1./2.12.2018, Oschersleben: 24-Stundenrennen Serienfahrzeuge

Klasse. Das älteste Auto liegt (lag) vorn. Ich find’s super!

Wir machen uns jetzt auf den Weg, um wenigstens noch den Zieleinlauf zu erleben.

Ich komme auch noch hin. Wir sehen uns vielleicht Volker.

wird gegen Ende echt spannend, wer muss nochmal nachladen, wer knallt nochmal schnelle Runden hin?
toll daß echt alle noch dabei sind und die Fahrer alle so diszipliniert und konzentriert, Hut ab!
Bestes ModelS auf Platz 10 ist auch nicht unbedingt von allen erwartet worden.

Wann ist denn Schluss? Warum schneidet Tesla so schlecht ab?

Tesla hat doch den ersten Platz!?!

Jetzt ist Schluß.
livetiming.getraceresults.com/o … en-results
Ein Tesla hat gewonnen, aber ein „alter“ :wink:. Gratulation!!

Warum sind die Modell S und X „so schlecht“ ist leicht erklärt. Beim Langstreckenrennen mit limitierter Ladeleistung zählt Ladeeffizienz und spezifischer Energieverbrauch neben Fahrkönnen und Taktik. Das ist der Grund warum die Zoe recht weit vorne sind und warum das Twike den BMW mit Jutta Kleinschmidt hat stehen lassen. Effizienz und geringer Energieverbrauch.

Es war eine tolle Show! Danke an die die live gestreamt haben bei FB und Bilder geliefert haben.

Wie lang war eigentlich eine Runde?

3,667km habe ich irgendwo gefunden. Ich bin wirklich gespannt auf etwas mehr Statistiken, vom Gefühl her hätte ich gedacht dass die viel langsamer unterwegs sein werden.

Mit dem Model 3 wird man da nicht viel Chancen haben, wenn man keinen mobilen DC-Lader hat. Grad mal geschaut was sowas kostet, über 20k€ ist natürlich heftig. Die könnte ich jetzt nicht ausgeben um mal an sowas teilzunehmen. Aber wer weiß, vielleicht rüstet man ja auch streckenseitig auf 50kW CCS um. Man könnte ja auch zwei Rennklassen machen je nach Ladeanschluss und Leistung.

Das sehe ich. Ich meinte nicht einen Tesla sondern Tesla insgesamt - die anderen Teslas fahren hinterher. Allerdings wurde das ja inzwischen aufgeklärt: die Ladeleistung wurde limitiert. Wenn alle nur mit der selben Leistung laden können, zählt fast nur noch die Effizienz des Fahrzeugs. Hmm, na gut, ist auch was. Muss man aber wissen um die Ergebnisse einordnen zu können.

Bei sowas muß ich 2019 mal mitmachen, das fasziniert mich. Und ich bin auf die genauen Statistiken gespannt. Wer ist wie schnell um den Kurs gefahren und hat wie oft und wie lange geladen. Ich habe einen Verdacht, warum die Teslas so langsam waren, aber ohne genaue Daten will ich niemandem mangelnde Fahreffizienz vorhalten, vielleicht sind die Kisten wirklich nur zu schwer für sowas.

Ca. 2km, die Strecke würde abgekürzt.

Wieso?

Wow, dann hat das Siegerfahrzeug nur knapp 1000 km in 24h zurückgelegt? Dann müsste ein MS 100 D wenn es vollgeladen startet doch eigentlich ohne Ladestopp mit konstant Tempo 42 :wink: als Sieger ins Ziel kommen können.

Oder habe ich in den Regeln oder im Design der Strecke (etwa enge Kurven, die nicht mit 40 km/h durchfahren werden können) etwas übersehen?

Nextmove haben das MS100D doch auf dem Lausitzring schon weit über 100 km mit einer Ladung fahren lassen, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. Oder war es am WE in Oscherleben so nass, dass das Reichweitenmässig nicht geklappt hätte.

Gruß Mathie

nass, kalt, Verkehr und keine Supercharger :nerd:
beim Hypermiling wurden die Autos präpariert (kein Fahrer, alles abgeklebt etc) das geht beim Rennen nicht.
Das ist ne komplett andere Hausnummer

da viele gleich schnell laden konnten ging es um Effizienz. Und da ist ein 2,5-Tonner mit 21" Breitreifen nicht grade vorne. Die ModelS haben mit Abstand die schnellsten Runden hingelegt, mussten dann aber auch viel länger nachladen.
Die „alten“ mit 22kw-Doppellader haten dabei zumindest in der „Schlachtschiffklasse“ einen Zeitvorteil, aber in Vergleich mit den leichten Kona, Ionic oder I3 keine Chance.
Ich fand es eine klasse Veranstaltung allerdings mit Schwächen beim Veranstalter. Aber das hat ja alles erst angefangen und dürfte jedes Jahr noch besser und interssanter werden.

Das würde einiges erklären. Die Geschwindigkeiten in diesem Livetracking sind trotzdem auf die 3,667km bezogen, in der Realität waren die Autos dann nur etwas mehr als halb so schnell.

@need Danke für die Antwort. Welche Rundenzeiten sind die Wagen denn gefahren?

Ich komme auch bei kalt und nass mit unserem 85D bei konstant Tempo 50-60 auf einen Verbrauch in den 130ern.

Wenn ich das mal auf einen vollgeladenen 100er Akku mit 98kWh entnehmbar hochrechne, müssten so grob 750 km vor dem ersten Ladestopp drin sein. Dann 250 km nachladen, das dauert mit einem 16,5kW-Lader bei dem Verbrauch knapp 2h. Dann bräuchte man für 1000km 15h Fahrt, knapp 2h Ladepause und noch mal 5h Fahrt. Wären noch gut 2h für Fahrerwechsel etc übrig.

Ich nehme an, dass ich etwas übersehe, denn die Leute die da gefahren sind, wissen bestimmt besser, wie man möglichst weit kommt innerhalb von 24h.

Würde mich aber mal interessieren, was ich übersehe. Streckendesign was teilweise Geschwindigkeiten von weit unter 50 km/h erfordert und somit starke Geschwindigkeitswechsel? Darf das Auto nicht vollgeladen starten?

Gruß Mathie

Und man darf nicht vergessen, dass es überwiegend Leute waren, die selten oder noch nie auf einer Rennstrecke gefahren sind geschweige denn an einem 24h Rennen teilgenommen haben.

… und auch nicht unwichtig: Das war keine Autobahn. Nicht einfach Tempomat auf 130 setzen und rollen lassen. Es war ein Rundkurs mit vielen engen Kurven! Bremsen, beschleunigen, … Das ist mit einer Reise in die Ferien nicht zu vergleichen.

Die meisten haben mit chademo geladen. Das Model S von the Silver Surfer wurde bei trockener Fahrbahn und wenig Verkehr mit 150 Kilowattstunden bewegt. Möglichst ohne jede Rekuperation
Die Autos sind schon mit vollem Akku in das Rennen gegangen. Deswegen waren zu Anfang auch die Tesla MS ganz weit oben in der Tabelle.The Silver Surfer gehört auch einem Roadster Fahrer aus unserem Team. Wir haben ihm kurzfristig nachnominiert, weil das Auto einen 32 Ampere Doppelader hat. Seine Strategie war identisch zu unserer und deswegen hat er auch den ersten Platz bei den Model S eingefahren.

Es war wirklich eine tolle Veranstaltung, keiner von uns hat bis jetzt je 24 Stunden lang im Prinzip auf Monitore gestarrt. Ladestrategien errechnet, beim Gegner nachgesehen, mit wie viel Rest dieser das Laden begonnen hat,
Es gab auch eine unglaubliche Solidarität unter den Teilnehmern. Z.b. die Gruppe um den BMW i3s, gefahren unter anderen von jutta Kleinschmidt, hatte nicht mal eine vernünftige Lademöglichkeit dabei. Sie hat sich sozusagen durchgeschnorrt.
Das Team von TWIKE III hat bei der Siegerehrung eindeutig den größten Sympathie Applaus bekommen. Was die geleistet haben mit nur einem eher kleinem Akku und Muskelkraft ist unglaublich. Den Mut mit diesem Fahrzeug auf die Rennstrecke zu gehen hätte von uns niemand gehabt. Und die wären noch weiter vorne gewesen, hätten sie ihre einen schnelleren Lader dabei gehabt. Den mussten sie sich nämlich mit ihren Box Nachbarn teilen.

Und den Roadster bei Nässe zu bewegen ist auch nicht ganz einfach.

Danke Euch für die Berichte! Welche Streckenabschnitte wurden denn befahren?

Gruß Mathie