85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1 (Teil 1)

Also ich habe Klage gegen Tesla eingereicht, nachdem der getauschte Akku bedeutend schlechter war als mein alter den ich gepflegt habe

Direkt alles in einem Abwasch

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Das verstehe ich nicht. Ich gehe davon aus, dass ein sicheres Auto mit allen zugesagten Eigenschaften, in diesem Fall die Ladeleistung, auf den Markt gebracht wird. Später zu sagen, dass ist jetzt doch nicht so sicher, wie wir erst dachten, wir müssen die Ladeleistung reduzieren, kann ja wohl nicht rechtens sein. Dieses Auto wird ja gerade wegen der Möglichkeit schnell zu reisen gekauft. Das ist eine wesentliche Eigenschaft.

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Es ist ja nicht nur die Ladeleistung auch die Kapazität ist geklaut worden

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Das waren aber nicht alle, und sollte inzwischen weitestgehend zurückgenommen worden sein.

Ladeleistung-10kW bei gleichem SoC betrifft aber alle, unabhängig von Alter, Laufleistung, AC/DC-Verhältnis, …

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Ist aber so….einige Klagen…aber letztendlich biste beim 85er bei 75min für 10 => 80% SoC und nicht bei 40min…
Nur der 90er lädt wieder mit bis zu 140 KW am SC. Der 85er sieht diese Werte in keinster Weise mehr…dazu gubt es schon einen Strang. Finden die User auch nicht toll ist aber anscheinend notwendig da die 1st Gen. der Akkus eben sonst nicht über die 8 Jahre kommen würden was ja das grosse T nicht will…:wink:
Der 90er hat eben eine modernere Zellchemie und da aut man es den Akkus inzwischen wieder zu…aber zwischenzeitlich war auch bei zu viel DC Laden am SC die Kappa reduziert…

Dank Arbeit von Zuhause fahre ich wesentlich weniger Langstrecke, ich hatte meinen S85 im Dezember 2015 gekauft um wöchentlich zum Kunden quer durch die Republik zu fahren, etwa 50.000km per Anno überwiegend auf der Autobahn. Als ich damals vorsichtig im tff oder tmc dazu fragte, wer denn 10%-80% in 40min schafft, wurde mir mit Inbrunst erklärt, ich hätte BEV nicht verstanden und nicht verdient einen Tesla zu fahren… Und heute diskutieren wir hier und wünschten uns die Ladeleistung von damals zurück.

Und bisher wird es mit neuen Versionen nicht besser. Routenberechnung im Auto über lange Strecken ist nicht auf möglichst geringe Ladedauer und Fahrtzeit optimiert, die angenommene Ladedauer schlicht falsch. Ich hatte andere Erwartungen an mein Model S 85 und bin von Tesla enttäuscht. Bisher kenne ich nur Klagen und daraus resultierende Vergleiche, die sich auf die Kapazitätsreduktion beziehen. Bin gespannt auf die ersten, bei denen es um die Ladedauer geht.

Ich habe das Thema sowohl hier als auch im TMC (US Forum) intensiv verfolgt. wk057 selber betont wiederholt das es nach seinen Erkenntnissen kein Sicherheitsproblem gibt. Und das es keine Nachweise oder auch nur Hinweise darauf gibt, das ältere Softwareversionen ursächlich waren für Feuer.

Der Ausfall eines Sensors kann laut wk057 dazu führen, dass das BMS eine minimal zu hohe Gesamtkapazität errechnet bzw. im unteren einstelligen Bereich ggf. fälschlicherweise eine höhere Restreichweite anzeigen. D.h. praktisch das die Menge an Kilometern unterhalb 0%/0km sich reduziert. Wer allerdings darauf achtet, mit einem soc >0% am Lader anzukommen bemerkt davon allerdings nichts, auch habe ich bisher von niemandem hier oder im TMC gelesen, der solch ein Problem tatsächlich hatte. :sunglasses:

Dein Statement, dass dieses Sicherheitsupdate Akkubrände verhindern soll steht im krassen Gegensatz zu allen offiziellen bzw. öffentlichen Aussagen von Tesla. Und die „Vermutungen“ einzelner SeC Mitarbeiter sind da tatsächlich nichts anderes als Vermutungen. :exploding_head:

Über die Jahre hinweg sehe ich keine Kommunikation von Tesla die mir als Besitzer und Fahrer eines 2015er S85 sagt, ich müsste zum Schutze der Batterie oder Erhalt der Funktion des BMS eine bestimmte Softwareversion installieren. :thinking:

Darüber hinaus empfehle ich grundsätzlich niemandem eine downgrade, aber aus anderen Gründen:

Tesla sieht in seinen Werkzeugen (Toolbox2) nur eine Neuinstallation der bestehenden Version oder ein Update einer für die VIN freigegebenen neueren Version vor. Jedes „downgrade“ benötigt root Zugriff auf das der Software zugrunde liegende Linux, der m.W.n. über eine bekannte Sicherheitslücke in Zusammenhang mit der Tegra Prozessorarchitektur steht. Ich muss also jemandem Dritten root Zugriff erlauben. Das kaufe ich nicht mal so eben an der Tür. Auch reicht ein einmaliges downgrade nicht aus. Beim nächsten SeC Besuch sollte der Dienstleister ein Update auf eine aktuelle für dieses Modell in der Region übliche Software vornehmen, mittlerweile geht das z.B. von der 2019.12.1.1 nicht mehr in einem Zug. Und nach dem Besuch im SeC wieder downgrade. Wer diesen Aufwand regelmäßig leisten/bezahlen will und die sicherheitsrelevanten Implikationen durchdringt und einen entsprechenden Experten des Vertrauens hat, der fragt hier nicht wie es geht, der hat es bereits gemacht. Und allen anderen Rate ich ab. :man_shrugging:

Bisher gab es m.W.n. von Tesla nur in einer Situation einen „Updatezwang“:

Tesla (Fern-) Diagnose, Reparatur, CCS-Upgrade etc. können u.U. nur mit aktueller Firmware umgesetzt werden.

Selbst bei den Update Warnungen im Mai 2020 gab es im Prinzip keinen Zwang durch Tesla, sondern Tesla hat wiederholt darauf hingewiesen, dass es mindestens der 2019.40.2.3 Bedarf, um OTA Funktionalität sicherzustellen.

Ähnlich die Tesla Formulierungen zum „freiwilligen“ Rückruf/Austausch des emmc, Tesla informiert, dass ab 2020.48.12 z.B. die Rückfahrkamera auch bei MCU Ausfall angezeigt wird aber überlässt die Entscheidung und Verantwortung dem Besitzer die Fahrsicherheit durch Spiegel/Schulterblick sicherzustellen.

Viele Grüße! Oaito.

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Woher hast du diese Information? Mir wurde da anderes berichtet?

Ich habe wegen der Dauer geklagt……

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Das ist nicht so, was Du da schreibst. :laughing:

Ich würde „können“ mit „werden“ ersetzen.

Das ist so richtig. Werden mit der aktuellen Firmware auf Kosten des Kunden bei der Reparatur im SEC ausgeliefert. :sneezing_face:

Naja, habe hier und im tmc forum gelesen und gesucht, mich per pm mit dem einen und anderen ausgetauscht. Und es steht ja noch ein update aus zu dem Sachverständigengutachten zur Ladeleistungsreduktion

@tesla-andi Was hast du denn berichtet bekommen?

Viele Grüße! Oaito.

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Wenn das BMS glaubt daß die Zellen weniger voll sind als sie sind z.b. sieht das BMS 4,1 V statt der tatsächlichen 4,2 Volt , dann ist das ein Sicherheitsproblem weil das BMS die Zellen überladen könnte.
wk057 sagt das auch selber hier:
https://skie.net/skynet/projects/tesla/view_post/23_Explaining+Changes+post-firmware+2019.16+Regarding+Range+Loss
obwohl er dann wieder beteuert daß das alles nicht Sicherheitsrelevant ist :slight_smile:

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Die 4,1V haben aber mal gar nix mit den pauschal -10kW bei gleichem SoC zu tun.

Die 2019.16.x hatte die 4,1V-Begrenzung, hat aber ziemlich gut geladen Charging

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…meine Erfahrung: ich fahre seit 2020 mit downgrade. Unterschiedliche SeC sind da unterschiedlich im Umgang mit mir. Habe sowohl über die Hotline als auch direkt mit dem SeC erlebt, dass entweder kommentarlos einfach diagnostiziert wurde und parallel ein anderes SeC zuallererst mitgeteilt hatte, dass ein kostenpflichtiges Update vor Ort gemacht werden muss, da die Software zu alt ist, ohne das würden sie gar nicht erst schauen.

Deswegen mache ich 1-4 Wochen vor meiner Kontaktaufnahme zu Tesla ein Upgrade zu einer aktuellen Version, das letzte mal war es z.B. 2020.36.11 und beim SeC gab es dann keine Fragen, danach wieder downgrade. Somit umgehe ich unangenehme Begegnungen oder Fragen. Versteht sich von selbst, dass ich jenes SeC mit der Blokadehaltung mittlerweile meide. :wink:

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Na da hast du doch selbst den richtigen Link eingesetzt. Und dann schau mal ganz unten was auf Platz 1 der Fälle liegt. Also ist aus meiner Sicht deine Aussage gem. mündlicher Aussage des besagten Anwaltbüros nicht korrekt:

Da frage ich mich bis heute, ob die „gute“ Ladekurve auch noch so gut aussieht, wenn man statt soc in Prozent die geladene Reichweite bzw. kWh vergleicht, ist doch bei allen in der Reichweite reduzierten das 100% deutlich kleiner geworden. Das führt dann ja zu einer Parallelverschiebung der Kurve. Da fehlen uns belastbaren Daten… stecken in den Teslalogger Daten auch die geladenen kWh bzw Kilometer drin? VG! Oaito.

PS: Bei weiterem Nachdenken erinnere ich mich, dass ich SuC Ladeprotokolle mit 2019.12.1.1, 2019.16.1.1 und 2019.16.2 verglichen hatte, in 2020 funktionierte teslalog.com noch. Dafür habe ich den die Zeiten verglichen, die ich benötigte um die gleiche Menge an Reichweite zu erlangen, mit 2019.12.1.1 musste dafür statt bis 90% auf 96% soc laden. Bis 90% ging mit 2019.12.1.1 also tatsächlich erheblich schneller, habe aber auf meinen Fahrt trotzdem länger gebraucht für die gleiche Tour als mit 2019.12.1.1… Konnte vor dem endgültigen Shutdown von teslalog.com noch alle Daten sichern, kann diese aber ohne die Website nicht auswerten. :-/

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…dann versuche ich es mal so: Ich habe in meinem Satz explizit „Klagen und daraus resultierende Vergleiche“ miteinander per „und“ verknüpft. Dass es Klagen zur Ladeleistungsreduktion gibt schließe ich damit nicht aus, nur vermisse ich z.B. hier in diesem Forum eine Nachricht, dass eine solche mit einem Vergleich beendet wurde. Und Teslaanwalt beschreibt dort womit sie sich befassen, dort steht mitnichten, was bereits alles abgeschlossen/verglichen ist. Ich sehe meine Aussage in diesem Zusammenhang nach wie vor als korrekt an… :man_shrugging:

@teslaundrecht Gibt es bereits Vergleiche mit Mandanten aufgrund der Ladeleistungsreduktion? Danke!

Viele Grüße! Oaito.

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…fertig mit Vergleich? Oder läuft noch? Danke!