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Welche Pilze sammeln Tesla Fahrer/innen?

Wie schon der Titel sagt, bin einmal gespannt, wie viele Pilzsammler/innen es hier gibt.
Sowie, was wird gesammelt und verzehrt?
Oder wer fotografiert nur beim Wandern in Wald?

Eine sehr interessante Seite. Aber nicht los laufen und aus dem Wald alles mitnehmen um es Zuhause zu bestimmen!
https://www.123pilze.de/

Ich selber sammele eigentlich nur Röhrenpilze gelegentlich Krause Glucke aber nie Lammellenpilze.

Mein größter Fund, ca. 1,3kg

Steinpilz

Flockenstieliger Hexenröhrling ist mein Liebling :yum:

Krause Glucke

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Ich liebe die Krause Glucke, seit ich vor vierzig Jahren bei der studentischen Pilzexkursion eine gefunden habe. Lecker!

Ich sammle nicht… aber mhhhmm lecker

Steinpilze und Eierschwämmli

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Pfifferlinge

So heute Mal wieder unterwegs :evergreen_tree: :mushroom:🚶🏻‍♂ :deciduous_tree:

Gelber Knollenblätterpilz (Giftig)

Steinpilz, Maronenröhling

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Danke für den Thread, heute und morgen nicht mehr, aber danach komme ich mit einer langen Liste. Ich sammle seit Jahrzehnten alles was irgendwie essbar ist.
LGH

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Oktober 2020,……ganz guten Tag erwischt :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Dazu das Pilzmesser von Opinel…sehr schön.
LGH

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Schwammerl bitte bitte bitte immer mit einem scharfen Messer abschneiden, nie aus dem Boden ziehen!

Dem Teil des Satzes stimme ich zu, aber ob man schneidet oder dreht (nicht zieht), hat nach zwei sorgfältig durchgeführten Untersuchungen in der Schweiz und den USA keinen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Pilze.

Hier ein detaillierter Blogpost mit Erläuterungen bei welchen Pilzarten welche Erntemethode welche Vor- und Nachteile hat und den Quellenangaben zu den Studien:

Selber zu sammeln traue ich mich Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge und als Werkzeug hab ich zumindest im Urlaub ein Opinel-Klappmesser dabei.

Gruß Mathie

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Das Rausdrehen ist halt immer auch gleichzeitiges Rausziehen.

Hat das Abschneiden Nachteile?

Nein, du musst so weit drehen, bis Du den Fruchtkörper ohne Widerstand mir den kompletten Fuß aus dem Boden heben kannst.

Bei Steinpilzen erntet man beim Abschneiden oft einen erheblichen Teil des Fußes nicht mit. Dadurch muss man mehr Pilze für ein Pilzgericht ernten und es bleiben weniger Pilze für andere menschliche oder tierische Interessenten übrig.

Kommt halt sehr auf die Pilzart an, Pfifferlinge schneide ich lieber, Steinpilze drehe ich lieber, aber das sind persönliche Vorlieben und als Stadtmensch kommt es sowieso nur alle Jubeljahre vor, dass ich selbst Pilze sammele, allenfalls mal im Urlaub. Der russische Teil der Familie ist da aktiver, dort würde niemand einen Teil des Fußes von einem Steinpilz abschneiden und im Wald zurücklassen.

Gruß Mathie

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Was ich gerne und regelmäßig sammle:

Steinpilz, Herrenpilz verschiedenste Sorten
Maronenröhrlinge
Rotkappe
Birkenpilz
Perlpilz
Eierschwammerl / Pfifferlinge in 4 Sorten
Totentrompeten / Herbstrompeten
Reizker
Täublinge in grün, ocker, violett, rot, auf braune Sorten verzichte ich, auf den roten Speitäubling ebenfalls.
Parasol
Schopftintlinge und Faltentintlinge
Krause Glucke
Semmelstoppelpilz
Knoblauchschwindlinge
Anischampignon

Was ich seltener finde bzw. mitnehme:

Roter Riesenschirmpilz
Struppelkopf
Das Hexenei der Stinkmorchel
Eispilz
Flaschenboviste, junge
Schafseuter
Ziegenlippe
Zitronenröhrling
Rotfußröhrling
Sandröhrling
Butterpilz
Wiesenchampignon

Was ich nicht mehr nehme:

Hexenröhrlinge alle Sorten, esse ich nicht mehr.
Graukappe, gilt mittlerweile als giftig, esse ich nicht mehr.

Von den meisten hier genannten Pilzen gibt es viele Varietäten welche ich ebenfalls gerne nehme.

Je nach Pilzart machen wir daraus Soßen, Suppen, oder es wird nur in Butter gebraten, paniert usf. Das meiste wird fertig gekocht vakuumiert. Steinpilze u.ä. werden roh vakuumiert. Totentrompeten u.ä. trockne ich. Manche werden ohne Gewürze genossen, manche vertragen sich gut mit Zwiebel wenige auch mit Knoblauch. Aber das ist ein sehr umfangreiches Thema.

Dringend rate ich davon ab auch nur beim leisesten Zweifel oder Unwissen Pilze mitzunehmen und zu Essen. Alkohol und Pilze kann bei Hexenröhrlingen und Tintlingen fatal sein. Man sollte nicht nur den Pilz kennen welchen man gerne isst, sondern alle gefährlichen Doppelgänger. In den letzten Jahren wurden etliche Pilze welche früher als harmlos galten nun als giftig eingestuft. Dazu kommt mit dem Klimawandel auch die Einschleppung neuer Arten z. B. dem sehr giftigen Ölbaumpilz der dann mit Pfifferlingen verwechselt wird. Der Hexenröhrling egal welche Sorte wird auch immer kritischer betrachtet. Dazu kommt dass es wohl auch auf die Region an, wie giftig oder ungiftig ein Pilz ist. In manchen Ländern gilt der Fliegenpilz als guter Speisepilz, bei uns würde ich Ihn nicht mal als Rauschmittel empfehlen.

So nach und nach werde ich hier noch einige Fotos einstellen, ich sammle nun gut 50 Jahre regelmäßig Pilze, seit meiner Kindheit. Dabei habe ich immer auch den Ehrgeiz neues kennenzulernen und auch zu essen. Vergiftung hatte ich bisher noch nie, aber einige in meinem Umfeld. Weil Sie entgegen meinem dringenden Rat z.B.: Hexenröhrlinge mit Alkohol gegessen haben. Auch Leute mit empfindlichen Magen sollten bei manchen Pilzen vorsichtig sein. Ich habe auch gelegentlich Körbe von Freunden zum Prüfen erhalten. Die haben alles gesammelt weil Sie dachten ich würde dann schon Ausmisten. Manches Mal habe ich dann den ganzen Inhalt weggeworfen, wenn z.B. zerbrochene Lamellen eines Knollenblätterpilzes dabei sind, dann ist das höchst gefährlich. Also unbekannte Pilze immer getrennt sammeln. In meiner Aufzählung habe ich sicher einige vergessen, ich hoffe kein Pilz ist deswegen beleidigt. :wink:

P.S.: Drehen oder Schneiden?
Mein Wissen dazu, beides ist OK, über die Jahre war es den Pilzplätzen wohl auch egal, so ist meine Erfahrung. Ausreißen ist aber eine schlechte Idee. Es hängt bei mir vom Pilz ab wie ich es handhabe, wie das Gelände ist, wieviel „Schmutz“ mitgeht.

LGH

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Totentrompeten (schwarz) und ein paar gemischte Pilze im Dörrgerät.

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Steinpilze, roh geschnitten und vakuumiert, im Vordergrund auch Parasole (welche dafür aber weniger geeignet sind):

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Gibt es bei Euch auch Pantherpilze? In Brandenburg hat der Pantherpilz den Spitznamen Sachsentöter, weil er hier recht häufig ist und leicht mit dem hier eher seltenen in Sachsen aber häufigen und beliebten Perlpilz verwechselt werden kann.

Tourist aus Sachsen vergiftet sich mit Pantherpilz | MMH

Und passend zum Thema hat uns meine Schwiegermutter gerade ein Foto geschickt. Das ist die Ausbeute von einem Streifzug durch die Wälder Mittelrusslands:

Man sieht wenn man genau hinschaut auch, dass die Steinpilze nicht abgeschnitten wurden sondern rausgedreht, dann aber direkt vor dem in den Korb legen am Ende des Fußes mit ein paar schnellen schrägen Schnitten mit dem Pilzmesser geputzt wurden, damit man nicht den ganzen „Dreck“ zwischen den Pilzen verteilt.

Andere Pilze, die keinen so dicken Fuß haben, werden direkt gerade abgeschnitten.

Gruß Mathie

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Mathie,
ja es gibt bei uns auch Pantherpilze, die sind sogar ziemlich häufig. Die wachsen oft gemeinsam mit Perlpilzen und wenn man die Unterschiede nicht klar weiß, dann ist das recht gefährlich. Pantherpilze können tödlich sein, Perlpilze sind eine der besten Pilze überhaupt. wenn der Regen die Hüte abgewaschen hat und der Stiel etwas älter ist, dann besteht Verwechselungsgefahr. Ein Pantherpilz hat immer ein weißes Fleisch beim Perlpilz röten verletzte Stellen.
Die Ausbeute deiner Schwiegermutter ist sehr gut, alles davon gibt es auch bei uns in der Steiermark.
LGH

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Bei uns gibt’s viele Schirmpilze,


hätte gern mehr Steinpilze meine Tochter hat eben einen gefunden

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So sieht ein Hexenring aus, in diesem Fall mit Parasolen.


Und hier mit, ich weiß nicht mehr was das war.

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