Welche Wallbox habt ihr?

Da ich nächste Woche einen Probefahrtstermin in Wien mit einem Model Y gebucht habe und die Entscheidung auf Elektro umzusteigen quasi gefallen ist, stellt sich für mich als Neuling natürlich die nächste Frage:

Welche Wallbox soll ich in meine Garage installieren lassen?

Habt ihr für euren Tesla alle die Tesla Wallbox oder eher von einem anderen Anbieter?

Zu den Fakten:
Einfamilienhaus mit Doppelgarage, es kann also niemand anderer an die Wallbox ran. Somit muss sie nichts besonderes können als das Auto zu laden.

Macht es Sinn nach einer zu suchen die zB zeitabhängig laden kann? Oder können sowas eh alle?

Tut mir leid für mein vieles Unwissen.

Edit:
Hab vergessen anzugeben, dass derzeit eine PV mit knapp 14 KW installiert wird. Platz wäre zwar für 20 KW, die zusätzlichen werd ich aber nicht gleich raufpacken.

Wir haben 2 Tesla Wallboxen Gen. 3 für ein Tesla und ein Fremdfabrikat und sind mit denen bisher (1,5 Jahre) sehr zufrieden.

Das zeitabhängige Laden stellst du im Fahrzeug ein, das hat mit der Box an sich erstmal wenig zu tun.

Wenn Du nicht vor hast Photovoltaik auf Dein Dach zu packen, dann ist der Tesla Charger klasse.

Er hat einige Vorteile, die man schätzen lernt, wenn man die Kiste hat

  • Tesla-Knopf (wenn man den kennengelernt hat will man ihn nicht mehr missen)
  • fest angeschlagenes Kabel (rausholen, stecken, wegpacken ist auf Dauer sehr nervig)
  • Optik (schlankes, praktisches Design)
  • Kabelmanagement (Das Kabel lässt sich super um die Wallbox aufwickeln; zusätzlicher Haken ist nicht erforderlich )
  • seitliche Steckergarage (die meisten WB haben es vorn und dann steht der Stecker im Weg)

Ist alles Geschmacksache, aber ich finde man bekommt viel für sein Geld.

Ich selbst habe mittlerweile eine andere Box, da ich PV Überschuss lade (openWB). Aber das ist für Dich wohl kein Thema.

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Ich habe 2 x Easee Home im Master-Slave-Verbund, einmal in der Garage, einmal draussen.

Gründe: sehr gut einstellbar, z.B. Kabelverriegelung, Ladeleistung, Ladezeitpunkte, Freigabe mit/ohne RFID, …

Zwar etwas teurer aber für mich das Richtige.

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Habe die Keba P30 x-series, weil bei mir der örtliche Energie-Anbieter dies vor gut 2 Jahren als Bundle zu einem mehr als vernünftigen Preis (plus BAFA Förderung in Deutschland) angeboten hat. Nutze die meisten Funktionen gar nicht, aber wer weiß, ob man später nicht doch mal das eine oder andere doch noch einsetzen kann.
Aber weil es oben erwähnt wurde: meine hat keine seitliche Steckergarage, was ich, wenn ich jetzt darüber nachdenke, auch praktischer finden würde.

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Tesla Gen 3. Preis-Leistung optimal, super ausgestattet, immer Update verfügbar, einstellbar, Öffnungsknopf, für 500 Euro gibt es nichts besseres

Schwarzzenti

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Update: Da sich die Anforderungen gerade um 180 Grad gedreht haben nehme ich alles zurück! Der TWC ist nicht sinnvoll für PV Überschuss laden geeignet!

Das Thema PV Überschuss laden ist komplexer. Man braucht eine Lösung, die den überschüssigen Strom zum Laden nutzt. D.h. die Leistung muss sinnvollerweise ständig angepasst werden (Sonne - Wolke - Sonne…). Dafür ist eine Kommunikation mit dem Wrchselrichter oder zusätzliche Sensoren erforderlich.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Lösungswege:

  • WB vom Herseller des Wechselrichters
  • WB die universell mit verschuedensten Wechselrichtern umgehen kann
  • Normale WB mit einer Steuerung über ein Web- Portal

Alle Lösungen haben Vor- und Nachteile. Das hier auszuführen würde zu umfangreich. Daher nur ein (zu) kurzer Überblick:

Ich selbst habe eine universelle WB: OpenWB mit der ich sehr zufrieden bin. Details hier im Forum oder bei openWB direkt.

Boxen von Herstellern sind meist teurer und unflexibker, aber integrieren sich schön in einer App mit der PV.

Von Portallösungen halte ich nicht viel. Das funktioniert nur mit Tesla und die notwendigen Daten vom Wechselrichter kommen nicht oft genug. Azf den ersten Blick sehr smart, auf den zweiten weniger.

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Dem kann ich mich nur anschließen!

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Wenn du eine PV Anlage hast bietet es sich an die Wallbox so zu waehlen das du PV Ueberschuss laden kannst. Dann steckst du das auto einfach an und alles was vom Dach kommt und nicht sowieso durch das Haus verbraucht wird geht ins Auto statt ins Netz.

Dafuer braucht die Wallbox erstens eine Verbindung zum Energy Meter oder Wechselrichter, und zweites eine Phasenumschaltung damit sie wenn wenig Strom vom Dach kommt auf einphasiges Laden umschalten kann und somit schon bei geringer PV Leistung laden kann. OpenWB kann das, oder aber du schaust was mit deinem Wechselrichter kompatibel ist, die meissten Wechselrichter Hersteller bieten auch vernetzte Wallboxen an.

Platz wäre zwar für 20 KW, die zusätzlichen werd ich aber nicht gleich raufpacken.

Ich kenne mich nicht mit Oestereichischer Einspeiseverguetung aus, aber dieses Vorgehen macht normalerweise wenig sinn. Die Grenzkosten fuer mehr KWp auf dem Dach wenn sowieso gerade gebaut wird sind minimal weil das Geruest sowieso steht und der Elektriker eh kommen muss. Wechselrichter kosten auch kaum mehr wenn sie 5-6KW mehr Leistung haben.

Wenn du also irgendwann mal auf 20KW aufruesten willst kommt dich das deutlich teurer als wenn du gleich gross gebaut haettest weil du einen 2. Wechselrichter brauchst, das Geruest nochmal gestellt werden muss, und wieder ein Elektriker anruecken muss.

Ich wuerde PV anlagen auf Hausdaechern immer so gross wie moeglich bauen. Wenn das Geld dafuer gerade nicht da ist dann finanzieren. Strom kann man nie genug haben, insbesondere mit Elektro Autos und Waermepumpen. Leider liefert PV im Winter relativ wenig, sodass du im Winter ueber jedes zusaetzliche Modul froh sein wirst. Im Sommer produziert die Anlage natuerlich viel zu viel, aber das kannst du dann ja einspeisen und dir die Kosten dafuer groesstenteils wieder holen.

Nur als Beispiel: 14KWp liefern in Wien im Dezember etwa 600 KWh. Das wird mit Waermepumpe und Elektro Auto schon knapp. 20KWp sind schon ueber 900KWh, damit kann man schon deutlich mehr anfangen.

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Evcc.io kann ich empfehlen, dort steht alles zum Überschuss laden

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Meine Meinung, selbst mit PV und Batterie im Keller, nimm den TWC3 das PV Überschuss Laden wird viel zu überbewertet. Scheint die Sonne, steck ihn an und lade , scheint die Sonne nicht und der Akku ist leer misst du trotzdem laden. Die vielen Euros Mehrpreis für die Wallbox die Überschuss kann (ich habe auch eine von RCT Power) sind es nicht wert . Unterschied sind knapp 1200€. Nachdem der Tesla problemlos regelbar ist über die App was die Ladestärke betrifft kannst es ja anpassen ob mit 6A oder 10A geladen wird.Kommt eine Wolke , und der Strom sackt auf 1000W ab, läuft Sie (die PV Wallbox)mit 4000W weiter bis die Leistung wieder da ist oder unterbricht das Laden .

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SinnVOLL belegen. 6kwp sind vmtl keine 3000€. Machst du das nicht jetzt wirst du es wohl nie mehr machen, aber sicherlich bereuen. Mark my words.

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:joy: So viel hat meine ganze openWB mit Phasenumschaltung gekostet. (O.K., jetzt sind es 1500 Euro auf der openWB Seite.)

Phasenumschaltung könnte man sich in der Tat bei 20KWp sparen. Meine hat nur 6KWp, da ist das ein Muss.

Aber auch im Winter ist die Phasenumschaltung für 20KWp nützlich. Bei der openWB kostet das gerade mal 170 Euro mehr - sind also keine Unsummen.

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Bin auch glücklicher Nutzer der openWB für PV Überschussladen.

Und ich würde empfehlen gleich die 20kW aufs Dach zu packen, die Mehrkosten jetzt sind vermutlich gering. Nachrüsten meist unverhältnismäßig teuerer da wieder ein Gerüst aufgebaut werden muss, Kabel gezogen, ggf. Anderer Wechselrichter etc.

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Auf jeden Fall die vollen 20kWp machen.
Oder geht evtl. noch mehr?

Steuerung des Ladestrom muss die Wallbos nicht unbedingt können!

EV-Autocharge benutze ich, die liest die APIs von Wechselrichter und Tesla (ohne ständiges Aufwecken) aus und steuert den Ladestrom wie du es über die App anhand der Ampere machen kannst.
Sieht dann so aus:

Und egal welche Box, nicht vergessen beim Netzbetreiber anzumelden. Bis 11kW nur Info, darüber genehmigungspflichtig!
Ich habe eine Heidelberger Energy Control. Hat ähnliche Vorzüge, wie die Tesla Box. Kabel fest verbaut, kann man schön drumwickeln, reduziertes Design…

Die 11kW reichen aber auch, um den Tessi über Nacht in 6-7h wieder vollzuladen.

Ich habe eine Zappi und lade damit Überschuss. Ich würde dir in deiner Situation auf jeden Fall eine Box empfehlen, mit der du Überschuss laden kannst. Es gibt viele Möglichkeiten, du solltest dich dazu einlesen im Forum, da gibt es einen großen Thread zum Thema Überschuss laden.

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Ich überlege auch gerade welche Wallbox es werden soll. Ich schwanke zwischen der Easee und der openwb. Was wäre denn ein Vorteil der Openwb gegenüber der Easee? Denn aktuell tendiere ich zur Easee.

Es kommen in den nächsten Monaten ca 27kWp aufs Dach und ich möchte zwei Wallboxen haben.

Lidl 11KW EV Charger USWB 11 A1 Wallbox

Hi, lässt sich der Tesla (oder die TWBg3) per API dazu bringen die Ladeleistung zu erhöhen / verringern?

Ich habe ein PV und ziehe mir die Daten über den Modbus auf meine Homeassistant Installation.
Hier hätte ich jetzt die Option je nach Überschuss mit etwas Glättung eine API anzusprechen und zu Laden bzw. zu die Stromstärk zu steuern (sofern es die WB unterstützt)