Wann wird die nächste Akku Größe kommen?

Mit dem S100D kommst du im Winter auf jeden Fall 350km am Stück, für weniger müssten schon viel schwierige Umstände zusammen kommen. Aktuell fahr ich bei vergleichbaren Temperaturen mit den Winterreifen(Nokian A4) und den 20" Felgen sogar deutlich verbrauchsärmer als mit den 21 Turbine und den Conti Silence. Bei konstant 120 km/h und Range Mode on aktuell 210 Wh etwa. Im Schnitt lieg ich derzeit bei kurz über null Grad bei ca 230 Wh(mit den Conti/Turbine nie unter 250). Das sind 80km Stadtfahrt(viel Stau) und Autobahn täglich drin. Mein Satz 400km gehen immer mit dem 100er stimmt nach wie vor, 450km gehen im Winter auch, wenn man weis wie und auch ohne im Windschatten hinterm LKW her. Dies gilt fürs Flachland rund um Berlin, für bergige Gegenden kann das u.U. anders sein. Bönnigheim - Feldberg und zurück ohne nachladen seh ich auch nicht, hab es mal mit meinen Werten bei abetterrouteplaner eingegeben, da geb ich Dir Recht OS.

Pack da nochmals grob 100km drauf für alles ausserhalb Deutschlands. 95 kWh bei 22 kWh/100km, das kriegt der Durchschnittsfahrer dank Rekuperation und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h in F, AT, CH etc. sicher hin.

Wie schafft man 280 Wh/km ab Batterie? Heizung MAX, Kurzstrecke, 200m vor der Ampel nochmals beschleunigen und dann mechanisch bremsen? :smiley:

Ist sicher subjektiv das Ganze, klar. Aber meinen Eltern in die Hand gedrückt lag der Verbrauch jetzt bei den einstelligen Temperaturen bei gerade mal 200 Wh/km, trotz Heizung auf 24°C. Ich würde sie als Durchschnittsfahrer bezeichnen.

Das gilt aber nur für Langstrecken. Als ich noch in Graz gewohnt habe, hatte ich im Winter gern mal 350-400Wh/km, Range mode off. Wenn der jedoch on ist, dann kann man das Auto auch nicht viel besser fahren, wenn die Reku auch nach 50km immer noch nicht funktioniert. Die Batterie wird einfach nie richtig warm. In Norddeutschland liege ich jetzt auch bei ca. 270Wh/km. Aber es wohnen ja nicht alle in Gegenden in denen 30cm Höhenunterschied als Berg gilt. Wer nicht zu Hause laden kann, der bekommt schon ein Problem. Ich lade zu Hause nur Schuko, die Strecke Kiel-HH kann ich keine Woche am Stück pendeln. Wir haben auch einen Leaf. Mit dem bedeutet ein Kurztrip im Winter oft den ganzen Akku, wenn man im sinnvoll nutzbaren Bereich lädt.
Ich denke auch, dass wir uns das oft zu schön rechnen. Ich habe letztens mal mit meiner Frau resümiert. Keiner würde wieder einen Verbrenner wollen, aber wir waren uns einig, dass das schon eine Einschränkung ist E-Auto zu fahren.

Man sieht wieder schnell wie reflexartig da gleich geantwortet wird… 95kWh nutzbar im Winter? Alles klar… das würde dann bedeuten dass die Menschen ganz leer fahren bis zum letzen Elektron? Logisch… Beatbuzzer hat das sehr deutlich beschrieben… Das bringt alles nichts… Fahr doch mal auf einer Schneedecke mit Schneematsch… Und dann den Berg hoch mit Heizung… Und wenn es 250Wh sind dann freuen wir uns… Gegenwind gibt es nie im Winter, das gibt es nur bei uns in Deutschland, Österreich und die Schweiz sind ja von den Bergen geschützt.

Sehr guter Einwand!

Echte Reichweite sollte vom worst case ausgehend im Bereich 20 bis 80 Prozent ausgehend besprochen sein. Nicht nur wegen einem stabilen Akku, sondern auch wegen stabilen Familienverhältnisse:

Bei Fahrzeugen aktueller Akkus (also ZOE 1.0 und Leaf 1.0) muss man zwangsläufig von effektiven 50 - 70 KM ausgehen. Außer wir sprechen von genormten Fahrten rund um den Kirchturm! (also am Start ne zuverlässliche Steckdose und am Ziel ebenso) Dann kommt man in der Tat an die echte nutzbare Menge an kWh. Auf Strecke braucht man aber schon allein wegen Plan B schon fast 100 KM um von einer Ladesäule zur nächsten zu kommen.

Und wie OS schon anmerkte, darf man den „Frauen Faktor“ nie vergessen! Meine Frau wird auch nervös wenn der Akku noch 80 KM anzeigt und obwohl der nächste SuC in 30 KM entfernt ist (und 6 von 8 verfügbar sind!). Und das man mit einem Tesla strandet ist ja völlig abwägig. Und das alles obwohl wir vor kurzem Strecken noch mit einer ZOE R240 gefahren sind!

Und jetzt übertragen wir mal dieses ganze Technik Gedöns auf Leute, die es gewohnt sind alle 10 Tage für 50 Euro zu tanken und nicht so Technik affin sind :unamused:

Wir sind noch Lichtjahre entfernt e-mobilität massentauglich zu haben.

Wenn die Kosten und das Gewicht im Rahmen bleiben, kann ein Akku garnicht groß genug sein.
Beim Gewicht mach ich mir kaum Sorgen, bei den Kosten schon eher…

Auch der neue Leaf und der allseitsgelobte IONIQ, und auch die ZOE40 sind im Grunde alles max. 190 KM Gurken. Damit holt man niemand ab! Mag toll sein für Leute mit Garage und 16A und täglich 50 KM ins Büro und abends retour. Für 98 Prozent der Leute da draussen dennoch ein Rohrkrepierer.

Bei dem Wind die letzten Tage bin ich schon recht froh wenn ich auf die 280 komme. Und das alles unterhalb von 115 km/h.
Opa Fahrweise, Heizung im Kurzbetrieb komplett aus, sonst 21 Grad. Ampelstarts hatte ich mit 24 Jahren das letzte mal, also vor über 20 Jahren. Abschüssig nutze ich meistens sogar die N Stellung.

Jetzt du wieder!

@Südstromer da sind wir uns einig! Und wie sehr ich mir wünschen würde dass es anders wäre um so mehr muss ich leider der Realität ins Auge schauen und sehen dass es so leider nicht geht und nicht jeder am Morgen aufwacht und es geil findet eine Nachricht vom Auto auf dem Handy zu sehen dass das Laden beendet ist.

Ich habe immer die Anssicht vertreten dass ein MS85 das Mindestmaß für die breite Masse an Mobilität darstellt eher 10-30% mehr. Ich glaube dass man die breite Masse mit 100kWh befriedigen kann und die großen Jungs mit 150-200kWh.

Es gibt für mich daran auch keinen Zweifel dass die Akkus extrem wachsen werden denn nur so wird man eine größere Masse ansprechen können.

Als ich mit meinem MS85 noch ohne SUC gefahren bin fand ich auch tolle Argumente für das Autofahren, seit den SUC wollte ich aber nie wieder zurück und „ärgere“ mich nun, wenn ich „nur“ mit 70kW lade an einem SUC.

Man wird halt normal :slight_smile:

Ich wünsche mir nichts mehr als eine extrem schnelle Verbreitung der EVs… Da muss jetzt endlich mal was passieren. Wir können so mit dem Klima nicht mehr weitermachen!

So weit weg sind wir nun auch wieder nicht. T&R ist installiert, baulich einfach um den Faktor 2 oder 3 erweiterbar. Wenn mehr und mehr örtliche Ladestellen usus sind, und die Akkus endlich im Realbetrieb 300 bis 500 KM erreichen, gehen die Vorurteile zurück. Was dann noch bleibt ist die Kaufbarkeit und die Modellvielfalt. Aber selbst im best case erwarte ich kaum mehr als 5 - 7 Prozent der Zulassungen (in Europa) von E-Autos innerhalb der nächsten 15 Jahre. Was Tesla da treibt ist in den höhsten Tönen ehrenwert, für die Masse der Leute aber völlig belanglos.

Über das was wir hier quatschen, sollte man so sehen wie ein Golf Club. Ein System das in sich schlüssig ist, finanzierbar und von einigen Leuten angenommen. Aber letztlich nur ein klitze kleiner Satellit im Universum.

Apropos WAF: Da hilft, die Batterieanzeige auf % zu stellen. Das kennen die Frauen vom iPhone. Meine Madam hat sich allerdings noch nie für den Batteriestand interessiert. Sie macht sich eher Sorgen, dass die Tansanitvorkommen auf dieser Erde zu Ende gehen.

Es gibt eben Szenarien da kommt man extrem weit, also Sommer und Rückenwind. Dann gibt es aber Winter, Schneematsch, Regen/Schnee und Gegenwind, am besten alles zusammen. Das verändert beim BEV eben erheblich die Reichweite aufgrund des hohen Wirkungsgrades. Aber was solls, dann muss ich halt mal extra laden. Oder es kompensiert sich durch langsameres Fahren. Wenn ich im Sommer mit konstant 160 km/h dahingleite oder im Schneetreiben mich mit 80-90 km/h auf der Autobahn durchschlage, führt das doch in etwa zu vergleichbarem Verbrauch/Reichweite.

Obwohl E-Autos gut 3x so effizient wie Verbrenner sind, darf man nicht / nie vergessen, dass man derzeit umgerechnet auf den Energiegehalt nur rund 10 l Benzin (100 kWh) und in 3 Jahren maximal 20 l (200 kWh) mitführt.

Das sind noch immer „Minitanks“.

Genau so ist es.

Da beim Verbrenner aber über 80 Prozent in heiße Luft verloren geht, muss/sollte man evtl. etwas umdenken. Den Kostenfaktor für die Vergrößerung der Akkus darf man nicht aus den Augen verlieren. Der neue Roadster mag ja toll sein, aber 250.000 Euro.

Also mit €215.000 als Founderedition (oder $250.000), die normale Reservierung bezieht sich sogar auf ($200.000)
verglichen mit einem P100D für fast €160.000 ist das ein Schnäppchen.

MwSt.

Ist es explizit ohne MWSt. angegeben? Sonst ist der €-Preis vo 218.000 zwingend bereits inkl. MWSt.!

An die Deutschen Vorschriften wird sich Tesla erdt halten, wenn es für hier einen Preis gibt. Das tut es noch nicht.
Und in den USA ist es üblich netto auszupreisen. Nicht nur
Autos, auch Hotdogs. Denke das ist bekannt.

Amis sprechen grundsätzlich von netto, da so gut wie jeder US Staat eigene und somit unterschiedliche MwSt. Sätze hat!

Und über den Euro Preis vom Roadster brauchen wir uns jetzt sicher noch keinen Kopf machen, den wissen wir ja noch nicht mal vom M3

335 miles laut EPA derzeit mit dem 100 D

Tesla S - nächste „Meilensteine“ ?

400 miles wären 120 kWh 2018 ?

500 miles wären 150 kWh 2020 ??? (Modellwechslel ?)
600 miles wären 180 kWh 2022 ??? (Nach dem Roadster)

Roadster 2020 620 miles mit 200 kWh

Ich bin der Meinung unter 200er Akku ist Langstrecke nicht möglich.

Ich fahre jeden Dezember von Hamburg bis Marabella in Spanien.

Ein Weg ist = 2600km
Ich bin das ganze letztes Jahr mit einem SQ5 in 23 Stunden (Netto Fahrzeit) gefahren. 7.3L Verbrauch in Spanien und Frankreich 120kmh.

Dieses Jahr mit einem Model X im 38 Stunden inkl. Super Charger Stops.
Das Haupt Problem ist das man auf Langstrecke vom seinem 100kw Akku nur 60kw effektiv nutzen kann. Unter 10% läd man zu langsam und über 70% geht auch nichts mehr in den Akku rein. Also hat man effektiv 55kw zur Verfügung und das reicht gerademal um von einem zum übernächsten Super Charger zu fahren um dort dann wieder 40 min zu stehen.

Fahren = 110kmh.
Sobald die Temperaturen 2 Stellig werden ist der Verbrauch dann besser.

Selbst von 100% runter auf 10% bei Sonne, 15° und leere Autobahn fährt man nicht weiter als 350km.

Für Kurzstrecke alles in Ordnung für längere Strecken eher nicht.

Habe den Wagen jetzt seit Anfang November und bin bereits 15tkm gefahren.