Vergleich FSD Supervised/Unsupervised mit den Systemen anderer Hersteller

Ob 25% günstiger reicht, um von funktionierender Fahrassistenzsysteme eines Mercedes zu einem Tesla im derzeitigen Softwarezustand zu wechseln, wage ich zumindest zu bezweifeln…
MB Kunden sind nicht die preissensibilsten…

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Der Preisunterschied ist jetzt schon erheblich größer als die 25%.

Ein EQB 350 mit weniger Leistung und deutlich weniger Ausstattung als ein Model Y SR liegt schon bei 67.000 €.

Was den Komfort angeht, dürfe Juniper erheblich auf, wenn nicht überholen.

Bei der Software braucht man nicht weit in zu Zukunft zu schauen.
Sobald FSD12 oder 13 in Europa ankommt, wird es bei Mercedes nicht mehr viel Vorsprung geben, wenn die nicht ganz erheblich nachlegen.
Das aktuelle Level 3 bis 60 km/h, bei schönem Wetter, ist jedenfalls ein Witz, auch wenn die Verkehrszeichenerkennung sehr gut funktioniert.

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Mercedes hatte angekündigt, daß sie ihr L3-System Ende 2023 in den USA anbieten werden und Anfang 2024 ausweiten möchten …

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Ist etwas davon bisher eingetreten … :thinking:

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Bei MB funktioniert die Verkehrszeichenerkennung, keine abrupten Bremsmanöver auf der BAB, wenn sich jemand auf dem Beschleunigungsstreifen befindet etc … Was mMn sau gefährlich ist… Tesla ist in anderen, wichtigen Bereichen besser, daher fahre ich ja auch bereits den dritten Tesla…aber man muss ja die Schwachstellen nicht ignorieren/beschönigen…

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Naja, das Approval haben sie ja bekommen. Im Ausfüllen von Formularen und im Lobbying waren die schon immer top. Jetzt müssen sie es nur noch schnell technisch umsetzen. :stuck_out_tongue:

Mir ist bewusst, dass Tesla bereits über 25% günstiger ist als MB. Forist Pepe hat das in Aussicht gestellt…
Daher fahre ich ja Tesla…

Ja, in so ziemlich allen.

Hast du FSD 12.3 schon gesehen? Das hat nichts mehr mit der Software zu tun, die du aus Europa kennst. Wir haben hier eine mehrere Jahre alte Version, die so gut wie nicht mehr weiterentwickelt wird.

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Ist das deine Recherche? Hast du überhaupt andere Hersteller außer Tesla verfolgt?

Es geht um Geld. Das Geld der Leute die investieren. Also einiger hier.
Da muss man möglichst objektiv bleiben. Gefühlt fehlen dir echt viele Infos über die etablierten Hersteller.

Ich empfehle dringest sich marktweit zu informieren. Nicht nur Tesla Content.
Hier für den Anfang (ja ich weiß, fast 2 Stunden und vermutlich für den Durchschnittsanleger ultra langweiliger technischer Scheiss), aber für den der sich ernsthaft über die Mitbewerber informieren möchte lohnt sich das. Dann kommen auch nicht mehr so Beiträge wie deiner zustande (no offense, ich versuche zur Input zu geben für einen objektiven Blick).

Der technischste, aber auch interessante Part kommt ab 25:30min. Aber alles lohnt sich um viele deiner angesprochenen Punkte abzudecken.

Und mir ist natürlich auch klar, mit deutschen Akzent klingt das alles nicht so fancy und cool wie wenn es ein Kalifornier präsentiert. :wink:

Ich sag damit nicht dass Mercedes weiter ist als Tesla, ganz und gar nicht. Aber der Unterschied ist viel geringer als mancher denkt.

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Ich habe selber große Teile meines (bescheidenen) Vermögens in Tesla investiert. Das Video werde ich mir bald ansehen.

Magst du mir/uns den Gefallen tun, das wichtigste zusammenzufassen? Wie du selber sagst ist es etwas schwierig ein 2 Stunden Video zu posten um dann zu sagen „das deckt fast alle deiner Punkte ab“

Beim durchzappen durch das Video fällt mir auf, dass wieder mit diesem Level 3 „geworben“ wird und Flottendaten gesammelt werden für Machine Learning. Nur leider dürfte die Mercedes Flotte mit Entsprechender Hard-und Software im Promille Bereich von der von Tesla liegen. Wie soll das funktionieren?

Das Level 3 von Mercedes ist für mich eine Sackgasse mit sehr eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten. Das FSD von Tesla hat das potential, das zu werden was es verspricht. Ich bin kein Softwaremensch, aber habe schon viele Stunden Menschen zugehört die deutlich mehr darüber wissen als ich. Sicher sind die auch alle ein bisschen in Ihrer Tesla Blase, aber haben sich auch in meinen Augen durchaus kritisch mit FSD und der Konkurrenz auseinander gesetzt.

Und unterm Strich sind es bei Mercedes eben (noch) größtenteils Ankündigungen, während Tesla schon beträchtliche Arbeit geleistet hat und Ergebnisse vorzeigen kann. Sei das in den Margen, der Kosteneffizient, FSD, Energiebusiness usw.

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Für mich wäre zB. interessant, wenn Mercedes endlich sein für Ende 2023 angekündigtes Level3-System in den USA anbieten würde.
Dann könnten dort auch mal Vergleiche stattfinden …

Der Drive Pilot geht wie bei uns bis ca. 64 km/h und ist nicht viel mehr als ein Staupilot. Mit Verlaub was möchte man da vergleichen? FSD fährt dich (wenns gut läuft) von deiner Garagenauffahrt durch die halbe Stadt vor die Tür des Supermarkts und parkt noch ein für dich.

Oder verpasse ich irgend was? Wie siehst du das?

Das Problem bei anderen Herstellern ist, dass die keinen ganzheitlichen Ansatz haben so wie Tesla. Das was Tesla macht, ist um ein vielfaches komplexer und schwieriger zu bewältigen. Aber dafür hat es eben wirklich das potential vollautonom zu sein. Das was Mercedes macht, ist ein relativ einfach zu erreichender Status, der allerdings in meinen Augen kein Entwicklungspotential mehr hat und für den Business Case Robotaxi nutzlos ist.

Waymo und Cruise sterben gerade an ähnlichen Problemen. Sobald die Autos aus ihrem eingeschränkten Use Case rauskommen, ist das System nutzlos. Dazu braucht es außerdem Hochauflösende Kartendaten, damit das Auto überhaupt verarbeiten kann was es sieht. Und noch dazu kostet die Hardware Unmengen an Geld. Man sollte nach wie vor bedenken, das Tesla das mit ein paar „billigen“ Kameras macht und in JEDES Auto Standardmäßig einbaut, weil es so günstig ist und sie damit Daten sammeln können.

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Das wird auch so langsam zum Running Gag hier im Forum: „Hast Du FSD 1X.Y schon gesehen?“

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MB.OS ist die Basissoftware auf der alles aufbaut. Alle Hardwarekomponenten werden über die Software angesteuert, Antriebsstrang, Autonomes fahren, Infotainment und Karosserie & Komfortsysteme.
Genau das was Tesla auch hat. Ein eigen entwickeltes Betriebssystem fürs ganze Auto.
Mercedes geht insofern sogar noch einen Schritt weiter dass sie Drittanbieter zulassen und z.B. mit Google die typischen Google dienste wie Google Maps integrieren.

Bezüglich autonomen Fahren (der Level 3 Drive Pilot ist ja aktuell nur automatisiertes Fahren, FSD nur ein Assistenzsystem) hat man sich Nvidia mit an Board geholt. Von Nvidia darf jeder halten was er will. Ich denke ein schlechter Partner bezüglich KI ist es nicht.

Denke du musst einfach nachfragen., Gibt ja Kundenbetreuung, die können dir das sicher beantworten.

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Nun ja aber es ist nun mal so, das wir hier mit alter Grütze rumfahren die nichts mit dem FSD in den USA zu tun hat. Natürlich sollte man nicht jede Version die minimale Besserungen oder sogar Verschlechterungen mit sich bringt sinnlos Hypen.

Wie gesagt ich bin kein Software Mensch, aber allein das FSD 12 vereinfacht gesagt keine einzige Zeile Code mehr braucht und das System von alleine lernt, zeigt doch wo der weg hingeht. Und währenddessen redet Mercedes davon demnächst Daten zu sammeln, wären Tesla schon Milliarden an Kilometern Fahrdaten „verarbeitet“ hat. Ich tu mich halt schwer auf dieser Basis Mercedes oder sonst einen Althersteller als ernsthafte Konkurrenz anzusehen.

@Sert Danke für deine Antwort. Sicher Nvidia wird wohl ein guter Partner sein. Aber nach allem was ich weiß und was man auch von anderen „Riesen“ wie Google, Meta, Amazon etc. kennt sind Daten das Gold. Und das niemand außer Tesla. Der beste Nvidia AI Chip bringt mit nichts, wenn ich keine Daten haben mit der ich die Software die auf diesem Chip läuft optimieren kann. Tesla hat erkannt, dass man es mit „herkömmlicher“ Programmierung aufgrund der Komplexität des Problems nicht schafft und hat gehandelt.

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Dafür hast du aber eine starke Meinung, dass bei den Altherstellern nur Idioten sitzen.
Tesla kündigt seit Jahren an und liefert nicht. Mercedes hat die Zulassung. Soweit also die Fakten.

Ich verfolge das Thema sehr gespannt und dachte auch mal, dass Tesla ganz weit vorne ist. Die Realität zeigt etwas anderes und ominöse FSD-Videos halten den Hype am Leben.
In den letzten Monaten sind einige schon zurückgerudert (Apple etc.). So einfach scheint es dann doch nicht zu sein. Und die hatten in meinen Augen deutlich komplexere Systeme im Einsatz.

Der Status Quo ist, dass die Tesla-Assistenten ordentlich hinter BMW, Mercedes und Co. hinterherhinken.
Der Rest ist Glauben und Hoffen.

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Weil Tesla sich auf das autonome Fahren konzentriert! …ist das so schwer zu verstehen? In die Assistenzsysteme wird nur noch soviel investiert wie nötig. Die Zukunft ist FSD!

Was selbst die FSD Beta kann, kann kein anderer Hersteller. Was kann man vergleichbares in den USA kaufen? Level 3 von Mercedes? Mercedes kommt nicht mal alleine vom Parkplatz…

Tesla als Unternehmen und deren R&D ist eine andere Liga als andere Hersteller. Das wir in Europa davon nichts haben, steht auf einem ganz anderen Blatt.

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Ich kann mich nur nochmal wiederholen…Das was Mercedes hat ist nichts, worauf man sowas wie autonomes Fahren aufbauen kann. Das ist ein besserer Staupilot, auf dessen Soft und Hardwarebasis du nichts mehr großartig machen kannst. Gerade weil die Real-World-Daten fehlen, um wie Tesla eine KI zu trainieren. Das ist mit der Level3 Zertifizierung ist in erster Linie ein Marketingag um sagen zu können „guck mal wir sind die Besten“.

Das Mercedes System dackelt einfach nur anderen PKW bis zur Geschwindigkeit X hinterher und das wars. Und es kann auf Gefahrensituationen reagieren. Wie mein Vorredner geschrieben hat, schafft er es nichtmal von deiner Garagenauffahrt runter. Und das wird sich auch nicht ändern.

Das Tesla FSD ist Grundlegend ein komplett andere Soft- und Hardwarestruktur und wie schon oft gesagt hat es auch nicht mehr all zu viel mit unserem „FSD“ zu tun.

Für den Enduser ist im Moment vielleicht auch ein BMW Spurhalteassistent oder Abstandstempomant zuiverlässiger. Aber das sind keine Systeme, auf denen du autonomes Fahren realiseren kannst. Tesla wird gegen Ende es Jahres eines wenn nicht das Unternehmen sein, mit den größten KI Rechen-Datencentern auf der Welt. Das kümmert sich ausschließlich um die Datenmassen aus dem FSD und trainiert das System.

Die große Kunst ist die X Millionen „Edge Cases“ des alltäglichen Straßenverkehrs zu lösen. Die werden bei dem Mercedes Drive Pilot durch seine sehr eingeschränkte Nutzbarkeit schlichtweg zum Großteil „ausgeblendet“ und durch eine einfache Notbrems- bzw. Ausweichautomatik ersetzt. Das System ist nicht intelligent und kann nicht wie ein Mensch auf die Umgebung reagieren. Genau das brauchst du aber für autonomes fahren.

Keine Ahnung wie man das vergleichen kann…Das Mercedes System ist ein Windows 98 Rechner der halt läuft und das macht was er soll, und FSD ist ein High End PC, der aber manchmal abstürzt und noch Optimierung Bedarf.

Und deswegen wird Tesla höchstwahrscheinlich auch nichts zertifizieren bis sie bei Level 4 oder 5 angekommen sind, weil die Zertifizierungen in deren Augen kaum das Wert sind wie das Papier auf dem Sie gedruckt sind.

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Das eine ist die Google Suche, das andere ChatGPT… so ungefähr.

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Den Quark erzählen die schon ewig. Ich nehme den Ist-Zustand und keine Glaskugel.
Für Glaube und Hoffnung kann man in die Kirch, wobei für einige Tesla ja die Ersatzreligion zu sein scheint.

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Deine Expertise für die Einschätzung hierzu hast du ja bereits selbst verlautbaren lassen. Wir bewegen uns also im Reich des Glaubens.
Rein faktisch steht Mercedes besser da. Kannst du drehen und wenden, wie du willst, ist halt so.

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