Stell dir das Ladegerät als Feuerwehrschlauch vor, aus dem Löschwasser auf mehrere, z.B. 50 Eimer verteilt wird. Am Ende sind nicht alle Eimer gleich voll.
Das BMS geht im Bereich 85-100% hin,reduziert quasi den Wasserstrahl und versucht in den letzten Prozent Ladezeit dieses Ungleichgewicht zu beheben.
Im Stand und angeschlossen an der Wallbox,bei z.B. 90% und beendeterLadung, nutzt es den Phantomverlust und holt sich immer mal 250-500 Watt pro Tag von der Wallbox um weiter auszubalancieren, das habe ich bei meinem Versuch übers Wochenende sehen können und war am Start bei 422km@90% und bin jetzt wieder bei 442/443km@90% SoC. Wobei die Temperaturen recht gleich waren.
Wenn man aber oft nur bis 80% lädt, hat das BMS keine Chance dazu und die Imbalance baut sich eher weiter auf.
Dazu wird natürlich eine Imbalance entstehen wenn man mit Eisflockensymbol fährt, was ja klar sein dürfte.
Letztlich ist das aber auch zumindest dann egal wenn man sich daran hält bis 90% zu laden und die Wallbox angeschlossen zu lassen.
Ob man jetzt auf 20,30,40% etc. runter fährt ist jedem selbst überlassen, auch wenn größere Hübe dem Akku mehr Stress machen als kleine, jedoch ist die Frage was das aus macht und ob permanentes Schnelladen nicht schlimmer ist oder oder oder.
Da hat jeder seine eigene Philosophie und ich behaupte nach 250tkm werden sie sich nicht groß unterscheiden wenn man so manchen Meilenkönig in den USA mit seinem M3 betrachtet.
Da es unschädlich ist, wie Du sagst, ist es mir egal. Wenn mir mal 50km oder mehr fehlen sollten werde ich es beheben.
Wie viele Ladungen 10 auf 90 Prozent braucht man denn typischerweise um den größten Teil des Verlustes auszugleichen?
1x reicht ja nicht, wie ich verstanden habe. Eher 3x, 5x oder gar 10x? Klar, dass man das nicht genau sagen kann, aber eine Tendenz vielleicht?
Du musst das Auto bei > 85% Ladezustand stehen lassen, wenn du eine Imbalance hast, deshalb die Frage vorhin: Wie hoch ist deine Imbalance?
Edit: Hier viewtopic.php?f=55&t=16544&start=1430#p906105 sind’s 48 mV, was viel ist. Ich hab im Ruhezustand 4 mV.
Das kann man pauschal schwer sagen, kommt auf Höhe,Akkutemp usw an.
In meinem Versuch genügten 2-3 Tage Auto angeschlossen stehen lassen, während an Tag 1 schon 90% erreicht waren, um den Akku merklich aufzupeppeln.
Das der Phantomverlust dann durch kurzes Nachladen wieder gefüllt und dabei ein Teil der Ladung verheizt und ein Teil in die weniger vollen Bricks geschleust wird erscheint ja nicht unsinnig.
Nicht angeschlossen kann das BMS eher nur per Widerstand volle Bricks entladen und auf Niveau der schwachen Bricks bringen.
Ist aber letztlich egal was davon passiert, da gleiche Zielstellung.
M3P
Die angezeigte Reichweite von Neu bis 16.000km war konstant ca 498km lt. Teslalogger und ScanMyTesla
Bin viel Langstrecke gefahren in 3 Monaten
Seit Januar steht der Wagen meist, keine Langstrecke, nur alle paar Tage 40-80km. Seit dem sinkt die Anzeige linear, vorgestern nur 481km
Gestern dann vollgeladen und 460km AB, heute morgen sind es wieder 493km auf 100% hochgerechnet lt. Teslalogger.
Das ist normal, war bei meinem Model S auch schon so, bei Langstrecke geht die Anzeige etwas rauf, bei geringer Nutzung runter.
Kalter Akku, geringe SOC Bewegung, da kommt das BMS zu anderen Werten.
Da ist kein Defekt.