4/2022 Umstellung auf Tesla Vision EU

Gestern Abend Update Model 3 (von 2019 mit FSD) auf 2022.24.6:

Ich halte die Funktionseinschränkungen für eine Zumutung. AP und Geschwindigkeitsregler nur noch bis 140 statt 150, direkt auf der Fahrt zur Arbeit mehrere Phantombremsungen gehabt, quälend langsames Schleichen in Kurven, die vorher schneller gingen sowie mehrere übersehene Geschwindigkeitsbegrenzungen und auf der Heimfahrt wollte das Auto gerne mehrfach in eine Begrenzungsmauer lenken - Blindness statt Vision ist das.

Habe Service angefordert für Downgrade auf letzte Version ohne Tesla Vision, bis alles wieder wie vorher funktioniert. Geht das nicht und kommt kein schnelles Update, das den bisherigen Funktionsumfang wiederherstellt, hat der Teslaanwalt einen neuen Fall.

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Du wartest doch laut deinen anderen Beiträgen eh auf ein Nachfolgefahrzeug, oder? Die neuen Fahrzeuge haben ab Werk schon die 140km/h Begrenzung und vision-only, gibt es nicht mehr anders.

Und am Erkennen von Geschwindigkeitsbegrenzungen ändert sich durch Vision auch nichts…das hatte ja nie etwas mit dem Radar zu tun, scheint also eher Zufall gewesen zu sein.

Ein Downgrade wird Tesla nicht durchführen.

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Ich bin ein großer Skeptiker von Vision Only, kann aber deine ersten Erfahrungen nicht teilen bzw. dich beruhigen. Ich fahre nun seit drei Monaten ohne Radar und hatte auch Anfangs das subjektive Gefühl, dass der Wagen ‚schlechter‘ fährt (Phantombremsungen, beschleunigt nicht auf der linken Spur, langsam in den Kurven, etc.). Und ich bin immer noch über Vision Only nicht erfreut, da mich insbesondere die ständige Aktivierung des Fernlicht-Assistenten nervt. Und 150 km/h wären auch besser. Aber: Der Wagen fährt nicht ‚schlechter‘. Die Wahrnehmungen der ersten Wochen sind verschwunden. Ich beobachte überhaupt keine Phantombremsungen mehr bzw. verstehe, warum der Wagen in unklaren Situationen gezielt abbremst (unklare Situation auf der Spur rechts von mir durch Schwankungen eines LKW oder eine rasante Einfädelung). Auch in den von immer gleich gefahrenen Kurven ist er mindestens so schnell wie vorher. Keine Ahnung, ob der Wagen beim Fahren lernt, ob es die Updates sind oder meine Wahrnehmung objektiver geworden ist.
Trotz allem: Ich hadere mit Kamera Entscheidung von Elon und werde mir die Nio Modelle ansehen, die mit vielfachen Radar, Lidar und sonstigen Sensoren angeblich Level 3 erreichen. Ich bin äußerst auf die ersten Testfahrten gespannt. Vor allem im Vergleich zu unseren Teslas. Wenn Nio nicht besser ist, bleibt erst einmal die Kamera These von Elon gültig. Aber falls so ein Nio deutlich besser fährt, hat sich Elon bös verzockt.

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das sehe ich ähnlich. Die Umstellung bringt den Nachteil mit sich, dass er mehr Daten verarbeiten muss. Das bedeutet neben der Optimierung der ECU auch eine Optimierung der Software. Das liegt in beiden Fällen nicht vor.

Das lässt sich vielleicht in der USA einfach umsetzen, aber nicht in Europa. Zumindestens in D.

Nein, nicht Nachfolgefahrzeug, sondern Zweitfahrzeug, übrigens ohne erweiterten Autopiloten oder FSD.

Als ich bestellt habe hieß es, die Einschränkungen durch die Einführung von Vision seien vorübergehend. Inzwischen scheint da Ernüchterung einzutreten, weil immer mehr davon ausgehen, dass es für Tempo 150 einfach nicht taugen wird.

Jaja, klar, die haben nur Radar raus- und Kamera reingepatcht und sonst bestimmt nichts geändert. :joy: Wenn das so unabhängig voneinander wäre, hätte man die Codebase nicht vereinheitlichen müssen, denn die Radarverarbeitung existierte ja in besserer Qualität bereits.

Dann werde ich von Tesla verlangen, das 2019er Model 3 zurückzunehmen. Nachträgliche Einschränkungen sind ganz sicher nicht mit deutschem Recht zu vereinbaren.

Wenn ab 2023 130 km/h auf Autobahnen ohne Aufsicht des Fahrers (keine Hände am Lenkrad, keine Beobachtung des Verkehrs) erlaubt sind, was hat Tesla den (deutschen) FSD-Käufern dann zu bieten? Einen Autopiloten, der einen nicht nur alle paar Sekunden durch die Aufforderung zum Drehen des Lenkrads überwacht, sondern auch per Kamera checkt, dass man schön auf die Straße glotzt.

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Seit gestern Tesla Vision drauf, dank der 2022.24.6 aber kann keinen gravierenden Nachteil feststellen. Das Fahrzeug verhält sich nahezu gleich und teilweise empfinde ich es sogar als besser. (Kurven bei Autobahnauf- und abfahrten)

Die 140 km-Begrenzung ist ein rein deutsches Problem (kein Tempolimit) und betrifft andere Länder nicht wirklich. Früher oder später wird „uns“ das hier auch nicht mehr betreffen (mit einem Tempolimit ;))

Kann gerne drauf bleiben.

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Fährt dein Fahrzeug nur noch 140 generell? Wenn nein, dann hat Tesla da nichts zu befürchten.
Was im Fahrzeugschein und den COC Papieren steht, dass ist maßgeblich. In beiden findet man aber indes kein einziges Wort darüber, dass der AP bis 150km/h einsetzbar ist. Somit Rechtsgrundlage = 0. Darfst aber gern der erste sein, der dagegen Klagt und für alle den Weg bereitet. Günstig wirds aber nicht.

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Macht sowieso keiner….

Hinweis für die Fernlichtautomatiksgeplagten:
Man kann direkt nach aktivieren des AP (oder nach initiierung von Auto Lane Change), die Fernlichtautomatik mit einer kurzen Betätigung des linken Hebels nach vorne direkt wieder ausschalten.

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Wo tritt genau Ernüchterung ein und immer mehr gehen davon aus, dass es für Tempo 150 nicht mehr reicht? Ist mir noch gar nicht aufgefallen. :thinking:

Ich gehe davon aus und die Tatsache, dass ja gerade erst auf 140 erhöht wurde, bestärkt mich darin. Vermutlich geht Tesla da einfach sehr vorsichtig vor.

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Ja, das kann man, ist aber lästig das nach jedem Überholvorgang zu machen

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Das halte ich für Behauptungen. Wenn ein Rechner zu 20% ausgelastet ist, dann kann man ihm immer noch 80%Waste aufbrummen. Erst dann muss irgendwas optimiert werden.
Der Code wird nach meinem Verständnis dauernd in der Anzahl von Fehlern (nicht Fahrfehler), als auch Effizienz optimiert. Gerade kürzlich für Chucks Turn nach meinem Verständnis.
Es werden durchaus Knoten und neuronale Netze erweitert. Doch all das packt der aktuelle Rechner noch locker.
Der Rest ist Gewichtung der Knoten, um Entscheidungen anders zu treffen. Der Energiebedarf ist dabei der gleiche.

weißt Du wie hoch der Unterschied zwischen Radardaten und Videodaten ist? Enorm. Wenn da nicht vor vornerein ein Datenlogger implementiert, der nur die relevanten Daten interpretiert wird aus den 20% ganz schnell 100%…

Möglich, aber wenn ein Radar rausfliegt, dann wird doch die Menge der zu verarbeitenden Daten geringer sein, oder?
Das Video wird doch bereits in seit längerer Zeit mit ausgewertet…
:thinking:

Genau das ist ja das Argument von Elon. Es sind erstens weniger Daten und zweitenes muss bei widersprüchlichen Infos nicht mehr entschieden werden, was nun richtig sein könnte. Spannend ist halt, ob die Kameras alle Radar und Lidar Informationen anderer Fahrzeuge substituieren können.

Offenbar nicht, da es mittlerweile eine Untersuchung der NHTSA in den USA gibt zu den zunehmenden Phantombremsungen seit Mai 2021, seitdem in den USA alle Neuwagen von Tesla ohne Radar ausgeliefert wurden.

Und Sammelklage ist natürlich auch schon wieder auf dem Weg. Schöne Sch…

Eine Untersuchung muss nix mit mangelnder Funktionalität zu tun haben……

Wo hast Du das bisher noch nicht gepostet?

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@KRS : Diese Klagen beziehen sich nicht explizit auf Fahrzeuge mit vision-only, da sind auch ältere Fälle dabei. Und die Häufung in 2021 fand vor allem dadurch statt, dass in den Medien entsprechend berichtet wurde und es dann zu mehr Einsendungen bei der NHTSA kam.

Die Untersuchung hat ja bisher auch noch kein Ergebnis geliefert - ich bin mir recht sicher, dass dabei herauskommen wird, dass das System im Rahmen der Systemgrenzen korrekt funktioniert. Sporadische Fehlfunktionen kenne ich bspw. auch vom System von Audi/VW, nur stehen andere Hersteller bei ihren Assistenzsystemen weniger im öffentlichen Fokus.

Das ist nur deine Interpretation oder wer sollen diese „immer mehr“ sein? Vision ist die Voraussetzung dafür, dass das eigene Fahrzeug auch zukünftige Verbesserungen des AP bekommt - in den USA waren das am Anfang nur 120km/h, dann wurde auf 130 und schließlich auf 140km/h erhöht, warum sollen plötzlich weitere Verbesserungen ausgeschlossen sein? Zumal der normale TACC weiterhin bis 150km/h geht, sprich vision-only geht schon bis 150km/h, nur noch nicht der AP - die Einschränkung ist also nur marginal.

Natürlich gibt es noch mehr Änderungen, aber die Übernahme der Geschwindigkeitslimits aus der Karte oder per Kamera haben mit Vision nichts zu tun.

Bei deiner Zustimmung zu den Software-Updates, die essenzieller Bestandteil eines Tesla-Fahrzeugs sind, hast du zugestimmt, dass Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen werden dürfen. Aber nur zu, dann sollen sie dein Fahrzeug eben zurücknehmen.

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Anscheinend hast du was dagegen das sich jeder sein eigenes Bild macht von der Situation.

Komische Interpretation…….Nein, natürlich nicht. Fällt halt auf, dass man überall wo dieses Thema diskutiert wird, dein Post kommt….

=> der Satz ist wichtiger………