Wichtig: Winterliche Straße = Rekuperation auf niedrig!

Sorry, ich kam kürzlich vom Nordkap zurück und mein SR+ hat schon ordentlich mit der Reku zugepackt, bevor er merkte, dass sein Arsch gerade einen Satz nach links oder rechts gemacht hat. Zum Glück bin ich ein geübter Fahrer und rechne auf Schnee damit, aber lustig ist das nicht.

Deshalb verwende ich auch gerne die S3XY Buttons, um die Reku auf Schnee und Eis auf Null zu setzen.

2 „Gefällt mir“

Als geübter Fahrer, solltest du aber wissen, dass man auf glatten Straßen Lastwechsel vermeidet.

Man muss den Fuß ja nicht ganz vom Pedal nehmen.

Jedoch ist beim SR die Rekuperation auf der Hinterachse und somit prädestiniert, um den Wagen quer zu stellen.
Ich meine die Allradler verzögern alle vorne.

Dieser Reflex ist bei keinem Auto und bei keiner Einstellung eine gute Idee. Zum Hinweis des ‚vorsichtig fahren‘ gehört ganz allgemein, nichts plötzliches Kräftiges zu tun. Nicht scharf lenken, nicht scharf auf irgendein Pedal latschen, nicht scharf von irgendeinem Pedal runtergehen. So habe ich es damals vor 35 Jahren in der Fahrschule gelernt, und ich glaube, es gilt auch heute noch.

13 „Gefällt mir“

Kann ich nicht bestätigen beim MYP. Losgefahren bei leichtem Schneefall und weitestgehend weißer Strasse. Die Reku war tatsächlich reduziert, da dachte ich super. Als ich dann auf geräumten Hauptstraßen gefahren bin war die Reku voll da. Das Heck zuckte dann ein paar mal, aber da wurde keine Reku reduziert.
Auch am Abend bei teilweise Blitzeis auf der Straße hätte das Auto vermutlich voll rekuperiert, aber definitiv die Reku nicht auf 0 gesenkt. Das habe ich beim Fahren in Schritttempo deutlich gemerkt. Da habe ich mich ausschließlich mit Reku und ausreichendem Abstand jedesmal zum Stillstand gebremst.

Ich vermute eher der beworbene Snowmode wird bei erkanntem Schnee zugeschaltet. Sonst würde die Reku ja auch im Sommer reduziert werden falls die Räder mal durchdrehen.

Warum sollte das Auto die Reku abschalten?

Irgendwie muss man ja verzögern und das geht mit der Rekuperation schneller und präzieser, als mit der Bremse.

Das Auto merkt viel früher, wenn irgendwelche Räder zu schnell oder zu langsam drehen, als jeder Fahrer es könnte.

Aber die Physik hat Grenzen und ein Rutschen auf Glatteis ist nicht immer zu vermeiden.
Weder das Auto noch der Mensch ist da perfekt.

Bleibt nur die Frage, wer da weniger Fehler macht.
Ich werde es jedenfalls nicht austesten.

Das war meine Anmerkung dazu:

Prinzipiell so meine Wahrnehmung, muss man sich durch die permanente Rekuperation schon sehr auf das Auto verlassen. Ein Verbrenner mit Automatik stabilisiert sich wenn man vom Gas geht, da die Antriebseinflüsse in dem Moment entfallen.
Das geht bei Tesla so nicht mehr.
Der Tesla wird durch die Rekuperation erstmal instabil und durch die Elektronik eingefangen.
Das muss man einfach wissen und darf nicht reflexartig vom Gas gehen wenn das Heck leicht wackelt.

Das ist komplett falsch.

Wenn man bei einer Automatik vom Gas geht, entsteht ein Lastwechsel, der bei Glätte auch zum Ausbrechen führen kann.

Der Verzögert nur nicht so stark, wie die Rekuperation, wenn man da den Fehler macht, den Fuß komplett vom Fahrpedal zu nehmen.

Bei Glätte sollte man jeden deutlichen Lastwechsel vermeiden.

Bei der Rekuperation bleibt eher die Frage, ob das Auto den Fehler des Fahrers ausgleichen kann, wenn der seinen rechten Fuß nicht unter Kontrolle hat.

4 „Gefällt mir“

Als Motorradfahrer komm ich hier aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Der einzig richtige Hinweis hier: auf schneeglatter und rutschiger Fahrbahn deutliche Lastwechsel vermeiden.

11 „Gefällt mir“

Damit die Hinterachse nicht schneller wird als die Vorderachse.

1 „Gefällt mir“

Dazu muss man kontrolliert abbremsen, aber nicht abschalten.

Irgendwie muss man ja noch verzögern können.

1 „Gefällt mir“

Vielleicht nimmt Tesla den Parameter Außentemperatur noch mit dazu.

Nein. Die Elektronik sorgt dafür daß das Rad rollt und somit Lenkt und Seitenführungskräfte übertragen kann. Wenn dann noch was übrig ist, dann wird noch verzögert.

Hab gestern im Schnee gespielt. (Erzgebirge)
Wenn ich schlagartig vom Strompedal gehe, dann zuckt der grüne Balken der Reku hin und her D.h. die Reku passt sich schon dem Untergrund an und regelt an der Haftungsgrenze.
Aber mehr Spaß hat das Beschleunigen von der Ampel gemacht. Einfach voll Strom und ab geht’s, während die anderen noch den 1. Gang gesucht haben :wink: (M3LR AWD)

7 „Gefällt mir“

Die GenZ von heute hat das nicht mehr gelernt.

Die geben Strom, kennen nur den untersteuernden Frontantrieb, wurden dann mit „ABS und ESP“ weichgespült, fahren mit AP und wenn Joe jetzt zum Tanz auf der Straße einlädt und die Pirouette vorführt, dann ist Elon alles in Schuld.
Parkett muss glatt sein und ein Anfänger rutscht darauf auch aus, das will gelernt sein.

@Fenek, viel mehr Spaß macht es, bei gelber Fahrrad Ampel den Fuß von der Bremse zu nehmen, kurz anrollen zu lassen, erneut zu bremsen und dann den Manta mit Fuchsschwanz neben Dir mit rotierenden Reifen fahren zu lassen und erst eine Sekunde später loszustromern :innocent:

3 „Gefällt mir“

Das hat nichts mit genZ zu tun.

Jeder der es nicht gewohnt ist, wird den Fehler irgendwann machen, ich schließe mich da jetzt nicht aus. Wichtig ist, bevor es zu solchen Situationen kommt, das Fahrzeug und das Fahrverhalten kennen zu lernen, und das kann man nur bei bei dem Wetter.

Und mein Resümee ist, das mein Model Y LR in bestimmten Situationen trotzdem sowohl beim Verzögern als auch beim Beschleunigen (und das nicht Mal „zuviel“), gut mit dem Arsch wackeln kann.

Bin da nicht ganz bei dir. Mir ging es ja darum, wenn das Auto doch plötzlich im Heck unruhig wird. Bei einem modernen Automatikfahrzeug führt das loslassen des Gaspedals aus meiner Erfahrung dann schon zur Stabilisierung. Ein Lastwechsel ist zwar da, aber deutlich geringer zumal bei einem Wandler dieser viel davon schluckt und man am Antrieb recht weiche Übergänge hat. Ist bei drohendem Ausbrechen des Hecks besser als auf dem Gas zu bleiben.
Meiner Erinnerung nach lernt man das auch genauso in Fahrsicherheitstrainings.

Da bin ich bei dir.

Die Frage ist doch eher, ob Tesla es anhand vorliegender Daten nicht schafft die Reku zu begrenzen und zB erst wenig Reku und wenn kein Schlupf festgestellt wird die Reku langsam erhöhen. In Teilen ist das ja bereits generell so, dass die Reku nicht mehr voll anliegt sobald man vom Gas geht.

1 „Gefällt mir“

Heute morgen bei -2 Grad (Akku auf 70%) und ganz trockener Straße gefahren. Furchtbar, fühlt sich an wie ein Verbrenner oder ein ID3/4 im D-Modus (Segeln).
Ich habe wieder gemerkt, wie sehr ich das Tesla-Gefühl vermisse, wenn der Tesla nicht wie ein Tesla rekuperiert.
Ich hab’s mir dann schön geredet mit: immerhin werden die Bremsen von Flugrost befreit durch das ganze Bremspedal-Benutzen.

1 „Gefällt mir“

Was aber eher der Temperatur als dem „Snow Mode“ geschuldet gewesen sein wird.

Das ist exakt das, was Tesla macht

Wie meinst du das? Ich hatte geschrieben, dass er das ja prinzipiell bereits macht, auch im Sommer seit ein paar Firmwareversionen.
Aber im Winter wünsche ich mir das deutlich stärker.

Wenn das Heck unruhig wird gibt es genau eine sinnvolle Sache (wenn man stabilisieren will) und das heißt nach Möglichkeit JEDEN Lastwechsel vermeiden! Beim Verbrenner mit Automatik und EV schaffe man das mit einem gefühlvollen Gasfuß, oder indem man auf N schaltet (was ich persönlich nicht mag, da ich dann nicht mehr so nahtlos mit dem Gas lenken kann). Reku aus geht auch, ist aber nicht nötig.
Beim Verbrenner mit Schaltgetriebe gibt es noch die Möglichkeit die Kupplung zu treten, aber das nur am Rande.