Was mir an Tesla nicht gefällt

Ich sehe Tesla als das beste E-Auto, aber nicht als das beste Auto.
Und zwar in allen Aspekten in denen man diese Bezeichnungen auch ausführen und bewerten könnte.

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Nein, muss man nicht mögen. Wer das nicht mag, der kauft wieder ein Auto bei einem der Alkthersteller, lässt sich regelmäßig in die Werkstatt bitten weil man zum Beispiel bei Software nicht vorgedacht hat, bekommt neue Funktionen erst mit einem neuen Auto, bezahlt Strukturen die niemand braucht. Kann man machen.

VW baut Autos für Menschen die schon immer VW gefahren sind. Audi baut Autos für Menschen, die gerne etwas „Besseres“ wollen, dafür gerne mehr bezahlen, am Ende ist es ein VW in einem anderen Kleid. VW und Audi werden niemals Tesla, das scheitert schon an den völlig unterschiedlichen Mentalitäten.

Software ist auch nie fertig. Was Du willst gibt es nicht. Warum hat VW denn nicht gewartet, bis alles funktioniert? Die Probleme dort waren doch noch viel schlimmer als alles, was bei Tesla je passiert ist. Auch heute noch, lies doch mal den Test vom Golf 8 eTSI. Katastrophe.

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Der „rationale“ Autokäufer ist vor allem mal ein deutscher Autokäufer. Diese Autokäufer sterben aus. Die aktuell nachwachsende Generation und auch die, die JETZT ein Auto kaufen müssten, machen das häufig nicht mehr. Du kommst noch vom Automobil als Statussymbol. In der Zukunft ist das völlig egal. Tesla hat das erkannt. Ein Zeichen, wie sehr Tesla das erkannt hat, ist das „mobile Profil“. In der Zukunft mietet man sich einfach ein Auto, am besten einen Tesla, da kann man sogar sein eigenes Profil mitnehmen.

Das hat nichts mit einem „Lifestyle Fanboy“ zu tun. Die richtigen Fanboys kaufen trotz besseren Wissens einen VW oder einen Audi. Das funktioniert noch bei Herbert, 65, Autokäufer aus Überzeugung (sorry, alles zufällig gewählt).

Alle Punkte, die Du so in Deinen Beiträgen aufzählst, sind Pipifax, auf den Dich die Althersteller getrimmt haben. Die meisten Fahrzeuge fahren im Schnitt irgendwas um 40km am Tag. Da sind HUD, Massagesitze und Ziernähte komplett uninteressant!

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Das kann Audi (und andere OEM) schon seit einigen Jahren. Profile für verschiedene Audis zum Mitnehmen.

"Persönliche Profile
Verknüpfen Sie Ihr Fahrzeug mit Ihrem myAudi Account und nehmen Sie Ihre persönlichen Fahrzeugeinstellungen in jeden Audi mit.
Loggen Sie sich dazu mit Ihrem myAudi Account im Fahrzeug ein und Ihr persönliches Profil sowie die damit verbundenen Einstellungen werden automatisch geladen.

Die Anzahl der gespeicherten Fahrzeugeinstellungen ist abhängig von den gewählten Sonderausstattungen. Es werden Einstellungen der Systeme Infotainment, Ergonomie (Sitz-, Spiegel-, Lenksäulenposition), Innenraumbeleuchtung, Ton/Klang, Licht & Sicht, Head-up Display und Kombiinstrument gespeichert."

Wie weit ist Tesla eigentlich mit V2L oder BiDi-Laden?

Selbst MG bietet V2L an.

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Ist doch alles pippifax das keiner braucht, bis es Elon reinbastelt

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Ja hinsichtlich Software sind sie leider wirklich in einer Prä-modernen Ära. Noch. Aber es geht ja auch darum, den Otto Normalo zu erreichen. Der den Verbrenner gewohnt ist. Und das dürfte anscheinend nicht abwegig sein.

Ich fuhr den e-Up! und fahre den e-Golf gerne. Aber auch das Model 3, den IONIQ Elektro und die ZOE davor waren alle für sich ok. Es kommt immer drauf an, was man möchte. Die Diversifikation ist wichtig. Mit 4 Modellen - faktisch 2 verfügbar und die sind sich recht ähnlich - kann man nicht den gesamten Markt erreichen.

Außerdem sind das keine massentauglichen Fahrzeuge, dafür sind sie zu teuer.

Aber ja, wer einen soliden Standard will ohne viel Innovationen und „Neuen Wegen“, der kann sich zB einen VW kaufen. Bestimmte Dinge funktionieren dort aber einfach zB Radar, Regensensor und Abblendassistenz.

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Ich habe keine Aktien, benötige auch keine und einen VW kaufe ich auch nicht. Der e-Golf ist top und bleibt - das Model Y P kommt dazu.

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Ich brauche den Pipifax ja eh nicht? Ich zahle sicher kein Geld für Matrix, HUD oder Massagesitze. Weder bei Tesla noch sonst wo würde ich das, wenn es das gäbe.

Ich brauche auch kein Status Symbol. Würde das Model Y auch nicht kaufen, wäre es nicht ein guter Abschreibeposten für die Firma.

Da würde der Golf oder eine Klasse drüber genügen - für den halben bzw. 2/3 des Preises.

Aber die Dinge, die ich mag, die sollen funktionieren. Das ist alles.
Ein FSD würde ich auch für 5k nie kaufen.
Entweder er fährt wirklich Level 5 selbst oder ich fahre.

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Hallo Hans_Gartenzwerg,
vielleicht sollte man dann von Tesla fordern, ihre Werbung analog zu den Warnungen auf Zigarettenpackungen mit entsprechend auffälligen Hinweisen zu versehen, „kaufen sie das Auto nicht, wenn sie einfach nur fahren wollen“?
Sorry, was Unsinn. Ich habe eine Funktion gekauft und die soll ein Autoleben halten. Für immer wieder neuen Murks bei Updates (… getting Beta every time …) habe ich nicht bezahlt. Vielleicht sollte sich Tesla hier zur Abwechslung mal was von den ach so unflexiblen alten Herstellern abschneiden.
So, jetzt stürzt euch drauf :upside_down_face:
Grüße

Dieter

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Vielleicht auch nicht.

Besser nicht.

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ne, wirklich nicht. Ich will nicht zurück in die Steinzeit.

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Eigentlich ist der vom Hansi chronologisch vor deinem gepostete Beitrag eine perfekte Antwort auf diesen und bringt wunderbar die Unterschiede im Zugang zum Ausdruck.

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Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Updates sind ja auch toll. Und das Auto wird immer vielseitiger und in der Regel besser. Aber man hat eben kein Recht darauf, sich bestimmte bisherige Funktionen und deren Funktionsweisen erhalten zu können.
Siehe Radaremitter → verbaut aber mit Update deaktiviert damit Vision übernimmt.

Das hat aber Einschränkungen und Nachteile unter anderem. Fakt. Man ist eben „Tester“ noch dazu hat aber das vielseitigere Auto.

Nur die Basics - so trivial sie sein mögen - sollte man halt mal auch zuverlässig nutzen können, bevor das Auto eh schon wieder weitergereicht wird :wink: und das sehe ich als einzigen validen Punkt beim Thema Updates / Funktionalität, der nicht unbedingt positiv behaftet ist.

Andererseits steuere ich meine Scheibenwischer ohnehin oft manuell :wink:

Absolut korrekt, ich würde nur „verkauft“ ergänzen durch „geliefert“.

Eine USB-C Buchse liefern, aber keine Datenfunktionalität implementieren
Einen Regensensor liefern, aber er funktioniert nur mässig.
Eine Schildererkennung liefern, aber sie funktioniert nur so halb
Ein TACC liefern, aber es funktioniert nur so halb
Eine Leistung versprechen, aber schon bei einem SoC von 98% kann sie nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.

Teslasoftware ist echte Bananensoftware, sie reift beim Kunden und Firmware über OTA ausliefern zu können ist eher Notwendigkeit als Tugend, bei so vielen Änderungen die Fzg erst ins SeC rufen zu müssen wäre logistisch unmöglich.

Allerdings, das ist auch mein Fazit.

und in DEM Moment wird es das Non-Plus-Ultra sein und alle anderen haben es vorher ja nicht oder nur viel schlechter gemacht.

Bei einem konfigurierbaren Fzg kannst Du es ja einfach nicht auswählen, bei einem nicht konfigurierbaren Fzg (wie Tesla) bekommst Du einfach den Standard und darfst dich dann freuen, dass es „Serienausstattung“ ist.

Dann müsstest Du den Threadtitel in etwas weniger Provokantes ändern. Tesla ist in vielen Dingen eben nicht „weit voraus“

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Doch, genau das hast Du. Du hast für OTA bezahlt, für Software die noch nicht fertig ist. Du hast auch für Funktionen bezahlt, die noch gar nicht „verbaut“ sind, bekommst Du kostenlos dazu. Vielleicht hast Du Dich vor dem Kauf einfach schlecht informiert, einfach einen VW kaufen, da passiert Dir das nicht.

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Genau diesen Vorsprung sehe ich nicht. Wird man sofort zensiert, wenn man die Realität anspricht. Ich sehe es nicht wirklich als Vorsprung an, wenn man monatelang auf Ersatzteile warten muss etc.

Schöne Liste von Allex … bei nahezu jedem Punkt finden sich jedoch Themen, die andere Fzg-Hersteller auch machen, besser machen, schlechter machen.
Daraus dann abzuleiten, dass Tesla voraus ist, finde ich zu kurz gedacht. Teilweise hat Tesla ja gute Ideen, aber auch NIO mit dem Wechselakku ist eine sehr gute Idee (wenn es sich durchsetzt).

z.B. hat es Tesla geschafft ein wahnsinnig gutes Bediensystem zu entwickeln, so flott und so leistungsstark habe ich das noch in keinem einzigen Auto gesehen,
Gleichzeitig hat Tesla aber verpennt, die Konfigurationsfähigkeit zu entwickeln, Ein Drittel des Bildschirms ständig mit diesem zappelnden Auto zu belegen und keine Zusatzinformationen einblendbar zu machen ist armselig. DAS wiederum machen dann andere Hersteller besser. Ist Tesla deswegen jetzt der Konkurrenz voraus ? Ich hätte gerne die Stromannahme und die Reku-Leistung grösser, zentraler auf dem Schirm (insbesondere die gestrichelten Bereiche). Cupra / BMW / Audi, da geht es … Tesla nicht.

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Ok, nehmen wir mal eure Argumentation als Basis:

Wenn man nun dieses „liefern“, was man verkauft hat, als Hauptargument heranzieht, und dass die Basisfunktion erfüllt sein sollte und das Auto anstandslos fahren können sollte und nehmen wir weiter an, darüber ließe sich der Vorsprung in besonderem Maße beurteilen –

– müßte man dann nicht folgerichtig das „liefern“ eben auch vorallem auf das Fahrzeug als Ganzes beziehen;
noch bevor man im Detail „Nebenfunktionen“ des Fahrens betrachtet!?
Das heißt, die Firma, die möglichst viele ganze Fahrzeuge, die fahrbereit sind, überhaupt „liefern“ kann, wäre der Argumentation nach besonders weit „vorne“.
Und welche Firma macht dies nun in höchsten Maße, wenn nicht Tesla?

Also eurer eigenen als Grundlage gelieferten Argumentationslogik nach – zuendegedacht und zuendeargumentiert – liegt doch trotz aller Schwächen gerade Tesla kaum einholbar in Führung.

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Hallo KrassesPferd,
und damit wirbt Tesla? Mit unfertiger Software, mit nicht verbauten Funktionen? Mit Dingen, die noch nicht gehen - doch halt, fast hätte ich es vergessen, hunderten wenn nicht tausenden ist „volles Potential für autonomes Fahren“ verkauft worden - gut, was auch immer das heißt. Etwas, das jedenfalls die MS Fahrer der aktuellen Generation alle abschreiben können wenn sie dafür bezahlt haben - weil das autonome Fahren jedenfalls für das MS von heute sicherlich nicht mehr kommt - nicht umsonst wurde Tesla untersagt, damit zu werben, weil das ein geschützter Begriff ist, dessen Inhalte man bei Tesla schlicht nicht mit Leben füllen kann - zumindest derzeit nicht. Wenn ich mich recht erinnere, so ist Mercedes (igitt, schon wieder so ein altmodischer Hersteller :slight_smile: ) aktuell der einzige, der ein Level 3 auf der Straße hat.
Nein, Tesla hat mit Superlativen geworben, mit der eierlegenden Wollmilchsau.
Ansonsten: Gimmicks kommen dazu, am Prinzip des Fahrzeugs (4 Räder, endliche Akkukapazität, einen gewissen physikalischen Inhalt) lässt sich nix ändern - gerade mit Software nicht obwohl die „virtuelle Sau“ hier wieder und wieder durchs Dorf getrieben wird.
Ein einmal verkaufter Tesla wird weder eine signifikante Änderung der Reichweite noch eine signifikante Änderung der technischen Eigenschaften per Software erhalten können. Da steht schon der Verlust der Zulassung dazwischen. Oder glaubt hier jemand, wäre der Autopilot tatsächlich morgen fertig, dass der dann „einfach so“ auf die bestehende Flotte ausgerollt werden und aktiviert werden dürfte, ohne dass alle betroffenen Fahrzeuge die Zulassung verlieren? Sicher nicht. Dazwischen stünden Monate von Tests und Validierungen, von Überprüfungen durch unabhängige Institutionen gemäß den rechtlichen Vorgaben. Und das ist auch gut so.
Klimbim auf dem Display, ja, das geht - echte Werte Fehlanzeige. Also, wenn sie aus verständlichen Gründen nicht mehr in Geld für Software für schon länger verkaufte Autos investieren wollen, dann sollen sie die Finger davon lassen - oder für die, die’s unbedingt brauchen, ein 50 € / Monat Abomodell anbieten, was dann dieser Community Softwareupdates sicherstellt - weil man die Programmierer damit bezahlen kann.
Alle, die ein Auto zum Fahren brauchen - also einfach nur so von A nach B und so - die können sich das Geld dann sparen und müssen sich nicht mit jedem Update über neue Nickeligkeiten mangelhaft qualifizierter Software ärgern.
Und OTA ist zunächst nur ein Kürzel für Over The Air Updates - das sagt nichts, aber auch gar nichts über die Qualität der Updates oder deren Inhalt aus.
Soweit dazu.
Ich fahre mein MS gerne - sehr gerne - aber nach wie vor sind Teslas Autos wie viele andere auch. Teilweise mit guten Ansätzen, teilweise am Bedarf vorbei.
Wie immer, my two cents,
viele Grüße

Dieter

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Das ist allerdings richtig, aber auch hier gibt es Licht- und Schattenseiten.
Eben dadurch, dass Tesla vieles selber herstellt (herstellen muss) kann Tesla vernünftig schnell liefern. Liegt aber auch daran, dass man einen Tesla nicht konfigurieren kann, ein Auto „von der Stange“ ist immer schneller geliefert als ein konfiguriertes (mein M3P wurde 4 Tage vor meiner Bestellung zusammengebaut). Unser neuer Cupra wurde im Dezember bestellt und wird in einer Woche zusammengebaut.
Allerdings wirft Tesla eben auch nicht lieferbare Bauteile einfach aus der Konfiguration und definiert den neuen Zustand als Standard (redundantes Steuergerät in der Lenkung; Datenfunktionalität USB-C).
Dadurch, dass Tesla vieles selber produziert gibt es keinen Zuliefermarkt für manche Teile (Carglass und ATU bekommen keine Windschutzscheiben von Tesla und können deswegen keinen Scheibentausch machen), man ist also auf Tesla angewiesen, die aber lieber neue Fzg auf die die Strasse schicken, als Material für Reparaturen bereit zu stellen.

Wer in das Forum „gehört“ oder „nicht gehört“ kannst Du ruhig jedem selber überlassen.

Ich habe meinen M3P ganz bewusst gekauft, um dem Auto (und dem Thema eMobilität) eine Chance zu geben, leider hat Tesla es nicht geschafft (wobei ich immer noch einen weiteren M3P als Fallback im Zulauf habe), die eMobilität hat es aber (trotz aller Widrigkeiten) geschafft. Ich denke in vielen Punkten anders als noch vor 6 Monaten, sehe aber auch viele Schattenseiten bei Tesla.

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