Ich finde da machst D Dir es ein wenig zu einfach. DC = DC… Wie von Volker schon beschrieben hat ein PV Modul eben einen MPP und der muss gefunden werden zu jeder, Temperatur und Einstrahlung. Ein PV Modul hat im Kurzschluss fall P=0V8,9A=0W und im Leerlauf P=38V0A = 0W ! Von daher muss man den MPP immer neu regeln…Es gab früher WR mit hohem Umwandlungswirkungsgrad aber geringem MPP Anpassungswirkungsgrad und damit war der Output schlechter als bei anderen WR mit besserem Umwandlungswirkungsgrad.
Von daher ist auf jeden Fall ein MPP Regler quasi PFLICHT und der muss die Ausgangsspannung für die Ladung der Batterie steuern!
Und über eine Powerwall zu arbeiten heißt 20% Verluste… das macht doch recht wenig Sinn darauf ein System aufzubauen. Wie schon geschrieben können wir mit rund 95% Von DCüber AC nach DC wandeln und das sehr sehr günstig. Nun kann sich wieder ein Ingenieur wegen einem Prozent hin oder her aufgeilen und vergisst dabei, dass wir derzeit bei 5-6 Ct /kWh Erzeugungskosten liegen.
Mir kommt das irgendwie so vor wie das Produkt von SolarEdge viel Technik um am Ende womöglich weniger zu haben.
Ja, ich mache es einfach
Bin ja auch KFz Mechaniker, kein Ingenieur…
Ingo hat doch schon gebastelt…
Einen DC/DC Rücksetzsteller mit MPP!
Das ganze dann von der PW Regeln lassen, wenns Auto da ist direkt ins Auto, wenn das voll oder nicht da ist direkt in die PW.
Für Tesla sollte das möglich sein, soetwas zu entwickeln.
Es sind alle Protokolle vorhanden, Hardware incl. PV dann auch.
Warum denn einfach wenns auch kompliziert geht scheint auch in der PV Branche zu sein
Das ganze gebastelt mit Solaredge verteuert doch auch die PW ohne Ende, da muss man mal ran.
Und es wird der gesamte PV Generator mit Rücksetzsteller auf die Spannung des Autos bzw. PW gesetzt, nicht wie bei Solaredge jedes Einzelne Modul…
Kann ja auch in der PW integriert sein
Aber ein DC DC Steller hat auch seinen Wirkungsgrad und was gewinnt man nun? 1%? Das macht doch keinen Sinn…
Das Problem ist, wenn Leute aus anderen Branchen meinen sich in einer andere auszukennen. Einfach für alle sind STANDARDS! Man sieht ja alleine beim E Auto was ein Durcheinander mit Ladestecker es gab und selbst heute noch gibt.
Hier im Forum wird ja sogar der CCS Stecker bombardiert obwohl er technisch besser ist!
DC (PV) nach DC (Tesla) zu wandeln sind 2-3% Verluste und kann quasi stufenlos erfolgen, Begrenzung nur durch den Strom, den der DC/DC Wandler kann.
DC/AC und wieder zurück sind 8-10% Verluste + das recht grobe Raster den Ladestrom von Typ2 in 1A Schritten zu steuern, das sind dann schon mal 690W Sprünge und das Regeln dauert seine Zeit.
CCS ist technisch nicht wriklich besser sondern hat nur eine größere mögliche Stromtragefähigkeit der Kontakte in der Summe. Besser wäre eine nicht federbelastete aber formschlüssiger Kontakt zwischen Fahrzeug und Ladeeinheit. Das kann nur mit einem Roboterarm etc. gemacht werden, damit ein kontrollierter Anpressdruck gewährleistet ist. Damit wäre die Ladeverbindung verschleißarm und der Übergangswiderstand durch eine große Kontaktfläche gering.
Eine DC/DC Anbindung sollte nicht teurer als eine gute Wallbox sein. Aber DC in hoher Spannungslage ist nicht jedem Elektriker sein Ding (mangelnde Erfahrung) aber dem Solateur doch wohl vertraut.
Dass das Model S beim AC laden und besonders bei geringeren Leistungen eben alleine für AC/DC schon nicht auf 95% Wirkungsgrad kommt, hatten wir hier meine ich schonmal nachgeforscht. Wer weiß da noch genaueres zu?
Der nicht zitierte Angriff danach schwebt leider noch frei im Raum. Ich bin auch kein Ingenieur…nur ein kleiner dummer Hobbybastler der gern seine Ideen teilt, im Kampf zwischen den großen und erfolgreichen hier
Bei uns ist halt ein sehr gut funktionierendes AC-Netz der Standard. Die DC/AC-Wandler sind dank hoher Stückzahlen billig, es gibt viel Erfahrung mit Installation und Betrieb. AC ist somit der „alte“ Standard, dessen Nutzung in manchen Gebieten Kompromisse erfordert. Aber es ist ein Standard, was einen riesengroßen Vorteil für alle Akteure im Markt darstellt.
DC-Netze werden sich vielleicht in Märkten ohne vorhandenes Stromnetz entwickeln. Das sieht man schon in Ansätzen in Bangladesh oder Afrika. Eine Batterie laden um abends Licht zu haben oder Smartphones über USB zu laden sind die ersten Schritte. Elektrische Pumpen für Wasserversorgung oder Bewässerung laufen tagsüber mit Sonnenstrom. Kühlschränke ermöglichen medizinische Versorgung. E-Bikes und E-Carts werden als nächstes kommen, sobald PV-Generatoren im kW-Bereich erschwinglich werden. Lars Thomsen prognostiziert DC-Stromnetze auf Basis USB 3.1 statt Schuko.
Du vergisst, dass Tesla als „Neueinsteiger“ auch eigentlich der Außenstehende ist…
Was ist daran schlecht??
Eine etwas andere, einfachere, Denke ist auch ok, oder??
Was macht denn Apple, wenn die Ihr Auto bringen ???
Du denkst in Deinem Bereich momentan wie die Herren bei VW und Konsorten…
Problem ist das prinzipiell keines, nur sehe ich die Anwendung und die Stückzahlen nicht die Elektronik braucht. Wenn jeder seine eigene Box braucht dann wird es eben anspruchsvoll und vor allem eines sehr teuer. Wen interessieren denn bitte ein bis zwei Prozent bei Erzeugungskosten von 5-6 Ct /kWh.
Und ja die Wirkungsgrade mit dem Ladegerät von Tesla sind natürlich bei 3kW nicht besonders gut, dazu bräuchte man ein 3kW Ladegerät das könnte das dann schon recht ordentlich managen.
Tesla ist im Autosektor der neue aber nicht bei den EVs. Natürlich darf man anders denken aber nicht vergessen dass wir hier in einer MEGA Minderheit sind. Wie viele E Autos werden derzeit verkauft? 0,7%?`In Deutschland 0,3%? Da kann man auch mal etwas anders machen richtig aber für 50% muss schon ein Standard her!
Leider ist es so, dass aktuell immer mehr Kosten entstehen die nicht notwendig sind weil jeder irgendwo eine neue Sau durchs Dorf treibt. Heute wieder eine halbe Stunde über irgend ein sinnloses Zeugs mit einer Interessentin gesprochen. Der Standard hat einfach sehr viele Vorteile und die Wirkungsgrade bieten einen guten Kompromiss.
Du vergisst…
Die Lader im Tesla wären bei DC aussen vor, also daher sind schon mal 10℅ weniger Verluste.
Eine Wandlung DC zu AC gibts nur noch fürs Haus oder der Einspeisung.
Alles andere bleibt DC, also nur die Verluste des Rücksetzstellers.
Im Gegenteil… Wenn ein normalsterblicher Mensch hier rein schaut, der winkt doch gleich wieder ab… Es geht mir darum EVs einfach zu machen / lassen und nicht noch komplizierter. Es reicht doch dass die Eigenverbrauchjodler PV halben beerdigt haben jetzt muss man es doch nicht noch komplizierter machen
PV in Deutschland wurde dadurch beerdigt, weil man viel zu lange am EEG festgehalten hat und kein tragfähiges Zukunftskonzept entwickelt hat. Das Prinzip „Einspeisen ohne Rücksicht auf Verluste“ ist genau so zukunftsfähig wie der Verbrenner.
Oh… das ist aber eine gewagte Aussage. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Menschen investieren lieber in EINFACHE Produkte als in komplizierte. Es geht doch ganz einfach zu erklären… Eigenverbrauch gerade im Gewerbe ist doch a piece of cake. Sagen wir mal eine Abbundanlage einer Zimmerei läuft 220 AT, diese braucht 50.000kWh Strom. Mit einer 30-40kWp Anlage wäre man da sehr gut angezogen. Bei Kunden BIS 100.000kWh OHNE Trafostation sind die variablen Stromkosten sagen wir mal bei 18Ct. Davon gehen 2,5Ct. EEG Umalge weg bleiben also glatt 15,5Ct. effektiv über.
Nun kann der Nutzer die PV Anlage zu 70% direkt nutzten und 30% werden vergütet macht also ca. 14,5Ct. durchschnittliche Vergütung.
Bei sagen wir mal 40.000kWh Strom 5.780€ und eine 40kWp Anlage gibt es für sagen wir 44.000€ das sind 13% Rückfluss im Jahr auf die Investition bei 1,5% Zinsen… Sowas gab es selten seit ich in der PV Branche bin. Nun erkläre mir doch mal warum dieses Modell nicht so dermaßen durch die Decke geht und mega mäßig abhebt?
Richtig, weil wegen 5.700€ kein Betrieb mit 30 Mann sich auch nur 5h Zeit nimmt. Bis der die BH angeworfen hat und den RA und SB mal drüber schauen lässt ist doch das meiste vervespert.
Und jetzt kommt noch eine Baustelle… Viele Inhaber sind bereits 50+ die wollen keine Investments mehr machen die sich erst nach ihrem Ausscheiden rechnen und die weitere Baustelle, wem gehört das Gebäude? In den meisten Fällen sind das auch noch verschiedene jur. Personen… Da steigen die meisten einfach aus… Für uns ist 2016 eines der besten Jahre und das mit überwiegend Volleinspeiseanlagen.
Von daher BOOMEN gerade die Volleinspeiseanlagen regelrecht weil sie eben ein einfaches Modell für die Investoren abbilden.
Und auch bei den Weinbauern hier im Umkreis sind die wenigsten Selbstvermarkter. Die meisten machen den Anbau und liefern 100% ab und bekommen dafür Geld.
Komplexe Strukturen sind schwer zu verkaufen, ich erinnere da gerne mal an den Umweltbonus von Herrn Schröder, den kaum jemand interessiert hat.
Und genau so ist das auch bei PV Anlagen. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, aber der Eigenverbrauch ist sicher nur im EFH ein ordentliches Modell aber auch da ist es mittlerweile sehr komplex geworden warum der Zubau am Boden liegt.
Ich könnte mir vorstellen dass man bei öffentlichen Ladepunkten mittels Speicher am Ende doch Geld sparen kann. Bei 4*120kW kommt doch eine Leistung zusammen. Dass alle gleichzeitig voll rein gehen ist selten daher wäre ein Speicher an einem SUC möglicherweise doch recht spannend. Ich glaube das wurde auch hier schon mal diskutiert.
1kW kostet ca. 8€ von daher kann man da möglicherweise auf der Preisbasis von Tesla einen Case machen.
Der Plan, dass alte Fahrzeugbatterien im second life als Stütze an die SuC kommen, kam ganz zu Beginn meine ich sogar von Tesla selbst. Ist allerdings offenbar ein wenig eingeschlafen bzw soviel alte Fahrzeugbatterien gäbe es ja jetzt eh noch nicht…und auch andere Akkus sind ja jetzt noch nicht gerade im Überschuss da.
Ja das ist auch wieder wahr… Es könnte aber sein, dass sich bei der Zellfertigung über die gaußsche Kurve doch einige Zellen befinden die nicht untergebracht werden können. Diese Zellen würden sich hervorragend dafür eignen.