Viele Gründe, warum Tesla besser ist. Heute: Panne...

Es freut mich ja für Dich, dass alles so gut gelaufen ist. Aber gar keine Panne wäre natürlich noch besser. Ich hatte mit all meinen Verbrennern 0 Pannen. Und ich hatte nie schlechten Service bei BMW , finde diese Vergleiche nicht so ganz fair. Es gibt überall gute und schlechte Erfahrung.

Eher beängstigend finde ich liegen zu bleiben. Da wäre ich grundsätzlich schon mal genervt.

Teile können immer versagen, das prangere ich keinem Hersteller an, außer, es handelt sich um längst bekannte Schwachstellen, die weder durch Rückruf behoben noch als Änderungskonstruktion in der Produktion beseitigt wurden.

Die Frage ist, wie man damit umgeht.

@Alexandra:

  1. Ich bin ja nicht liegengeblieben. Der Wagen ist ja prinzipiell noch fahrfähig.

  2. Die BMW-Erfahrung habe ich auf meine Vertragshändler (alle Euler-Gruppe) eingeschränkt und da stehe ich dazu. Ich kenne 3 Niederlassung aus leidvoller Erfahrung und habe dort auch Bekannte. Euler ist ein Skandal, der bereits bis auf Vorstandsebene in München eskaliert wurde.

  3. Pannen passieren immer wieder. Ich bin extremer Vielfahrer, und meist sind es mittlerweile Elektronikfehler; die habe ich dann auch bei Neuwagen (SIXT-Leihwagen). Neulich verweigerte ein VW Touareg die Weiterfahrt, weil der Harnstoff-Geber einen leeren Tank vorgaukelte.

Ich fahre und besitze Autos seit 1984. Was bei mir schon alles kaputt gegangen ist… Aua. Vor allem auch immer gerne mal teure Teile wie Getriebe oder Motorteile. Fahrzeuge werden allgemein nicht stabil genug gebaut. Viele Teile sind schon nach wenigen Jahren verschlissen oder kaputt. Wenn wir so Häuser bauen würden - Mahlzeit.

Meine 2 Jahre BMW sind durchweg eine dunkle Geschichte. Inkl. das verpassen einer Hochzeit weil der BMW Händler gleichgültig war und sich nicht an Abmachungen gehalten hat. Das Auto selbst war auch ein Reinfall. BMW - nie wieder.

Nein, sondern weil Tesla das Problem rasch und professionell gelöst hat.

Dinge wie Lenkgetriebe stellt Tesla ziemlich sicher nicht selbst her, von daher ist ein Herstellerfehler wesentlich wahrscheinlicher als ein Fehler von Teslas Seite.

Solche Dinge passieren, und zwar nicht nur bei Tesla.

Wie gesagt, der „Qualitätshersteller“ des Lenkgetriebes ist LandRover. Jetzt kann man sagen, dass man bei denen besser eh nicht kauft. Andererseits sind deren Lenkgetriebe wahrscheinlich am ehesten wenigstens nominal auf die Tonnage vom Model S ausgelegt…

In Abwandlung eines meiner Lieblingssprüche aus diesem Forum: Manchmal ist Pech einfach nur Pech.

Hammergeil!

BTW, da du Vielfahrer bist, mach doch mal hier mit und poste deinen km-Stand: Model S D-Modelle Kilometer-König im Forum

PS: Und wahrscheinlich wirds jetzt Zeit die Signatur zu ueberarbeiten :wink:

It’s not broken, it’s british

oder auch

Es gibt zwei Dinge menschlichen Schaffens, die man vom Weltall sehen kann
-die chinesische Mauer
-Spaltmaße bei Landrover

Auf jeden Fall Danke für die nette Geschichte. Solche gute und spontane Hilfsaktionen sind meist das Ergebnis von motivierten Mitarbeitern mit gewissen Spielräumen. Je größer und organisierter Werkstätten sind, um so seltener kann einem so etwas passieren.

Der km-Stand meines Tesla ist nur die halbe Miete: 68.000 km in 21 Monaten. Der Rest mit SIXT, ca. 100-130 Anmietungen pro Jahr. Da kommt mindestens nochmal das Gleiche zusammen.

Wurde das Lenkgetriebe mal geändert? Ich bis/war der Meinung, in meinem MS ist ein Lenkgetriebe von Bosch verbaut.

Vielen Dank für Deine Erfahrungen. Ich komme ja teilweise von Mercedes und hatte dort auch einigen Ärger. Man darf eben auch nicht vergessen, dass BMW und Mercedes schon einige Dekaden länger Autos entwickeln…

Diese Sätze widersprechen sich: Entweder, man hat bei Mercedes auch Ärger, oder aber sie können es besser. Beides gleichzeitig geht schlecht.

Nicht, wenn man degenerative Effekte einbezieht. Oder wie mein Vater (Steuerprüfer) zu sagen pflegte: „Wenn sie nach Benzin und Öl riechen, sind’s Verbrecher.“ War natürlich nur aufs Steuerrecht bezogen…

Das Lenkgetriebe von EX „ZF Lenksysteme“ heute „Robert Bosch Automotive Steering“ wird baugleich in den Rover eingebaut. Offensichtlich war es eine Charge die auf Rover gelabelt war. Vielleicht musste es schnell gehen, aber das wissen andere im Forum hier noch besser als ich…

Ich habe mich schlecht ausgedrückt. Ich wollte sagen, dass „die Anderen“ auch nicht besser sind, OBWOHL sie schon viel länger Autos bauen.

Das erklärt es, besten Dank :exclamation:

Ah, danke!

Nun, in 30 Jahren hatte ich noch nie mit einem Neuwagen einen Fehler mit dem ich liegen geblieben bin, Volvo, Audi und Lexus, tatsächlich auch nicht bei Tesla. Meine Ansprüche sind da anders, bei einem Neuwagen erwarte ich das Teile verbaut sind die nicht versagen.

Ein Neuwagen bleibt aber nicht immer ein Neuwagen. Irgendwann ist er ein mehr oder weniger gebrauchter Wagen und wenn etwas gebraucht wird, kann auch etwas kaputt gehen.

Ich jedenfalls hatte (auf Holz klopf) mit meinem Oldie von 2014 bisher keine Ausfälle, bis auf die Ladeabbrüche am SuC, die in einem Wechsel des Chargeport mündeten. Weder Kontaktoren, noch 12 V-Batterie, noch Spurstangen, noch Lenkgetriebe. Ich klopf nochmal etwas fester aufs Holz…

Jetzt bedient sich Tesla schon bei den besten (Europäischen) Lieferanten. Leider gibt es selbst bei den „Top Lieferanten“ auch immer wieder Qualitätsprobleme. Ich erinnere mich daran dass mal jede zweite Hupe nicht funktionierte ( nicht beim Tesla). Es bleibt dann Tesla nur die Produktion selbst in die Hand zu nehmen (Falkon Wings, Sitze)…

Ich finde auch man kann da entspannt sein. Natürlich ist ein Ausfall ärgerlich, gerade wenn es wie beim TE zum Aufenthalt im SeC führt und ein Flug verschoben/abgesagt werden muss. Aber wie auch bei meinem letzten Besuch im SeC Hamburg wurde festgestellt, dass Tesla (die MA im SeC) sich die allergrößte Mühe geben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Service, auch wenn das Auto nicht an allen Stellen perfekt ist. Und genau diesen Service habe ich bei „Premiummarken“ anders erlebt. Da war man teilweise Bittsteller und musste dankbar sein, dass sich jemand seiner Sache annahm, ohne zu stöhnen.