In der Hierarchie von Prioritäten wird wohl Speichern von Trinkwasser höher liegen als von H2. Insbesondere wenn die Winter trockener werden und dafür selten aber massiv Wasser vom Himmel fällt…
Es wird spannend wie das weiter geht…
In der Hierarchie von Prioritäten wird wohl Speichern von Trinkwasser höher liegen als von H2. Insbesondere wenn die Winter trockener werden und dafür selten aber massiv Wasser vom Himmel fällt…
Es wird spannend wie das weiter geht…
Leider eigentlich OT:
Wenn man das hier zwischen den Zeilen liest, dann scheint es an der Uni Innsbruck nicht für eine Dissertation auszureichen, über die Vorzüge von H2 fabulieren zu wollen - wenn einem der fachliche Betreuer die Unterstützung für die Diss entzieht.
Allerdings sind wohl hohe Föderungen und Projekt basierend auf dieser Ausarbeitung (weil nicht wissenschaftlich geprüfte Arbeit) in Gang gesetzt worden - vielleicht passiert das undenkbare, und das wird alles aus den falschen Gründen (und nicht nur wegen der fehlenden wirtschaftlichkeit und physikalischen Effizienz, sowie der nichtverfügbarkeit von grünem H2) gestoppt…
Hat jemand herausgefunden, welche andere ominöse Studie vorhanden sein soll, wo Wasserstoff die wirtschaftlich und ökologisch beste zukünftige Antriebsform der Zillertalbahn sein soll?
Weil wenn das sowohl rot wie auch schwarz unisono in der Landesregierung behaupten - dann muß da doch irgendwo was übrig bleiben, oder?
Diese angeblich vorhandenen Studien sind der Öffentlichkeit wohl nicht zugänglich:
„…verlangt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint, der zudem die Veröffentlichung sämtlicher dazu erstellter Studien und Gutachten…einfordert…“
Wie ist denn das in Österreich möglich?
„…Der Stein kam vergangene Woche ins Rollen. Der Doktortitel, den sich Schreiner auch in den Pass schreiben ließ…“
Als ich vor 12 Jahren meinen Zweitwohnsitz in Kärnten angemeldet hatte und in das Feld „akademischer Grad“ des Anmeldeformulars ordnungsgemäß meinen Grad „Dipl.- Ing. Univ.“ der TU München eingetragen hatte, entgegnete man mir, dass ich meine Diplomurkunde vorlegen müsse.
Eintragungen eines Doktortitels im Reisepass erfolgen in Österreich aber ohne Nachweispflicht?
In Österreich ist vieles möglich…
Und gleichzeitig noch viel mehr unmöglich…
Bananenrepublik halt…
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Man kann erkennen, dass die Batterien es den H2 Autos immer schwerer machen überhaupt noch Vorteile abzubilden. Die Ladezeiten haben sich langsam stabilisiert und werden weiter verkürzt. Ich denke bis H2 überhaupt mit Autos auf den Markt kommt wird hat sich diese Situation nochmals verändert. Ich gehe davon aus, dass bis 2030-20235 (wenn überhaupt H2 spannend werden kann) die Ladezeiten 10-80% in 10 Minuten erledigt sein werden und die Akkus sich bei 80-120kWh eingependelt haben werden.
Das einzige (Chance kleiner 5%) was passieren könnte wäre eine Flut an H2 der aus anderen Ländern billig nach Deutschland kommen könnte oder ein neues Verfahren, das die notwendige H2 Erzeugung im Sommer aus PV und Wind so billig macht, dass es H2 günstiger macht als Strom direkt zu laden.
Bleibt das Transportproblem - man braucht überall Unmengen an Stahl um den Wasserstoff zu speichern durch Pipelines zu pumpen oder spazieren zu fahren - aufgrund der geringeren Energiedichte selbst im flüssigen Zustand viel mehr als bei CNG/Öl.
Man berechne mal wie viel mehr Stahl man braucht, wenn man den größten (LH2) Wasserstofftanker der Welt mit einem Öltanker vergleicht - der muß jahrelang hin und herfahren, nur um den Stahl den man für seine eigene Herstellung benötigt erst mal abzuarbeiten.
Brauchen wir aber trotzdem, da wir schon bald in eine massive Überproduktion im Sommer kommen werden und wenn wir die Energiewende weiter vorantreiben wollen muss die Energie im Sommer gespeichert werden und zwar mit H2 und saisonal und nicht in Batterien.
Bitte bedenke die Zeitachse, mein Roadster ist aus 2011 und wie sah da die Batterieversorgung aus? Produktion ? Da hat auch jeder gesagt das geht nicht, bis Elon sagte hey das wird schon klappen und ich habe eine Idee…
Ich erachte es auch als sehr unwahrscheinlich und im Bereich von 5% dass das so eintrifft… Aber überschüssiger H2 könnte ein Thema sein was die Sache beleben könnte.
Nicht Wasserstoff sondern Methan speichern würde helfen zumindest dieses Problem zu lösen.
Ist natürlich ein Trade-Off: Spare ich Stahl, dafür aber nochmal mehr WKA/PV - kostet auch Material.
Am besten wäre, den Bedarf in der dunklen Jahreszeit möglichst dem Angebot anzupassen, genau das würde der Markt schon regeln, würde man ihn lassen.
Deswegen muss man das H2 ja nicht an Tankstellen fahren, das ist ja das große Problem.
Außerdem bin ich noch nicht sicher, dass man dafür zwingend H2 speichern muss. Man kann auch Ammoniak oder CH4 nehmen, das ist erheblich einfacher aber halt für Brennstoffzellen nicht so günstig.
Auch sehe ich die saisonale Speicherung noch nicht so groß kommen. Es wird billiger sein, entsprechende Überkapazitäten an Windstrom aufzubauen. Dann bleibt immer noch der Effekt, dass Nebenzeit-Energie quasi zum freien Gut wird und sich daher die H2-Produktion plötzlich lohnen würde, das Problem der teuren Speicherung und Verteilung bleibt aber. Daher denke ich eher, es werden sich auch Nutzungskurven eher anpassen.
Hey, plötzlich lohnt es sich vielleicht sogar, in Nebenzeiten Aluminium zu produzieren oder ähnliche Dinge, die viel Energie brauchen und dann dafür anderswo Grundlast abschmelzen.
Alles kein Grund, H2 im Straßentransport einzusetzen.
Akkus werden sehr billig werden, Ladezeiten auch noch kürzer, niemand wird sich dann antun, für das 10-fache Geld mit Wasserstoff zu fahren.
H2 können wir nicht trinken, H2O schon.
Wir werden also die überschüssige Energie eher in Wasseraufbereitung investieren, anstatt sie für H2 Produktion zu verschwenden.
Saisonale Speicherung von Trinkwasser ist um ein vielfaches einfacher als H2.
Dann musst du die Netzbetreiber verstaatlichen. Die schalten bei Überproduktionen immer noch Windräder ab!
Glaube ich nicht. Solange fossile Treibstoffe günstiger sind, wird niemand investieren.
Russland hat uns etwas die Augen geöffnet, was Abhängigkeiten anbelangt, aber so wie ich die Gesellschaft einschätze, wird es sich nicht im Langzeitgedächtnis verankern. Siehe Atomstrom nach Fukushima und dann nach dem 24.02.2022.
Ist zwar OT, aber ich hatte auch lange die Hoffnung, dass Elon eher in die Meerwasserentsalzung geht wegen der Trockenheit in CA als in Twitter ![]()
Wie gesagt… Wir müssen den Strom aus dem Sommer in den Winter bekommen, wie das passiert kann ich nicht sagen, ob es Methan wird oder H2 oder sonst irgendwas muss man abwarten. Fakt ist, wir werden schon sehr bald eine große Nachfrage nach Energie im Sommer brauchen und wenn wir mit Strom heizen wollen im Winter dann brauchen wir einen saisonalen Speicher wenn wir nicht Erdgas und Kohle verbrennen wollen.
Aber das ist OT für diesen Faden, ich habe ja nur gesagt, dass es eine kleine Wahrscheinlichkeit geben kann, dass es eine massive H2 Industrie gibt in den nächsten 15-20 Jahren die so viel billiges H2 erzeugt, und damit F-Cell Autos eine Chance haben könnten.
Ich glaube aber eher an die Batterieentwicklung mit min 100kWh und 5 Minuten 10-90% als an F-Cell Autos.
Wir haben bereits jetzt einen riesigen Bedarf an grünen Wasserstoff als Ersatz für grauen, blauen, braunen und sonstigen Wasserstoff.
Der aktuelle Verbrauch an Wasserstoff als chemisches Element (nicht als Energieträger) wird die Produktion von grünem Wasserstoff zumindest bis 2035 vollständig absorbieren können.
Wozu also sich jetzt Gedanken über zusätzliche Wasserstoff-Verbraucher machen?
P.S.: Und die saisonale Speicherung würde am besten in Form von Methan funktionieren, da gibt es bereits Pipelines, Speicher und Gaskraftwerke mit Fernwärmeleitungen dafür.
solche Aussagen über 13 Jahre halte ich für schwierig. Das musste ich mir alles auch mit dem Roadster anhören, dass es doch gar nicht genug Lithiumabbau gäbe und dass es nicht genügend dies und das geben würde… Zudem wäre das traurig, denn wie sollen wir dann 2035 durch den Winter kommen wenn es nichtmal genug H2 geben soll?
Die PV Modulproduktion ist weltweit nicht ausgelastet, da kann vieles passieren was man sich heute nicht vorstellen kann.
Aber wie gesagt… ist dennoch unwahrscheinlich, dass es den Weg direkt ins Auto findet… und nicht indirekt über Gaskraftwerke und BEV…
Wieso übersiehst du das Potenzial von WEA? Weil du die nicht baust?
Wobei rein technisch auch eine Methode wie sie in singapur angewendet wird, eine möglichkeit wäre…
Also das Europäische Stromnetz mit DC Höchstspannung Übertragungsleitungen richtung Osten und Süden zu erweitern…
Gut, politisch ist das noch nicht absehbar ob sowas mal gemacht werden kann (Stabilität und interessen von CN in Afrika, Asien, zusammenbruch von RU…) aber der Sommer der Südhalbkugel deckt sich mit unserem Winter ganz gut ![]()
Loool…
Wird immer besser…![]()
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Die Herstellerfirma sagt jetzt selber das dieses Bahnprojekt schwachsinnig ist…
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Wenn du deutsche Touristen ins Zillertal locken willst, geht das womöglich mit einem Wasserstoffzug besser als sie mit einem Batteriezug abzuschrecken ![]()