§57a (TÜV) Überprüfung Österreich

Am Freitag war ich beim ÖAMTC zur Pickerlüberprüfung wie wir in Österreich sagen. Korrekt heißt es § 57a-Begutachtung. Das Auto hat mittlerweile eine Laufleistung von 63 Mm.

Die Untersuchung war unaufgeregt wie bisher das gesamte Auto.
Den Prüfer kannte ich schon, da er auch schon mein MS und den Roadster begutachtet hat.
Direkt dabei sein durfte ich diesmal nicht, eh schon wissen welche Regeln am Standort.
Es hat zwar einige Zeit gedauert, er sagte mir dann dass alles gepasst hat, nur ein Scheinwerfer war zu hoch eingestellt, den hat er aber gleich justiert. - Und war begeistert, dass das so schön über das Menue geht.

Fazit:
Das Auto weiter nutzen wie ein Handy, hie und da anstecken, das ist alles.
Müsste man die Reifen auch nicht mehr tauschen, würde das Auto keine Werkstätte von innen kennen.

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Sch… hätte ich jetzt fast vergessen, danke
gleich mal Termin buchen

meiner ist auch 2/2019

(allerdings Montagsauto, bin gespannt was er sagt,…)

uups - danke. Ich hätte auch vergessen und bin bald dran mit meinem 2/19er M3. Kann Tesla im SEC noch nicht das Pickerl machen? @Helmut : Bei welchem Stützpunkt warst du, wenn ich fragen darf? Wäre ja gut, wohin zu gehen, wo man mit Tesla schon Erfahrung hat…

Mein 2017er Model S muß auch noch bei Gelegenheit zur Pickerlprüfung (Fälligkeit Jänner, aber es steht ja seit über zwei Wochen im Wiener SeC …), aber ich war seit Jahren nicht mehr beim ÖAMTC, denn ich habe gelernt, daß in Österreich ein Auto mit mehr als 200.000km auf der Uhr nicht mängelfrei sein darf. Da das Model S allerdings mängelfrei ist wüßte ich ebenso gerne, zu welchen ÖAMTC-Stationen man getrost fahren kann.

Für das Pickerl braucht die Werkstätte einen Abgasprüfstand, den wird sich Tesla nicht anschaffen. Soweit ich weiss, bringen die selbst die Autos zum ÖAMTC als Kooperationspartner.
Als Eisenstädter bringe ich in immer nach Eisenstadt. - War immer ok, obwohl es dort einen Mitarbeiter gibt, der sagt, er liebt die E-Autos vor allem Teslas, und ich soll beim Terminausmachen sagen, dass er überprüfen soll. Aber bei Online-Terminen gibt es kein Anmerkungsfeld. Wenn es für Dich interessant ist, sende ich dir seinen Namen per PN

ad Mod: kann es hier als Antwort bleiben, oder soll es zu MS verschoben werden?
Tja, da hast du nicht ganz unrecht. Bei meinem MS Bj 2013 war im Nov. das Pickerl fällig bei 216 Mm Laufleistung. Ich hörte Geräusche aus dem Vorderwagen und dachte, ich fahre zuerst im Okt. (ein Monat vor Fälligkeit) zum ÖAMTC, damit ich Tesla sagen kann, welche Teile sie bestellen sollen. - weit gefehlt.
Die Mängel waren dann: ausgeschlagene Lenkgelenke und Fahrwerkskomponenten im Vorderwagen, sowie angerostete Bremsleistungen. => Gefahr im Verzug, wenn ich binnen vier Wochen wieder komme, muss ich aber nur die Nachüberprüfung zahlen (ca. 11 anstatt ca. 45 EUR). Gefahr im Verzug heißt aber, dass du einen Schrieb von der Polizei bekommst, dass du das Auto nur mehr in die Werkstätte bringen kannst und dass nach 4 Wochen die Kennzeichen eingezogen werden.
Dem SeC sage ich immer, dass es nicht so zeitkritisch ist, da ich eh den Roadster als Ersatzwagen habe, der sonst kaum gefahren wird.
Nach 4 Wochen war das Auto nicht ganz fertig, da sich ein Bremssattel nicht entlüften ließ. Da ich nicht proaktiv der Polizei geschrieben habe, dass sich die Rep. verzögert, wurden die Kennzeichen als eingezogen erklärt. Und da ich über die 4 Wochen war, waren dann dennoch die vollen 45 EUR fällig.
Hätte ich all das vorher erahnt, hätte ich gesagt, ich war nie beim Pickerl und hätte versprochen, dass ich sofort in die Werkstätte fahre.
Fazit: Auch beim Tesla haben die zugekauften Komponenten ein Design auf Lebenszeit, leider.
Und ad Bremsleitung hat mir einer gesagt, dass ein kleiner Rostpunkt auf den relativ dicken Leitungen als schwerer Mangel ausreicht. Er empfahl mir so einen Punkt zu polieren, grau überstreichen und dann im Verkehr vor der Überprüfung etwas verschmutzen lassen. - Bin mir aber nicht sicher, ob man das empfehlen soll. - Schließlich will ich ja kein Risiko. - Würde ich in meinem Beruf Konstruktionen machen, die nach 8 Jahren rosten, hätte ich ein Problem. - Mich ärgert auch hier der Entwurf auf Lebenszeit der Zukaufkomponenten.

Mich würde mal interessieren, ob wir bei ÖAMTC oder anderen Prüfstellen einen Nachlass für die 57a Untersuchung bekommen könnten. Abgasuntersuchung fällt ja auf jeden Fall weg.

Wir haben den Physiklehrer gefunden. :grin:

Sorry, ich finde den Ausgang selbst… :crazy_face:

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Darf ich fragen, ob du irgendwas Besonderes zur Prävention diverser Sachen gemacht hast?

Z.B. Unterbodenschutz, Lackversiegelung, Hohlraumversiegelung, etc.?
Einfach das Auto zweimal im Winter in die Waschanlage für den Unterboden?

Danke für die Infos! Eisenstadt ist mir vermutlich 3 Landeshauptstädte zu weit weg :innocent: - ich werde jetzt einmal schauen, was ich in Salzburg so finde. Werde meine Erfahrungen dann hier gerne teilen, um weiter zu helfen.

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Bremsleitungen nach 8 Jahren tauschen kann aber wirklich im bereich des notwendigen sein, 216tsd km sind ja jetzt nicht gerade ne kurze strecke. Ich tausche bei meinem VW Bus alle 3 Jahre die Bremsscheiben und Belege weil er nicht mehr durchs pickerl kommt, steht immer draußen und wird nur kurze strecken gefahren, tot für die bremse.
Und bei den Bremsleitungen sind sowieso alle sehr pingelig, man kann eben nicht sagen wie tief der Rost geht und wenn dann bei einer Notbremsung die Leitung platzt is das semi optimal. Eine Bremsleitung ist an sich ja auch nur ein cent artikel der dann in der werkstatt vergoldet wird. Dünnes Röhrchen mit bissl lack drauf und dann auch noch gebogen und den elementen ausgesetzt.
Der angebliche Grund warum viele ÖAMTC Standorte so pingelig sind ist wohl dass der ÖAMTC eine „Lizenz“ zum Pickerl machen hat für alle Standorte, sollte jetzt bei einem Standort bei einer Kontrolle was auffällig sein verlieren alle Standorte die Erlaubnis zum prüfen und darum wird auch schon ein kleines Rostpünktchen aufgeschrieben. Die gehen eben auf Nummer sicher

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OAMTC Baden, dauerte 20 Minuten, alles OK.
Model S BJ 2015, 140tkm.

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Du hast ja recht, dass Mm ungebräuchlich ist. :thinking:
Aber alles andere schreibt sich gleich komisch, oder? :upside_down_face:
Und in der EDV hat auch keiner Scheu die richtige Vorsilbe vor den Bytes zu nennen, von kB bis TB und ev. sogar noch weiter.

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Unterbodenschutz, Lackversiegelung, Hohlraumversiegelung: Das ist doch was für Oldtimer aus den 1970er Jahren oder?
Früher war ich immer in der Waschanlage bis mir einmal beim MS der Lack ganz grauslich zerkratzt wurde. Ich dachte, ich muss mich auf eine lange Diskussion mit der Waschanlage und dem Sachverständigen derer Versicherung einstellen. Mitnichten. Der SV hat gemeint, dass es schlüssig sei, dass das von einem einzigen Waschgang kommt. Kommt selten vor, aber leider doch. Seither fahre ich in keine Waschanlage mehr und wasche mit der Hochdrucklanze und Tuch.

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Danke für die Antwort! Ich bin noch nicht so erfahren und das ist jetzt mein erstes Auto; drum nehm ich alle Erfahrenswerte und Infos, die ich kriegen kann. :slight_smile:

Mein M3 ist jetzt dann auch an der Reihe. Werds bei einer kleinen Werkstatt machen wo ich bisher immer mit meinen Verbrennern war (Nähe Salzburg).
Als ich letztes Jahr neue Winterreifen aufgezogen hab, meinten die kein Problem ich soll vorbeikommen wenn das Pickerl fällig ist

Grundsätzlich ein guter Tipp bei einer neuen Bremse. Bei jedem Reifenwechsel die Bremsleitungen kontrollieren und behandeln und man hat keine Probleme. Habe bei meinem LR3 (Discovery) hab ich die Bremsleitungen auf Hinweis der Werkstätte nach sechs Jahren frei geschliffen (war nur Flugrost, aber so fängt es an, sobald der Lack abgeht), verzinkt, lackiert und behandle es zweimal im Jahr mit Unterbodenwachs aus der Dose. Bis heute (14 Jahre) die originalen Bremsleitungen ohne Beanstandung beim letzten Pickerl.

Kann bei Tesla sicher auch nicht schaden.

Mittlerweile darf man ja jetzt endlich Kupferleitungen (sog. KuNiFer also Kupfer Nickel Eisenlegierung) einbauen und dann hält die Leitung länger als die Karosserie

Gibts eine Empfehlung für Wien? ÖAMTC mitglied bin ich nicht - damit fällt das wohl weg…

Toyota behauptet man braucht ein eigenes Zwrtifikat als Prüfer für reine E Autos, Hybride (die schon seit 20 Jahren HV systeme haben) sind nicht gut genug…

Da möchte ich mich grundsätzlich mal Anhängen: Gibts ne empfehlung für einen ÖAMTC Standort in Wien?
Und wie siehts mit dem „Wagenheber“ eigentlich aus? Hab da schon von Schauergeschichten von zerstörten/gebrochenen Aufnahmen gehört

Update: KFZ Zeiler macht 57a für Tesla, aber nur am Standort Nord (Schillingstraße), wobei die das Fahrzeug dort aber nicht selbst vor Ort prüfen, sondern zu einem benachbarten Prüfer verbringen (man muß das Fahrzeug vor 9 Uhr dort haben, wenn man es am späten Nachmittag des gleichen Tages wieder haben will). Preis wurde mir mit 60 € exkl USt (72 € inkl) genannt…

UND (wichtiger): Es ist ein Quatsch, dass man eine gesonderte Zertifizierung als 57a Prüfer für BEV braucht. Der Prüfer muß jedoch Zugriff auf eine Abgasmesseinrichtung und Bremsenprüfstand haben (auch wenn nur BEVs geprüft werden - und das ist wohl der Grund, das Tesla SeC keine 57a machen, da dort niemand mehrere 10 000 EUR in einen komplett unnötigen Abgasmeßstand investieren will - auf jedem Standort).

Aber ein Prüfer darf ohne Angabe von Gründen eine Prüfung eines Fahrzeugs ablehnen (sofern kein Gleichheitsgrundsatz verletzt wird). Wenn er zB schwarze Autos nur Montags prüfen mag, und weiße nur Dienstags - dann ist das so. Oder ausschliesslich Stinker wo man sich ordentlich dreckig machen kann, statt weniger gesundheitsgefährdender BEVs (wenn man HV Mechatronikerkurs gemacht hat) - dann ist das so.

Aber eine Behauptung, dass es ein eigenes Zertifikat braucht und eine Zulassung durch das Verkehrsministerium um 57a für BEVs machen zu dürfen, ist nur eine Lüge um vom eigenen Unwillen abzulenken… :roll_eyes: :triumph:

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