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Von Audi zu Model 3 Erfahrungen?

Weder noch. Vom 4F 3L TDI Quattro, dem schönsten Avant ever :wink:, zum Model 3 und nie bereut. Du musst mit der richtigen Einstellung dran gehen. Das Model 3 ist einfach und clean, der Audi war korrekt und hochwertig Deutsch. Niemals wollte ich zurück oder habe das Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Natürlich war der Audi qualitativ (wenn man das auf Verarbeitung und Hochwertigkeit bezieht) besser, das Model 3 aber hat mich im Vergleich zu dem, was ich davor an Amerikanischen Fahrzeugen in Händen hatte, positiv überrascht. Am Ende ordnet sich das aber sehr deutlich dem neuen Fahrgefühl der eMobilität völlig unter.

Es kommt ansonsten sehr auf deine Erwartungshaltung an. Wenn du Schnickischnacki brauchst oder die letzte Raffinesse, dann kann das Model 3 dir zu clean und zu quadratisch, praktisch sein. Ich persönlich bin jede Sekunde vom Model 3 begeistert aber auch manchmal etwas überrascht. Das Fahrwerk vom LR AWD ist in hohen Geschwindigkeiten oder beim starken Bremsen aus hohen Geschwindigkeiten verbesserungswürdig. Das wäre das Einzige, was mir persönlich adhoc einfällt.

Schließe mich da an. Nach einem A6 (allerdings schon länger her) und 2 A5 Sportback (davon der letzte als Quattro) stelle ich nur bei Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h bei welliger Autobahn Verbesserungspotentiale beim Model 3 fest.

Aber richtig vermissen tue ich nur die adaptiven Dämpfereinstellungen, da ich gerne bei Stadt- und Landstraßenbetrieb und gemütlicher Fahrweise die Dämpfung weicher hätte.

Es gibt keine vorgeschriebenen Inspektionen. Und ich hab auf 300.000 Teslakilometern auch noch keine gemacht.
Es wird auch keine Garantieleistung davon abhängig gemacht ob man dies oder das hat machen lassen.
Für mich einer der ganz positiven Aspekte: Bei Tesla möchten sie dich am liebsten garnicht im Service sehen. Das war bei meinen früheren Autos genau andersherum. Da wurde ich ständig in die Werkstatt genötigt.

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Warnung vorab: Bin nicht der grösste Experte für Verarbeitungsqualität auf diesem Planeten. Meine letzten Autos vor dem Model 3 waren 4 Jahre Mercedes GLC, vier Jahre BMW X3 und zweimal vier Jahre Audi A4 jeweils Neuwagen über Firmenleasing mit rund 200 Diesel-PS.

Bei Verarbeitungsqualität (subjektive Materialanmutung etc.) wäre meine Rangreihe mit geringen Abständen GLC, A4, Model 3. Ausreisser nach unten war der BMW X3; das war einer der frühen aus der F25 Baureihe. Viele Schwächen in der Lackierung und wenig hochwertig wirkendes Material. Später kamen dann einige technische Probleme z.B. mit dem Schiebedach, Radlagerschaden, etc.

Aber wie gesagt, subjektives Urteil eines Laien auf Basis einzelner Fahrzeuge. Bei meinem Model 3 ist die Verarbeitung ok (bestätigt von Ove Kröger) und zu meckern habe ich nur etwas über die üblichen Dinge wie Windgeräusche.

Vielen vielen Dnak für das Feedback, welches man bei einer Probefahrt nicht selbst „erfahren“ kann.

Ich bin altmodisch und fahre meine Autos eigentlich pfleglich 10 Jahre und länger, deshalb auch meine Frage.

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Servus,
die größten „Nachteile“ sind für mich das knochige Fahrwerk (A6 hatte Luftfederung), die Türen, die man mit Schwung zuschlagen muss und die Türgriffe außen.
Das M3 habe ich an diversen Stellen optimiert ( Dichtungen, Ablagen , Innenlicht) beim A6 wollte ich nur das Innenlicht anpassen.
In Summe möchte ich den Tesla nicht mehr hergeben, da er „als Paket“ aktuell unschlagbar ist = Auto mit Fahrspass + zuverlässige Ladeinfrastruktur in Europa.

Edit: keine Erfahrung, aber die Ersatzteilversorgung nach einem Unfall kann durchaus auch ein paar Wochen in Anspruch nehmen…hier sind die etablierten Hersteller klar im Vorteil.

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Danke für diese Sichtweise. Damit kann ich zum ersten Mal was anfangen, beim Vergleich „Verarbeitung deutscher Hersteller vs. Tesla“.
Und ja, ich unterschreibe die Aussage: Während ich bei der Verarbeitungsqualität, so wie ich sie bisher verstanden habe, noch sagte, ich sehe keinen Unterschied zwischen den Marken, gebe ich dir nun recht: Der Tesla hat einige Stellen, die von wirklich sehr vielen Leuten verändert werden. Das geht auch meiner Meinung nach über das „normale“ Tuning hinaus und spricht dafür, dass Tesla es an manchen Stellen „gleich hätte besser machen sollen“. Bei den anderen Herstellern ist das nicht sooooo häufig der Fall.

Wie gesagt: Danke. Ich kann nun zum ersten Mal verstehen, was mit „bei den deutschen ist es besser“ gemeint sein könnte.

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Kleine Rückmeldung meinerseits, ich habe mir einen ID3 1st Pro zugelegt. Es war sozusagen „Liebe auf den ersten Blick“.

Dennoch bin ich nachwievor von der Softwarefunktionalität eines Tesla und der Supercharger beeindruckt.

Das wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich an einer Ionity erst nach Anruf der Hotline laden konnte…

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Hey, das ist mein Thema :innocent:
Gebürtig aus Ingolstadt, jahrelang nur verschiedenste Audis gefahren.
Ich war als Fuhrparkleitung für einen Fuhrpark zuständig, der nur aus Audis bestand, aber ab dem Tag, als der Fuhrpark um den ersten Tesla erweitert wurde, war es um mich geschehen und seitdem können mir die Audis, noch dazu nach dem Betrug am Kunden, gestohlen bleiben. Kein anderes Auto hat mir so viel Spaß gemacht wie die verschiedenen Teslas, die ich die letzten Jahre fahren durfte. Ich vermisse nichts in Sachen Qualität.

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Ich bin 25 Jahre glühender Audi Fan. Seit dem RS4 B5 (den ich noch besitze) nur RS Modelle von Audi gefahren. Zuletzt RS6 V10. Ein tolles Auto. Und dann kam dieser Freitag im Juni 2016 mit der Probefahrt eines MSP90D. 1 Tag später bestellt. Seitdem nix vermisst. Und der Chef meines Audi Autohauses ist immer noch mein Freund. Nur wenn wir zusammen unterwegs sind fahren wir nicht mehr Audis sondern zusammen meinen MS.
Reicht das?

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Ich bin auch von einem Audi auf ein Model 3 umgestiegen.

Es war ein A4 Avant 2.0 TFSi Quattro BJ18 mit allerhand Technik. Was vermisse ich bisher?

  • Verarbeitungsqualität
  • Geräuschkulisse auf der Autobahn!! (Sorry das was das Model 3 abliefert, geht für mich gar nicht)
  • Matrix-LED!
  • Fahrwerkstabilität auf der Autobahn
  • Einzelne Softwareeinstellungen

Wie gesagt…nur meine Meinung

Das Lenkrad im S3 meines Bruders fühlt sich weit schlechter/billiger an, als das des Model 3.

Sitze sind sehr weich im Model 3, fällt auf, wenn man öfter Auto wechselt.

Schalter für fensterheber fühlen sich anders an, aber nicht schlechter…

Sind alles subjektive Eindrücke.

Wer nen Unterschied finden will findet ihn, wer einfach ein Auto betrachtet wird wohl nicht sagen, dass das Model 3 schlechter verarbeitet ist.

Zumindest hat sich bisher jeder Beifahrer gewundert, der gehört hat, dass Tesla ja soooo schlecht verarbeitet sind :man_shrugging:t2:

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Hatte in den vergangenen 9 Jahren 3 A6 Avant. 2x den 3.0 TDI und 1x den 2.0 TFSI. Den letzten mit der Luftfederung. Die jährliche Fahrleistung liegt bei 25.000 km. Aktuell fahre ich eine Volvo V60. Seit September haben wir auch ein Model 3, daher traue ich mir einen (subjektiven) Vergleich mit der Audis zu. Wenn wir den Audi mit 10 Punkten als Benchmark setzen bewerte ich das Model 3 wie folgt.

Fahrwerk: 7 Punkte (poltert doch sehr bei kurzen Stößen)
Verarbeitung Innenraum: 9 Punkte (da war ich doch sehr positiv überrascht)
Sitze: 7 Punkte (Sitzfläche zu kurz, zu wenig Seitenhalt)
Platzangebot Innenraum: 9 Punkte (Sitzhöhe hinten konzeptbedingt eingeschränkt)
Innengeräusch: 8 Punkte (Windgeräusche kein Problem, Glasdach ist wohl gut eingepasst, unangenehm sind aber die höheren Abrollgeräusche mit den serienmäßigen Sommerreifen)
Fahrspaß und Bedienung: 30 Punkte (viel besser geht’s nicht!!)

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Schöner kann man es nicht zusammenfassen! :rofl:
Ich komme zwar"nur" vom A3 und das in den letzten 13 Jahren mit zwei verschiedenen aber die Punktebewertung unterschreibe ich sofort!

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Ich hatte zuletzt ein A3 Cabrio aus 2016 und einen Q5 aus 2011. In der ersten Hälfte der 10er Jahre fand ich Audi echt gut. Ich kam von BMW und war es satt, dass sich die Qualität mit jedem Modellwechsel weiter verschlechtert hat; hier meine BMWs vor Audi: X3 E83, 318i E90, Z4 E89.
Vor ein paar Wochen konnte ich mir einen Firmenwagen aussuchen. Die zur Verfügung stehende Leasingrate hätte bei Audi z. B. für den Q7, e-tron oder A6 gepasst. Aber ich muss sagen, ich bin es so leid, dass bei Audi jede noch so kleine Ausstattungsoption extra kostet. Ich finde es ein Unding, dass zum Beispiel ein „nackter“ A6 Avant ohne S-Pakete und Matrix-LED aussieht wie ein Basis-Vertreter-Passat. Auch die Extrakosten für die OLED-Rückleuchten beim Q5 Facelift finde ich einfach nur peinlich. Ich habe vor der Entscheidung für das M3P diverse Audi konfiguriert und dann entnervt aufgegeben. Fazit: Ich werde keinen Audi mehr kaufen.

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Moin,

das interessiert mich nun wirklich. Schwanke seit einem Monat ein M3 LR zu kaufen. Fahre z,Zt einen GLC 250 d und habe keinerlei Probleme mit dem Benz. Aber das M3 hat es mir echt angetan, nur weiß ich nicht ob ich mit der Tiefe bzw Einstieg klar komme… vermisst du es heute noch?
Auch ist der GLC ja recht komfortabel, ok meiner hat das normale AMG Paket, also Sportfahrwerk mit 20 Zoll. Ist da das M3 viel härter (als LR) ? Brauche wohl doch jemanden aus dem Raum Bremen zum Probesitzen…

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Moin Moin,

das M3 LR ist natürlich härter als der GLC den ich mit der AirBodyControl Luftfederung hatte. Das ist ein sehr grosser Unterschied, der bei Dir kleiner ist wenn Du vom Sportfahrwerk kommst. Ob man das mag ist Geschmackssache. Ich bin ein wenig süchtig geworden nach der Kombination beim M3 von Allrad, den rund 400PS, der unmittelbaren Ansprechverhalten, dem tiefen mittig liegendem Schwerpunkt etc. Es kommt häufig vor, dass ich abends nur zum Spass noch eine Runde drehe und das hatte ich noch nie bei einem Wagen. Den GLC und das M3 hatte ich einige Zeit parallel und wenn ich dann den GLC noch mal fahren „musste“ war das Strafe (lahm, laut, wabbelig, kompliziert). Meine Frau dagegen trauert der wie sie es nennt „Sänfte“ GLC etwas hinterher.

Den tiefen Einstieg finde ich ok (bin 57 :-)): Er ist lediglich etwas unbequem, wenn der Wagen in einer Steigung mit dem Heck nach unten steht. Der einzige echte Praxisnachteil ist die kleine Kofferraumöffnung: Der Stauraum ist von der Grösse her völlig ok (bekam mehr Koffer rein als in den GLC), aber die Öffnung ist eng. Es kann sein, dass ich Ende nächsten Jahres auf das MY umsteige, aber dann wäre ein Grund dafür nicht der Kofferraum und der höhere Einstieg allein, sondern es müsste dann schon die neuen Batteriezellen geben und ich würde das Performance-Model wählen wenn der Reichweitenunterschied nicht zu gross ist - habe mich so sehr an die Beschleunigung gewöhnt das ich mehr will. Die ist so unaggressiv-spielerisch süffig.

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Ich danke dir für dieses tolle Feedback. Kann alles was du sagst voll nachvollziehen, bestimmt auch das nachweinen meiner Frau…
Bin auch erst 54 und hier im Flachland zum Glück wenig Schrägen :grinning:

Wir sind eingestiegen mit einem Smart EQ Cabrio welches die A Klasse meiner Frau im August ersetzt hat. Selbst da, wenn ich den Smart gefahren habe, erscheint der Umstieg in den GLC wie der Umstieg in einen Oldtimer - muss man selbst erlebt haben um das zu begreifen.

Werde mich jetzt mal stärker bemühen irgendwie einen M3zum testen des Einsteigens zu bekommen…danke noch einmal

Ach ja …bin ca 186 cm. - gute 90 kg…

Kennst Du diese Liste schon mit Probefahrtangeboten hier aus dem Forum? Wegen Corona vermutlich alles mit Maske und offenen Fenstern bei null Grad :slight_smile:

Ich hatte eine kurze Probefahrt bei Tesla noch völlig ohne Kaufinteresse und nur aus Neugier. Dann war ich angefixt und mietete einen M3 für ein Wochenende, aber das war ein lokaler Anbieter hier im Ruhrgebiet. Vielleicht geht bei Dir in der Gegend was über z.B. Nextmove.

Bin mit 191 cm in der selben Gewichtsklasse unterwegs. Du wirst feststellen, dass die Sitze im Model 3 ok aber nicht super sind (zumindest mein Eindruck nach den ersten 3 Monaten). Die Sitzfläche ist ziemlich kurz und der Seitenhalt ist auch nicht doll. Für mich ist das noch akzeptabel, zumal der Fahrspaß das wieder wettmacht…

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