VW kooperiert mit Microsoft

Windows im Auto? Das kann was geben, wenn die Fahrer einen Bluesceen sehen. :astonished:
Auch solle KI im autonomen Fahren Einzug halten, so der Artikel.
Na KI ist mir lieber als die mancher Mitmenschen.

Da bin ich froh, dass unsere Systeme alle auf Linux basieren! :+1:
Hoffentlich wird das auch weiterhin gut supported. Auch Linux hat Lücken. Aber bisher meist nicht sehr lange.
Und das ist dann die Wende im deutschen Automarkt?
Allen weiterhin gute Fahrt mit dem „T“- auch (teil)autonom.

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Das ist jetzt aber sehr missverständlich, von Windows (oder Microsoft allgemein) im Auto steht da nichts. Es geht um Cloud (Azure) und Partnerschaften bei KI (auch Teil von Azure).
Satya Nadella hat Azure durchaus konkurrenzfähig gemacht und in der Azure Cloud läuft typischerweise nicht etwa Windows, sondern Linux :wink:
Das zukünftige VW.OS basiert übrigens natürlich auch auf Linux. Ich verstehe also nicht wirklich wo du deine Fantasien hergenommen hast :thinking:

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Es gab mal, vor langer Zeit Infotaimentsysteme, die auf Windows CE basiert haben, aber das ist mittlerweile Geschichte.
Und die Cloudsachen von MS sind eigentlich gar nicht schlecht, außer dass man aufpassen muss, wo die Daten wirklich liegen.
Und warum sollte VW Rechenleistung und Speicherplatz selber aufbauen, wenn man es günstig und einfach zu konfigurieren einkaufen kann.
Der BMW-Backendkram basiert z.B. auf AWS, dem Cloudpendent von Amazon, ob das besser oder schlechter ist, muss jeder selbst entscheiden.

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Microsoft hat sich seinen Ruf erarbeitet. Da sei solch einer Meldung ein ironischer Seitenhieb gegönnt. Ich lege noch nach :stuck_out_tongue: : Vielleicht stottert die MCU im ID3 auch so, weil die ganze Zeit der Virenscanner läuft.

Aber die eher interessante Insidergeschichte ist, dass Diess die Kooperation mit MS bereits vor über 2 Jahren bekannt gegeben hatte. Da wusste kaum einer bei VW davon. Sonst stimmt man solche eher strategischen Entscheidungen wohl mit den Fachabteilungen ab, besonders wenn die sich schon auf einen anderen Cloudanbieter festgelegt haben/hatten.

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VW’s Cloudpartner ist ebenso AWS, da liegen die Produktivsysteme drinnen. MS Azure ist für ML/KI.

Setz das ganze doch hier mit rein:

:wink:

Naja, das ist in etwa genu so ne wertlose Aussage wie die dass E-Autos keine 100km weit kommen und der Akku nach 50.000km kaputt ist.
Klar, Bluescreens gibt es, aber ich kann mich nicht an ein einziges Mal erinnern dass ich sowas gesehen hab seit ich mit Windows 10 arbeite… Ich hab hier 7 Rechner auf denen W10 rennt, Teilweise mit uralter Hardware und Software aus den 90er Jahren… noch nie einen Bluescreen gesehen in den letzten Jahren…
Wenn Tesla wirklich auf Linux basiert dann hab ich in 1 Woche mehr Abstürze von Linux in einem Auto als auf 7 Rechnern bei Windows in 5 Jahren… Ich würde dafür sein dass Tesla auf Microsoft-Produkte umsteigt. :wink:

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Ich hab die meiste Zeit (bin aber auch noch nicht alt) Windows benutzt, bevor ich auf macOS umgestiegen bin. Hatte tatsächlich auch mit Vista keine echten Probleme. Mit dem XPS 15 hatte ich aber ein paar Bluescreens, meistens sind da Treiber schuld. Davor sind Linux und macOS auch nicht gefeit (Stichwort kernel panic, Blackscreen). Streng genommen ist die Architektur von Windows (NT) sogar moderner, das ist immerhin ein Hybrid Kernel (genau wie XNU in macOS). Linux ist nach wie vor monolithisch, mit fast allen Treibern im Kernel Mode. Heißt, ein schlechter Treiber kann das ganze System crashen. Bei Windows und macOS laufen einige Treiber im User Mode, da kann nichts passieren. Ich glaube bei macOS seit Catalina sogar alle. Dass Linux trotzdem stabiler ist als Windows liegt wohl an der allgemeinen Software Qualität und Open Source.

tut mir leid :thinking:
Ich wollte keine OS-Diskussion anstoßen. Schließlich kann jeder seine User-Daten hinschicken lassen wo auch immer…Wenn die ersten Bankdaten im Darknet zu kaufen sind, wird so mancher grübeln. natürlich war W7 und ist W10 ein funktionales OS. Aber viel zu schwatzhaft.
Und Abstürze im System von Tesla? Also ein Jahr lang keine!
Dass MS Azure irgend etwas mit dem Pinquin zu tun hat konnte ich aus der Beschreibung (Wikipedia) nicht herauslesen. Jedenfalls sollen die Daten nicht auf Servern in den USA liegen. Die aus unseren Fahrzeugen schon. Aber an irgend einem Ort müssen Daten doch gerechnet werden-spätestens beim autonomen Fahren.
Ich bin jedenfalls absolut beeindruckt vom System im Tesla. Da gibt es nur ein System. Es hat nicht jeder „Schalter“ seine eigene Firmware. Das macht sich beim Update sehr positiv bemerkbar.

Steht im englischen Artikel.

Man darf ja immer kritisieren usw. aber das war schon stark polemisch und geht jetzt wieder in die Richtung:

Solche Aussagen ohne jede Grundlage sind einfach unnötig.

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Dieser Thread ist (obwohl er nicht viele Beiträge hat) an Fehlinformation kaum zu überbieten. Du könntest auch sagen, dass VW jetzt nur Kugelschreiber mit einem Microsoft Logo benutzt und deswegen überall Blue Screens erscheinen.

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Es gibt eine gut argumentierbare Meinung, dass die Entscheidung, in welche Cloud gegangen wird, NICHT von der IT zu treffen ist. Ich hab selbst eine IT-Firma, die Transformation in die Cloud betreut, und bin genau der selben Meinung. Das ist keine technische Entscheidung - oder besser: wenn die IT-Abteilung entscheidet, in welche Cloud gegangen wird, dann kriegt man üblicherweise nicht den optimalen Benefit für das Unternehmen. Denn welche Cloud passt ist eben nicht 100% Technik, sondern es muss Business bzw. das Unternehmensziel bestmöglich unterstützen.

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Interessante Herangehensweise. Wie entscheidet denn der „Chef“ was funktioniert?
Nach den bunten Prospekten?
Ich würde so eine Entscheidung immer mit den Fachleuten besprechen, denn die sind es am Ende, die es umsetzen müssen.

Wann passt es denn aus Business Sicht?

Für größtmögliche Flexibilität ist es oft sowieso am besten Anbieter-agnostisch zu entwickeln und sich nicht in einem Ökosystem zu verfangen, dann kann den Anbieter gerne wer anders auswählen. Manchmal macht es aber auch Sinn die plattformspezifischen Eigenheiten voll auszunutzen, dann wird das schon eine IT Entscheidung. Was passiert wenn Leute die keine Ahnung von der Materie haben die kompletten Technologien auswählen, da muss ich gar nicht von anfagen. Interessanterweise wird es dann aber meistens teurer.

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Och jo. Auf der Ebene zählt als ein Hauptziel, 20% pro Jahr in der IT einsparen, derjenige wird zwar versuchen Konsens zu bekommen von unten, aber im Zweifel hängen für ihn ein paar Hunderttausend Euro Prämie dran und er ist 3 Jahre später eh weitergezogen :slight_smile: Und grundsätzlich sind die Featuresets der 3 großen Anbieter ja doch irgendwo sehr ähnlich auf dem Papier. MS wird da sicher auch viele Zugeständnisse machen um so einen Kunden zu bekommen, sei es finanziell oder anders (zum Beispiel durch Unterstützung überhaupt etwas bauen zu können).

Weder hab ich gesagt dass es der Chef entscheiden soll, noch dass man dazu nicht Fachleute braucht.

Dann schreib doch mal Deine gute Argumente hier rein.
Bisher sind meine Erfahrungen so, dass überwiegende Managemententscheidung selten ein zufriedenstellendes Ergebnis bringen.

Vorab ein paar Annahmen:

  • wir gehen nicht von einer IT aus, die nur Standardsoftware hosted sondern auch eigene Lösungen liefern muss
  • das Unternehmen erwartet sich von der IT einen Benefit für seine Marktpositionierung oder -differenzierung

Sind die Punkte oben nicht gegeben ist es egal wo man hingeht, dann ist es nix anderes als „Hosting“ und man wählt halt den Provider.

Für alle, die die beiden oberen Punkte wollen, muss es Ziel sein, die Vorteile der jeweiligen Cloud für sich zu nutzen, und die liegen in den Managed Services, mit Ziel NoOps (ich weiß, viele hätten gerne mal DevOps). Cloud-agnostische Entwicklung ist ein Edge-Case, der ansonsten meist nur Techniker interessiert, die nicht verstehen was Public Cloud eigentlich kann (positives Bsp: Zoom ist Cloud-agnostisch weil die nix besonderes von einer Public Cloud brauchen außer Bandbreite -> Kubernetes und die ziehen dorthin wo der Traffic am billigsten ist (im Moment grad zu Oracle Cloud)). Für alle anderen ist es fatal, cloud-agnostisch zu sein, weil man damit nie zu NoOps kommt, nicht mal für Teilbereiche. Wenn Kubernetes die Lösung ist, was war das Problem :wink: Im Ernst, Kubernetes in der Cloud ist pervers und nur für cloud-agnostische Systeme relevant oder während einer Transformation/einem Umzug.

Also: Unternehmenziel muss von der IT unterstützt werden, um Differentiator zu kreieren und/oder Marktvorteile zu erzielen. Damit man hier die beste Lösung schafft muss man alle Aspekte des Unternehmens, die in der Wertgenerierung beteiligt sind, mit einbeziehen. Dazu gehören auch die Prozesse und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Je nachdem was dann als Zukunfts-Soll rauskommt entscheidet man sich für einen (oder mehrere Cloud-Anbieter). Was sich hier nämlich dann einsparen lässt am Weg in diese Vision, dagegen sind die reinen Cloudkosten Peanuts. Leider ist es aber in vielen Unternehmen so, dass das einzige, was messbar ist, die Infrastrukturkosten sind, und weil man nur das zum Vergleichen hat wird dann anhand dieser Maßzahl der Cloud Provider ausgewählt, in der Annahme, dass man mehr oder weniger „umzieht“ - komplett der falsche Ansatz wenn man in die Cloud geht! Bestes Beispiel: wir unterstützen AWS, Azure, GCP, und haben für einen Kunden eine App, die wir schon mal in AWS gebaut haben, in Azure nachgebaut - Grund dafür war dass der Kunde (der eh auch AWS nutzt) der Meinung ist, Azure ist billiger. Rausgekommen sind:

  • doppelter Entwicklungsaufwand (es gab keine Knowhow-Lücken, es war einfach aufwendiger und mehr zu tun um das selbe zu erreichen)
  • komplexeres System weil mehrere Services benötigt werden als in AWS um das selbe zu erreichen
  • höhere Betriebskosten (eh NoOps, also nur für die Services) weil eben mehrere Services und doppelte Datenablage, etc (AWS: Athena geht auf Rohdaten in S3 die sowieso gespeichert werden; Azure brauch Blob-Storage für das „normale“ speichern plus duplizieren nach Azure Tables)
  • instabile Services, die Mehraufwand/kosten zur Folge hatten (davon kann jeder ein Lied singen der in Azure mehr macht als Server zu erzeugen)

Dass die Entwicklungskosten bei weitem mehr ausmachen als die Cloud Ressourcen hat zur Folge, dass das System damit, trotz 30% niedrigerer Einzelpreise der Services, teurer ist UND langsamer im der Umsetzung -> time to market also auch noch schlechter, natürlich auch für alle Änderungen, die anstehen.

Wichtig: Das soll jetzt nicht heißen dass AWS immer besser als Azure ist.

Damit das aber wer sieht in einem Unternehmen muss man eben mehr messen und bewerten als nur Infrastrukturkosten, weil Public Cloud, richtig gemacht, sich auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirken kann und soll (siehe Anfang).

Für einen reinen Infrastrukturumzug ohne grundlegende Architekturänderung, um die Benefits zu nutzen, zahlt sich Public Cloud meist gar nicht aus bzw. ist meist teurer (es gibt genügend Datacenter, die Server billiger zur Verfügung stellen als AWS oder Azure).

Bitte nicht alles auf die Waagschale legen, der Platz reicht hier nicht aus um das Thema vollständig abzuhandeln, es soll anhand von Beispielen zeigen was alles schief gehen kann bzw. falsch bewertet wird. Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Cloud, die eine ist für das besser, für andere Zwecke die andere.

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müsste es nicht eigentlich heißen ,
VW kooperiert mit MobilEYE ?

MobilEye gehört aber nicht MS sondern Intel.

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