Ich habe den Thread ins Model S Forum verschoben.
11KW genügen mir, ich hätte aber gerne die beste Absicherung. Brauche ich eine eigene „Intelligenz“
Für 11kW reicht eine einfache CEE16-Dose, die Ladelogik wird dann vom UMC realisiert. Hinweise zur Installation gibt es von Tesla:
teslamotors.com/sites/defaul … red_de.pdf
Hast Du Essentials - Laden Tesla Model S zu Hause gelesen? Dort findet sich unter Ziffer 3.2 folgender Hinweis:
Dies ist meines Wissens nach die empfohlene Installation.
Vieles wurde schon gesagt und soweit es bereits gut aufbereitete Informationen gibt (in den Essentials…) sollte man lieber darauf verweisen (und sie evtl. ergänzen/verbessern) anstatt sich endlos zu wiederholen. Zum Thema „langsam Laden“ möchte ich aber noch ein oder zwei Dinge los werden:
Hinsichtlich der ursprünglichen Frage ist meine Erfahrung, dass beim Laden mit UMC an Schuko etwa 20% mehr Verbrauch auf dem Wandzähler stehen, als im Model S angezeigt. Beim Laden mit UMC an 16 A dreiphasig gehen zwischen Wand und Auto nach meiner Erfahrung etwa 10% „verloren“.
Schuko-Dosen sind spezifiziert für 16 A Spitzenlast und 10 A Dauerlast. Der UMC erlaubt an Schuko-Dosen das Laden mit bis zu 13 A. Wenn man eine Dose zum ersten Mal verwendet, sollte man ruhig öfter mal nachschauen, ob es an der Dose eine beunruhigende Wärmeentwicklung gibt. Alles was „handwarm“ oder weniger ist, ist nicht bedenklich. Wenn es „brenzlig“ wird, kann man den Strom in 1 A Schritten herunter regeln. Ich hatte dazu aber noch nie Veranlassung, 13 A hat für mich immer tadellos funktioniert. 13 A x 230 V = 3,0 kW, in der Praxis ist es aber meistens weniger, weil kaum eine Otto-Normal-Dose bei 13 A Last noch 230 V liefert. Ich sehe beim Laden an Schuko häufig Werte um und bei 215 V.
Ja, Schuko-Dosen laden langsam. Der Nutzwert einer Schuko-Dose ist aber keinesfalls geringzuschätzen! Schnelleres Laden ist unter praktischen Gesichtspunkten nur dann relevant, wenn man innerhalb kurzer Zeit mehr fahren muss, als die Akku-Kapazität her gibt. Als Daumenregel gilt: Über Nacht lädt ein Model S an Schuko locker 100 echte Kilometer auf (ca. 120 km „rated range“ in 8 Stunden). Wenn man die tagsüber nicht komplett wieder aufbraucht, kann man innerhalb weniger Tage jeden beliebigen Füllstand erreichen. Für zu Hause vielleicht nicht ideal, aber unendlich viel besser als gar keine Lademöglichkeit, und im Urlaub (Ferienhaus) vollkommen ausreichend.
Vergleicht man die 120km Ladung in 8 Stunden, die eine Schuko-Dose erreicht mit den 100km in 2 Stunden, die eine CEE 16 Dose hergibt, würde ich empfehlen, einmal einen Elektriker zu fragen, wie teuer der Einbau in der eigenen Garage wäre. Je nach Haus kann es mit etwas Glück recht unkompliziert sein, da Waschmaschinen den gleichen Anschluss nutzen. Obwohl ich in einer Mietwohnung lebe, konnte der Elektriker in der Verteilerbox einfach eine zusätzliche FI installieren und ein Kabel für eine CEE 16 Dose in meine Garage ziehen. Auch das Anhängen an den Stromzähler unserer Wohnung lief problemlos. Die Freude am Elektroauto hat in unserem Fall die Vermieterin dann sogar dazu bewegt, die Kosten des Einbaus zu übernehmen. „Der nächste Mieter soll halt auch ein Elektroauto fahren!“
Moderator Note: Die sich hier anschließende Diskussion über
Geräte mit dreiphasigem Anschluss habe ich ausgelagert.