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Test zu dem Verhalten jenseits der 0%-Marke

Vor dem Ende geht aber die obere Begrenzung nach weiter runter bzw erscheint auch eine begrenzte Rekuperation als Linie. Liegt evtl. an deiner niedrigen Geschwindigkeit vor der Null?

Hallo, ich möchte auch mit dem TM-SPY und einem OBD2 BT Adapers die Batteiedaten auslesen.
Habe ein Model S 90D, BJ 2017, AP1, Facelift.
Die BT Verbindung von Android und OBD2 (3 verschiedene probiert) Funktioniert,
aber auslesen kann er nix :frowning:

OBD2 wird im Fussraum an den TESLA OBD2 Anschluss angestekt.

Geht das ggf. bei dem Modell nicht mehr ?

Hast du das entsprechende Adapterkabel drin?

Braucht man das bei einem Original OBB2 16Pol im Fussraum auch
und wenn ja wo bekomme ich das Adapterkabel?

Die begrenzte Leistung ist eine Maßnahme von Tesla, um den Akku vor (wenn auch nur kurzfristiger) Tiefentladung durch eine kräftige Stromentnahme zu schützen. Hat nichts mit meinem geringen Speed zu Testende zu tun.
Die gut 160kW am Foto kamen nicht aus heiterem Himmel - die Linie ist stetig runter gewandert - ich habe kurz davor noch ein Bild geschossen - siehe unten.
Bei jenen, die unter 0km noch gefahren sind, waren es am Ende nochmals deutlich weniger - denke 40kW und darunter.

Ob auch die Reku irgendwann wegen geringem SoC begrenzt wäre habe ich noch nicht gesehen … diese Begrenzung kenne ich nur vom Winter (zu geringe Temp.) bzw. bei sehr vollem Akku (bei z.B. 98% SoC sind keine 60kW machbar)

Am normalen OBD2 Anschluss geht gar nichts. Man muss mit Adapter an den Tesla Diagnosestecker.

Lies Dir bitte alles in diesem Thread durch. Probleme damit sollten dort diskutiert werden.

Unten ist nur dafür da, die Anzeige zu kalibrieren…
Wenn der Akku nie balanciert wird, kann es schon mal sein, dass der Akku vorzeitig abschalten MUSS…
Schnelle Ladungen und Entladungen machen das ganze noch heikler.

Wer also seine Akku auf null fahren will, sollte vorher 100% aufladen und auch balancieren lassen, bis der Tesla abschaltet.
Dann sofort losfahren.

Grüße

Mario

Ich habe jetzt im Tesla Forum gelesen dass angeblich ständig Balancing stattfindet, aber halt mit den Widerständen. Ich glaube nicht so dran weil das auch einen ständigen Verbrauch bedeutet.

wie balancing stattfindet ist in diesem Video sehr ausführlich erklärt

youtube.com/watch?v=16_S-_BUMZw

Das ist keine Primärquelle. Das sind letztlich auch nur Vermutungen die aus dem Netz kommen.

Irgendwann scheint blancing oder nicht aber auch am Ende zu sein. Bisher ist das Bild das noch jedes Akku bis 250000km zum Refurbish reingerufen wird. Wäre mal interessant zu wissen ob es ein Akku in der Range ohne Wartung gibt. Die Vielfahrer die ich kenne hatten alle ihr Akku drin. Und das hängen bleiben vor 0% ist zur Zeit mein Indikator dafür das ein Refurbish ansteht.

Das Balancing ist am Ende wenn sich die Zellenblöcke in der Reihenschaltung sehr stark in der Kapazität oder im Innenwiderstand unterscheiden, so dass beim normalen Balancing zwar alle Spannung annähernd gleich sind, aber dann bei tiefen Ladeständen die Spannungen einzelner Blöcke stark einbrechen. Vermutlich könnte man die Batterie noch viel länger weiter fahren wenn man sie anstatt bis annähernd 0 % nur bis 20 % entlädt.

Um das Entladen bis 0 % zu vermeiden könnte man wahrscheinlich auch die Restkapazität wenn die Leistungsbegrenzung einsetzt als Frühindikator verwenden. Das wir am Schluss des obigen Videos diskutiert.

Man muss vielleicht auch die Frage stellen wie tief diejenigen mit Refurbishment den Akku normalerweise immer entladen haben. Ich vermute mal dass alle gerne bis nahe 0 % gefahren sind. Und wir wissen alle dass 0 % nicht wirklich optimal für die Lebensdauer ist. Es ist zu vermuten dass wenn man normal bis 20 % oder spätestens bei 10 % aufhört, sich der Punkt beträchtlich nach hinten verschiebt.

Ob bei Björn auch schon ein Refurbishment nötig ist wird man sehen.

da gab es doch jetzt erst einen schönen Beitrag auf Grip dazu :slight_smile:

youtu.be/Z2rwlmqYrhQ

@segwayi2:
Mein Akku ist noch Original bis auf damaligen Schütz-Tausch. Baujahr Ende 2013, EZ Anfang 2014.
216.000 km, und ich kann immer noch unter Null fahren. Also mal sehen, bin guter Dinge dass ich die 250.000 km überbieten kann - sollte sich bis Ende des Jahres ausgehen :smiley:

Wow, danke für den Input. Schön zu hören das es geht

+1, bei mir genauso, außer dass ich erst 177.000km zurückgelegt habe :slight_smile: .

Jeff Dahn, rennomierter Batterieexperte und seit etwa einem Jahr bei Tesla, hat folgende Empfehlung rausgegeben um die Lebensdauer zu maximieren:

Und zum „leerfahren“ glaube ich kaum, dass dies mit sanftem Spassfuss und anschliessend sofortigem Laden einen Einfluss auf die Lebensdauer hat, jedenfalls fehlen hier bisher stichhaltige Beweise.

Zellenspannung unter 4V halten, um die Lebensdauer zu verdoppeln bis verdreifachen, war mal seine Aussage. Umgemünzt auf Prozente wären wir da im NCA-Falle so bei um die 75%.

Dass ein niedriger Ladezustand an sich ein Problem darstellen soll, ist wohl eher ein in diesem Forum geborenes „Problem“. Das steht in regelmäßigen Abständen immer mal wieder irgendwo, sodass hier bald alle denken, sie hätten es schonmal gehört… dadurch ändert sich aber nunmal der Wahrheitsgehalt nicht.

Vermutlich suggeriert der gelb bzw rot werdende Balken bei einigen hier die Sorgen. Ein technisches Problem für die Zelle ist eine Spannung von 3 - 3,3V bzw ein Ladezustand nahe 0% aber natürlich nicht. Die kann man so locker beliebig lange lagern, wenn man die weitere Entladung durch angeschlossene Verbraucher im Auge hat.

In Anlehnung an meine Einträge auf Seite 14 & 15 habe ich gestern einen weiteren Test durchgeführt, der - so viel sei vorweg genommen - fast in die Hose gegangen wäre :astonished:

Ziel: mit einiger Maßen konstanter Leistungsentnahme (so weit die jeweilige Verkehrssituation mit spielt) von 100% auf 0% (nicht darunter!) zu fahren & dabei die entnommene Kapazität feststellen. Damit sollte sich „eigentlich“ die über Zeit/km nachlassende Performance des Akkupacks ermitteln lassen.

Also Abfahrt mit 381km in der Anzeige.

Am Ende wurde es so knapp, dass ich (die letzten ~4km rund um den DeC kreisend) mit der Meldung „… Fahrzeug fährt runter …“ konfrontiert war. Und das bei 2km Rest in der Anzeige - also nix mit „in der Reserve sind noch xx km verfügbar“!!! :blush:

Ich bin die letzten 100m zum Ladepunkt hin gerollt, habe sofort den Chargeport geöffnet, raus gesprungen & in Windeseile angesteckt. Die wenigen Sekunden für ein Foto dieser Warnmeldung wollte ich mir nicht mehr gönnen, das Risiko schien zu hoch … :exclamation:

Dann der bekannte Effekt: die ersten ~20min passierte mal nix abgesehen von ~2A am Ladeeingang. In den tiefsten Laderegionen braucht der Akku einen schonenden Anfang, bevor er wieder einen höheren Ladestrom verträgt.

Danach zügiges Hochladen, und nach weiteren gut 4h war der Akku voll (382km in der Anzeige) - Doppellader sei Dank.

Wenn ich den aktuellen Test (am Tacho ~104.000km: 445,4km // 71,1kWh // 160Wh/km) mit jenem aus dem Vorjahr (~60.000km: 448,1km // 71,4kWh // 159Wh/km) vergleiche, dann sieht die Akku-Performance nur auf den ersten Blick sehr ähnlich aus: in Wirklichkeit hat sich die Reserve aus dem Vorjahr verschoben, gefühlt um ca. 8km. Das ist die Distanz, währen der die Leistungsbegrenzung gestern von ~160kW auf ~60kW runter ging … nach unten immer schneller werdend!! :frowning:

Beim Wiederaufladen kamen übrigens 76,xx kWh in den Akku rein. Das Balancing/„Vollwerden“ am Ende war deutlich schneller als zum Start am Vormittag.

76 vs 71kWh lässt auf ~7% Ladeverlust schließen.

Was lernt man daraus?

  • null ist nicht gleich null; wie schon mehrfach festgestellt kann es auch (z.T. deutlich) davor zu Ende sein
  • der bessere Indikator zum bevorstehenden Ende ist die Begrenzung der Pmax

Ich werde wohl nach weiteren ~50.000km wieder einen Test fahren - dann mit mehr Focus zur strichlierten Linie; auf sooo viel Adrenalin wie gestern kann ich verzichten :wink:

Bilder anbei.



Danke für Deine Opferbereitschaft!
Aus meiner Sicht eigentlich alles in Ordnung. Ich hätte es nicht anders erwartet. Um sich über den letzten Prozentpunkt zu streiten ist diese Messmethode sicher nicht genau genug. Aber wenn Du das alle 50.000km wiederholst gibt es doch eine sehr gute Langzeitbetrachtung. Bitte halte uns auf dem Laufenden.