Wallbox-Anbieter vom Vermieter vorgeschrieben?

Da wittert wer Benzin-/Dieselpreise beim der Gleichung kWh = Liter … :wink:

Glücklich der der 22kW laden kann. Da sind’s dann nur 0,786€/kWh
Ist das dann der Diesel unter den BEV?

Achtung Pauschalisierung:

Wenn ich das bei dem Dienstleister auf der Website lese kann ich nur an Parasiten denken. Geil für den Vermieter, kostet Ihn keinen Cent, scheiß auf die Mieter und E-Autofahrer, die können es sich ja leisten. Sollen Sie doch Verbrenner fahren, ist billiger.

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Fehlt eigentlich nur noch die 45 EUR/Monat Grundgebühr für die Mieter bzw. Nutzer an den Betreiber …

ich kann ja bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, laut dem Anbieter planen sie wohl demnächst ein Abo Programm mit geringer Grundgebühr und somit geringeren Ladekosten

Woran machst Du das fest? Weil ein Kabel liegt?! Der Vermieter muss das in der Eigentümerversammlung abstimmen und das verlegte Kabel war auch nicht kostenlos.

Oh Mann, es gibt echt Träumer. Du solltest die Linke oder gleich die Marxisten wählen. :grin:

Tara … von EnBW, Aral und Ionity lernen heißt (wirtschaftlich) siegen lernen. :wink:

Das tut mir leid, ich hatte natürlich gehofft das sich dein Problem durch einen niedrigeren Preis erledigt.

Ob das was die verlangen nun „fair“ ist, also durch hohe Kosten entsteht, oder da sich einfach mehrere Seiten die Taschen vollmachen wollen, sei mal dahin gestellt, eigentlich auch egal. Es ist ein komerzielles Angebot und muss sich „am Markt“ gegen andere kostenpflichtige Lademöglichkeiten durchsetzen. Wenn das alle Mieter weitestgehend Boykottieren bekommen sie ihre x-Tausend Euro Investition natürlich auch nicht rein und müssen darauf reagieren.

Jetzt lese ich aber auch heraus das es einfach 4 „halböffentliche“ Ladesäulen sind, also nichts mit deinem persönlichem, gemietetem Stellplatz zu tun hat. Das ist IMHO für die rechtliche Bewertung bzgl „zumutbare Veränderung der Mietsache“ relativ irrelevant und du musst eben den Bau einer Wallbox an deinem Miet-Stellplatz beantragen. Also das können die natürlich durch Vorgaben, Ablehung und juristische Winkelzüge sehr schwer und sehr teuer machen, und vermutlich auch festlegen das im ganzen Objekt bzgl Hausanschluss und Load-Sharing gewisse Entscheidungen gelten, aber ich sehe nicht wie Wallboxen an einer anderen Stelle dem gegenüber stehen.

Ob für dein Privatprojekt dann mehrere tausend Euro Investition nötig sein könnten, und am Ende nimmt man als Mieter ja maximal die Wallbox-Hardware für ein paar hundert Euro wieder mit, ist natürlich eine ganz andere Frage.

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Also bitte.

Es gibt Vermieter die versuchen nicht die Mieter über den Tisch zu ziehen. Wenn du so einer bist, alles gut.
Hatte auch bisher zwei absolut umgängliche Leute die im eingeschränktem Rahmen bauliche Veränderungen zugelassen haben. Einmal mit Rückbaupflicht, einmal wollte er gleich mitmachen.

Sind halt leider nicht alle so. Bestes Beispiel hier.
Da wird gebaut, und direkt mal der Dienstleister (Der übrigens die Stromversorgung inkl. Zuleitung komplett übernimmt je nach Modell, also war das Kabel vermutlich doch kostenlos. Als Bauherr würde ich jeden Cent nicht zahlen der nicht zu zahlen ist) beauftragt.

Wenn diese Parkplätze und die dazugehörigen Wallboxen halböffentlich werden, sieht ja so aus, da es 4 Stellplätze auf einem größeren Parkplatz sind, ist es im Prinzip nichts anderes als eine Reservierung und hatte mit den Mietern nichts zu tun und alles Gut.
Wenn es installiert wird um Mieteranfragen von vornherein abschmettern zu können ist es, freundlich ausgedrückt, nicht die feine englische Art.

Weder der Dienstleister möchte dass seine Säulen nicht benutzt werden, noch der Vermieter will dass bei Ihm dann was installiert/verändert wird womit er sich rumschlagen muss.
Das Konzept hätte man Hand in Hand angehen können, aber hier wurde ja anscheinend an den Mietern vorbeigeplant. Und das ist das was mich wurmt.

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Ich glaube die Vermieter machen das in solchen Fällen noch nicht mal extra.

Aber wenn sie vor so einem Projekt stehen von dem sie nicht wirklich eine Ahunung haben und am liebsten auch nichts damit zu tun hätten…
Da kommt dann so ein Anbieter und sagt „Wir regeln das alles für dich…“

Da ist der Preis für den Endkunden dann vermutlich nebensächlich,

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Da sage ich dann auch: Also bitte. :grin:

Für Vermieter im Mehrfamilienhaus ist das einfach ein blödes Thema, denn man verdient daran nicht wirklich, hat im Zweifel aber eine Menge Arbeit damit. Da man nicht genügend Ahnung hat, holt man sich eine Firma, die das fachmännisch löst. Wenn ich einen Elektriker hole, dann fallen mehrere 1000 Euro an und ich muss es trotzdem der Eigentümerversammlung klar machen.

Wenn dann ein Dienstleister um die Ecke kommt, der das für den Vermieter kostenneutral und ohne eigenes Risiko realisiert und die Abrechnung übernimmt, dann funktioniert es auch in der Eigentümerversammlung reibungsloser

Dass der das nicht umsonst macht dürfte klar sein. Warum 65 Cent als Wucher empfunden werden erschließt sich mir absolut nicht.
Es werden pro Ladepunkt vermutlich rund 1000 - 1500 Euro jährlich umgesetzt. Außerdem muss jährlich eine Abrechnung erstellt werden, die Infrastruktur regelmäßig geprüft und auch mal etwas repariert werden.

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Ich habe die Zahlen im Beitrag 14 ja schon mal runter gebrochen.
Es ist leider wirklich so, dass die Kosten immens sind und der Aufwand auch.

Weil die Kosten eines professionellen Dienstleisters halt sind, wie sie sein müssen, habe ich mich vor Jahren komplett selber um alles gekümmert.
Trotzdem lagen die Kosten je Wallbox bei rund 3500€, schlicht auf Grund der langen Kabelwege, Lastmanagement, neuer Schaltkasten, …
Leider ist das Projekt damit absolut nicht abgeschlossen.
Ich mache die Abrechnung.
Ich kümmere mich um Probleme (leider wird am laufenden Bande irgendwas an der Software gefummelt und dann geht es wieder nicht…).
Ich kümmere mich um RFIDs

Beim Aufbau habe ich sicher mehrere Hundert Stunden investiert.
Im laufenden Betrieb sind es auch sicher 20-30h im Jahr.
Weil ich ein Eigeninteresse habe und mich das Thema interessiert, mache ich das kostenlos.

Eine Firma kann all das nicht kostenlos machen.
Daher muss ich leider abermals sagen, dass eine eigene Wallbox in einer TG ein teures Komfort-Feature ist und wohl bleibt.
Mieter können wohl leider nur auf einen zufälligerweise interessierten Vermieter hoffen.
Eigentümern in einer WEG kann ich dringend empfehlen, sich selbst zu engagieren. Sonst wird es teuer.

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Trotz allem sind 65ct/Kwh zu teuer, ich als Mieter würde da nicht laden wollen, das bist ja am SuC besser dran…Wir haben bei mir in der Firma auch 36 Ladepunkte mit ext. Dienstleister, da kostet es 30ct/Kwh, selbst da lade ich nicht weil Zuhause günstiger

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Ich würde da auch nicht laden.
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass 65 Cent nicht zwingend Abzocke sein müssen.
Wir zahlen bei uns im Parkhaus 30 Cent und 3€ pro Monat für Standby-Verbräuche, Mobilfunk, etc… Aber darin ist halt all mein Aufwand nicht enthalten. Weder der beim Aufbau der Anlage, noch mein fortlaufender Aufwand.

Die 30 Cent können meiner Meinung nach nicht kostendeckend sein.
Ich würde mal vermuten, dass das nur die variablen Kosten je kwh sind. Den Rest (Installation, Betrieb, Abrechnung, Wartung, …) wird der Arbeitgeber bezahlen.

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Bei den Preisen kann der Schuss für den Anbieter auch nach hinten losgehen und es lädt am Schluss gar niemand mehr zuhause was ihn komplett um seine Einnahmen bringt.

Teurer als bei öffentlichen Ladestationen sollte es deshalb nicht sein :wink:

Ein bisschen was ist einen der Komfort vielleicht auch wert aber wenn man beim Supermarkt billiger laden kann oder täglich an einem Supercharger vorbei fährt, kommt vielleicht der Eine oder Andere zum Schluss, dass man auch ganz gut ohne eigene Wallbox auskommen kann

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Genau das wird passieren, wenn erstmal alle Supermärkte Lademöglichkeiten haben.
Ich bin trotzdem froh um den Komfort zu Hause.

Kosten in allen Ehren, aber genau darum gibt es ja die Regelung mit Finanzierung durch die Mieter.

Auch als Eigenheimbesitzer musste ich für die Wallbox und deren Installation einige 1000€ in die Hand nehmen. Kabel ziehen, Elektriker, Montage, Anmeldung etc.

Wenn man in Zusammenarbeit das macht und von Anfang an festlegt was bei Auszug passiert sind die Kosten weder für die eine, noch für die andere Seite zu hoch. Man kann sich auch auf eine monatliche GG einigen die in der Miete drin ist, wie es gerade unser neuer Nachbar mit den neuen Mietern getan hat. Unkostenpauschale 5€ auch wenn nichts ist. Der Mieter kauft die WB, der Vermieter lässt Sie von seinem Elektriker beim Abnahmetermin der neuen Anlage mit anschließen und an den Zähler anklemmen.
Kabel in die Garagen hatte der Vermieter eh gezogen, da wurde einfach ein Kabel für die WB mitgezogen. Mehrkosten: Material und 5 Minuten Arbeit.

Abrechnung erfolgt über den Hauszähler, dort kann der Mieter sich seinen Stromanbieter aussuchen.

Bei Auszug bleibt das Kabel in der Garage, die Wallbox geht mit.
Keine Abrechnung nötig, keine zusätzliche Arbeit. Sollte etwas nicht funktionieren trägt der Mieter den Aufwand beim Elektriker wenn es nicht von der Gewährleistung abgedeckt ist. An der Hauselektrik ist der Vermieter zuständig.

Ist aber leider nur das Paradebeispiel wie es gehen könnte wenn nicht 10 Köche die Suppe Versalzen.
Ein Vermieter der über alles die Hand hält und Mieter die miteinander super auskommen.

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Und dieses Beispiel bezieht sich auf ein Gebäude mit einer Eigentümergemeinschaft? - Kann ich mir nicht vorstellen.

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Es freut mich für dich, dass du so günstig laden kannst. Wir haben aktuell einen Strompreis von 33 Cent/kWh (wenn ich nicht vom Dach lade). Wenn ich noch die Anschaffungskosten der Wallbox an unserem EFH über 10 Jahre abschreibe, komme ich auf ca. 11 Cent/kWh. Damit wäre ich schon mal bei 44 Cent/kWh ohne Wartung/Abrechnung etc.

Es ist halt ziemlich simpel einfach nur die Strompreise mit so einem Angebot zu vergleichen…
Und ja, du zahlst hier ja für den Komfort.

Zweiparteienhaus - wenn das unter WEG fällt dann, ja. (tut’s nicht, siehe unten)

Nach all den Veränderungen die der neue Besitzer in den letzten Jahren vorgenommen hat sieht es inzwischen eher aus wie ein Doppelhaus.
Inzwischen separate Eingänge, Keller, bauliche getrennte Gärten und Vorgärten, nur die Garagen stehen auf der uns zugewandten Seite.

Der Netzanschlusspunkt wurde nicht verändert und läuft zentral im jetzigen Zentralkeller ein.

/edit: Grade nachgelesen - nein, ist hier keine WEG, das dürfte nur wenige Immobilien hier betreffen da seeeehr ländlich

Genau bei solchen Immobilien ist die Installation im Verhältnis zu einem Mehrfamilienhaus eine Lachnummer. Klar kann man in so einem Fall mit dem eigenen Elektriker in Zusammenarbeit mit dem Mieter Lösungen finden.

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