Habe grad einmal die Teslamyinsurance mit einem fiktiven Beispiel durchgerechnet. Der beste Tarif mit 24 Monaten Neuwertentschädigung kostet dort 142,86 € monatlich. Meine Kunden können in diesem Beispiel für 99,26 € monatlich eine erstklassige Lösung über die Kravag mit 36 Monaten Neuwertentschädigung erhalten. Wer es ganz günstig haben muss, kann auch schon ab 71,99 € monatlich einen Tarif der DA-Direkt mit 12 Monaten Neuwertentschädigung bekommen.
Von den Bedingungen her ist der Helvetia-Tarif ein bisschen auf Tesla zugeschnitten. So gibt es dort z. B. einen Parkschadenschutz. Gilt aber nur für Fahrzeuge die max. 3 Monate alt sind.
Wie bei allen anderen Kfz-Versicherern, die auch Parkschäden regulieren, darf es auch hier nur ein kleiner Lackschaden an der Karosserie sein. SB hier: 200 €. SB in Tarifen anderer Versicherer: 50 €.
So gibt es z. B auch Ersatz für Reifenschäden im teuersten Tarif. Max 600 € pro Reifen. Wenn das verbleibende Reifenprofil weniger als 3 Millimeter beträgt, wird keine Entschädigung gezahlt. Und auch dann nicht, wenn das Fahrwerk falsch eingestellt ist oder ein anderer als vom Hersteller empfohlener Luftdruck drauf ist. Hier liegt aus meiner Sicht im Schadenfall „juristisches Streitpotential“.
Ein anderer Punkt. Wer einen mehr als zwei Jahren alten Tesla kauft und den dort versichern will, erhält keine Kaufwertentschädigung bei Totalschaden, sondern nur den Zeitwert. Andere Versicherer hingegen bieten bis 36 Monate Kaufwertentschädigung für gebrauchte Tesla unabhängig von deren Alter …
In den Bedingungen findet man nichts zu Eigenkollisionsschäden und für Wertminderungen wird auch nicht gezahlt. Das gibt es woanders „besser“.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was er macht. Eines ist auf jeden Fall schon mal klar, günstig in Sinne von „preisgünstig“ ist die Tesla-Kfz-Versicherungslösung aktuell nicht.