Wer sollte sich keinen Tesla kaufen?

Ja das mag so sein und jeder kann selbst beurteilen, wo seine persönlichen Prioritäten und Werte liegen.

Siehe meinen o.g. Pkt c)!

Ich muss dich und viele andere hier nun enttäusche :wink:

Ich fahre mit 150-160km/h entspannt und brauche danach KEINE Zeit um „runterzukommen“. Das mag daran liegen, dass ich seit Jahren pro Jahr ca. 50.000km fahre und es Routine ist oder woran auch immer.
Es mag auch sein, dass für dich / viele andere welche - Achtung böse Unterstellung - 4x im Jahr eine weitere Strecke auf der AB fahren das AB fahren anstrengend und nervenaufreibend ist. Das ist aber nicht für alle so.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum hier, dass etwas schneller fahren gleich gefährlich und anstrengend sein muss.

Und ja ich gebe zu >180 stresst mich als Österreicher weil ich es nicht gewohnt bin. 200+ fahr ich in Deutschland mal ein paar Minuten, ist mir aber zu anstrengend.

Bei 150 kannst du mich aber mit Ruhepuls stunden- oder tagelang ins Auto setzen :wink:

@zed - ich finde deine Pro / Contra Aufstellung sehr gelungen! Vieles davon ist aber sicher Geschmackssache. Für mich z.B. ist der fehlende Stauraum klasse. In allen meinen Autos vorher habe ich alle paar Wochen die Hinterlassenschaften meiner Familie in den diversen Ablagen aufräumen dürfen :frowning:. Im Model S musste ich das in den fast 2 Jahren noch keinmal. Finde ich super.
Diue Kritik an der Software ist berechtigt. Vor allem die BETA Version des Tripplaners. Das für mich gute sind aber 2 Aspekte: 1. ich kann damit rechnen kostenlos und ohne Zeitverlust einen Update mit verbesserter Funktionalität over the air zu bekommen und 2. die Berechnung wann ich am SUC genug geladen habe um zum nächsten Ziel zu kommen ist genial und absolut zuverlässig.

deswegen fahr ich auch ungern in DE, viel zu viel verkehr und meist nur 2 Spuren :wink:

Danke. Wird aber sicher sehr polarisieren.

Wenn diese eine Viertelstunde auf 2.5 - 3 h gerechnet so wertvoll ist, warum dann nicht weitere Viertelstunden sparen, indem man eine etwas effizientere Form des Kundenkontakts finden, als physisch da hin- und wieder zurückzubrettern? In welchem Bereich arbeitest du?

Tja, leider geht das nicht.
Arbeite im techn. Vertrieb mache aber viele Inbetriebnahmen wo man definitiv physisch vor Ort sein muss.

Mit den 15-20min gehts ums Prinzip. Warum soll ich es nicht machen wenn ich es kann und es mich nicht belastet?! - Ihr seid oft päpstlicher als der Papst :wink:

Mag sein - aber dann mach doch mal genauso eine Aufstellung für dein jetziges (bzw. zukünftiges) Auto!
Das MS ist kein perfektes Auto - für mich aber nahe dran :wink:

Erstens dauern 300 km mit einer Spitzengeschwindigkeit sicher eher 2.5 Stunden, da du die Durchschnittsgeschwindigkeit kaum über 120 km/h bringst.

Zweitens missachtest du damit so ziemlich alle Empfehlungen der Automobilclubs, was Pausen beim Autofahren angeht.

Ah, da haben wirs, es geht also eben doch nicht um die Zeitersparnis. Du willst einfach schnell fahren, weil es dir Spass macht - warum sagst du das nicht gleich? In dem Falle ist ein Tesla wohl eher nichts für di.

Ich bin so ein Aussendienstler mit 60.000 km/Jahr und könnte jeden Tag einen Diesel nehmen, machen es aber nie. Ich reise seit Mai 2014 für einen Bruchteil der Kosten und viel entspannter, als früher. Wenn ich Ladepause machen muss, dann bereite ich Termine vor oder nach, oder ich höre Musik und entspanne mich einfach. Tanken war Zeitverschwendung und ich genieße zutiefst, dass ich es nicht mehr muss. Ich habe den Eindruck, dass wir uns in Deutschland gerne etwas zu wichtig nehmen und mit Leidenschaft darauf hinweisen, wie viel wir zu tun haben und wie wenig Zeit dafür zur Verfügung steht. Ich halte das für Quatsch. Nach meiner festen Überzeugung sitzen in den schnellen Audis, BMWs und Mercedes, die links an mir vorbeisausen meistens Leute, die gar nicht so wichtig sind, wie sie denken und sich und anderen womöglich einen großen Gefallen damit täten, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Diese ganze Hetze führt manchmal nicht früher ans Ziel sondern früher ins Grab [emoji6]. Aber es stimmt, ab 300 km braucht man mehr Zeit.

@abeck01: du sprichst mir aus der Seele. Das Gerede vom dauernden Stress ist nur Werbungsgequatsche, damit man dann Wellnesspakete buchen muss. Raser treten übrigens meistens in Pulks auf, wo jeder dem anderen zeigen muss, was er kann. Bin jetzt nicht moralisch, weil selbst nicht frei davon. :slight_smile:

Ich doch auch nicht [emoji4]

Ich selbst fahre im Jahr auch ca. 60.000 km und empfinde das Model S als absolute Erholung. Da ich Fahrtenbuch führen muss, habe ich die Zeiten zwischen Benziner und Model S vergleichen können. Der Unterschied in der Fahrzeit ist bei einer Strecke von 700 km normalerweise nicht aufregend. Die Zeit am SuC kann man als Nachteil dazurechnen, aber nur wenn man davon ausgeht, dass man sonst durchgefahren wäre.

Trotzdem, auf den langen Strecken nerven mich manchmal die schnell vorbeizischenden Audis und BMWs immer noch, wenn ich vernünftig fahre um meine 385 km zu erreichen. Es ist aber nur der reine Spieltrieb, der da aufbegehrt. Um wirkliche Zeitersparnis geht es da nicht wirklich. Zugegeben man kann auch bei freier Autobahn recht entspannt 160 km/h fahren. Aber wie selten ist denn das wirklich möglich.

Nach jetzt zwei Jahren Model S sehe ich in Summe keinen Weg zurück zum Verbrenner. Absolut ausgeschlossen! Das war rein hedonistisch gesprochen - die Umwelt sollte aber vielleicht auch einen Gedanken wert sein.

Dieses Bild zeigt meine Trip-Anzeige von heute morgen:

Danke!

Hallo Axpie…

Krass… Und das bei ruhiger Fahrweise?
Wollen wir mal tauschen?

Gruss

Mario

Entschuldige bitte, ich hatte ja gesagt, daß ich mich nicht mit der Trip-Anzeige auseinandergesetzt habe: wieso krass?

Nun ja, krass, weil ich solche Werte noch nie bei meinem hatte…
Einen Schnitt von 25kwh/ 100km hatte ich z.B . noch nie… Selbst bei 150 auf der Bahn mit vielen Überholvorgängen…
Mein Durchschnitt liegt momentan noch bei 17,3 kWh/100km bin aber zu 90% auf Landstraßen unterwegs…

Ich würde es halt mal gerne probieren, Deinen Schnitt deutlich zu unterbieten :wink:
Mit Deinem P85D…

Gruss

Mario

Der Verbrauch ist schon ziemlich hoch. Wenn man allerdings einen hohen Autobahnanteil hat u d dort auch schnell fährt, kommt man schon dahin. Ich würde es nicht unbedingt einen Defekt vermuten.

Das ist meines Erachtens im allgemeinen zum Glück falsch und verwirrt nur unnötig Neulinge!
Warum? Die meisten Fahrer in Deutschland halten sich an die vorgegebene Richtgeschwindigkeit und fahren meist nicht schneller. Bei VMax=130km/h kann man (bei wenig Verkehr und kaum Baustellen) eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120km/h auf langer Strecke schaffen. Mit dem Model S kann man so 300km ohne Nachladen zurücklegen. Mit 30 Minuten Ladepausen (inklusive Autohof-an-/abfahrt) kann man weitere 200km zurücklegen. Für 700km benötigt man so ohne Ladepausen 5 Stunden und 50 Minuten, mit Ladepausen 6 Stunden und 50 Minuten.
Das macht selbst bei 700km gerade mal 17% mehr Zeit aus!
Wenn man dann noch mehr Verkehr, einige Baustellen und eine Pause von 15 Minuten (bei 700km sehr knapp bemessen!) hat, reduzieren sich diese 17% noch weiter, z.B. bei Durchschnittsgeschwindigkeit von nur noch 100km/h benötigt man dann für 700km ohne Ladepausen aber mit 15 Minutenpause bereits 7 Stunden und 15 Minuten, mit Ladepausen 8 Stunden und 0 Minuten.
Das macht bei 700km nur noch 10% mehr Zeit aus!
Und der zweite Fall ist viel wahrscheinlicher als der Erste!
Von deutlich mehr Zeit als beim Verbrenner-PKW kann meines Erachtens beim Model S keine Rede sein! :sunglasses: :smiley:

Uli