Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Von Audi zu Model 3 Erfahrungen?

Hallo Erstmal,

ich habe nun schon einen gebrauchten Model3 kurz besichtigt, aber konnte noch kein abschließendes Fazit über die Verarbeitungsqualität bilden.

An die ehemaligen Audifahrer ohne Rosa Brille, wie sieht es mit der Qualität nachdem Wechsel zum Model3 aus? Ernüchterung? Oder Überraschung?

Danke vorab !

Obwohl die ersten Smartphones nicht die Verarbeitungsqualität der damaligen Masse an Handys hatten gab es den ein oder andere Vorteil so das man über diesen Mangel hinweg sah :wink:
Ps. Habe nie Audi gefahren, würde aber jedes E Auto einem RR mit Krachmaschine vorziehen!

Audi ist zwar lange her, aber mein M3 sieht aus wie es soll und fährt wie es soll. Ich habe eine kleine Stelle im Lack gehabt, mein Rücklicht ist feucht und mein Fahrersitz knarzt. Ansonsten ist mir bisher nichts aufgefallen. Auch mit meinem letzten Neuwagen (5er BMW aus 2016) war nicht alles auf Anhieb ok. Also ich kann keine Unterschiede feststellen, ist halt ein neues Auto. Ist gut verarbeitet, Materialien sind ok, im großen und ganzen alles in Ordnung.

Die Stelle wurde bereits auspoliert, die anderen beiden Dinge sind mir später aufgefallen und werden nun am Mittwoch behoben. Danach hoffe ich, die Werkstatt nicht wieder zu sehen. Nicht, weil ich schlecht behandelt wurde, sondern, weil ich hoffe, lediglich zu den vorgeschriebenen Inspektionen wieder in die Werkstatt zu müssen :wink:

EDIT:
Wenn du erwartest, ein Auto zu erhalten, dass fast auseinander fliegt oder aussieht wie ein deutscher Wagen mit 10 Jahren und 250 tkm, wirst du positiv überrascht sein.
Wenn du erwartest, dass jede einzelne Schraube nach Norden ausgerichtet ist und du das „perfekte“ Auto erhälst, wirst du enttäuscht.
Nochmal: Es ist halt ein Auto. Was die Verarbeitung angeht ebenso, wie in vielen anderen Aspekten: Ein ganz stinknormales Auto. Nur mit ein paar Vorteilen, die manche andere halt nicht bieten :wink:

2 Like

Servus,
ich habe von einem A6 Avant (4G) mit 245 Diesel-PS zum SR+ gewechselt.
Klar ist die Qualität und Anmutung „anders“ aber nicht schlecht, der Kofferraum des SR+ kann mit einem 4,9m Kombi nicht mithalten ist aber überraschend groß … die Windgeräusche sind mehr, das Fahrwerk „recht sportlich“ …aber das Fahrgefühl und die Möglichkeit zu Hause „zu tanken“ wiegt alles zu mehr als 100% auf.

Kannst du das präzisieren? Ich hör das so oft, es hängt mir zu den Ohren raus. Bisher kamen aber auf Nachfrage leider immer nur heiße Luft und Phrasen…
Was genau ist denn bei den Vertreterautos der deutschen Hersteller so viel besser?

Nur zur Klarstellung: Das M3 ist kein Rolls Royce, das ist klar. Aber ein A6 halt auch nicht…

Weder noch. Vom 4F 3L TDI Quattro, dem schönsten Avant ever :wink:, zum Model 3 und nie bereut. Du musst mit der richtigen Einstellung dran gehen. Das Model 3 ist einfach und clean, der Audi war korrekt und hochwertig Deutsch. Niemals wollte ich zurück oder habe das Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Natürlich war der Audi qualitativ (wenn man das auf Verarbeitung und Hochwertigkeit bezieht) besser, das Model 3 aber hat mich im Vergleich zu dem, was ich davor an Amerikanischen Fahrzeugen in Händen hatte, positiv überrascht. Am Ende ordnet sich das aber sehr deutlich dem neuen Fahrgefühl der eMobilität völlig unter.

Es kommt ansonsten sehr auf deine Erwartungshaltung an. Wenn du Schnickischnacki brauchst oder die letzte Raffinesse, dann kann das Model 3 dir zu clean und zu quadratisch, praktisch sein. Ich persönlich bin jede Sekunde vom Model 3 begeistert aber auch manchmal etwas überrascht. Das Fahrwerk vom LR AWD ist in hohen Geschwindigkeiten oder beim starken Bremsen aus hohen Geschwindigkeiten verbesserungswürdig. Das wäre das Einzige, was mir persönlich adhoc einfällt.

Schließe mich da an. Nach einem A6 (allerdings schon länger her) und 2 A5 Sportback (davon der letzte als Quattro) stelle ich nur bei Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h bei welliger Autobahn Verbesserungspotentiale beim Model 3 fest.

Aber richtig vermissen tue ich nur die adaptiven Dämpfereinstellungen, da ich gerne bei Stadt- und Landstraßenbetrieb und gemütlicher Fahrweise die Dämpfung weicher hätte.

Es gibt keine vorgeschriebenen Inspektionen. Und ich hab auf 300.000 Teslakilometern auch noch keine gemacht.
Es wird auch keine Garantieleistung davon abhängig gemacht ob man dies oder das hat machen lassen.
Für mich einer der ganz positiven Aspekte: Bei Tesla möchten sie dich am liebsten garnicht im Service sehen. Das war bei meinen früheren Autos genau andersherum. Da wurde ich ständig in die Werkstatt genötigt.

Warnung vorab: Bin nicht der grösste Experte für Verarbeitungsqualität auf diesem Planeten. Meine letzten Autos vor dem Model 3 waren 4 Jahre Mercedes GLC, vier Jahre BMW X3 und zweimal vier Jahre Audi A4 jeweils Neuwagen über Firmenleasing mit rund 200 Diesel-PS.

Bei Verarbeitungsqualität (subjektive Materialanmutung etc.) wäre meine Rangreihe mit geringen Abständen GLC, A4, Model 3. Ausreisser nach unten war der BMW X3; das war einer der frühen aus der F25 Baureihe. Viele Schwächen in der Lackierung und wenig hochwertig wirkendes Material. Später kamen dann einige technische Probleme z.B. mit dem Schiebedach, Radlagerschaden, etc.

Aber wie gesagt, subjektives Urteil eines Laien auf Basis einzelner Fahrzeuge. Bei meinem Model 3 ist die Verarbeitung ok (bestätigt von Ove Kröger) und zu meckern habe ich nur etwas über die üblichen Dinge wie Windgeräusche.

Vielen vielen Dnak für das Feedback, welches man bei einer Probefahrt nicht selbst „erfahren“ kann.

Ich bin altmodisch und fahre meine Autos eigentlich pfleglich 10 Jahre und länger, deshalb auch meine Frage.

Servus,
die größten „Nachteile“ sind für mich das knochige Fahrwerk (A6 hatte Luftfederung), die Türen, die man mit Schwung zuschlagen muss und die Türgriffe außen.
Das M3 habe ich an diversen Stellen optimiert ( Dichtungen, Ablagen , Innenlicht) beim A6 wollte ich nur das Innenlicht anpassen.
In Summe möchte ich den Tesla nicht mehr hergeben, da er „als Paket“ aktuell unschlagbar ist = Auto mit Fahrspass + zuverlässige Ladeinfrastruktur in Europa.

Edit: keine Erfahrung, aber die Ersatzteilversorgung nach einem Unfall kann durchaus auch ein paar Wochen in Anspruch nehmen…hier sind die etablierten Hersteller klar im Vorteil.

Danke für diese Sichtweise. Damit kann ich zum ersten Mal was anfangen, beim Vergleich „Verarbeitung deutscher Hersteller vs. Tesla“.
Und ja, ich unterschreibe die Aussage: Während ich bei der Verarbeitungsqualität, so wie ich sie bisher verstanden habe, noch sagte, ich sehe keinen Unterschied zwischen den Marken, gebe ich dir nun recht: Der Tesla hat einige Stellen, die von wirklich sehr vielen Leuten verändert werden. Das geht auch meiner Meinung nach über das „normale“ Tuning hinaus und spricht dafür, dass Tesla es an manchen Stellen „gleich hätte besser machen sollen“. Bei den anderen Herstellern ist das nicht sooooo häufig der Fall.

Wie gesagt: Danke. Ich kann nun zum ersten Mal verstehen, was mit „bei den deutschen ist es besser“ gemeint sein könnte.

Kleine Rückmeldung meinerseits, ich habe mir einen ID3 1st Pro zugelegt. Es war sozusagen „Liebe auf den ersten Blick“.

Dennoch bin ich nachwievor von der Softwarefunktionalität eines Tesla und der Supercharger beeindruckt.

Das wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich an einer Ionity erst nach Anruf der Hotline laden konnte…

1 Like

Hey, das ist mein Thema :innocent:
Gebürtig aus Ingolstadt, jahrelang nur verschiedenste Audis gefahren.
Ich war als Fuhrparkleitung für einen Fuhrpark zuständig, der nur aus Audis bestand, aber ab dem Tag, als der Fuhrpark um den ersten Tesla erweitert wurde, war es um mich geschehen und seitdem können mir die Audis, noch dazu nach dem Betrug am Kunden, gestohlen bleiben. Kein anderes Auto hat mir so viel Spaß gemacht wie die verschiedenen Teslas, die ich die letzten Jahre fahren durfte. Ich vermisse nichts in Sachen Qualität.

6 Like

Ich bin 25 Jahre glühender Audi Fan. Seit dem RS4 B5 (den ich noch besitze) nur RS Modelle von Audi gefahren. Zuletzt RS6 V10. Ein tolles Auto. Und dann kam dieser Freitag im Juni 2016 mit der Probefahrt eines MSP90D. 1 Tag später bestellt. Seitdem nix vermisst. Und der Chef meines Audi Autohauses ist immer noch mein Freund. Nur wenn wir zusammen unterwegs sind fahren wir nicht mehr Audis sondern zusammen meinen MS.
Reicht das?

2 Like

Ich bin auch von einem Audi auf ein Model 3 umgestiegen.

Es war ein A4 Avant 2.0 TFSi Quattro BJ18 mit allerhand Technik. Was vermisse ich bisher?

  • Verarbeitungsqualität
  • Geräuschkulisse auf der Autobahn!! (Sorry das was das Model 3 abliefert, geht für mich gar nicht)
  • Matrix-LED!
  • Fahrwerkstabilität auf der Autobahn
  • Einzelne Softwareeinstellungen

Wie gesagt…nur meine Meinung

Das Lenkrad im S3 meines Bruders fühlt sich weit schlechter/billiger an, als das des Model 3.

Sitze sind sehr weich im Model 3, fällt auf, wenn man öfter Auto wechselt.

Schalter für fensterheber fühlen sich anders an, aber nicht schlechter…

Sind alles subjektive Eindrücke.

Wer nen Unterschied finden will findet ihn, wer einfach ein Auto betrachtet wird wohl nicht sagen, dass das Model 3 schlechter verarbeitet ist.

Zumindest hat sich bisher jeder Beifahrer gewundert, der gehört hat, dass Tesla ja soooo schlecht verarbeitet sind :man_shrugging:t2:

2 Like

Hatte in den vergangenen 9 Jahren 3 A6 Avant. 2x den 3.0 TDI und 1x den 2.0 TFSI. Den letzten mit der Luftfederung. Die jährliche Fahrleistung liegt bei 25.000 km. Aktuell fahre ich eine Volvo V60. Seit September haben wir auch ein Model 3, daher traue ich mir einen (subjektiven) Vergleich mit der Audis zu. Wenn wir den Audi mit 10 Punkten als Benchmark setzen bewerte ich das Model 3 wie folgt.

Fahrwerk: 7 Punkte (poltert doch sehr bei kurzen Stößen)
Verarbeitung Innenraum: 9 Punkte (da war ich doch sehr positiv überrascht)
Sitze: 7 Punkte (Sitzfläche zu kurz, zu wenig Seitenhalt)
Platzangebot Innenraum: 9 Punkte (Sitzhöhe hinten konzeptbedingt eingeschränkt)
Innengeräusch: 8 Punkte (Windgeräusche kein Problem, Glasdach ist wohl gut eingepasst, unangenehm sind aber die höheren Abrollgeräusche mit den serienmäßigen Sommerreifen)
Fahrspaß und Bedienung: 30 Punkte (viel besser geht’s nicht!!)

1 Like

Schöner kann man es nicht zusammenfassen! :rofl:
Ich komme zwar"nur" vom A3 und das in den letzten 13 Jahren mit zwei verschiedenen aber die Punktebewertung unterschreibe ich sofort!

1 Like

Ich hatte zuletzt ein A3 Cabrio aus 2016 und einen Q5 aus 2011. In der ersten Hälfte der 10er Jahre fand ich Audi echt gut. Ich kam von BMW und war es satt, dass sich die Qualität mit jedem Modellwechsel weiter verschlechtert hat; hier meine BMWs vor Audi: X3 E83, 318i E90, Z4 E89.
Vor ein paar Wochen konnte ich mir einen Firmenwagen aussuchen. Die zur Verfügung stehende Leasingrate hätte bei Audi z. B. für den Q7, e-tron oder A6 gepasst. Aber ich muss sagen, ich bin es so leid, dass bei Audi jede noch so kleine Ausstattungsoption extra kostet. Ich finde es ein Unding, dass zum Beispiel ein „nackter“ A6 Avant ohne S-Pakete und Matrix-LED aussieht wie ein Basis-Vertreter-Passat. Auch die Extrakosten für die OLED-Rückleuchten beim Q5 Facelift finde ich einfach nur peinlich. Ich habe vor der Entscheidung für das M3P diverse Audi konfiguriert und dann entnervt aufgegeben. Fazit: Ich werde keinen Audi mehr kaufen.