Der wurde glaube soweit ich das noch weiss 2021 überschritten. Aber man sollte die Entwicklungspotentiale nicht unterschätzen.
Das Problem sehe ich im Wettbewerb mit CATL/BYD. Da hat man glaube ich keine Chancen mehr. Der Vorsprung isr viel zu weit und auch die Summen an Entwicklungsgelder die da reingehen.
Ob sich das BYD Flash Charging durchsetzt ist die Frage?! Aber es zeigt, dass 6C durchaus real ist.
Meine Überzeugung ist auch, dass Tesla aufgrund des Fokus auf autonome Systeme gar keine High End Zellen benötigt. Da reichen m. E. auch stabile 4680er auch aus. Denke das ist auch ein Grund erstmal auf Stabilität zu setzen.
Somit nicht dumm aber natürlich in „neuen“ BEVs eher schlecht solange die selber nicht zum Lader fahren. Aber das ist ja das Ziel.
Für die Trockenbeschichtung auf alle Fälle. Für die 4680er Rundzelle sehe ich das nicht. Ich verfolge die Entwicklung schon seit längerem und konnte noch nie nachvollziehen, wo die angeblichen Vorteile her kommen sollen.
Dazu muss man aber auch feststellen, dass trotz des signifikant langsameren Ladens der reale Unterschied in der Gesamtdauer bei einer Strecke von z.B. 1000 km viel weniger deutlich ist als man es erwarten könnte, wenn man nur die Ladekurven vergleicht.
Stimme zu, da hängt Tesla hinterher. Die Relevanz im Alltag hängt wohl sehr stark vom individuellen Fahrprofil ab. Für mich war der Tesla trotzdem das beste Gesamtpaket, weil ich nur privat längere Strecken im Auto zurück lege und das auch nur wenige Male im Jahr, da bin ich tiefenentspannt und froh über das Prinzip “Supercharger und Hirn aus” aber natürlich ist klar, dass das nicht auf jeden zutrifft
Nein das sind E Fahrer Märchen…wenn mir heute jemand noch das Thema 35min sind super von 10-80% mit Essen gehen (alle 2,5h auf Langstrecke) erklärt schüttle nur noch den Kopf. Die Zeiten sind längst vorbei und niemand muss mehr Zwangspausen machen.
Die 4680er haben aktuell zwei Themen im
Bereich der Ladeperformance:
10-50% weniger als 3C
50-80% weniger wie 2C
Hier müssten Werte von 3,5 -4 C und mind. 2 - 2,5 C stehen und da sprechen wir noch nicht von anderen Systemen wie das flash charging von BYD.
Das muss Langzeitstabil möglich sein und da ist man aktuell eher 3-5 Jahre zurück. Wenn man ganz ehelich ist erreichen die 4680er aktuell noch nicht die Performance der alten 2021er M3P Pana Akkus.
Aber das kann schon noch besser werden mit der Skalierung ist aber m.E. nicht das primäre Ziel da es zur Ausführung der Strategie ja nicht nötig ist. Deshalb wird man die Skalierung eher zur Kostensenkung und Optimierung der Stabilität nutzen.
Das die 4680er auf Höhe der aktuellen CATL oder der normalen BYD Zellen sein wird sehe ich damit nicht.
Glaube ich nicht. Habe jetzt keinen BYD oder iX3 verglichen, aber ich kann mein Model 3 mit sich selber vergleichen.
Als das neu war (2020), habe ich auf 1000km so ungefähr eine Stunde länger gebraucht als mit einem Verbrenner (in D. Im Ausland ist es weniger). Ich hatte dann zwischenzeitlich ein 2022er Model 3, mit dem langsameren LG-Akku (Laderate wie bei den aktuellen), da lag ich so bei ca. 30 Minuten mehr auf 1000km.
Inzwischen ist durch Degradation die Laderate meines Model 3 so ugefähr da, wo die 4680er Kurve zu sein scheint und ich brauche jetzt eine Stunde auf 1000km länger als als der Wagen neu war, also zwei Stunden länger als mit dem Verbrenner.
Das macht schon einen Unterschied.
Und ja: Flexibilität ist auch ein Thema, hängt aber IMHO noch mehr an der Infrastruktur als am Auto. Wir haben gestern zB eine Stunde verloren, weil wir zwei Essens-Stopps hatten, die ungünstig als Ladestopp waren. Einmal war der Wagen noch zu voll, einmal der Lader zu lahm. Wenn man da für das reine Laden nicht auch noch ne Stunde zusätzlich bräuchte, sondern vielleicht nur 20 Minuten, das würde schon was ausmachen. Aber solange die Ladeinfrastruktur nur bei McMampf&Co steht, bringt die Laderate alleine da natürlich auch nichts.
Das tun die LGs auch nicht.
Und die 2021er M3P Pana Akkus waren schon ein Rückschritt von den 2020ern, die wiederum ein Rückschritt von den 2019ern waren.
Es ging bei Tesla seit 7 Jahren nicht mehr vorwärts bei der Laderate, sondern nur noch rückwärts, die LFPs mal ausgenommen.
Das kommt stark auf die individuellen Ansprüche an.
Ich fahre selten auf deutschen Autobahnen, daher schaffe ich es nicht in 2,5 Stunden meinen Akku leer zu fahren.
Ich lasse mich nicht in das Korsett 10-80% pressen, ich fahre bei Bedarf bis 0% und lade bis 30/50 oder auch 100%, je nachdem wieviel Ladung ich brauche oder wieviel Zeit ich als Pause verbringen will.
Und ja, es gibt Autos am Markt, die schneller laden als mein Tesla - aber das kratzt mich nur höchst selten im Jahr.