Das schöne daran, 99%, oder mehr, sind lösbar. Dafür wird es auch Spezialfahrzeuge geben. Der Rest findet auf der Strasse statt und ist somit bald kein Problem mehr.
Hier noch ein hochspannendes Video, um den AI-Day besser zu verstehen bzw. zu erkennen, was das bedeutet:
Ich meine das bei jedem Auto
nicht für diese Anwendungen.
Naja das wird 2023 vorgestellt und dann vielleicht Ende 2024 oder 25 angefangen zu produzieren. Da vergehen schon noch ein paar Jährchen bis dahin.
Ein wirklich sehr interessantes und informatives Video! Vielen Dank für’s posten!
Vielen Dank für deine Bewertung. Ohne diese hätte ich mir niemals die mehr als 90 Minuten angetan. Wirklich für Laien wie mich sehr interessant!
Wie weit auch immer - wenn das hier realistisch versucht wird, sind es mindestens 2 zusätzliche, weitere Jahre:
(API / Schnittstellendefinitionen zwischen nicht nur 2, sondern multiplen Mitspielern sauber zu definieren, und umzusetzen, d.h. etwas zu standardisieren, verursacht eine unmenge an (zeitlichen) Reibungsverlusten. Bei vertikaler Integration, wo man als Entwickler auf niemanden Rücksicht nehmen muß, und auch schon mal kurzerhand den halben CAN Befehlsstack umdefiniert (wie wohl vor einiger Zeit beim M3 passiert - anschliessend konnten die CAN-Bus Sniffer „Elektrosatz“ Lösungen für Aftermarket-Anhänger/Fahrradträger erst mal nix mehr anzeigen), funktioniert bei sowas dann nicht mehr. Und alleine die Koordination zwischen Firmen und Interessen dauert - ohne eine Zeile Code geschrieben zu haben - Tage, wenn nicht Wochen oder Monate, pro Funktionsänderungsvorschlag…
Na das gibt es schon in Zusammenhang mit steer by wire in den Entwicklungsabteilungen. Das ist wohl das kleinste Problem in der Technik.
Ich war ja bisher immer der Auffassung, dass Tesla beim Akku und Motor einen Mega Vorsprung habe. Der „neue“ Akku beim MY bringt mich da ein wenig ins Grübeln. Was haltet ihr denn von diesem Akku und dem Vorsprung?
Vorsprung hier bedeutet, zu was man fähig wäre. Muss ja nicht immer alles in jedem Modell drin sein.
Das stimmt, könnte es sein, dass man sich mit dem neuen Akku zeitlich etwas verspekuliert hat? Was wenn der neue Akku nicht kommt?
Das sehe ich entspannt. Ist halt ein Zukauf Akku von LG, den man wohl nur kauft weil man nichts anderes bekommt. Entweder nen Auto mit dem Akku verkaufen, oder gar kein Auto verkaufen.
Da sieht man eigentlich eher mit was die anderen Hersteller zurechtkommen müssen bzw wie „schlecht“ LG im Vergleich zu dem ist was Tesla schon vor Jahren verbaut hat.
Wobei das ModelY aufgrund der sehr guten Effizenz trotzdem sehr brauchbar ist, trotz des relativ schlechten Akkus.
Der Akku reichte, um die angekündigte Reichweite von 503 km WLTP zu erfüllen resp. übertreffen.
Blöde Frage: Welche anderen Herstelller kennen wir, wo ein spezifisches BEV Modell dynamisch zwischen weit divergierenden Zellchemie und Zellherstellern herumspringen kann - je nach Lieferverfügbarkeit? Sofern ich das nicht verpasst habe, lassen sich alle andere BEV von ihren jeweiligen Zulieferen für das spezifische Batteriedesign „einsperren“, und homologisieren immer noch 1 Typ Batterie, maximal noch in underschiedlichen Kapazitäten. Könnte man als Vorteil sehen, wenn man wollte 
Bei allem Verständnis zur Flexibilität, gegenüber dem Kunden ist es nicht ok.
Unabhängig davon, daß es evtl. Auswirkungen auf die Reichweite hat, unterscheiden sich die Akkus ja auch, was den Umgang damit angeht.
Naja, das sieht eher nach völliger Ahnungslosigkeit in Sachen „Betriebssystem“ aus. Steuergeräte laufen doch schon mit Autosar Classic oder adaptive und werden mehr oder weniger von den selben Zulieferern bezogen und haben dann die selbe Basis über Hardware und Software hinweg. Wollen sie jetzt gleiche Interfaces für alle Hersteller, dann ist das aber kein Betriebssystem sondern ein Interface-Standard. Interfaces bilden aber gleichzeitig eine Architektur ab; Die Frage ist, ob man sich diese Tiefe an Festlegung und „Monokultur“ tatsächlich antun will, weil das Maß von Abstimmung das genaue Gegenteil von „vertikaler Integration“ bedeuten würde.
Die Tiefe der modularisierung ist mit einer Reihe von vor- und Nachteilen verbunden. Meiner Meinung nach würde sich ein Laden wie BMW aber selbst in beide Knie schießen.
Tesla sind die einzigen, die wirklich liefern. Mit allen nötigen Massnahmen - Chips sparen, alle Akkus verwenden, die irgendwie verfügbar sind, etc.
Volkswagen hat angekündigt, 2021 450’000 BEV zu liefern. Tatsächlich gingen im ersten Halbjahr nur 150-170K über den Ladentisch. Volkswagen ist weit hinter Plan, während Tesla bereits über 380K ausgeliefert hat und die Verkäufe mit dem Y in Europa nur noch mehr nach oben gehen können …
5+ Jahre vorraus
sagen selbst VWler…
Da sind noch nicht die neuen Zellen drin. Also kann man dazu noch nichts sagen.
Mit Sicherheit hat man das. Die Massenfertigung geht nicht so schnell wie erhofft. Dadurch verzögert sich einiges.
Aber nur mit sehr viel Mühe.
Warum muss der Vorsprung in Jahren ausgedrückt werden?
An mittlerweile 7400 Posts dazu kann man sehen wie unterschiedlich die Meinungen dazu sind.
In meine Augen liegt der Vorsprung primär in den Zielen und der hinterlegten Kultur. Ziel von Tesla (EM) ist es die Welt besser zu machen.
Tesla hat dabei die Aufgabe den Individualverkehr zu elektifizieren weil EM das als die im Moment machbare und beste Lösung gefunden hat. Ich finde das die richtige Herangehensweise.
Hat irgendein Hersteller eine auch nur ähnliche Agenda? Ist mir zumindest nicht bekannt. Was ich da immer nur als Betriebszweck höre ist Geld verdienen. Das muss Tesla zwar auch, aber nur als Mittel zum Zweck.
Mei Resümee. Tesla hat ein Alleinstellungsmerkmal. alle anderen denken noch nicht mal daran Tesla einzuholen, geschweige denn selbst mal eine Führungsrolle zu übernehmen. Sie rennen einfach nur hinterher und wissen noch nicht mal was sie tun.
Tesla ist also nicht xx Jahre voraus, sondern eine ganze Dimension.
Dabei ist es völlig egal wer eventuell ein besseres Infotainment, bessere Spaltmaße, eine bessere Batterie, oder auch einen effizienteren Antriebsstrang hat (woran ich zweifle).