Wie leistet ihr euch das Model 3?

Auch hier im Teslaforum wurde früher von vielen so getan als ob das Model 3 ein billiger Kleinwagen werden sollte. Ich denke da vor allem an die Vergleiche damals zum Chevy Bolt als der raus kam. Die Fraktion der „Kleinwagenfans“ hatte die Lufthoheit erobert.
Ich war damals von der Richtung der absurden Diskussion so angenervt, dass ich mir überlegt habe hier ins Forum so etwas zu schreiben wie: „Ich überlege die Reservierung zum M3 zu stornieren, weil ich gerne ein Auto kaufen will und nicht eine kleine, billige Nukelpinne.“

Ich denke daher, dass es nur normal ist, wenn etliche abspringen aber auch neue dazukommen jetzt da das Auto real ist und nicht mehr Wünsche und Erwartungen hineinprojeziert werden können.

Moin Helmut,
ich habe auch nichts dagegen, wenn jemand abspringt.
Ist seine Entscheidung.
Aber in diesem speziellen Fall, waren die Gründe sooooo an den Haaren herbei geholt, das ich nicht nichts schreiben konnte.

Ich will das Beispiel jetzt gar nicht mehr aufdröseln. Es ist erledigt, sie kauft sich keine Model 3 mehr. Punkt.

Die üblichen Verdächtigen: Hausbank, ADAC, Check24, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Ich zahle stets bar. Kredite kann ich mir nicht leisten, sind zu teuer.

In der Preisklasse macht ein privater Barkauf wenig Sinn, wenn man das Fahrzeug nicht sehr lange fahren möchte. Ich würde sowas immer leasen, damit die Steuer ausweisbar bleibt, sonst wirds beim Weiterverkauf problematisch. Die Mehrkosten durch Zinsen + Nebenkosten holt man tendenziell durch höhere Verkaufspreise wieder rein.

[color=#0000FF]Es war zwar wenig Unsachliches dabei und auch keine Nickeligkeiten, aber dafür schwer OT. Deshalb sind alle Beiträge zur "Geburtenkontrolle, Car Sharing, Umwelt usf., hier gelandet:

Wenn Euch diese Themen so wichtig sind dann diskutiert das in einem neuen Thread oder sucht Euch einen Passenden.
LGH

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Wieso wird das beim Weiterverkauf problematisch, wenn die Karre finanziert statt geleast wird? Leasing ist nur etwas für Leute, die zuviel Geld haben oder zu faul zum rechnen sind. Wenn ich das Model 3 auf meine Firma kaufe mit MwSt, und teilweise per normalen Bankkredit oder bar bezahle, kann ich ihn doch nach 3 oder 5 oder 6 Jahren auch wieder aus der Firma verkaufen. Das Auto hat dann nach wie vor die MwSt. mit drinne, was es für gewerbliche Käufer interessant macht. Mache ich seit Jahren so, ist kein Problem. Ich muß einen Hauch mehr rechnen bezgl. der Abschreibung, komme mit einem Kredit aber fast immer billiger weg als mit Leasing. Einziger „Nachteil“ vom Kredit ist, daß ich zum Verkauf des Autos doch tatsächlich mal eine Anzeige aufgeben muß und 1 oder 2 Interessente mein Auto zeigen darf.

Ich glaube der finanzielle Unterschied zwischen Leasing und Finanzieren kommt nur durch das Restwertrisiko. In der Regel sollte man besser fahren, wenn man dieses Risiko selber trägt. Manchmal aber nicht. Man denke mal nur an die Passat Diesel Käufer, die vor 3 Jahren ein Auto finanziert haben…

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Sehr interessanter Thread. Weiter so.

Ich miete mir das Model 3 für 6 Monate bei nextmove, dann kann ich es ausgiebig testen - dann sieht man weiter.

es sollte aber den Sachverhalt der Sachmängelhaftung beachtet werden, ist jetzt aber OT:

[i]Es gibt einen maßgeblichen Unterschied zwischen einem Autoverkauf gewerblich und einem Autoverkauf durch eine Privatperson. Denn eine Privatperson kann die Haftung im Kaufvertrag ausschließen. Diese Möglichkeit hat ein Unternehmer jedoch nicht.

Dafür jedoch ist es einem gewerblichen Verkäufer zumindest möglich, die zweijährige Sachmängelhaftung auf ein Jahr zu verkürzen. Dies geschieht jedoch nicht von allein, sondern muss entsprechend im Kaufvertrag festgehalten werden.

Die Verkürzung der Sachmängelhaftung bedeutet, dass der Verkäufer nur ein Jahr für Schäden einzustehen hat, die schon zum Zeitpunkt des Verkaufs vorlagen und nicht im Kaufvertrag festgehalten wurden. Es obliegt dann dem gewerblichen Verkäufer, die Mängel auf seine Kosten beseitigen zu lassen. Sollte dies nicht möglich sein, steht dem Käufer das Recht zu, vom Kaufvertrag zurückzutreten.

Wichtig: Es ist nicht möglich, von der einjährigen Sachmängelhaftung abweichende Klauseln in den Vertrag einzufügen. Geschieht dies doch, sind diese nicht wirksam. Zudem ist zu beachten, dass nur für die ersten 6 Monate nach dem Kauf automatisch angenommen wird, dass der Mangel bereits bei Vertragsschluss bestand. Wendet sich der Käufer erst nach 7 Monaten an den Verkäufer und zeigt einen Sachmangel an, ist es seine Aufgabe zu beweisen, dass dieser schon bei Vertragsschluss vorlag.

Ausgenommen von der einjährigen Sachmängelhaftung sind jedoch Schadensersatzansprüche aufgrund einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers sowie bei Körperschäden.[/i]

Dies gilt aber nur, wenn ein Gewerbetreibender an eine Privatperson verkauft, unter Kaufleuten wird ein Vertrag auch ohne jegliche Haftung wirksam.

Endlich mal jemand der rechnen kann… Kompliment!

Exakt. Nur wenn ein anderer Gewerbetreibender (B2B) das Auto kauft, macht die MwSt. überhaupt Sinn, da wird dann der Vertrag entsprechend der Sachmängelhaftung angepaßt. Wenn eine Privatperson das Auto kaufen will, ist es eine Option, daß ich das Auto von der Firma kaufe, um es dann privat weiterzuverkaufen (wieder ohne Sachmängelhaftung). Außerdem reden wir hier von einem Tesla Model 3, was soll da sdchon kaputt gehen…

Was ein guter Rechtsanwalt der Privatperson vor Gericht wieder kaputt machen kann, außer du hast das Auto schon 1 Jahr in Privatbesitz.

Bisher, und auch zukünftig, haben wir alle Firmenfahrzeuge finanziert. Einmal haben wir bei VW geleast, das müssen wir nicht nochmal haben. Vom Abschreibungsmodel wäre es besser die Firmenfahrzeuge zu leasen, aber wir gehen den alten Kaufmansweg. Was unser ist ist unser.
Der nicht unerhebliche Vorteil beim Firmenfinanzieren ist, das ICH entscheide ob ich die Kiste nach 3 Jahren wieder abgebe, oder eben erst nach 4,3 Jahren. Oder doch 6 Jahre runter fahre. Stare Modelle mag ich nicht.
Barzahlung find ich blödsinn, da hab ich bessere Anlageinstrumente, als 50T auf den Tisch zu knallen, nur wegen 1,9% Zinsen. Die gehen eh vom Gewinn weg (das mag bei Privatkäufern anders sein). Den M3 hab ich weniger auf dem Schirm gehabt, aber seit meine Frau den in live gesehen hat… Wir warten Mitte 2019 noch ab um zu sehen was Tesla nachschiebt. Auch mit Hinblick auf den MY Präsentation im Frühjahr. Das sollte eigentlich unser zweiter Tesla werden.

Ich zahle grundsätzlich nur bar. Nicht wegen der Zinseinsparung, ich mag es nur nicht, immer irgendwelche Verpflichtungen einzugehen. Und da ich stets nur bar bezahle, habe ich auch keine sonstigen Schulden und wenn ich sage, dann meine ich keine Schulden, gar keine.

Ich bezahle auch Autos und Maschinen in bar.

Bezahlt ist bezahlt… und somit bereit für evtl. schlechtere Zeiten.

Diese bezahlten Sachen werden somit automatisch immer länger gebraucht, womit am meisten eingespart wird (Nutzfahrzeuge 12 Jahre durchschnittliche Haltedauer z.bsp).

Model 3 habe ich noch keines bestellt. Ich persönlich habe mich noch nicht damit angefreundet. Für meine Firma als Büro Poolfahrzeug aber durchaus möglich. Aber nicht die jetzigen „Luxusmodelle“.

Tesla und Haus bar bezahlt? okay, wenn so viel Geld vorhanden ist, Respekt!

:smiley: Tesla und zwei Häuser bar bezahlt, eines in Italien und eines in Deutschland. Ich kaufe mir nur Dinge, die ich auch bezahlen kann, und das ist das erste Geheimnis des reich werden’s. Jeder kennt’s, keiner tuts!

Lustig war es beim Notar. Der wollte immer eine Bankbürgschaft sehen, als Sicherheit für den Kauf. Ich sagte ihm, dass ich eine solche Bürgschaft nicht habe und auch nicht brauche, seine Antwort war verblüffend: „Dann kann ich den Vertrag nicht abschließen, ich brauche eine Bankbürgschaft.“ Erst als ich ihm vorschlug, eine Sicherheit auf sein Treuhandkonto zu überweisen, ließ er sich erweichen und beglaubigte den Vertrag. Das Problem war zudem, dass der Vorbesitzer ganze acht Hypotheken bei verschiedenen Banken auf dem Haus hatte, nachdem ich nach dem Vertragsabschluss alle Kredite getilgt hatte, blieb dem Verkäufer nur noch die magere Summe von 60.000€ als Restsumme übrig. Gutes Beispiel dafür, dass man sich nicht Dinge kaufen soll, die man sich nicht leisten kann.

Das Witzige dabei ist: Das deutsche Haus hat eine PV-Anlage mit 16KW auf dem Dach und für die bekomme ich monatlich 649 € und das bezahlt alle Unkosten, die meine Frau und ich mit beiden Häusern haben. Meinen eigenen, erzeugten Strom kann ich nicht verwenden, da ich beim Kauf des Hauses vor einem Jahr einen alten Vertrag übernommen habe und 49ct pro KW bekomme, da wäre es schön dumm, meinen teuren Strom für das Laden des Tesla zu verwenden, also habe ich in meiner Garage eine Tesla Wallbox installiert und nun ist jeden morgen der Wagen stets voll geladen.

Und nun pendeln wir hin und her, zwei Monate Italien, einen Monat Deutschland. Hauptwohnsitz ist Italien. Macht richtig Spaß, nicht mehr tanken zu müssen.

Von Anfang an war das Geld natürlich nicht vorhanden, ich musste schon auch arbeiten dafür und natürlich auch intelligent anlegen, sonst hätte ich das Geld nicht. Aber…, wenn ich das Geld nicht hätte, dann hätte ich auch keine zwei Häuser und keinen Tesla. Wie ich das gemacht habe, kannst du aus meinem Kurzlebenslauf entnehmen, der mit meinem Buch „Finanzberatung? Nein Danke!“ auf Kindle Amazon publiziert ist.