TÜV durchgefallen wegen Kratzern am Batteriegehäuse



Hallo Zusammen,
Das Tesla Model X ist der TÜV auf Grund von überflächlich Krätzer auf der untere Seite des Gehäuses durchgefallen…

Laut TÜV sollte das geprüft und bei Tesla sollte das Gehäuse gewechselt sein (!!!)….

Habt Ihr auch die gleiche Erfahrung?

Das Auto funktioniert einwandfrei…

So ein Quatsch!
Fahr´ woanders hin.

Das ist echt ärgerlich! Wegen ein paar Kratzern an der Unterseite beim TÜV durchzufallen, klingt erstmal übertrieben… aber leider sind die beim TÜV extrem streng, wenn es um sicherheitsrelevante Teile, wie den Unterboden geht (Stichwort Elektroautos und Batterieverkleidung). Ich würde auch mal woanders anfragen. Hoffe, das klärt sich schnell und ohne riesigen Aufwand!

Das Problem wird jetzt sein, dass es bereits als erheblicher Mangel aufgeschrieben wurde. Dadurch kann sich kein anderer Sachverständiger darüber hinwegsetzen. Der Prüfer muss es selbst aus dem System herausnehmen. Das würde ich mit Tesla selbst klären, damit sie dem Prüfer dementsprechend eine Unbedenklichkeitserklärung vorlegen.

Ausser Du fährst zu einer anderen Organisation. Dekra…etc.

wird ja immer bescheuerter …
Was geht im Kopf der Prüfer vor.

Das sind doch normale Nutzungsspuren. Sollte ein Isolationsfehler vorliegen sagt dir das Auto, lange bevor der Prüfer am Stromschlag stirbt, bescheid.

Ich fahre wegen solcher Sachen nur noch zur lokalen GTÜ… Da sind scheinbar noch normale Leute am werkeln…

Das Gehäuse ist ja die Panzerung die für exakt solche Beschädigungen da ist damit nichts anderes passiert.
Die muss so aussehen wenn man halt mal aufsetzt. Ist doch gut wenn die so aussieht, da merkt man direkt das nichts beschädigt wurde weil es nur oberflächlich ist.

Aus welcher Gegend kommst du? Kann dir ggf. weiterhelfen…

Mittlerweile bin ich zu Dekra gefahren und ging’s reibungslos :slight_smile:

Danke trotzdem :slight_smile:

Vielleicht mal den Ort dieses Fachmanns preisgeben, damit man schon vorher ausweichen kann :nerd_face:

In einem anderen Beitrag schreibt er das er eine Werkstatt für eine Achsvermessung am X im Raum Mannheim/Ludwigshafen sucht.

Ich glaube ich hätte an diesem Punkt auf ein Gespräch mit dem Prüfstellenleiter gepocht.
Ich kann mir nicht vorstellen, in welcher Vorschrift steht, dass solche Kratzer sicherheitsrelevant sind.

Das war TÜV Haßloch in der Pflaz

Ich habe argumentiert dass alle Autos haben bestimmt irgendwann Krätzer unter, aber er meinte dass das Kontakt mit der Gehäuse das die Krätzer verurteilt hat, hat die „Batterie hoch gedrückt und dabei die Batterie möglicherweise geschädigt“…
Und dass bei „alle E-Autos das Krätzer unter haben, werden als erheblich bemängelt beurteilt“
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Vor vielen Jahren habe ich mehrmals unangenehme Erfahrungen beim TÜV machen müssen. Die heutigen Sachverständigen der Dekra u. GtÜ waren noch nicht vorhanden. Seit dieser Zeit würde ich nie mehr zum TÜV fahren.

6.2.4 ist Boden unsicher oder beschädigt.
Wie man einen Kratzer als Beschädigung der Bodengruppe bewerten kann ist mir schleierhaft.

Kommt halt leider immer darauf an welchen Prüfer man erwischt.
Es gibt auch eine Menge fähiger und vernüftiger Leute beim TÜV.
Aus meiner Erfahrung sind es eher die älteren und alteingesessenen Prüfer die auf unsinnige Vorschriften pochen und/oder überall mögliche Probleme sehen, aber die sterben zum Glück alle nacheinander aus :joy:

Das hat zufälligerweise genau gestimmt… ich habe ihn als de typische E-Auto gegener gesehen: Alt, alt mödisch, „nach so einen Schlag kann das Batterie beschädigt sein und auf ein anderen irgendwann allein brennen“

Das ist nun wirklich das kurioseste, was ich seit langem gelesen habe. Die paar Kratzer als erheblicher Mangel (bzw. Beschädigung) zu bezeichnen, da weiß man im ersten Moment echt nicht, ob man Weinen oder Lachen soll.