bestellt, nur die Lieferzeit ist leider noch unbekannt. Betreffend MX gehöre ich jedoch zu den überglücklichen da ich während 3 Jahren nie einen Garantiefall zu beklagen hatte und hoffe, dass die Vorfreude auf den EQS nicht eine Ewigkeit dauert.

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cool, bitte unbedingt hier drüber berichten. Der steht auch auf meiner Wunschliste in 2 Jahren wenn X Leasing aus ist…

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Ein schönes Beispiel für schlechtes, deutsches Engineering :joy:

Besser hätte man es nicht beschreiben können! Nach so vielen Jahren und dem Geld müsste Tesla in den Basics viel besser sein, jedoch fahren leider noch zu viele „Betatester“ rum. Glückwunsch zum BMW und viel Freude damit.

Nabend,
Ich war während der knapp 3a mit dem X auch ohne Probleme unterwegs. Mein konfigurierter EQS wäre erst in 2023 gekommen…! Ich habe dann kurzerhand den Wagen von der Probefahrt genommen. Nach den Problemen mit den ATW von S und X wollte ich keinen Allradantrieb mehr. Der Hecktriebler soll außerdem ca. 100km mehr Reichweite haben.

Mit freundlichen Grüßen
Max

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Danke für deinen Bericht @zentralschweizer.

Der Erfahrungsbericht enthält auf der kritischen Seite viele Aspekte, die mir sehr bekannt vorkommen und deren Wichtigkeit und Priorität als subjektiv eingeordnet werden muss.
Besonders das Argument mit dem verlässlichen Servicepartner, der eine Betreuung aus einer Hand mit einer gut funktionierenden Kommunikation gewährleistet, gefällt mir und das ist etwas, das bei Tesla noch gelernt werden muss (oder auch nie wird?).

Ich hatte nie so viele Werkstatt Aufenthalte wie beim S, und ich hoffe stark dass sich das ändert. Jedenfalls kann ich deine Beweggründe verstehen, und der BMW wäre vermutlich in der engeren Auswahl wenn ich einmal ein anderes E-Auto kaufe. Den S verkaufen werde ich aber sicher nicht.
Ich erwarte deinen Erfahrungsbericht über die ersten Fahrten mit dem iX.

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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Antriebswellen sind ein Thema des Winkels und der DU Aufhängung. Mit gemachten Aufhängung im Modus niedrig gibt es auch keine Probleme. Der Heckantrieb hat mehr Reichweite ja aber die Reifenabnutzung wird extrem sein, dennoch wage ich 100km mehr zu bezweifeln. Zudem ist das Fahrverhalten im Winter mit dem Drehmoment eines BEVs nicht optimal. Aber klar kann man machen.

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2023, wenn du Glück hast.

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In „immer Niedrig“ fahren kann man machen, nur fahren sich dann die Reifen innen ab. Leider ist der Sturz nicht soweit verstellbar, dass es passt…

Die Aussage scheint für gewisse Fahrzeuge ab Werk zu gelten (Fertigungstoleranzen) und da der Sturz an der Hinterachse nicht eingestellt werden kann, ist das in diesen Fällen tatsächlich ein Problem.
Abhilfe schaffen entsprechende Teile (konkret: obere Querlenker) und Einstellung durch Jürgen Zimmermann. Verbessert auch die Strassenlage spürbar (satter).

Moin,
Bei Kauf eines Neufahrzeugs (erst S, dann X) möchte ich nicht innerhalb der ersten 3 Jahre auf meine Kosten die Querlenker tauschen, nur weil sie serienmäßig falsch ausgelegt sind. Mein S 90D aus 2016 bekam 2x neue ATW. Nach den 2. ATW bin ich dann nur noch mit „niedrig“ gefahren. Hat dann bis zum Verkauf bei 120tkm gehalten. Mit diesem „Wissen“ habe ich den X dann auch nur auf niedrig gefahren. Zusätzlich habe ich dann möglichst viele Fahrten mit der Zoe oder dem ID3 gemacht um km auf dem X zu sparen. Somit sind dann nur 45tkm (problemlose) zusammen gekommen. Als ich damals den S90D bestellte waren die D‘s sparsamer als RWD. Das war der Grund für den D. Nun ist es umgekehrt, deshalb RWD.
Max

Für mich ist entscheidend, dass mein fahrbarer Untersatz bestmöglich und zuverlässig funktioniert. Ich wusste von dem Antriebswellenproblem, bevor ich bestellt habe. Nach der Auslieferung habe ich kurz überprüft, ob ich evtl. ein Exemplar mit akzeptablem Sturz an den Hinterrädern in „niedrig“ erwischt hatte, was schon vom blossen Augenschein her nicht so war (es reichte ein angelegter Zimmermannswinkel …), also ab zu Jürgen Zimmermann.
Ich verstehe durchaus auch die Position, dass man viel Geld für ein neues Fahrzeug gekauft hat und erwartet, dass dieses dann auch vollumfänglich funktioniert nur fehlt mir die Zeit für eine entsprechende Auseinandersetzung mit dem Tesla Service (?) zumal diesem in diesem Fall ja offensichtlich die Hände gebunden sind (works as designed).

Damit sind wir aber eben beim fehlenden Feinschliff und einem sich seltsam benehmenden Hersteller.

Ich habe grosse Achtung vor dem, was Tesla bewirkt hat. Wir hätten heute weder EQS noch iX ohne die Disruption der Automobilbranche durch Tesla und meine Sympathie gilt im Zweifelsfall denjenigen, die Risiken eingehen um Dinge weiterzuentwickeln. Gerade deshalb finde ich es allerdings schade, wenn offensichtlich die Profitabilität früh das höher gewichtete Ziel wird und man dadurch bereits Erreichtes und gerade gewonnene Reputation auf’s Spiel setzt.

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Das würde ich lassen mit den PU Buchsen und dem Umpressen…zumindest am MS sind die oberen Querlenker der Rev. A intern gesperrt(!) d.h. auch noch vorhanden Neutteile dürfen nicht mehr verbaut sein. Einen Fall hatten wir hier schon wo dann nach dem Umpressen der Querlenker gebrochen ist.

Wenn die neuen Revisionen verbaut sind, also Nachlauf C und Vorlauf B dann kann man ans umpressen denken aber das kostet dann ja nochmal.
Zudem PU macht natürlich das Fahrverhalten straffen ABER das hat seinen Preis und geht massiv auf die Teile (nicht die Buchsen! die halten). Fahrzeuge mit PU Buchsen sollten alle 20 tkm einem dezidierten Check bzgl. der Querlenker (Risse etc) unterzogen werden. Das macht glaube ich aber hier niemand…

Beim X müsste der Raven die neuen Revisionen haben…

Aber da hat jeder seine Meinung. Meine Meinung ist, dass PU Buchsen nur was auf der Rennstrecke zu suchen haben. Ich würde mir niemals einen gebrauchten mit PU Buchen kaufen (schon gar nicht wenn ggf. die alten Revisionen verbaut worden sind was man kaum nachvollziehen kann).

Zu den Antriebswellen: Ohne den Tausch des Gabelkopfes wird das nichts. Das muss gemacht werden sonst laufen sie dir wieder ein. Dazu gibt es ein TSB von Tesla. Aber man kann auch jederzeit auf Standard das Fahrzeug fahren wenn die Antriebswellen und die DU Aufhängung gemacht wurde nur man darf nicht den Tesla Test machen und voll reinlatschen. Das sollte man nur im Modus niedrig machen (wenn überhaupt). D.h. alles was rolling ist oder etwas langsamer anfangen und dann durchdrücken schont die Antriebswellen. Beim X gilt das alles doppelt.

Der Dual Motor und der damit einhergehende „Allradantrieb" hat nichts mit den bekannten ATW-Problemen des Model X zu tun, die von einer fragwürdigen Konstruktion herrührt. :man_shrugging: Das Model S hat meines Wissens wenig bis gar kein Problem mit den ATW seit geraumer Zeit, beim X ist das wie gesagt schlecht konstruiert. Der klassische AWD eines Verbrenners mit seiner komplexen Mechanik und Steuerung ist mit dem Dual-Motor-Prinzip bei Elektroautos nicht 1:1 vergleichbar

Der EQS würde mir mittelfristig schon gut gefallen, aber ich werde ihn aus zwei Gründen nicht kaufen:

Erstens finde ich es schändlich, dass ein Elektroauto in dieser Klasse (S-Klasse) nicht grundsätzlich 2 Motoren hat und damit natürlich über „Allradantrieb“ verfügt, und Mercedes für AWD selbst für ihre Verhältnisse zu tief in meine Tasche greifen will – Old School Denken auch dort :ok_man:. Tesla macht vor, dass die Reichweite dabei nicht dramatisch schrumpfen muss. Minus 20 bis 30 km wären drin gewesen, bei der Reichweite des EQS vertretbar. Minus 100 km sind es nicht (Übrigens auch ein Manko bei unserem AWD Polestar 2, das sieht man, dass Tesla im Antriebspaket immer noch vorne ist).

Zweitens ist es bizarr, dass deutsche Hersteller selbst in große Autos nicht mal einen Mini-Frunk, geschweige denn einen vernünftigen Frunk unterbringen können :roll_eyes:. Nein, das ist nicht Jammern über den fehlenden dritten Cup Holder vorne, sondern ein ordentlicher Frunk ist ein erheblicher Komfortplus auf Reisen durch die Entzerrung des Gepäcks, beim Skifahren und beim Einkaufen, und beim Laden. Ich würde ich mich jeden Tag über ein Auto in dieser Größe ärgern, das vorne kein Frunk hat sondern einen für mich toten und geschlossenen Raum, der nur in der Werkstatt geöffnet werden kann. Das mögen ja manche Leute so wollen, die überwiegend alleine fahren und ihr Auto verkaufen, sobald der Aschenbecher voll ist, aber ich bin nicht der Kasper :crazy_face: von Mercedes, weil die keinen Frunk zustande bringen.

Schade, die Kiste hätte mich wirklich interessiert, gerade für die Langstrecke mit Familie, Qualität, Fahrkomfort und Ladeleistung sollen ja ganz weit vorne sein :cry: Oops, sehe gerade, dass AHK wohl nur bis 750 kg geht :open_mouth:, das ist für uns zu wenig. Unser Polestar kann 1600 kg und das X 2250 kg.

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Am Ende ist es doch aber auch schon egal, wie das Drehmoment an die Welle kommt. Sowohl der Ausgang des MS/MX als auch die er klassischen Verbrenner haben ein Differenzial vorgeschaltet. Was aus diesem raus kommt auf die Welle ist am Ende entscheidend.

Ich vermute, dass beim MX und auch MS eventuell die Auslegung der Wellenneigung nicht auf das Luftfahrwerk abgestimmt worden ist. Im Schlimmsten fall könnte die Höhe des Ausgangs auf Nieder oder sehr nieder ausgelegt worden sein und nicht auf Standard.

Ist am Ende nicht so schlimm, das passiert auch bei Porsche und Co, dass mal was falsch konstruiert wird, mich persönlich aber hat es schon enttäuscht, wie man bei solch einem teuren Auto keine einfache Lösung für die Problematik mit dem Kunden findet.

Für mich auf jeden Fall ein Grund kein Auto mehr in dieser Preisklasse von Tesla zu kaufen ohne entsprechende Zusicherungen.

Ne sind beide betroffen aber die Antriebswellen des MS halten länger da:

  1. Gewicht niedriger ist
  2. Grundniveau Luftfahrwerk ebenso
    Das TSB gilt für beide MS und MX. Beim MS kommen die Antriebswellen ca. alle 120 tkm (ohne Fix) je nach Fahrverhalten. Bei häufigen Tesla Test in Niveau Standrad kann man das auch nach 10 tkm wieder haben (ohne Fix). Mit Fix alles deutlich länger, mit vernünftigen Fahrverhalten wahrscheinlich länger als man den Wagen nutzt. Das ist beim MS der Unterschied.

Das ist so korrekt und die DU Aufhängung hat ein „Wackeln“ der DU bedingt.
Zusammen bedeutet dass, einlaufen des Antriebswellen und das wenn es nicht ordentlich gemacht ist (Tausch der Antriebswellen reicht nicht aus) immer wieder.

Somit das würde mich nicht stören aber ich komplett bei dir der Umgang mit den Kunden ist es (genau wie bei den Querlenkern). Anstatt die Verantwortung zu tragen zieht man die Kunden über den Tisch. Das geht eben gar nicht machen aber andere OEMs auch so. Erst mit den Faclifts werden dann oft die Probleme behoben. Somit Tesla befindet sich da in guter Gesellschaft.

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