Leute……er hat schon ein 2,5 liegen

Wie oben berechnet (und wenn ich mich nicht verrechnet habe) sparst Du ca. 6ct pro Volladung. Da muss man schon sehr viel fahren, dass sich das dickere Kabel nach ein paar Monaten rechnen.
Und nicht vergessen: Die 2.5mm² hat er ja schon verlegt. Die jetzt durch 4mm² zu ersetzen, rechnet sich vermutlich, behaupte ich mal frech
über 10 Jahre nicht.
Edit: Milchmädchenrechnung Nummer 2: Wenn er in 10 Jahren 200.000km fährt und das Auto mit einer Ladung 500km und er nur Zuhause lädt, dann spart er mit 2.5mm² → 4mm² 200000/500 * 0,06 = 24 Euro.
Ich denke, ein neues (!!) 10m 5x2.5mm² Kabel kostet so 20-40 Euro. Und die Arbeit hätte er auch. Das bringt nix.
Mein Elektriker hat mir bei ca. 15m Leitungslänge 5x 1,5 Quadrat verlegt. Das war schon knapp 1 Jahr bevor ich ein e-Auto bekommen habe - war zusammen mit Solaranlage und der damaligen NRW-Förderung. Ich hatte keine Ahnung von der Materie und der Leitungsquerschnitt taucht weder im Angebot noch der Rechnung auf, da hat er halt ein paar Euro sparen wollen. Und auch das funktioniert klaglos. Ich lade bei 16A mit 227-228V, bei 6A sind es meist 232-233 V, ich kann damit leben und werde nicht alles wieder rausreißen, geht durch diverse Wände (alles auf Putz und ungedämmt, also zulässig). Also macht euch wegen 2,5 mm Leitungen keinen Stress.
An alle, die noch schreiben werden:
Das Kabel ist schon installiert, und es gibt für mich keinen Grund dies nochmal auszutauschen, wenn dies ansich ausreichend ist.
1.) Verluste, wie oben schon geschrieben, sind für mich absolut vernachlässigbar.
2.) Ich brauche keine 22 kW Wallbox. Wenn ich tatsächlich 6mm² mal brauche, dann mache das wenn ich es brauche, denn ‚das Kabel liegt jetzt schon‘.
Ist zwar auch bei mir schon ein paar jahre her, aber im prinzip gehts beim querschnitt hauptsächlich um den Schleifenwiderstand. Ist der zu hoch, löst die die Sicherheitseinrichtung bei überstrom unter umständen nicht schnell genug aus.
Vor Jahren wars damals so, dass bei 16A 1,5mm2 eine maximale schleifenlänge von 36m (oder 32?) Zulässig war dass die Sicherungseinrichtung noch schnell genug nach norm auslösen würd. Also 18m hin und 18 retour. Da aber bei zB Steckdosen nie sichergestellt werden kann, welches Gerät mit welcher Kabellänge eingesteckt wird( das ja dann zur Schleifenlänge dazuzählt), nimmt man gleich 2,5mm2.
Bei Dauerleistung von 16A wie Wallbox würd ich zwar auch eher wegen verlusten und Erwärmung zu höherem Querschnitt raten, was jetzt dran falsch sein soll an 2,5mm2 erschließt sich mir nicht. Das mit Blind und Scheinleistung würd ich mal stark anzweifeln. Würd kein Energieanbieter mehr zulassen dass Wallboxen installiert werden.
Bei mir sind es mit dem einen Auto etwa 24.000 km/a.
Das zweite kommt bald.
Das zu ersetzen macht wahrlich keinen Sinn.
Ich sag mal so.
Wenn ich eine 11kW Wallbox installiere und abnehme, liegt da ein 4qmm.
Wenn der Kunde mich vorher fragt was er verlegen soll und es halt selber verlegen will (und damit ein paar € sparen will) sage ich ihm auch, dass er 4qmm nehmen soll.
Wenn er nicht fragt und einfach was kleineres verlegt und dann von mir eine Abnahme will, verzichte ich auf den „Auftrag“ und lasse ihn jemand anderes suchen der Unterschreibt.
Ja, streng genommen mag in den meisten Fällen 2,5qmm reichen und es wird nix abbrennen, aber bei Dauerlasten gibt‘s von mir ne Nummer größer
So sehe ich das auch. Gerade wenn ich lese das da noch ne Abzweigdose zwischen ist. Ist das laut Norm erlaubt? Gehts von da eigentlich mit dem gleichen Querschnitt weiter?
Steht ja jedem Eli frei, das so zu handhaben, wir sind ja ein freies Land, 4qmm sind aber schlicht nicht erforderlich für 16A Drehstromanschlüsse, da kann man sich drehen und wenden wie man will.
Ich meine, das Kabel bei der Gen 3 Wallbox hat 6 mm²?
Ich habe einen relativ kurzen Leitungsweg (Ca. 7 Meter) und habe mich klar für das 6Quadrat entschieden. Kann ich später mit 22kW nutzen und ist einfach eine sichere Variante.
Zum Thema Kabel habe ich auch in meinem Wallbox-Video mit dem Elektriker geplaudert.
Das Video gibts auf meinem Kanal.
Ist wie bei der Leistung eines Autos, mehr ist immer besser ! Ich habe mir für 8 Meter Leitungslänge ein 5x10qm Kabel verlegt! Nicht weil es nötig ist, sondern weil ich lieber überdimensioniere als zu wenig! Bei dem 60k teuren Auto, kommt es auf ein 100€ Kabel nicht mehr darauf an. 2,5qmm wäre mir persönlich zu wenig. Des wäre mir das Risiko nicht wert wenn irgendwann die Bude abbrennt…
VDE sagt, bis 20A Dauerlast ist eine 5G Leitung mit 2,5mm² zulässig, bei einzelnen Leitungen in einem Isorohr geht noch ein bischen mehr.
Höherer Querschnitt ist praktisch nur wegen der Verluste relevant, oder wenn der Spannungseinbruch auf der Länge dann zu hoch wird - beides bei 10m vollkommen egal.
Außer du hast noch 4mm² in der passenden Länge rumliegen, und machst das weil es ein Hobby ist und/oder du dich beim Kabelziehen selbst verwirklichen kannst… ![]()
Wobei man dazu bemerkten muß, dass insbesondere bei höheren Leistungen in der Eingangsstufe PFC gemacht wird - also mit aktiven Halbleitern der Strom annähernd ident mit einem ohmschen Widerstand der Spannung eingestellt wird, und die Blindleistung die Funktionsbedingt zirkuliert, von den passiven Eingangsfiltern „lokal“ gehalten wird. Von aussen sieht so ein AC Lader für das Netz also praktisch wie eine reine Ohmsche Last aus - ähnlich einer Glühlampe (die Helix darin hat auch eine minimale Induktivität, d.h. Glühlampen weichen auch minimal vom idealen Ohmschen Widerstand ab). Je nach Leistung ist cos phi > 0.98 Vorgeschrieben, tw. auch über 0.99.
Beinahe. Tesla verwendete zumindest bei TWB1 und TWB2 diese Kabel:
LEONI VDE-Reg. 8789 EVCZ5 6x6 + CP (4x0,5 + 1x0,35) 450/750V CE EVC3061
LEONI < VDE-REG. 8789 > EVC Z5 6x6,0 + 5x0,5 450/750V CE EVC3085
Also 5x 6mm². Kenne aber den Kabeltyp der TWB3 nicht.
Von mir aus kann jeder auch 10mm2 verlegen bei 16A. Aber bitte nicht die Leute verunsichern mit „2.5mm2 brennt ab bei 16A“ und ähnlichem Unsinn.
Da ist sie wieder, die „German Angst“
![]()
Mein Herd und meine Sauna laufen seit Jahrzehnten mit 2,5qmm, ich habe die Feuerversicherung noch nicht gebraucht. ![]()
Ich habe 20m 5x2,5 verlegt und das wurde vom Elektriker abgesegnet. Gerne hätte ich 5x4 genommen, aber bauartbedingt war das leider nicht möglich. Dennoch bin ich zufrieden und ich lade bald seit einem Jahr problemlos Zuhause mit 11 kw.
Die Empfehlung geht also langsam Richtung
11kW → 10mm2
22kW → 20mm2
…dann am Besten noch ne kleinen Sicherheitszuschlag und auf 10A drosseln 
Bei mir ist das Kabel vom Zählerkasten zur WB 18 m lang und ich habe 5x10² verlegt. Damit kann ich auch getrost mal auf 22 kW gehen. Wer weiß, was noch alles kommt.
War aber schon etwas Ochserei. 5x2,5² ist dagegen Kinderkram. Aber wenn ich schon Eigenleistung erbringe, muss ich doch nicht noch am Material sparen.
Das hat absolut nicht mit German Angst zu tun! Ich habe übrigens auch meine Sauna mit 11kw ofen an einem 10 Quadrat hängen . Meinen Herd nicht, der hat aber auch keine 11 kw. Im übrigen habe ich hier nicht geschrieben das ihr das auch so tun müsst. Ich habe 10 Jahre lang professionelle Autohifi einbauten installiert, da haben wir 35 Quadrat Kabel für die Endstufen verlegt ! Weill auch hier mehr einfach besser ist ! Aber auch da haben wir mit Kunden diskutiert warum man hier jetzt keine Telefondrähte verwenden kann. Wir wussten schon was dann hinterher anständig klang und was abgeraucht ist. Aber schon klar, wohnungsbrände entstehen durch dieses nie… Des passiert dann vermutlich auch nur wegen der German Angst…
Richtig, Scheinleistung bei allen induktiven Lasten, wie Transformator, Motor, Spulen, etc.